Sven von Ungern-Sternberg

Sven von Ungern-Sternberg

Sven von Ungern-Sternberg (* 1942 in Berlin) ist Mitglied der CDU und war von 1998 bis 2007 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Freiburg in Deutschland. Er entstammt der Adelsfamilie Ungern-Sternberg.

Sven von Ungern-Sternberg ist Diplomvolkswirt und promovierte in Jura. Er war Vorsitzender der Jungen Union Freiburg und wurde 1971 Stadtrat. 1973 wurde er Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat. Seine erste Stelle im öffentlichen Dienst war im Landratsamt Emmendingen, wo er Sozial- und Verkehrsdezernent bis 1978 war.

Anschließend wurde er vom Freiburger Gemeinderat zum Baubürgermeister gewählt, bekleidete dieses Amt für 20 Jahre und prägte die Stadtentwicklung in dieser Zeit. Er war in dieser Zeit auch Vorsitzender des Regionalverbands Südlicher Oberrhein.

Ende 1998 wurde er vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel als Regierungspräsident für den Regierungsbezirk Freiburg ernannt. Schwerpunkte seiner Tätigkeit setzte er u.a. im Straßenbau und in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Trinationale Metropolregion Oberrhein. In dieser Funktion saß er u.a. von 2001 bis zu dessen Auflösung Ende 2003 im Beirat der Unique (Flughafen Zürich AG). In seine Amtszeit fiel die Verwaltungs-Strukturreform in Baden-Württemberg, durch die die vormals selbständigen Behörden Polizeipräsidium, Oberschulamt, Landesamt für Geologie und Bergbau sowie Forstdirektion in die Regierungspräsidien integriert wurden. Seine Amtszeit wurde über die Altersgrenze hinaus bis 2007 verlängert. Nachfolger wurde Julian Würtenberger.

Seit 2006 ist er Vorsitzender des Landesvereins Badische Heimat und des Freiburger Münsterbauvereins. Seit 2007 ist er Vorsitzender des Bezirksverbandes Südbaden-Südwürttemberg im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Er war auch Präsident des Euroinstituts in Kehl.


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