Sibyllinisch


Sibyllinisch
Sibylle (nach Bacchiacca, 16. Jahrhundert

Eine Sibylle (griechisch σίβυλλα), auch fälschlich Sybille, ist dem Mythos nach eine Prophetin, die im Gegensatz zu anderen göttlich inspirierten Sehern ursprünglich unaufgefordert die Zukunft weissagt. Wie bei vielen anderen Orakeln ergeht die Vorhersage meistens doppeldeutig, teilweise wohl auch in Gestalt eines Rätsels.

Inhaltsverzeichnis

Ursprung der Sibylle

Sibyllengrotte von Cumae, Eingang

Die archaischen Ursprünge der Sibylle liegen vermutlich im Orient. Die Wurzeln ihrer Verehrung sind möglicherweise in Kleinasien im Umfeld von Mysterien-Kulten einer „Erdmutter“ wie Kybele zu suchen, im Laufe der Zeit fortentwickelt in deren Begegnung mit Formen altorientalischer ekstatischer Prophetie zum Verständnis der Sibylle als Prophetin, also weibliches Pendant oder Gegensatz zum Propheten. Die ursprüngliche Verbindung der Sibylle mit Erdgottheiten zeigt sich oft in dem ihr zugeschriebenen Aufenthaltsort, an einem Felsblock oder Felsspalt oder in einer Felsenhöhle, der Sibyllengrotte.

Obwohl denkbar ist, dass hinter der Figur der Sibylle eine historische Persönlichkeit steht [1] ist jedoch unklar, ob es jemals eine solche historische (einzige) Sibylle gegeben hat. Mehrere Orte erhoben mit der steigenden Popularität der Weissagungen der Sibylle im Altertum den Anspruch, das wahre und ursprüngliche Heligtum (Temenos) der Sibylle zu sein, vor allem Erythrai und Marpessos. Es entstanden auch an zahlreichen anderen Orten Bezirke, in denen die Sibylle ihre Weissagungen getätigt haben soll und spätere literarische Überlieferungen versuchen, diese verschiedenen Sibyllen zu unterscheiden und namentlich zu benennen. Damit wird „Sibylle“ dann in der Antike zu einer allgemeineren Bezeichnung von weiblichen Prophetinnen des Verborgenen. Wichtig ist dabei für das Verständnis einer Sibylle, dass sie ihre Wahrsagungen – im Gegensatz zum Orakel – eben in Ekstase von sich geben soll, worin man auch eine Verbindung zum dem ebenfalls aus Kleinasien kommenden Verständnis einer Kassandra sehen kann.

Es gibt zwei archäologisch gefasste Sibyllengrotten, wobei diese relativ jüngeren Datums sind, denn sie stammen aus römischer Zeit. Heute noch kann man in Cumae, in der Nähe von Neapel, eine Sibyllengrotte besichtigen. In der Orakelstätte zu Delphi in Griechenland findet sich außerhalb des Tempels und Sitz des Orakels ein Fels, der „Fels der Sibylle“ [2], eventuell Zeichen eines archaischen Heiligtums und Vorgängerin des Orakels.

Die Sibyllen der Antike

Die Sibylle(n) der griechischen Antike

In Griechenland der Antike waren Weissagungen durch die Sibylle(n) wohl zuerst unbekannt. So beschreibt Homer Orakel und Seher, eine Sibylle ist jedoch nicht erwähnt. Ebenso ist sie bei anderen Autoren vor dem 5. Jh. v. Chr. nicht zu finden [3]. Eine erste nachweisbare schriftliche Beschreibung einer Sibylle ist dann überliefert im Fragement (Fr. 92) eines Textes des Heraklit von Ephesos. In Werken von Platon, Aristophanes und Euripides [4] wird dann von Sibyllen gesprochen. Die Autoren setzten dabei voraus, dass den Lesern ihrer Werke oder dem Publikum ihrer Schauspiele das Wesen der Sibyllen allgemein bekannt ist. Dies kann als Nachweis einer Verbreitung dieser Form von Wahrsagung im hellinistichen Raum zumindest ab dieser Zeit angesehen werden, auch wenn manche Autoren der Zeit die Sibyllen teilweise kritischer betrachten als z. B. das Orakel der Pythia in Delphi. Akzeptanz und Popularität der (verschiedenen) Sibyllen findet sich im hellenistischen Sprachraum dann bis weit ins 4. Jh. n. Chr. Sammlungen ihrer meist kryptischen Worte werden durch die Anhänger dieser Form der Wahrsagung – oft im Verborgenen – verbreitet und im Sinne der Zeit interpretiert.

Die sibyllinischen Bücher Roms

In der ursprünglichen römischen Religion waren Elemente der Religion der Etrusker enthalten. Allgemein hatte sich die Kultur der Etrusker parallel zu der Griechenlands entwickelt und ihre Religion nutzte Leberschau (als Haruspizium) und die Interpretation des Vogelfluges (Auspizien) zur Deutung der Zukunft. Intensive Kontakte im Mittelmeerraum wirkten aber auch dann auf sie durch griechische Überlieferungen.

In diesem Umfeld entwickelt sich in Rom der offizielle Kult der Sibyllinischen Bücher als weitere Form der Deutung. Diese Bücher dürfen jedoch nicht mit den anderen Sibyllinischen Wahrsagungen der griechischen Antike gleichgesetzt werden, die weiterhin im hellenistischen Sprachraum verbreitet waren. Die Bücher Roms waren Sammlung von überlieferten Sprüchen in griechischen Hexametern, im Tempel von mit Oberaufsicht vetrauten Männern verwaltet. Somit sind diese Bücher nicht einem Heiligtum der Sibylle zugeordnet und keine dieser Seherinnen war zu ehren, wenn die Bücher im Auftrag des Senates in Krisenzeiten konsultiert wurden. Nur einige ursprüngliche Verse aus den sibyllinischen Büchern sind im Buch der Wunder des Phlegon von Tralles (2. Jahrhundert) erhalten geblieben, die Bücher selbst verbrannten im Jahr 405.

Eine (namentlich genannte) Sibylle spielt jedoch in den Mythen Roms eine Rolle, denn es ist die cumaeische Sibylle, die Aeneas nach seiner Landung in Italien als Führerin in der Unterwelt dient; sie ist es auch, die ihm die große Zukunft der Stadt vorhersagt, so Vergil in der Aeneis. Somit ist anzunehmen, dass zumindest zu Vergils Zeiten die Figur einer oder mehrerer Sibyllen auch im Verständnis römischer Bürger und nicht nur in hellenistisch oder orientalisch geprägten Kolonien eine Rolle spielen konnte. Zu beachten ist dabei, dass 204 v. Chr. der Kult der römischen Göttin Magna Mater in Rom eingeführt wurde. Diese „Große Mutter“ entsprach der aus dem kleinasiatischen Phrygien stammenden Göttin Kybele, deren Symbol, ein schwarzer Stein, damals nach Rom gebracht wurde.

Die Sibyllen zum Ende des Römischen Reiches

Die urchristliche Sibylle

Sibylle von Erithrai, Kathedrale von Orvieto, Italien (1456)

Im Religionsverständnis des Römischen Reiches, vor allem in Provinzen mit vorwiegend hellenistisch oder orientalischen Kultureinfluss, war die Sibylle oder waren die Sibyllen als Medium der Gottheit ein vielen vertrautes Konzept. Daher musste oder konnte sich auch das Urchristentum mit ihrer Bedeutung für die „Heidenchristen“ auseinandersetzen, denen die Prophetie des Alten Testamentes fremd war. Einige Kirchenväter wie Augustinus analysieren die Suche nach „Worten Gottes“ bei der Sibylle, wodurch die Sibylle auch Einzug finden konnte in die schriftliche Tradition des Christentums. Durch diese Entwicklung sind einige Teile der im hellenistischen Umfeld entstandenen Sibyllentexte weiterhin im Umlauf, zuerst vor allem im alexandrinischen und dann byzantinischen Raum, jedoch werden die Texte christlich editiert und mit prophetischer Vorstellung bearbeitet. Es entwickelt sich daraus das Konzept der Sibyllen des Mittelalter, in dem die Sibyllen, wie die Propheten, als Künder der Heilsbringung gelten und deren Texte in den Klosterbibliotheken der Zeit zu finden waren. Aus diesen Texten gehen die „Oracula Sibyllina“ hervor, wobei darin dann nicht mehr ohne weitere Untersuchungen Original und Bearbeitung der sibyllinischen Weissagungen zu trennen sind.

Die jüdische Sibylle

Über mit hellenistischer Kultur vertraute Juden hatte sich schon ab 140 v. Chr. der griechisch geschriebene Texte einer chaldäisch-jüdischen Sibylle verbreitet, die mit dem Namen Sabba oder Sambethe benannt wurde und die mit einer babylonischen, auch ägyptischen identifiziert wurde[5]. Diese Texte nutzten ein den Griechen vertrautes Medium, um auch außerhalb der Jüdischen Gemeinden das Konzept der messianischen Heilserwartung zu popularisieren und diesen Glauben zu erläutern. Es sind größtenteils Fragemente dieser Texte, die in den „Oracula Sibyllina“ bearbeitet wurden.

Die zehn Sibyllen von Varro

Varro, ein römischer Historiker des 1. Jahrhunderts v. Chr., unterschied in einem seiner Bücher zehn Sibyllen, die jeweils mit einem geographischen Epithet versehen sind, z. B. Sibylla Persica, Sibylla Libica etc. Varros Buch ist im Originaltext nicht erhalten, aber der Kirchenvater Lactantius, der Erzieher des Sohnes von Kaiser Konstantin, listet sie in seinem Buch der Göttlichen Unterweisungen nach Varro auf.[6]. Diese Auflistung der Sibyllen wird damit zu einer zentrale Quelle für das weitere Verständnis der Zahl und Bedeutung der Sibyllen in nachfolgender Literatur und Kunst.

Michelangelos Sibylle von Cumae in der Sixtinischen Kapelle

Die zehn von Varro genannten Sibyllen sind:

Die Sibyllen des Mittelalters

Vision der Tiburtinischen Sibylle, in: Schedelsche Weltchronik, 1493

Im Mittelalter werden unter Gelehrten Texte mit Sibyllinischen Orakeln verbreitet. Diese sollen apokalyptische Prophezeiungen verschiedener Sibyllen enthalten. Populär wird die Figur der auch von Augustinus genannten Sibylle von Erythrai durch ihre Worte vom „Tag des Gerichts“ (lateinisch Dies Irae). Weiter entstehen Legenden zu christlichen Visionen der Sibylle von Tibur oder auch anderer Sibyllen, deren bildliche Darstellungen an gotischen Kirchen und späterer Eingang in Heilsspiegel und volkstümliche Weltchroniken (wie z.B. die Schedelsche Weltchronik von 1493) die Popularität der Sibyllen lange aufrecht halten.

Die Sibyllen der Renaissance

In der Renaissance wurde die Sibylle zu einem Symbol einer erneuerten Sicht Gottes und der Gotteserfahrung der Menschen. Aber sie blieb auch ein Motiv zur Darstellung des Anspruchs der „Kirche“ von Rom und ihrer von Propheten und Seherinnen vorhergesagten mystischen „Heilsbringung“.

Darstellung der Sibylle in der Kunst

Die hellespontische Sibylle im Chorgestühl des Ulmer Münsters


Sibyllendarstellungen in der Renaissance und der Italienischen frühen Neuzeit

Die wohl bekannteste Darstellung der Sibyllen[7] findet sich in den von Michelangelo gemalten Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle, 1512 fertiggestellt erscheinen hier neben sieben Propheten auch fünf Sibyllen. In der italienischen Renaissance waren ähnliche Darstellungen verbreitet, so z. B. von

  • Raffael das Fresko der Sibyllen in der Kirche S. Maria della Pace in Rom oder von
  • Pinturicchio die abwechselnd Darstellung von Sibyllen und Propheten in den Appartamenti Borgia des Vatikan[8].

In Italien sind dann Sibyllendarstellungen im 16. Jh. weiter verbreitet[9], z. B. im Oratorio del Gonfalone.

Sibyllendarstellungen in den Moldauklöstern

Eine Sibylle als Motiv findet sich auch in Darstellungen des „Stammbaum Jesu“ an Aussenwänden der Kirche vom Kloster Suceviţa und anderen rumänisch-orthodoxen Kirchen des ausgehenden 16. Jh., diese sind im Zusammenhang mit der byzantinischen Tradition der Sibylleninterpretation zu sehen.

Sibyllen in der Kunst des Mittelalters

Die tiburtinische Sibylle im Chorgestühl des Ulmer Münsters

Das Thema ist jedoch nicht neu [10], sondern findet sich schon zuvor in zahlreichen Darstellungen der Gotik sowohl in Italien, Frankreich, den Niederlanden/Belgien und in Deutschland und Österreich, untern anderem an folgenden Orten:

  • Orvieto: Im „Stammbaum Jesu“ in der Fassade des Domes findet man eine Sibylle neben den Propheten, geschaffen von Lorenzo Maitani (1255 – 1330) [11].
  • Brügge: Im zwischen 1445 und 1448 von Rogier van der Weyden geschaffenen sog. Bladelin-Altar findet sich eine schöne Darstellung der Vision der Tiburtinischen Sibylle (heute in der Gemäldegalerie in Berlin).
  • Köln: Kaiser Augustus und die Sibylle von Tibur ist ein Bildmotiv des Meisters der Verherrlichung Mariae um 1470 [14][15].
  • Saint-Bertrand-de-Comminges: In der Kathedrale des südfranzösischen Ortes findet man im Chorgestühl auf Holzplatten Darstellungen von 13 namentlich genannten Sibyllen aus dem Jahr 1535 [16].

Auch in Spanien (z. B. in Zamora) und Portugal sind einige gotische Sibyllendarstellungen zu finden.

Sibyllendarstellungen im Barock

  • Stiftsbibliothek Admont: Im Bibliotheksaal hat der Bildhauer Josef Stammel (1695–1765) acht kleinere, vergoldete Büsten von Sibyllen geschaffen, die unter einer Vielzahl von Büsten von Antiken Gelehrten stehen[17]

Anmerkungen

  1. so z. B. Parke, H. W.: Sibyls and Sibylline Prophecy in Classical Antiquity, 1992, ISBN 0-415-07638-2
  2. vgl. z. B. Baedeker Allianz Reiseführer Griechenland, 2008
  3. vgl. dazu z. B. Baumgarten, R.: Heiliges Wort und Heilige Schrift bei den Griechen: Hieroi Logoi und verwandte Erscheinungen, 1998, ISBN 3-8233-5420-5
  4. zu Quellenangaben vgl. z. B. Baumgarten, R.: Heiliges Wort und Heilige Schrift bei den Griechen: Hieroi Logoi und verwandte Erscheinungen, 1998, ISBN 3-8233-5420-5 (auch bei books.google.de
  5. vgl. Sibyllen, in Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 18. Leipzig 1909, S. 419
  6. Des Lucius Caelius Firmianus Lactantius Schriften. Aus dem Lateinischen übersetzt von Aloys Hartl. (Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 36) München 1919. 5. Kapitel
  7. Sibylle, in: Hartmann, P.W.: Das grosse Kunstlexikon, http://www.beyars.com/de_kunst-lexikon-hartmann.html
  8. vgl. z. B. Radio Vatikan, Die Appartamenti Borgia http://www.radiovaticana.org/tedesco/Vatikanlexikon/arte/appartamenti_borgia.htm
  9. Stumpfe, W.: „Sibyllendarstellung im Italien der frühen Neuzeit. Über die Identität und den Bedeutungsgehalt einer heidnisch-christlichen Figur.“ Diss. Universität Trier 2005, online nachzulesen auf der Seite http://ubt.opus.hbz-nrw.de/frontdoor.php?source_opus=385
  10. vgl. dazu insb. VÖGE, W.: Jörg Syrlin der Ältere und seine Bildwerke. (Bd. II: Stoffkreis und Gestaltung) Berlin 1950,
  11. vgl. z. B. Wiener, J.: Lorenzo Maitani und der Dom von Orvieto. Petersberg 2008
  12. Rainer, O.: Fastentuch. Dom zu Gurk. Neuaufl. Gurk 2005, S. 15f ISBN 3-901557-01-6
  13. Härle, F.: Das Chorgestühl im Ulmer Münster, Langenau 2000, ISBN 3-88360-115-2
  14. Blisniewski,T: Kaiser Augustus und die Sibylle von Tibur. Ein Bildmotiv des Meisters der Verherrlichung Mariae im Wallraf-Richartz-Museum – Fondation Corboud. In: Kölner Museums-Bulletin 2005 (3), S. 13-26
  15. Bild der 51. Woche. Museen in Köln, http://www.museenkoeln.de/homepage/default.asp?s=168&bdw=2008_51
  16. vgl. z. B. Le Rosslyn français?, Les Carnets Secrets 9 (2007)
  17. Krahberger, F.: ADMONTISCHES UNIVERSUM – Eine barocke multimediale Recherche, Electronic Journal http://admont.thing.at, nach 1994

Literatur

  • Jürgen Beyer: Sibyllen. In: Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung, Bd. 12, Berlin/New York 2007, Sp. 625-630
  • Rolf Götz: Die Sibylle von der Teck. Die Sage und ihre Wurzeln im Sibyllenmythos (=Schriftenreihe des Stadtarchivs Kirchheim unter Teck, Bd. 25). Kirchheim unter Teck 1999
  • Emily Gowers: Virgil's sibyl and the 'many mouths' cliché (Aen. 6.625-7). In: The Classical Quarterly 55 (2005), S. 170-182
  • Werner Grebe (Hg.): Sibyllen Weissagung. Faksimileausgabe des Volksbuches um 1525 mit Einführung, Übersetzung und Anmerkungen (=Alte Kölner Volksbücher um 1500, Bd. 6). Köln 1989
  • Christian Jostmann: Sibilla Erithea Babilonica. Papsttum und Prophetie im 13. Jahrhundert (=MGH Schriften, Bd. 54). Hannover 2006 [1]
  • Alfons Kurfeß / Jörg-Dieter Gauger (Hgg.): Sibyllinische Weissagungen. Griechisch-deutsch. Düsseldorf/Zürich 1998
  • Ernst Sackur: Sibyllinische Texte und Forschungen. Pseudomethodius, Adso und die tiburtinische Sibylle. Halle 1898
  • Wilhelm Vöge: Jörg Syrlin der Ältere und seine Bildwerke. (Bd. II: Stoffkreis und Gestaltung. ) Berlin 1950

Siehe auch

Weblinks


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