Stromschnellen


Stromschnellen
Stromschnellen Storforsen des Piteälven in Nordschweden
Kleine Stromschnelle der Werre
Stromschnelle auf dem Whakapapa River

Stromschnelle ist eine allgemeine Bezeichnung für einen Teil eines Flusses, an dem das Wasser sehr reißend und schnell fließt. Sie wird typischerweise durch eine Zunahme des Gefälles des Flusses gebildet. Häufig spielt auch eine Verengung durch Felsblöcke oder Wehre eine Rolle.

Eine durch Blöcke oder Felsriegel gegliederte Stromschnelle wird als Katarakt bezeichnet.

Zahlreiche Stromschnellen fielen Flussbegradigungen und Stauwerken zum Opfer, besonders die großer und stark befahrener Flüsse. Dieses Schicksal traf auch die damals berüchtigten St.-Johann-Stromschnellen der Moldau, die Bedřich Smetana im Jahr 1874 in der sinfonischen Dichtung Die Moldau musikalisch dargestellt hatte. Sie verschwanden mit dem Bau des Štěchovice-Staudammes in den Fluten.

Das Wort Laufen für Stromschnellen wurde zum Namen bzw. Namensbestandteil etlicher Orte, wie z. B. Laufen (Salzach), Lauffen am Neckar oder Laufenburg.

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