Sü-vaal & her men


Sü-vaal & her men
Drahdiwaberl
Schriftzug der Band
Schriftzug der Band
Gründung 1969
Auflösung 1989
Wiedervereinigung 1991
Genre Hardrock, Heavy Metal, Punk
Website www.drahdiwaberl.at
Gründungsmitglieder
Gesang Stefan Weber
Aktuelle Besetzung
Bandleader, Gesang Stefan Weber
Lead Gitarre Helmut Bibl (seit 1985)
Keyboard Thomas Rabitsch (seit 1978)
Gitarre Reinhard Stranzinger (seit 1999)
Schlagzeug Sigi Meier (seit 2006)
Bass Fredl Petz (seit 1982)
Keyboard Polio Brezina (seit 1984)
Blasinstrumente, Gesang Bernhard Rabitsch (seit 1972)
Gesang Silvia Glauder (seit 1972)
Ehemalige Mitglieder
Bass Falco
Schlagzeug Titus Vadon, Alex Mikulicz, Peter Kolbert
Gesang Jazz Gitti
Keyboards Wolfgang Staribacher
Gesang, Akteur Chris Bauer

Drahdiwaberl ist eine Rock/Punkgruppe, die 1969 in Wien von Stefan Weber gegründet wurde. Der Name ist die wienerische Bezeichnung für einen Kreisel.

Die Band trat 1969 aus der 68er-Bewegung hervor und entwickelte sich im Laufe der Jahre bewusst zu einer bizarren und obszönen Band, die mit ihren aktionistischen Geschmacklosigkeiten bald Kult-Status erreichte. All diese Anarchie sollte zwar mit einem gewissen Augenzwinkern betrachtet werden, dennoch stand Stefan Weber 2003 vor Gericht, weil er zwei Revolver mit Platzpatronen mit auf die Bühne genommen hatte. Er wurde vom Wiener Bezirksgericht freigesprochen. Legendär ist auch die Live-Performance zum Song „Mulatschag“, im Zuge dieser es immer wieder zu sexuellen Handlungen auf der Bühne kommt. Ein oft als kurios betrachtetes Detail ist, dass Stefan Weber Lehrer an einem Wiener Gymnasium war.

Inhaltsverzeichnis

Besetzung

Stefan Weber 2007

Markenzeichen ist das große und wechselnde Ensemble, das einen Großteil der Wirkung der Bühnenshows ausmacht. Neben Weber, dem kreativen Kopf und Leadsänger der Band, spielten und sangen im Laufe der Zeit zahlreiche Künstler wie Helmut Bibl, Thomas Rabitsch, Bernhard Rabitsch, Fredl Petz, Peter Lössl, Alfred Konvicka, Wolfgang Staribacher, Reinhard Stranzinger, Polio Brezina, Heinz Nessizius, Silvia „Sü-vaal“ Glauder, Chris „Sextiger“ Bauer, Nadja Etzler, Christa Urbanek, Peter Vieweger, Alex Mikulics, Wolfgang Blümel, Peter Kolbert, „Helmi“ Gerhard Eichberger, Dieter Tod, „Peppino“, Monika Weber (Tochter von Stefan Weber) und andere mit.

Bei Drahdiwaberl begann außerdem die Karriere von Falco, der – ursprünglich als Bassist – von 1978 bis 1982 Mitglied war. Er hat für die Band die Nummer Ganz Wien komponiert, die sich auch auf Falcos erstem Soloalbum Einzelhaft wiederfindet. Sein erster Welthit Der Kommissar entstand als Improvisation in einer der Drehpausen bei den Dreharbeiten zur Kottan-Folge Die Entführung, bei der Stefan Weber als Bandleader und Falco in einer Nebenrolle als Bassspieler mitwirkten [1].

Auch die österreichische Popsängerin Jazz-Gitti sammelte zu Beginn der 1980er Jahre ihre ersten Erfahrungen bei Drahdiwaberl. Auf der Platte Werwolfromantik gastiert der Schauspieler und Kabarettist Lukas Resetarits mit einer eigenen Nummer.

Geschichte

Die ersten Jahre

Die Band wurde 1969 von Stefan Weber gegründet und ging laut seiner eigenen Aussage aus der 68er-Generation hervor. Ziel war es damals schon, mit Drahdiwaberl eine höchst provokante Band zu schaffen. Die Vorbilder für diese Band bildeten für den Anfang andere österreichische Bands, die englische Lieder mit eigenen Rhythmen coverten. Der Wiener Aktionismus und das Brechen von Tabus hinterließen tiefe Eindrücke bei der Band und waren für das Bilden der Bühnenshow von enormer Bedeutung.

Drahdiwaberl bildeten mit ihrem aggressiven Auftreten und der grellen Show das politische Gegengewicht zu der damaligen Hippie–Formation gegen den Vietnamkrieg. Drahdiwaberl entwickelten sich zum Wiener Szenetipp. In dieser Zeit schickte die Band auch einige Demos an diverse österreichische Labels, die allerdings alle abgelehnt wurden.

1975 kippte die Stimmung in der Band durch die Frustration, keine Platte produzieren zu können. Gegen Ende des Jahres zelebrierten Drahdiwaberl ihr erstes „Letztes Konzert“, das sich später als der traditionelle Ausklang eines jeden Konzertjahres etablieren sollte, und lösten sich danach das erste mal auf. Kurze Zeit später formierte Weber die Band völlig neu und trat beim Porrhaus-Festival mit über 30 Akteuren auf. 1978 trat Falco (aus Spinning Wheel) als neuer Bassist der Band bei, und noch im selben Jahr gaben Drahdiwaberl ihre ersten großen Konzerte, die häufig mit Saalverbot endeten.

Der erste Plattenvertrag

1979 plante das österreichische Musiklabel Breaking Records, einen Sampler namens „Wiener Blutrausch“ zu veröffentlichen, der Stücke von österreichischen Punkbands enthalten sollte. Das Label fragte Drahdiwaberl, ob sie nicht auch ein paar Lieder beisteuern wollten. Die Band willigte ein, und so komponierten sie drei Lieder für den Sampler, der noch im selben Jahr veröffentlicht wurde.

Die 1980er

1981 wurde Drahdiwaberl gleichzeitig mit Falco bei GiG Records unter Vertrag genommen. Das erste Studioalbum Psychoterror verkaufte sich besser als erwartet und stieg auf Platz 8 der österreichischen Charts ein, was der Band auch eine goldene Schallplatte für über 20.000 verkaufte Tonträger einbrachte. Trotz des Erfolges wurde Drahdiwaberl auf den ORF-Sendern nicht gespielt, und noch immer endeten die Konzerte nicht selten mit Saalverboten.

Ein Jahr später veröffentlichte die Band ihr zweites Album namens Mc Ronalds Massaker, welches sehr gut an den Vorgänger anschließen konnte. Die Bekanntheit stieg weit über die Großstädte Österreichs hinaus, und so bestritten sie ihre erste umfangreiche Österreich-Tournee, welche die Band von Wien über St. Pölten bis hin nach Bregenz führte. Nach diesen Konzerten trat Drahdiwaberl auch das erste Mal in Deutschland in München mit drei Vorstellungen auf. Diese Auftritte sollten zugleich die letzten des Bassisten Falco sein: Er entschied sich für eine Solokarriere. Kurze Zeit später wurde die erste Tournee durch Deutschland (fünf Konzerte) abgehalten.

Kurz vor Ende des Jahres traf Weber auf Lukas Resetarits, mit dem er das Duett Lonely produzierte. Die Single kletterte auf Platz 1 der österreichischen Hitparade von Ö3 und auf Platz vier der Verkaufscharts. Somit gelang auch dem dritten Studioalbum Werwolfromantik der Durchbruch in die Charts. Ein Erfolg in Deutschland war allerdings nach wie vor unmöglich. Die zweite Single aus dem Album, Plöschberger, handelt von einem Schüler, der Stefan Weber fast zur Verzweiflung gebracht hatte. Ein Jahr später erfüllte sich Stefan Weber den Traum einer Live-LP und so wurde das Doppelalbum „Wer hat hier Pfui geschrien?“ veröffentlicht. 1985 wird Drahdiwaberls Kulthit Mulatschag veröffentlicht. Obgleich textlich harmlos, wird dieser Song live stets mit einer grellen und obszönen Bühnenshow begleitet. Allerdings verkaufte sich die Single schlechter als erwartet und somit beschloss Stefan Weber die Arbeiten am neuem Album vorerst abzubrechen und eine Tour vorzuschieben.

Das erste Konzert außerhalb des deutschsprachigen Raumes fand in Budapest statt. Drahdiwaberl wurden zum besten Liveact 1985 in Ungarn gewählt, und seitdem existiert dort ein Fanclub. Von Erfolgsaussichten motiviert, schritt auch die Produktion des neuen Albums Jeannys Rache voran, das 1986 erschien, die Verkaufszahlen blieben unter den Erwartungen.

1989 wurde mit Dana Gillespie der Song Greif hier nicht her aufgenommen. Trotz der guten Bewertungen diverser Musiksender floppte die Single. Stefan Weber sah angesichts der schleppenden Verkaufszahlen der letzten Veröffentlichungen keine große Zukunft mehr für die Band. Somit sollte das wirklich letzte „Letzte Konzert“ im Messepalast in Wien abgehalten, mit Kameras mitgeschnitten und auf Live-LP und VHS veröffentlicht werden.

Die 1990er

1991 wurden Drahdiwaberl nach New York zum New Music Seminar eingeladen um vor rund 10.000 Zuschauern aufzutreten. Der Auftritt wurde zu einem Skandal, als einige der Akteure Geschlechtsverkehr auf der Bühne ausübten, Weber mit Platzpatronen in das Publikum schoss und eine rohe Leber verspeiste, man die Genitalien einer Stripperin deutlich zu sehen bekam und die Bühne mit Lebensmitteln beschmutzt wurde. Ein Videomitschnitt wurde von einer amerikanischen Sendung namens F.U.C.K. 69 kommentiert und noch im selben Jahr in geringer Auflage in Österreich veröffentlicht. In Deutschland wurde die Video-Aufnahme verboten. Ansonsten gab es in diesem Jahr Neuauflagen alter Alben auf CD sowie den Sampler The Worst of Drahdiwaberl. 1993 sollten Drahdiwaberl im Londoner Club Astoria auftreten, dieser Auftritt wurde aber im Zusammenhang mit dem New Yorker Skandal abgesagt.

1994 erschien das fünfte Studioalbum namens Sperminator. Das Album enthielt laut Stefan Weber die bis dahin extremsten Nummern und wurde im Zuge eines Konzertes vorgestellt. Kommerziell war das Album aber kein Erfolg.

In den folgenden Jahren trat die Band - teilweise mit Falco als Gaststar - bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen auf. 1997 wurde das Best–Of–Album Die letzte Ölung veröffentlicht.

2000 bis 2004

Drahdiwaberl bei einem Konzert

Kurz vor der Jahrtausendwende wurden Drahdiwaberl wieder aktiv und wirkten bei einigen Demonstrationen gegen die damalige Regierung Schüssel I mit. Das neue Album namens Torte statt Worte, das den gleichnamigen Song enthielt, wurde veröffentlicht. Kurz nach der Veröffentlichung tourten Drahdiwaberl seit Jahren wieder durch den Westen Österreichs, und der neue Song Gusch Bush fand großen Zuspruch unter dem Publikum.

2003 musste sich Stefan Weber vor Gericht für einen Colt mit Platzpatronen rechtfertigen. Statt einer seriösen Verteidigung stülpte sich Stefan Weber eine Einkaufstasche über den Kopf und hielt eine Rede über künstlerische Freiheit. Er wurde freigesprochen.

2004 wurde das siebte Studioalbum veröffentlicht, es trägt den Namen Sitzpinkler. Drahdiwaberl spielten nach langer Zeit erstmals auch wieder in Deutschland. Einige Konzerte in Österreich mussten allerdings abgesagt werden.

2005 bis 2007

Anfang 2005 ist es ruhig um Drahdiwaberl geworden. Bis auf einen Austropop-Sampler sind keine Neuveröffentlichungen erschienen. Im selben Jahr wurde Stefan Weber für sein Lebenswerk Drahdiwaberl mit einem Amadeus Award geehrt. Die groß angekündigte „Galanacht der Weltrevolution“ im Jahre 2006 erwies sich als Flop, die Band spielte vor einer fast leeren Halle. Im Frühjahr 2007 absolvierten Drahdiwaberl eine Minitour durch Österreich mit vier Konzerten, später spielten sie wieder am Donauinselfest in Wien und gaben einige Gigs in diversen Clubs und kleineren Festivals zu Jahresende.

Aktuell

Der lang erwartete Drahdiwaberl-Film Weltrevolution feierte beim 37. Internationalen Filmfestival Rotterdam in Holland am 28. Jänner 2008 seine Premiere. In Österreich startete der Film am 9. Mai 2008.

Weiters traten Drahdiwaberl am Wiener "Life Ball" der bedeutenden Aids-Hilfe-Veranstaltung im Wiener Rathaus auf. Ende Juni wurde "Weltrevolution" auch am Münchner Filmfest präsentiert. Außerdem ist der Streifen weltweit bei diversen Filmfestivals vertreten, u.a. in der Rep. Korea, Mexiko und Spanien.

Auftritte

Drahdiwaberl live - Konzert während der Proteste anlässlich des Besuchs von US-Präsident George W. Bush in Wien (Juni 2006)

Da das Oeuvre von Drahdiwaberl zu einem großen Teil auch von ihren Live-Auftritten bestimmt ist, soll hier auf ihre wichtigsten und bestimmendsten Konzerte eingegangen werden:

  • 1972 wurde der Auftritt im Audimax der Universität Wien zum Eklat, als im Rahmen des Konzerts ein Schwein tranchiert wurde.
  • 1981 fand das Konzert in der Wiener Stadthalle statt, auf das ein Hausverbot folgte, weil dabei ein Lokalpolitiker von Teilen eines Suppenhuhns getroffen wurde
  • 1989 wurde das Konzert „Wiener Blutrausch“ im Rockhaus Wien durch eine Video-Aufzeichnung verewigt
  • 1991 gastierte die Band im Palladium in New York und schockierte das Publikum mit einer besonders grellen Show. Als Video des Konzertmitschnitts erschien „Drahdiwaberl-Schweinerei in New York“.
  • 1993 hätte ein Konzert im Londoner Astoria stattfinden sollen, das aber, wohl auch unter dem Einfluss des New Yorker Skandals, im letzten Moment abgesagt wurde.
  • 2005 bekam Stefan Weber das silberne Ehrenzeichen von der Stadt Wien verliehen. Dabei kam es in Anwesenheit des Amtsführenden Kulturstadtrats zu einem Tortenattentat auf Weber.
  • 2005 wurde Stefan Weber bei den österreichischen Amadeus-Awards mit einem Preis für sein Lebenswerk geehrt, was prompt mit einem provokanten Auftritt im Overall mit Krankenschwester und Champagnerdusche belohnt wurde.

Diskografie

[2]

Studioalben

Livealben und Sampler

  • 1984: Wer hat hier Pfui geschrien? (Live - Doppelalbum)
  • 1989: Das letzte Konzert (Live - Album)
  • 1991: The Worst of Drahdiwaberl (Compilation mit Live- und Studiomaterial)
  • 1997: Die letzte Ölung - The Best of Drahdiwaberl (Best of)
  • 1997: Die größten Hits der 80er und 90er aus Österreich - Drahdiwaberl (CD)
  • 2005: Austropop Kult - Drahdiwaberl (CD)

Singles

  • 1981: Lodenfreak
  • 1982: Heavy Metal Holocaust
  • 1982: Supersheriff
  • 1983: Lonely (mit Lukas Resetarits)
  • 1983: Plöschberger
  • 1983: Die Galeere (mit Falco)
  • 1985: Mulatschag
  • 1988: Greif hier nicht her (mit Dana Gillespie)

Videos

  • 1989: Das letzte Konzert (VHS)
  • 1991: Drahdiwaberl Live in New York (VHS)

Sampler mit neuen Beiträgen

  • 1979: Wiener Blutrausch (LP + CD)
  • 1997: Oh! Jesus! (CD)

Filme

  • 2008: Weltrevolution

Neuauflagen

Im Jahr 2000 wurden neben dem neuen Album Torte statt Worte einige alte Alben im Studio komplett digital überarbeitet und kurze Zeit später auf CDs neu veröffentlicht. Zusätzlich wurde zu jedem Album ein neues Booklet gestaltet.

  • Psychoterror
  • MC Ronald Massaker
  • Werwolfromantik
  • Jeannys Rache
  • The Worst of Drahdiwaberl

Einzelnachweise

  1. orf.at: ORF-Interview Stefan Weber
  2. a b c d e f g h austriancharts.at: Drahdiwaberl in den österreichischen Charts, zugegriffen am 24. März 2009

Weblinks


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