Solvay-Kongress

Solvay-Kongress
Walther Nernst, Initiator der Solvay-Konferenz

Solvay-Konferenzen ist der Name von internationalen Fachkonferenzen auf dem Gebiet der Physik. Die 23. und vorläufig letzte Solvay-Konferenz fand vom 1. bis 3. Dezember 2005 in Brüssel mit dem Thema Die Quantenstruktur von Raum und Zeit statt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ernest Solvay, der Namensgeber und Mäzen der Konferenzen

Diese inzwischen als historisch zu bezeichnenden Konferenzen in Brüssel erhielten ihren Namen nach dem belgischen Großindustriellen Ernest Solvay (1838-1922). Walther Nernst war durch Vermittlung von Robert Goldschmidt 1910 mit Solvay in Kontakt gekommen und hatte ihn überzeugt, eine internationale Zusammenkunft der Physiker auf höchstem Niveau zu organisieren, um die fundamentalen Probleme der gegenwärtigen Physik zu diskutieren. Die erste Solvay-Konferenz (1911) vereinigte die Weltspitze der damaligen experimentierenden und theoretischen Physiker. Nernst hatte Solvay bei seinem persönlichen Treffen im Juli 1910 als Diskussionsthema die „Einführung der Quanten in die theoretische Physik“ vorgeschlagen und sich einen Monat zuvor mit Max Planck über das mögliche Thema der Konferenz besprochen. Max Planck war relativ skeptisch wegen des gewählten Themas, da er glaubte, dass die Bedeutung dieser Fragen noch zu ungenügend bekannt sei und dass sich außer ihm wohl nur Albert Einstein, Hendrik Antoon Lorentz, Wilhelm Wien und Joseph Larmor ernsthaft für die vorgeschlagene Thematik interessierten. Der Nernst'sche Vorschlag wurde von Solvay akzeptiert und die erste von Solvay einberufene Einladung und Konferenz fand vom 30. Oktober bis zum 3. November 1911 im Hotel Metropol in Brüssel unter dem Thema „Die Theorie der Strahlung und der Quanten“ statt. Der neutrale Tagungsort Brüssel ebenso wie der hochintegre H. Lorentz als Tagungspräsident wurden auserkoren, um möglichen transnationalen Spannungen vorzubeugen. In einer kurzen Begrüssungsadresse sagte Walther Nernst: „...die fundamentalen und fruchtbaren Ideen von Planck und Einstein sollten uns als Grundlage unserer Diskussionen dienen, wir können sie modifizieren oder verbessern, aber wir können sie nicht ignorieren...“

Die Tagung wurde nicht zuletzt durch die ausführliche, weit verbreitete Publikation aller Vorträge und Ergebnisse (realisiert durch Maurice de Broglie und Paul Langevin) zu einem außerordentlichen Erfolg und historischen Ereignis. Der Erfolg der Konferenz veranlasste R. Goldschmidt unter Mithilfe von Lorentz, Solvay die Fortsetzung seines Mäzenatentums vorzuschlagen und ein auf 30 Jahre angelegtes „Internationales Institut für Physik und Chemie“ zu gründen und periodisch erneute Solvay-Konferenzen nach dem Muster von 1911 zu organisieren.

Auf den folgenden Solvay-Konferenzen sollten stets nur eine beschränkte Zahl – nämlich maximum 25 – eingeladener höchstrangiger Physiker und Chemiker zu einer Art „Gipfelkonferenz“ zusammenkommen, um wichtige Themen zu diskutieren. Nach dem 1. Weltkrieg wurden die Konferenzen in dreijährigen Abständen in den Jahren 1921 bis 1933, und nach dem 2. Weltkrieg ab 1948 in Brüssel fortgesetzt.

Überblick über die Konferenzen

Konferenz Jahr Thema Vorsitz
1. 1911 La théorie du rayonnement et les quanta
(Theorie der Strahlung und Quanten)
Hendrik Antoon Lorentz
(Leiden)
2. 1913 La structure de la matière
(Die Struktur der Materie)
Hendrik Antoon Lorentz
(Leiden)
3. 1921 Atomes et électrons
(Atome und Elektronen)
Hendrik Antoon Lorentz
(Leiden)
4. 1924 Conductibilité électrique des métaux et problèmes connexes
(Elektrische Leitfähigkeit der Metalle)
Hendrik Antoon Lorentz
(Leiden)
5. 1927 Electrons et photons
(Elektronen und Photonen)
Hendrik Antoon Lorentz
(Leiden)
6. 1930 Le magnétisme
(Magnetismus)
Paul Langevin
(Paris)
7. 1933 Structure et propriétés des noyaux atomiques
(Struktur des Atomkerns)
Paul Langevin
(Paris)
8. 1948 Les particules élémentaires
(Elementarteilchen)
Lawrence Bragg
(Cambridge)
9. 1951 L'état solide
(Festkörper)
Lawrence Bragg
(Cambridge)
10. 1954 Les électrons dans les métaux
(Elektronen in Metallen)
Lawrence Bragg
(Cambridge)
11. 1958 La structure et l'évolution de l'univers
(Struktur und Evolution des Universums)
Lawrence Bragg
(Cambridge)
12. 1961 La théorie quantique des champs
(Quantenfeldtheorie)
Lawrence Bragg
(Cambridge)
13. 1964 The Structure and Evolution of Galaxies
(Struktur und Evolution von Galaxien)
Robert Oppenheimer
(Princeton)
14. 1967 Fundamental Problems in Elementary Particle Physics
(Fundamentale Probleme der Elementarteilchenphysik)
R. Møller
(Kopenhagen)
15. 1970 Symmetry Properties of Nuclei
(Symmetrieeigenschaften von Atomkernen)
Edoardo Amaldi
(Rom)
16. 1973 Astrophysics and Gravitation
(Astrophysik und Gravitation)
Edoardo Amaldi
(Rom)
17. 1978 Order and Fluctuations in Equilibrium and Nonequilibrium Statistical Mechanics
(Ordnung und Fluktuationen in der Gleichgewichts- und Nichtgleichgewichts-Thermodynamik
Léon Van Hove
(CERN)
18. 1982 Higher Energy Physics
(Hochenergiephysik)
Léon Van Hove
(CERN)
19. 1987 Surface Science
(Physik von Oberflächen)
F.W. de Wette
(Austin)
20. 1991 Quantum Optics
(Quantenoptik)
Paul Mandel
(Brüssel)
21. 1998 Dynamical Systems and Irreversibility
(Dynamische Systeme und Irreversibilität)
Ioannis Antoniou
(Brüssel)
22. 2001 The Physics of Communication
(Physik der Kommunikation)
Ioannis Antoniou
(Brüssel)
23. 2005 The Quantum Structure of Space and Time
(Quantenstruktur von Raum und Zeit)
David Gross
(Santa Barbara)

Erste Solvay-Konferenz

Die erste Solvay-Konferenz mit dem Thema „Theorie der Strahlung und Quanten“ wurde von Hendrik A.Lorentz geleitet und befasste sich mit den unterschiedlichen Ansätzen der Klassischen Physik und der im Entstehen begriffenen Quantenphysik.

Walter Nernst Robert Goldschmidt Max Planck Marcel Brillouin Heinrich Rubens Ernest Solvay Arnold Sommerfeld Hendrik Antoon Lorentz Frederick Lindemann Maurice de Broglie Martin Knudsen Emil Warburg Friedrich Hasenöhrl Jean-Baptiste Perrin Georges Hostelet Edouard Herzen James Hopwood Jeans Wilhelm Wien Marie Curie Ernest Rutherford Henri Poincaré Heike Kamerlingh Onnes Albert Einstein Paul Langevin
Erste Solvay-Konferenz 1911
Teilnehmer der Konferenz (siehe nebenstehende Nummerierung).

Das nebenstehende Foto zeigt die Teilnehmer der Konferenz (anklickbares Foto):

  1. Walter Nernst
  2. Robert Goldschmidt
  3. Max Planck
  4. Marcel Louis Brillouin
  5. Heinrich Rubens
  6. Ernest Solvay
  7. Arnold Sommerfeld
  8. Hendrik Antoon Lorentz
  9. Frederick Lindemann
  10. Maurice de Broglie
  11. Martin Knudsen
  12. Emil Warburg
  13. Jean-Baptiste Perrin
  14. Friedrich Hasenöhrl
  15. Georges Hostelet
  16. Edouard Herzen
  17. James Hopwood Jeans
  18. Wilhelm Wien
  19. Ernest Rutherford
  20. Marie Curie
  21. Henri Poincaré
  22. Heike Kamerlingh Onnes
  23. Albert Einstein
  24. Paul Langevin

Zweite Solvay-Konferenz

Zweite Solvay-Konferenz 1913

Teilnehmer der Konferenz waren: Jules-Émile Verschaffelt, Max von Laue, Heinrich Rubens, Robert Goldschmidt, Edouard Herzen, Frederick Lindemann, Louis-Victor de Broglie, Pope, Eduard Grüneisen, Georges Hostelet, Friedrich Hasenöhrl, James Hopwood Jeans, William Lawrence Bragg, Marie Curie, Arnold Sommerfeld, Albert Einstein, Martin Knudsen, Paul Langevin, Walther Nernst, Wilhelm Wien, Ernest Rutherford, Joseph John Thomson, Emil Warburg, Hendrik Antoon Lorentz, Marcel Louis Brillouin, Robert Williams Wood, Barlow Heike Kamerlingh Onnes, Louis Georges Gouy, Pierre-Ernest Weiss

Dritte Solvay-Konferenz

Solvay-Konferenz 1921

Zu dieser Konferenz im Jahr 1921 waren keine deutschen Wissenschaftler eingeladen, da die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und die deutsche Besetzung Belgiens noch zu kurz zurücklag. Dadurch waren einerseits die deutschen Wissenschaftler benachteiligt, andererseits litt aber auch die Qualität der Konferenz erheblich, da gerade an deutschen Universitäten wichtige Fortschritte auf dem Gebiet der modernen Physik (Quantentheorie, Relativitätstheorie) gemacht wurden.

Stehend (Von links nach rechts): William Lawrence Bragg, Wander Johannes de Haas, Charles Glover Barkla, Karl Manne Siegbahn, Léon Brillouin

Sitzend (Von links nach rechts): Albert Abraham Michelson, Martin Knudsen, Jean-Baptiste Perrin, Louis Brillouin, Paul Langevin, Ernest Solvay, Owen Willans Richardson, Hendrik Antoon Lorentz, Joseph Larmor, Ernest Rutherford, Heike Kamerlingh Onnes, Robert Andrews Millikan, Pieter Zeeman, Marie Curie, Louis-Victor de Broglie

Vierte Solvay-Konferenz

Solvay-Konferenz 1924

Teilnehmer der Konferenz von 1924 waren:
Erste Reihe von links nach rechts: Ernest Rutherford, Marie Curie, Edwin Herbert Hall, Hendrik Antoon Lorentz, William Henry Bragg, Marcel Brillouin, Willem Hendrik Keesom, Edmond van Aubel;
zweite Reihe von links nach rechts: Peter Debye, Abram Fjodorowitsch Ioffe, Owen Willans Richardson, W. Broniewski, Walter Rosenhain, Paul Langevin, George de Hevesy;
darüber von links nach rechts: Léon Brillouin, Émile Henriot, Théophile de Donder, H.E.G. Bauer, Edouard Herzen, Auguste Piccard, Erwin Schrödinger, Percy Williams Bridgman, Jules-Émile Verschaffelt

Fünfte Solvay-Konferenz

Auf der wahrscheinlich berühmtesten, der Fünften Solvay-Konferenz im Jahr 1927 über Elektronen und Photonen wurde die neu formulierte Quanten-Theorie diskutiert mit den dominierenden Persönlichkeiten Albert Einstein und Niels Bohr (Einstein-Bohr-Debatte). 17 der 29 Anwesenden besaßen oder bekamen in der Folgezeit den Nobelpreis.

Fünfte Solvay-Konferenz 1927
Die Teilnehmer der Konferenz (siehe nebenstehende Nummerierung).

Teilnehmer der Konferenz waren:

  1. Peter Debye
  2. Irving Langmuir
  3. Martin Knudsen
  4. Auguste Piccard
  5. Max Planck
  6. William Lawrence Bragg
  7. Émile Henriot
  8. Paul Ehrenfest
  9. Marie Curie
  10. Hendrik Anthony Kramers
  11. Edouard Herzen
  12. Hendrik Antoon Lorentz
  13. Théophile de Donder
  14. Paul Adrien Maurice Dirac
  15. Albert Einstein
  16. Erwin Schrödinger
  17. Arthur Holly Compton
  18. Jules-Émile Verschaffelt
  19. Paul Langevin
  20. Louis-Victor de Broglie
  21. Charles-Eugène Guye
  22. Wolfgang Pauli
  23. Werner Heisenberg
  24. Max Born
  25. Charles Thomson Rees Wilson
  26. Ralph Howard Fowler
  27. Léon Brillouin
  28. Niels Bohr
  29. Owen Willans Richardson

Sechste Solvay-Konferenz

Sechste Solvay-Konferenz 1930

Teilnehmerfoto der Sechsten Solvay-Konferenz Brüssel 1930

(Stehend von Links nach Rechts): Edouard Herzen, Émile Henriot, Jules-Émile Verschaffelt, Charles Manneback, Aimé Cotton, J. Errera, Otto Stern, Auguste Piccard, Walther Gerlach, Charles Galton Darwin, Paul Dirac, E. Bauer, Pjotr Leonidowitsch Kapiza, Léon Brillouin, Hendrik Anthony Kramers, Peter Debye, Wolfgang Pauli, J. Dorfman, J.H.van Fleck, Enrico Fermi, Werner Heisenberg

(Sitzend von Links nach Rechts): Théophile de Donder, Pieter Zeeman, Pierre-Ernest Weiss, Arnold Sommerfeld, Marie Curie, Paul Langevin, Albert Einstein, Owen Willans Richardson, Blas Cabrera, Niels Bohr, Wander Johannes de Haas

Siebte Solvay-Konferenz

Siebte Solvay-Konferenz 1933

Teilnehmerfoto der Siebten Solvay-Konferenz Brüssel (Oktober 1933)

(Sitzend von Links nach Rechts): Erwin Schrödinger, Irene Joliot-Curie, Niels Henrik David Bohr, Abram Fjodorowitsch Ioffe, Marie Curie, Paul Langevin, Owen Willans Richardson, Ernest Rutherford, Théophile de Donder, Maurice de Broglie, Louis de Broglie, Lise Meitner, James Chadwick;

(Stehend von Links nach Rechts ): Émile Henriot, Jean-Baptiste Perrin, Frédéric Joliot-Curie, Werner Heisenberg, Hendrik Anthony Kramers, E. Stahel, Enrico Fermi, Ernest Walton, Paul Dirac, Peter Debye, Nevill F. Mott, Blas Cabrera, George Gamow, Walther Bothe, Patrick Maynard Stuart Blackett, M.S. Rosenblum, J. Errera, Ed. Bauer, Wolfgang Pauli, Jules-Émile Verschaffelt, Max Cosyns, Edouard Herzen, John Cockcroft, C.D. Ellis, Rudolf Peierls, Auguste Piccard, Ernest O. Lawrence, Léon Rosenfeld.

Abwesend A. Einstein und Ch. Eug. Guye

Achte Solvay-Konferenz

Teilnehmer der Konferenz 1948 waren:
Sitzend von links nach rechts: John Cockcroft, Marie-Antoinette Tonnelat, Erwin Schrödinger, Owen Willans Richardson, Niels Bohr, Wolfgang Pauli, Bragg, Lise Meitner, Paul Adrien Maurice Dirac, Kramers, Théophile de Donder, Walter Heitler, Jules-Émile Verschaffelt;
in zweiter Reihe: Paul Scherrer, Stahel, Kelin, Blackett, Dee, Felix Bloch, Frisch, Rudolf Peierls, Homi Jehangir Bhabha, Robert Oppenheimer, Giuseppe Occhialini, Powell, Hendrik Casimir, Marc de Hemptinne;
in dritter Reihe: Kipfer, Pierre Victor Auger, Perrin, Serber, Léon Rosenfeld, Ferretti, Moller, Louis Marie Edmond Leprince-Ringuet;
in vierter Reihe: Balasse, Flamache, Grove, Goche, Demeur, Ferrera, Vanisacker, VanHove, Edward Teller, Goldschmidt, Marton, Dilworth, Ilya Prigogine, Jules Géhéniau, Henriot, Vanstyvendael.

Zehnte Solvay-Konferenz

10. Solvay-Konferenz 1954

Teilnehmer der Konferenz 1954 waren:

Mendelssohn, Frohlich, Pines, Møller, Wolfgang Pauli, Bragg, Nevill Francis Mott, Neel, Meissner, MacDonald, Shull, Friedel, Gorter, Charles Kittel, Matthias, Ilya Prigogine, Lars Onsager, Pippard, Smit, Fumi, Jones, John Hasbrouk van Vleck, Lowdin, Seeger, Kipfer, Goche, Balasse, Jules Géhéniau.

Elfte Solvay-Konferenz

Teilnehmer der Konferenz 1958 waren:
Sitzend von links nach rechts: William McCrea, Jan Hendrik Oort, Georges Lemaître, Gorter, Wolfgang Pauli, Bragg, Robert Oppenheimer, Moller, Harlow Shapley, Otto Heckmann;
Darüber von links nach rechts: Oskar Klein, William Wilson Morgan, Fred Hoyle, Kukaskin, Viktor Hambardsumjan, Hendrik Christoffel van de Hulst, Fierz, Allan Rex Sandage, Walter Baade, Schatzman, John Archibald Wheeler, Hermann Bondi, Thomas Gold, Herman Zanstra, Léon Rosenfeld, Ledoux, Bernard Lovell, Jules Géhéniau.

Zwölfte Solvay-Konferenz

Teilnehmerfoto der Zwölften Konferenz 1961:

Weblinks

Quellen

  • P. Marage , G. Wallenborn: Les conseils Solvay et la physique moderne. In: Histoire des Sciences en Belgique, 1850-1900. Hrsg. R. Halleux, J. Vanndermissen, A. Despy-Mayer, GVanpaemel. 2001
  • W. Nernst: Anwendung der Quantentheorie auf eine Reihe physikalisch-chemischer Probleme. Solvay Kongress, 3:208–244, 1911. Abhandlung der Deutschen Bunsen-Gesellschaft fur angewandte physikalische Chemie.
  • Die Theorie der Strahlung und der Quanten. Verhandlungen auf einer von E. Solvay einberufenen Zusammenkunft (30. Oktober bis 3. November 1911). Verlag von Wilhelm Knapp, Halle a. S., 1914.

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