Surfaris


Surfaris

The Surfaris (nicht zu verwechseln mit der Band The Original Surfaris) sind eine US-amerikanische Surf-Rock-Band aus Glendora, Kalifornien und wurden 1962 von Bob Berryhill (Gitarre), Pat Connolly (E-Bass), Jim Fuller (Gitarre) und Ron Wilson (Schlagzeug) gegründet. Mit ihrem Hit Wipe Out erreichten sie 1963 Platz 2 der Billboardcharts in den USA, Platz 5 in Großbritannien und Platz 45 in Deutschland. Nach dem Ende der „Surfaris" 1967 gab es mehrere Revivals mit unterschiedlichen Besetzungen.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Die Geschichte der „Surfaris" begann im Herbst 1962. Pat Connolly fragte seine Bekannten Bob Berryhill und Jim Fuller, ob sie Interesse an einem Auftritt auf einer Party der „Pomona Catholic High School" nach einem Footballspiel hätten. Bei diesem Auftritt kam noch Ron Wilson als Schlagzeuger dazu und die Teenagerband „The Surfaris" war geboren. Um etwas Geld für neue Verstärker zu verdienen, beschlossen die „Surfaris" inklusive Jim Pash eine Single aufzunehmen und selbst zu vertreiben. Im Januar 1963 trafen sich die Bandmitglieder (Jim Pash war nicht anwesend, da er seinem Vater bei der Arbeit helfen musste) im Pal Recording Studio in Cucamonga, Kalifornien, um die Idee des Schlagzeugers zu Surfer Joe umzusetzen. Für die B-Seite der Single wurde innerhalb von 15 Minuten das Lied Wipe Out unter Beteiligung des Studiobesitzers Paul Buff und Bob Berrywoods Vater direkt vor Ort geschrieben.

Richard Delvy, Schlagzeuger bei der Band The Challengers, bot den „Surfaris" an die Single über sein eigenes Label „Princess" zu vertreiben. Nachdem auch „Dot Records" die Single veröffentlichte ging der Weg bis zur Nummer 2 der Billboardcharts. Nach einigen Streitereien über die Veröffentlichungs- und Auftrittsrechte der Single mit „Dot Records" und weiterem Ärger mit der Band The Impacts, die Anspruch auf das Lied Wipe Out erhoben, mussten die „Surfaris" in einem Rechtsstreit mit einer gleichnamigen Band ihre Namensrechte verteidigen. Die „Surfaris" gewannen den Prozess und die andere Band spielte fortan unter dem Namen The Original Surfaris. Zu bemerken sei noch, dass bei der ersten 1963 erschienene LP "Wipe Out" nur die Titel Surfer Joe und Wipe Out von den Surfaris eingespielt wurden. Die restlichen Titele wurden von den Challengers gespielt. Das kam damals sicher aufgrund der Verbindung zu Richard Delvy zustande.

Nachdem die nächste Single Point Panic immerhin Platz 49 der Charts erreichte, begannen die „Surfaris" Tourneen in Japan, Hawaii, Australien und den USA mit anderen Künstlern wie Roy Orbison, The Beach Boys, The Crystals, Bobby Vinton, The Righteous Brothers, Jay and the Americans, The Turtles, Paul Revere & the Raiders oder den Ventures zu spielen.

Das dritte Album der „Surfaris", Hit City (1964) wurde mit dem Produzenten Gary Usher unter in Anspruchnahme verschiedener Studiomusiker aufgenommen. Mit der British Invasion Mitte der 60er Jahre änderten die „Surfaris" ihren Stil und landeten mit der Folk-Rock-Single Kareen einen Nr. 2 Hit in Japan. Nachdem Connolly durch Ken Forssi am Bass ersetzt worden war, beendeten die „Surfaris" die Aufnahme des erfolglosen Albums It Ain't Me Babe'. Nach dem Ende des Vertrages mit Usher ging die Band auseinander. Forssi hatte noch einen weiteren Hit mit der Single My Little Red Book und der Band „Love". Ron Wilson verstarb im Mai 1989 an einem Hirnaneurysma. Die anderen Mitglieder der „Surfaris" sind auch heute noch mit gelegentlichen Auftritten aktiv.

Diskografie

Alben

  • 1963 The Surfaris Play Wipe Out
  • 1963 Wipe Out
  • 1964 Surfaris Play
  • 1964 Hit City '64
  • 1964 Fun City USA
  • 1965 Hit City '65
  • 1965 It Ain't Me, Babe

Singles

  • 1962 Wipe Out / Surfer Joe
  • 1963 Wipe Out / Surfer Joe
  • 1963 Point Panic / Waikiki Run
  • 1963 Wipe Out / I'm A Hog For You
  • 1964 Murphy The Surfie / Go Go Go For Louie's Place

Compilations

  • 1973 Yesterdays Pop Scene
  • 1973 Wipe Out, Surfer Joe & Other Great Hits
  • 1976 Surfers Rule
  • 1977 Gone with the Wave
  • 1982 The History of Surf Music
  • 1989 Surfin Hits
  • 1994 Wipe Out! The Best Of
  • 1994 Surf Party!: The Best of the Surfaris Live!
  • 1995 Pulp Rock Instros - Vol 1
  • 1995 Surfaris Stomp
  • 1996 Cowabunga! Surf-Box
  • 1996 Teen Beat - Vol 3
  • 1996 Let's Go Trippin'
  • 1996 Surf Crazy
  • 1997 Guitar Heroes
  • 1997 Hot Rod - Big Boss Instrumentals
  • 1997 Kahuna Classics
  • 1998 Hard Rock Records - Surf
  • 1998 Surf! Sand! Sun!
  • 1998 Wipe Out
  • 1999 Surfers Rule / Gone With The Wave
  • 2000 Water Logged
  • 2000 Teen Beat - Vol 5
  • 2003 Lost Legends Of Surf Guitar - Vol. 02
  • 2003 Basic Tracks
  • 2005 Wipe Out, Surfer Joe And Other Great Hits

Band-Mitglieder

Weblinks

Offizielle Seiten

Weitere Seiten

Literatur

  • Blair, John (1978); „The Illustrated Discography Of Surf Music 1961-1965"; Popular Culture Ink.
  • Dalley, Robert J. (1988); „Surfin' Guitars : Instrumental Surf Bands of The Sixties"; Popular Culture Ink.

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