Sommerbiathlon

Sommerbiathlon

Sommerbiathlon ist eine Mehrkampfsportart kombiniert aus Crosslaufen und Sportschießen. Sommerbiathlon ist in Deutschland eine Sportart nach der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.

Inhaltsverzeichnis

Wettkampf

Es gibt mehrere Disziplinen: Sprint, Verfolgung, Massenstart und Staffelkampf. Sommerbiathlon ist eine Kombination aus den Einzelsportarten Laufen und Schießen, wobei die Laufstrecken von Querfeldeinstrecken (Cross-Country) bis zu befestigten Laufstrecken variieren. Die Teilnehmer werden in verschiedene Altersklassen und nach Waffenart (Luftgewehr und Kleinkaliber) unterteilt. Gelaufen wird klassisch zu Fuß (Crosslauf).

Die Hauptdisziplin (Sprintwettkampf) besteht aus verschiedenen Teilen. Er besteht aus drei Laufeinheiten und zwei Schießeinheiten. Die Laufstrecke beträgt etwa zwei bis sechs Kilometer, beim Schießen werden jeweils fünf Schuss abgegeben, bei einer Schießeinheit im Liegen, bei der anderen im Stehen. Wird ein Ziel nicht getroffen, muss eine Strafrunde absolviert werden, oder es wird eine Zeitstrafe verhängt.

Im Gegensatz zum Winterbiathlon werden die Waffen beim Laufen nicht mitgetragen, sondern verbleiben am Schießstand. Sommerbiathlon wird wie die Variante im Winter unter dem Dach der Internationalen Biathlon-Union (IBU) betrieben. Es gibt Landeswertungen, die in acht bis neun Wettkämpfen vom jeweiligen Landesschützenbund veranstaltet werden. Darüber hinaus werden Landes-, Bundes-, Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen. Manche Athleten treten sowohl im Sommer- als auch im Winterbiathlon an.

Sommerbiathlon wird wetterunabhängig von April bis Oktober betrieben. Weltmeisterschaften im Sommerbiathlon finden jährlich an wechselnden Orten statt. 2008 wurde die WM in Haute Maurienne ausgetragen, Gastgeber im Jahr 2009 war Oberhof. Bei dieser WM wurden letztmals Titel im Crosslauf vergeben.[1] 2011 war Bayerisch Eisenstein Austragungsort.

Athleten

Einzelnachweise

  1. Peer Lange: Russinnen gewinnen letzte Cross-Weltmeistertitel. In: International Biathlon Union. 23. September 2009, abgerufen am 11. Oktober 2009.

Weblinks


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