Surin (Provinz)

Surin (Provinz)
Surin
สุรินทร์
Siegel der Provinz Surin
Statistik
Hauptstadt: Surin
Tel.vorwahl: 044
Fläche: 8.124,0 km²
24.
Einwohner: 1.371.000 (2004)
10.
Bev.dichte: 169 E/km²
15.
Karte

Karte von Thailand  mit der Provinz Surin hervorgehoben

Surin (Thai: สุรินทร์) ist eine Provinz (Changwat) in der Nordostregion von Thailand, dem so genannten Isaan.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Provinz Surin liegt im südlichen Teil des Nordostens von Thailand. Im Norden der Provinz hat sich der Maenam Mun ein Tal gegraben und fließt dem Mekong zu. Der Süden wird fast ausschließlich von den Dongrek-Bergen eingenommen, die auch eine natürliche Grenze zu Kambodscha bilden.

Benachbarte Provinzen und Gebiete:
Norden Maha Sarakham und Roi Et
Osten Si Saket
Süden Landesgrenze zu Kambodscha
Westen Buriram

Klima

Das Klima ist tropisch-monsunal. Während der heißen Jahreszeit von März bis Juni ist das Land praktisch ausgedörrt, während der anschließenden Regenzeit kommt es häufig zu verheerenden Überschwemmungen. Diesem fatalen Kreislauf begegnet man mit der Schaffung von künstlichen Wasserreservoiren, die in der Hitzeperiode Wasser abgeben, das sie während der Regenzeit aufstauen können.

Wirtschaft und Bedeutung

Surin lebt von der Landwirtschaft. Die Provinz hat insgesamt 1.191 Feuchtgebiete mit einer Fläche von 152 km², die mehr oder weniger intensiv für die Landwirtschaft genutzt werden[1].

Bruttosozialprodukt der Provinz zwischen 1995 und 1999

Im Zuge der Asienkrise 1997 war auch die Wirtschaft der Provinz Surin betroffen. Allerdings wurden die verschiedenen Sektoren der Wirtschaft nicht gleichmäßig geschädigt, siehe nebenstehende Tabelle. Im Jahr 2004 betrug das Bruttosozialprodukt der Provinz 34.961 Millionen Baht.[2]

Geschichte

Im November findet in Surin ein großes Elefantenfest statt.

Surin war während des 11. und 12. Jahrhunderts ein wichtiger Teil des Khmer-Reiches von Angkor. Aus dieser Zeit finden sich auch zahlreiche Beispiele von Tempelruinen. 1763 wurde eine Siedlung an die Stelle der heutigen Provinzhauptstadt verlegt und als Stadt neu errichtet. Diese Stadt hieß zunächst Mueang Prathai Saman.

Das zeitgenössische Oberhaupt der alten Siedlung, Luang Surin Phakdi, wurde der erste Gouverneur der neu errichteten Provinz. Im Jahr 1786 erhielt sie ihren heutigen Namen in Anerkennung des ersten Gouverneurs.

Siehe auch: Geschichte Thailands und entsprechender Eintrag in Surin

Bevölkerung

Über 45 % der Bevölkerung sind Khmer-Nachfahren und sprechen weiterhin ihre Sprache.

Wappen

Das Wappen der Provinz Surin zeigt einen buddhistischen Tempel (Wat) im Khmer-Stil und einen Elefantenkopf. Beide sind in der Provinz zahlreich anzutreffen.

Die lokale Pflanze ist der Gemeine Tembusu (Fagraea fragrans).

Der Wahlspruch der Provinz Surin lautet:

„Surin ist die Stadt großer Elefanten,
Hier wird Seide ausgezeichneter Qualität gewoben,
Berühmt für Zuckerrüben und Duftreis
zusammen mit vielen Burgen und Kulturen vieler Kulturen.“

Verwaltungseinheiten

Karte der Amphoe

Die Provinz Surin ist in 17 Landkreise (Amphoe) gegliedert. Die Kreise sind weiter unterteilt in 158 Kommunen (Tambon) und 2011 Dörfer (Muban).

Amphoe (Landkreise) Amphoe (Landkreise)
  1. Amphoe Mueang Surin (อำเภอเมืองสุรินทร์)
  2. Amphoe Chumphon Buri (อำเภอชุมพลบุรี)
  3. Amphoe Tha Tum (อำเภอท่าตูม)
  4. Amphoe Chom Phra (อำเภอจอมพระ)
  5. Amphoe Prasat (อำเภอปราสาท)
  6. Amphoe Kap Choeng (อำเภอกาบเชิง)
  7. Amphoe Rattanaburi (อำเภอรัตนบุรี)
  8. Amphoe Sanom (อำเภอสนม)
  9. Amphoe Sikhoraphum (อำเภอศีขรภูมิ)
  1. Amphoe Sangkha (อำเภอสังขะ)
  2. Amphoe Lamduan (อำเภอลำดวน)
  3. Amphoe Samrong Thap (อำเภอสำโรงทาบ)
  4. Amphoe Buachet (อำเภอบัวเชด)
  5. Amphoe Phanom Dong Rak (อำเภอพนมดงรัก)
  6. Amphoe Si Narong (อำเภอศรีณรงค์)
  7. Amphoe Khwao Sinarin (อำเภอเขวาสินรินทร์)
  8. Amphoe Non Narai (อำเภอโนนนารายณ์)

Einzelnachweise

  1. Edmund J. V. Oh, Blake D. Ratner, Simon Bush, Komathi Kolandai und Terence Y. Too (Hrgg.): Wetlands Governance in the Mekong Region : country reports on the legal-institutional framework and economic valuation of aquatic resources. 2005.
  2. Quelle: Thailand in Figures. 9. Aufl. 2006

Weblinks


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