The Iron Sheik


The Iron Sheik
Hossein Khosrow Ali Vaziri IranIran
Daten
Ringname(n) The Great Hossein Arab
The Iron Sheik
Colonel Mustafa
Ali Vaziri
Namenszusätze
Organisation WWF
Körpergröße 183 cm
Kampfgewicht 117 kg
Geburt 13. September 1942
Teheran, Iran
Tod
Wohnsitz Fayetteville; Georgia
Angekündigt aus
Trainiert von Verne Gagne
Debüt 1972
Ruhestand
Webseite

Hossein Khosrow Ali Vaziri (* 13. September 1942 in Teheran; Iran), besser bekannt als The Iron Sheik ist ein ehemaliger iranischer Wrestler. Seine größten Erfolge hatte er dabei in der World Wrestling Federation, wo er sowohl World Wrestling Federation Champion, als auch WWF Tag Team Champion war. Überdies ist er seit 2005 Mitglied der WWE Hall of Fame.

Inhaltsverzeichnis

Anfänge

Vaziri hat einen Ringerhintergrund und trainierte 1968 für die Olympischen Spiele. Er schied allerdings, entgegen allen Gerüchten, in den Vorentscheidungen aus. 1971 war er Champion der Amateur Athletic Union in der Ringerklasse bis 82 kg. 1972 und 1976 war er außerdem Assistenztrainer für die olympischen Ringermannschaften des Iran. Ab 1972 wurde er nach Training durch Verne Gagne Profiwrestler.

Karriere

Nachdem er zunächst auf regionaler Ebene in Canada als Great Hossein Arab antrat, kam er 1979 schließlich zur World Wrestling Federation, wo er als Bösewicht Iron Sheik, mit einem seiner Herkunft entsprechenden Gimmick auftrat. Er bekam ein erstes Titelmatch gegen Bob Backlund, welches er verlor. Er fehdete danach noch mit Bruno Sammartino und Chief Jay Strongbow, bevor er die Organisation 1980 wieder verließ. 1983 kehrte er nach einer Zeit im Wrestling Dachverband NWA zurück zur WWF, wo er Backlund erneut herausfordern durfte und diesmal die WWF World Heavyweight Championship gewinnen durfte. Einige Wochen später musste er den Titel jedoch an Hulk Hogan wieder abgeben. Neben einer Fehde mit Sgt. Slaughter, bildete er nun ein Tag Team mit Nikolai Volkoff. Sie erhielten 1985 bei Wrestlemania den WWF Tag Team Titel gegen den US-Express, verloren ihn jedoch kurze Zeit später wieder an dieselben. 1987 wurde Vaziri zusammen mit Jim Duggan wegen Drogenbesitzes von der Polizei aufgegriffen. Hierauf wurde Duggan von der WWF kurzfristig suspendiert, Vaziri jedoch entlassen, da er Kokain bei sich hatte.

In den folgenden drei Jahren trat Vaziri nun für alle anderen bedeutenden Wrestlingorganisationen Nordamerikas an, wie die WCCW, AWA, WWC und NWA bzw. später WCW. Dabei fehdete er hauptsächlich mit Tony Atlas und 1989 mit Sting um den WCW Television Titel.

1991 kam er zurück zur WWF und wurde als Colonel Mustafa Verbündeter seines ehemaligen Erzrivalen Sgt.Slaughter, der nun als Irak-Sympathisant auftrat. Die Storyline wurde beim Summerslam des Jahres durch eine Niederlage gegen Hulk Hogan und den Ultimate Warrior beendet. 1992 verließ Vaziri die WWF schließlich wieder.

In den Folgejahren trat Vaziri nur noch aktiv in Independent Promotions auf, bevor er 1996 kurzzeitig als Manager des Sultan zur WWF kam. 2001 gewann er nochmals die Gimmick-Battle Royal bei Wrestlemania 17 und wurde, ganz im Gegensatz zu seiner früheren Ringperson, von den Fans gefeiert.

2005 wurde er von Sgt. Slaughter in die WWE Hall of Fame eingeführt.

Heute macht Vaziri nur noch sporadische Auftritte und tritt vor allem durch diverse Sticheleien gegen Kollegen hervor, die allerdings teilweise nur gespielt sind, um seinen Heel Status zu wahren.

Wissenswertes

  • Wurde im Januar 2002 auf einer Reise von Kanada in die USA am Flughafen zuerst als „potenzieller Terrorist“ verhaftet und nach einer Durchsuchung wieder freigelassen.
  • Vaziri hatte eine Tochter, die 2003 von ihrem Freund ermordet wurde.
  • 2007 gab Vaziri bei der Howard Stern Show zu, bisweilen bis zu 20.000 $ die Woche für Kokain ausgegeben zu haben.

Erfolge

  • 1x NWA National Television Championship
  • International Association of Wrestling
  • 3x IAW Heavyweight Championship mit Brian Costello
  • Maple Leaf Wrestling
  • 2x NWA Canadian Heavyweight Championship
  • Jim Crockett Promotions / Mid-Atlantic Championship Wrestling
  • 1x NWA Mid-Atlantic Heavyweight Championship
  • NWA All-Star Wrestling
  • 1x NWA Canadian Tag Team Championship mit The Texas Outlaw
  • NWA New Zealand
  • 1x New Zealand British Commonwealth Championship
  • NWA 2000
  • 1x NWA 2000 American Heritage Championship
  • Pacific Northwest Wrestling
  • 1x NWA Pacific Northwest Tag Team Championship mit Bull Ramos

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