St. Croix River (Mississippi River)


St. Croix River (Mississippi River)
Saint Croix River
Einzugsgebiet des St. Croix River

Einzugsgebiet des St. Croix River

Daten
Gewässerkennzahl US662324
Lage Wisconsin, Minnesota (USA)
Flusssystem Mississippi River
Abfluss über Mississippi River → Golf von Mexiko
Ursprung im Upper St. Croix Lake
46° 0′ 54″ N, 92° 22′ 34″ W46.014945-92.3760272
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Mündung in den Mississippi River
44.7458009-92.8027028

44° 44′ 45″ N, 92° 48′ 10″ W44.7458009-92.8027028
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Länge 264 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt

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Rechte Nebenflüsse Kettle River, Snake River
Linke Nebenflüsse Namekagon River, Kinnickinnic River
Kleinstädte Stillwater, MN, Hudson, WI
Der St. Croix River bei Stillwater, Blick flussabwärts gerichtet

Der St. Croix River bei Stillwater, Blick flussabwärts gerichtet

Der St. Croix River ist ein linker Nebenfluss des Mississippi. Er hat eine Länge von 264 km, davon bilden etwa 201 km die Grenze zwischen den Bundesstaaten Minnesota und Wisconsin. Der St. Croix River steht unter dem Schutz des National Park Service. An den Wasserfällen des St. Croix River befindet sich ein Wasserkraftwerk. Er ist ein direkter Nebenfluss des Mississippi River.

Inhaltsverzeichnis

Lauf

Der St. Croix River hat seinen Ursprung in der nordwestliche Ecke von Wisconsin im Upper St. Croix Lake im Douglas County in der Nähe von Solon Springs, etwa 30 km südlich vom Oberen See. In diesem Abschnitt lautet sein Name in der Sprache der Ojibwe Manoominikeshinh-ziibi. Der St. Croix River fließt südwärts nach Gordon und dann nach Südwesten. Im Norden des Burnett County mündet der Namekagon River, wodurch der Fluss deutlich breiter wird, weswegen die Ojibwe ab der Stelle den Fluss Gichi-ziibi (großer Fluss) nennen.

Kurz vor der Einmündung des Upper Tamarack River erreicht er den Pine County und bildet ab hier bis zu seiner Mündung in den Mississippi River die Staatsgrenze zwischen Wisconsin und Minnesota. Der Fluss strebt nun stets nach Süden, an St. Croix Falls, Wisconsin und Stillwater, Minnesota vorbei. Er mündet bei Prescott, Wisconsin in den Mississippi River, etwa 30 Kilometer südöstlich von St. Paul, Minnesota.

Geschichte

Das Flusstal und das es umgebende Gebiet war ursprünglich von den halbnomadischen Stamm der Ojibwe, Dakota und neun weiteren Indianerstämmen besiedelt. Diese lebten hauptsächlich von Wildreis, dem Fischfang und der Jagd. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der ersten europäischen Siedler in dem Gebiet waren diese Stämme verfeindet und führten eine langen und blutigen Krieg miteinander. Deswegen wurde der Teil des Flusses unterhalb der Mündung des Trade Rivers in der Ojibwe-Sprache Jiibayaatig-ziibi (Fluss des Grabmals) genannt, was ins Französische als "Riviere Tombeaux" übernommen wurde und schließlich unter dem heutigen Namen in die englische Sprache gelangt.

Die ersten Europäer erreichten das Gebiet im Jahre 1804, etwa zur selben Zeit wie die Expedition von Lewis und Clark. Dabei handelte es sich in erster Linie um Pelzhändler, die den Kontakt mit den Indianern suchten, um Biberfelle zu erwerben.

Im Jahre 1837 wurde mit dem Stamm der Ojibwe in Fort Snelling ein Vertrag unterzeichnet, der das Gebiet in dem Dreieck zwischen dem St. Croix River und dem Mississippi River bis hinauf zum 46. Breitengrad an die amerikanischen Bundesregierung abgetreten wurde. Dies öffnete die Region für die Holzfäller und der Fluss wurde als Transportweg für die gefällten Stämme wichtig. Der Höhepunkt wurde 1890 erreicht, als im Tal des St. Croix Rivers 1,1 Millionen Festmeter Holz geschlagen wurde[1]. Die Holzindustrie existierte in dem Gebiet, bis im Jahre 1912 die letzten größeren Holzflöße den Fluss hinabgingen und das Ende der Weymouths-Kiefernwälder in der Region gekommen war.

In der Mühlenstadt Stillwater wurde im Jahre 1848 erstmals die Gründung des Staates Minnesota vorgeschlagen.

Städte am St. Croix River

in Minnesota in Wisconsin
  • Afton
  • Bayport
  • Lake St. Croix Beach
  • Lakeland
  • Lakeland Shores
  • Marine on St. Croix
  • Oak Park Heights
  • St. Marys Point
  • Stillwater
  • Taylors Falls
  • Danbury
  • Gordon
  • Hudson
  • North Hudson
  • Osceola
  • Prescott
  • St. Croix Falls
  • Solon Springs

Parks und öffentliches Land am St. Croix River

  • Governor Knowles State Forest (Wisconsin)
  • St. Croix State Forest (Minnesota)
  • Saint Croix State Park (Minnesota)
  • Wild River State Park (Minnesota)
  • Interstate Park (Minnesota and Wisconsin)
  • William O'Brien State Park (Minnesota)
  • Afton State Park (Minnesota)
  • St. Croix Boom Site (Minnesota)

Nebenflüsse

Zu den von rechts einmündenden Nebenflüssen gehören:

  • Totagatic River
  • Eau Claire River
  • Upper Tamarack River
  • Lower Tamarack River
  • Kettle River
  • Snake River
  • Sunrise River

Von links münden:

  • Yellow River
  • Clam River
  • Wood River
  • Trade River
  • Apple River
  • Willow River
  • Kinnickinnic River

Einzelnachweise

  1. source

Weblinks

Siehe auch


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