Tiefseebecken


Tiefseebecken
Karte der Seebecken

Seebecken sind unterhalb der Meeresoberfläche des Weltmeers liegende Becken bzw. zusammenhängende größere Gebiete eines Meeres im Bereich des Meeresbodens. Wenn sie sich in der Tiefsee (unterhalb von 1.000 m Meerestiefe) befinden, nennt man sie Tiefseebecken.

Seebecken werden entweder von zwei oder mehreren Schwellen eingerahmt oder sie befinden sich zwischen solchen Schwellen und den am Rand der Meere angrenzenden Kontinentalschelfe. Teils liegen am Rand oder in den Becken die kleinflächigen Meerestiefs und die meist langgestreckten Tiefseerinnen („-gräben“), die jeweils zumeist noch tiefer als die Seebecken sind.

Inhaltsverzeichnis

Seebecken und Tiefseebecken weltweit

Beispiele für im Ozean und seinen Nebenmeeren liegende Seebecken und Tiefseebecken (alphabetisch sortiert) sind:

Arktischer Ozean

See-Becken im Nordpolarmeer sind:

  • Eurasisches Becken [bis 5.449 m tief (Litketief); zwischen der Lomonossow-(Harris)-schwelle im Norden, der Laptewsee im Osten, den Neusibirischen Inseln, dem Gakkelrücken im Süden und Grönland im Westen]
  • Kanadisches Becken (bis 4.994 m tief; zwischen dem Fletcherrücken im Norden, den Königin-Elisabeth-Inseln im Osten, Kanada und Alaska im Süden, der Tschuktschensee im Südosten und der Tschuktschenschwelle im Westen)
  • Zentralarktisches Becken (bis 3.290 m tief; zwischen dem Lomonossow-(Harris)-schwelle im Norden, der Ellesmere-Insel im Osten, dem Fletcherrücken im Süden und der Nahtstelle des Kanadischen- und des Zentralarktischen Beckens im Westen)

Atlantischer Ozean

See-Becken im Atlantik u.a. mit Amerikanisches Mittelmeer und Europäisches Mittelmeer sind:

Indischer Ozean

See-Becken im Indischen Ozean u.a. mit Andamanensee sind:

  • Agulhasbecken (bis 5.742 m tief; zwischen dem Kap Agulhas an der Südspitze von Afrika im Norden, der Crozetschwelle im Osten, dem Atlantisch-Indischen Rücken im Süden und der Kapschwelle im Westen)
  • Andamanenbecken (bis 4.198 m tief; zwischen Myanmar im Norden, Thailand im Osten, Sumatra im Süden, den Nikobaren im Südwesten und den Andamanen im Westen)
  • Arabisches Becken (bis 5.875 m tief; zwischen der Arabischen Halbinsel im Nordwesten, Indien im Nordosten, den Lakkadiven und den Malediven im Osten bzw. Südosten und dem Carlsbergrücken im Westen
  • Atlantisch-Indisches-Südpolarbecken (siehe oben bei Atlantik)
  • Indisches Südpolarbecken (bis 5.455 m tief; auch Östlich-Indisches Südpolarbecken bzw. Indisch-Antarktisches Becken genannt; zwischen der Macquarieschwelle im Nordosten und Osten, der Antarktis im Süden, dem Kerguelen-Gaußberg-Rücken im Westen und dem Südausläufer des Zentralindischen Rückens im Norden)
  • Keelingbecken (bis 6.335 m tief; zwischen Sumatra im Norden, Java hinter dem bis 7.455 m tiefen Sundagraben im Nordosten, der Weihnachtsinsel im Osten, den Kokosinseln und dem Westteil des Nordwestaustralischen Beckens im Süden und der Bengalischen Schwelle im Westen und Nordwesten)
  • Madagaskarbecken (bis 6.400 m tief; zwischen dem Maskarenenbecken und dem Maskarenenrücken mit den südlichen Maskarenen im Norden, dem Zentralindischen Rücken im Nordosten, dem Südwestindischen Becken im Südosten, der Crozetschwelle im Süden, dem Natalbecken im Südwesten und dem Südteil der Insel Madagaskar im Nordwesten)
  • Maskarenenbecken (bis 5.322 m tief; zwischen den Seychellen im Norden, den Maskarenen auf dem Maskarenenrücken im Osten, dem Madagaskarbecken im Süden und Madagaskar im Westen)
  • Natalbecken (bis 5.779 m tief; zwischen Madagaskar im Norden, dem Madagaskarbecken im Nordosten, dem Südwestindischen Becken im Osten, den Prinz-Edward-Inseln (Crozetschwelle) im Süden, dem Agulhasbecken im Südwesten und dem Südlichen Afrika im Westen)
  • Nordaustralisches Becken [bis 6.840 m tief (Berlintief); zwischen Sumbawa und Sumba hinter dem bis 7.455 m tiefen Sundagraben im Norden, der Timorsee im Osten, dem nordwestlichen Australien im Südosten und Süden, dem Nordwestaustralischen Becken im Südwesten und der Weihnachtsinsel im Westen]
  • Nordwestaustralisches Becken [bis 7.001 m tief; zwischen der Weihnachtsinsel und dem hinter dem bis 7.455 m tiefen Sundagraben liegenden Java im Norden, dem Nordaustralischen Becken im Nordosten, dem westlichen Australien im Osten, dem Westaustralischen Becken im Südosten, dem K XVIII-Rücken im Süden, dem südlichen Teil des Zentralindischen Beckens und der Bengalischen Schwelle im Westen und dem Keelingbecken sowie den Kokosinseln im Nordwesten]
  • Omanbecken (bis 4.122 m tief; der Nordwestteil des Arabischen Beckens; dieses Becken umfasst den Golf von Oman und die der Ostküste des Omans vorgelagerten Seebereiche des Indiks)
  • Östlich-Indisches Südpolarbecken (siehe Indisches Südpolarbecken)
  • Rotes Becken (bis 2.604 m tief; bildet das Zentrum des Roten Meeres)
  • Somalibecken (bis 5.825 m tief; zwischen den Sokotra-Inseln im Norden, dem Carlsbergrücken im Osten, den Seychellen im Süden und dem Horn von Afrika im Nordwesten)
  • Südaustralisches Becken [bis 5.998 m tief (Jeffreytief); zwischen Australien im Norden, Tasmanien im Osten, der Tasmanschwelle im Südosten, der Macquarieschwelle im Süden, dem südöstlichsten Ausläufer - Südindischer Rücken - des Zentralindischen Rückens im Südwesten und dem Südostindischen Becken im Westen]
  • Südostindisches Becken [bis 8.047 m tief (Diamantinatief = tiefste Stelle des Indik); zwischen dem Westaustralischen Becken im Norden, dem südöstlichen Australien im Nordosten, dem Südaustralischen Becken im Osten, dem Südindischen Rücken im Süden, dem Zentralindischen Rücken im Südwesten und dem K XVIII-Rücken im Nordwesten]
  • Südwestindisches Becken (bis 5.605 m tief; zwischen dem Madagaskarbecken im Norden, dem Zentralindischen Rücken im Norden und Osten, den Kerguelen im Südosten und den Crozetinseln im Südwesten)
  • Westaustralisches Becken [bis 5.850 m tief; zwischen dem Nordwestaustralischen Becken im Nordwesten und Norden, dem westlichen Australien im Osten, dem Südostindischen Becken im Süden und dem K XVIII-Rücken im Westen]
  • Zentralindisches Becken (bis 5.386 m tief; zwischen Sri Lanka im Norden, der Bengalischen Schwelle im Osten, dem K XVIII-Rücken im Südosten, dem Zentralindischen Rücken im Südwesten und Westen und dem Tschagosrücken mit Tschagos, den Malediven und den Lakkadiven im Nordwesten)

Pazifischer Ozean

See-Becken im Pazifik u.a. mit Australasiatisches Mittelmeer und Japanisches Meer sind:

  • Aleutenbecken (siehe Beringbecken)
  • Arubecken (bis 3.680 m tief; liegt im Norden der Arafurasee zwischen dem indonesischen Teil der Insel Neuguinea im Norden, Aru im Osten, der eigentlichen Arafurasee im Süden, den Tanimbar-Inseln im Südwesten und Kai im Westen)
  • Bacanbecken (bis 4.972 m tief; liegt im Indonesischen Archipel in der Molukkensee zwischen dem Ostausläufer von Sulawesi im Westen, dem Nordostausläufer dieser Insel im Nordwesten, Bacan im Nordosten und Osten, Obi im Südosten, der Seramsee und den Sula-Inseln im Süden und Peleng im Südwesten)
  • Bandabecken (bis 5.801 m tief; besteht aus dem bis 5.801 m tiefen Nord-Bandabecken und dem bis 5.400 m tiefen Süd-Bandabecken; an letzteren grenzt im Osten die bis 7.440 m tiefe Webertief an; liegt im Indonesischen Archipel in der Bandasee zwischen Sulawesi im Nordwesten, Seram im Nordosten, den Tanimbar-Inseln im Südosten und Timor im Süden)
  • Beringbecken (auch Aleutenbecken genannt; bis 4.096 m tief; bildet insbesondere den Aleuten vorgelagerten Südteil des Beringmeeres)
  • Burubecken (bis 5.318 m tief; liegt im Indonesischen Archipel der Seramsee zwischen Obi im Norden, Misool im Osten, Seram im Süden, Buru im Südwesten und den Sula-Inseln im Westen)
  • Celebesbecken (bis 6.218 m tief; auch Sulawesibecken genannt; umfasst die Celebessee im Indonesischen Archipel zwischen dem philippinischen Sulu-Archipel und Mindanao im Norden, dem Sangi-Archipel im Osten, dem indonesischen Sulawesi im Süden und der zum zuletzt genannten Staat gehörenden Ostküste von Borneo im Westen)
  • Chilebecken (bis 5.470 m tief; zwischen der Nazcaschwelle im Nordwesten, dem Atacamagraben im Nordosten und Osten und dem Juan-Fernández-Rücken im Südwesten)
  • Fanningbecken (bis 8.584 m tief; ein südlicher Teil des Nordpazifischen Beckens; zwischen dem Markus-Neckar-Rücken im Norden, z.B. dem Johnston-Atoll und der Fanning-Insel auf dem Fanningrücken im Osten, den Gesellschaftsinseln im Südosten, den Cookinseln im Süden, Samoa und den Phönix-Inseln im Südwesten und den Marshall-Inseln im Nordwesten; im Nordwesten dieses Beckens liegt der bis 7.315 m tiefe Marshallgraben östlich der gleichnamigen Inseln und im mittleren Teil des Beckens liegt der gleichtiefe Phoenixgraben)
  • Fidschibecken [bis 6.150 m tief; besteht aus dem bis 6.150 m tiefen Nord-Fidschibecken und dem bis 5.303 m tiefen Süd-Fidschibecken (an letzteres grenzt im Nordwesten der Fidschigraben an, der ebenfalls bis 6.150 m tief ist), die nördlich und südlich der Hunterschwelle liegen; zwischen dem Südausläufer des Nordpazifischen Beckens im Norden, den Elliceinseln im Nordosten, Fidschi im Osten, den Kermadecinseln auf dem Kermadec-Tonga-Rücken im Südosten, der Nordinsel von Neuseeland im Süden, der Neukaledonische Schwelle im Südosten, Vanuatu im Westen und den Santa-Cruz-Inseln im Nordwesten]
  • Floresbecken (bis 6.961 m tief; liegt im Indonesischen Archipel in der Floressee zwischen Sulawesi im Norden, dem Bandabecken im Osten Flores im Süden, Sumbawa im Südwesten und der Javasee im Westen)
  • Guatemalabecken (bis 6.276 m tief; Teil des Zentralpazifischen Beckens; liegt südwestlich des bis 6.662 m tiefen Mittelamerikagrabens, hinter dem die Pazifik-Küste von z.B. Mexiko, Guatemala, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica liegt)
  • Japanbecken (bis 4.225 m tief; zwischen Russland im Norden; Japan im Osten und Süden und der Halbinsel von Korea im Westen)
  • Karolinenbecken (bis 6.950 m tief; besteht aus den durch die Neuguineaschwelle geteilten West- und Ostkarolinenbecken; zwischen den Karolinen im Norden, den Marshall-Inseln im Nordosten, den Kiribati im Osten, Tuvalu und Fidschi im Südosten, den Santa-Cruz-Inseln und Salomonen, Neubritannien und Neuguinea im Süden, dem Morotaibecken im Südwesten, den Palau-Inseln hinter dem bis 8.138 m tiefen Palaugraben im Westen und den Ngulu- und Yap-Inseln hinter dem bis 8.597 m tiefen Yapgraben im Nordwesten)
  • Korallenbecken (bis 4.718 m tief; es liegt östlich des Great Barrier Reef zwischen dem Ostende von Neuguinea im Norden, dem Salomonenbecken im Nordosten, dem Neuhebridenbecken im Osten, Neukaledonien im Südosten, dem Ostaustralischen Becken im Süden und Australien im Südwesten und Westen)
  • Marianenbecken [bis 6.674 m tief; ein Teil des Nordpazifischen Beckens; es liegt zwischen der Marcusinsel im Norden, der Wake-Insel im Nordosten, den Marshall-Inseln und dem Marshallbecken im Südosten, den Karolinen im Süden und den Marianen hinter dem bis 11.034 m tiefen Marianengraben (Witjastief 1 = tiefste Stelle des Pazifiks und des Weltmeeres) im Westen]
  • Marshallbecken (bis 5.634 m tief; zwischen den Marshall-Inseln im Norden, den Gilbert-Inseln im Osten, dem Nord-Fidschibecken im Südosten, den Salomonen im Südwesten und den Karolinen im Westen)
  • Morotaibecken (bis 4.930 m tief; zwischen Morotai im Nordwesten, dem bis 10.540 m tiefen Philippinengraben (Galatheatief) im Norden, dem Westkarolinenbecken im Nordosten und Osten, Waigeo im Südosten und Halmahera im Südwesten)
  • Neuhebridenbecken (bis 6.765 m tief; zwischen dem bis 7.388 m tiefen Santa-Cruz-Graben hinter dem Santa-Cruz-Becken im Norden, den Santa-Cruz-Inseln im Nordosten, Vanuatu im Osten, dem Fidschibecken hinter dem bis 7.570 m tiefen Neuhebridengraben im Süden, Neukaledonien im Südwesten und dem Korallenbecken im Westen)
  • Nord-Fidschibecken (bis 6.150 m tief; siehe Fidschibecken)
  • Nordpazifisches Becken* (bis 7.407 m tief; teils auch Nordpazifisches Großbecken genannt; umfasst nahezu den gesamten Nord-Pazifik und reicht in Richtung Süden bis über den Äquator; es liegt zwischen den Aleuten hinter dem bis 7.678 m tiefen Aleutengraben im Norden, Nordamerika im Nordosten und Osten, dem Zentralpazifischen Becken und der Fanning-Insel im Südosten, den Phönix-Inseln im Süden, den Elliceinseln und den Gilbert-Inseln im Südwesten, den Marshall-Inseln und der auf dem Marcus-Necker-Rücken liegenden Wakeinsel im Westen und dem Nordwestpazifischen Rücken im Nordwesten; die zentrale Inselgruppe sind die Hawaii-Inseln)
  • Nordpazifisches Großbecken (bis 7.407 m tief; siehe Nordpazifisches Becken)
  • Nordwestpazifisches Becken [bis 7.276 m tief; zwischen den Kurilen hinter dem bis 10.542 m tiefen Kurilengraben (Witjastief 3) im Nordwesten, Kamtschatka im Norden, dem Nordwestpazifischen Rücken im Osten, dem Marcus-Necker-Rücken im Süden und Japan hinter dem bis 10.554 m tiefen Japangraben (Ramapotief) im Westen]
  • Ochotskisches Becken (bis 5.210 m tief; bildet insbesondere den Kurilen vorgelagerten Südteil des Ochotskischen Meeres)
  • Ostaustralisches Becken [bis 5.943 m tief (Thomsontief); wird teils auch Tasmanbecken genannt; zwischen dem Korallenbecken im Norden, dem Neuseelandrücken im Osten, der Südinsel von Neuseeland im Südosten), der Tasmanschwelle im Südwesten und Tasmanien sowie Australien im Westen]
  • Ostchinesisches Becken (bis 2.719 m tief; bildet insbesondere den Ryūkyū-Inseln vorgelagerten Südteil des Ostchinesischen Meeres)
  • Ostkarolinenbecken (bis 6.950 m tief; siehe Karolinenbecken)
  • Ostpazifisches Südpolarbecken (siehe Pazifisches Südpolarbecken)
  • Pazifisches Südpolarbecken (bis 5.399 m tief; zwischen dem Südausläufer des Ostpazifischen Rückens im Norden, der Osterschwelle und der Südspitze von Südamerika im Nordosten, dem bereits zum Atlantik gehörenden Südantillenbecken im Osten, der Westantarktis im Südosten, der eigentlichen Antarktis im Süden und dem Südpazifischen Rücken im Westen und Nordwesten)
  • Perubecken (bis 5.298 m tief; zwischen den Galápagos-Inseln im Norden, dem mittleren Norden von Südamerika im Nordosten, dem Juan-Fernández-Rücken mit den Juan-Fernández-Inseln und San Felix sowie dem bis 8.064 m tiefen Atacamagraben im Osten), der Osterschwelle im Süden und dem Ostpazifischen Rücken im Westen)
  • Philippinenbecken (bis 7.559 m tief; zwischen Japan im Norden, den Vulkan-Inseln und den Marianen im Osten, den Palau-Inseln im Süden, den Philippinen hinter dem bis 10.540 m tiefen Philippinengraben (Galatheatief) im Westen und Taiwan und den Ryūkyū-Inseln hinter dem bis 7.507 m tiefen Ryūkyū-Graben im Nordwesten)
  • Phoenixbecken (bis 7.589 m tief; der südlichste Teil des Nordpazifischen Beckens; geht im Norden in das Fanningbecken über und liegt zwischen der Howlandinsel im Nordosten, den Phönix-Inseln und den Tokelau-Atollen im Osten, Samoa im Südosten, den Elliceinseln im Südwesten und den Gilbert-Inseln im Westen)
  • Salomonenbecken (bis 5.419 m tief, zwischen den Salomon-Inseln im (Nord-)Osten, dem Neuhebridenbecken im Südosten, dem Korallenbecken im Süden und Australien im Südwesten, dem Ostende von Neuguinea im Westen und Neubritannien im Nordwesten; teil dieses Beckens ist die 9.142 m tiefe Planettief im Neupommern-Bougainville-Graben)
  • Santa-Cruz-Becken (bis 4.690 m tief; zwischen den Salomoninseln hinter dem bis 7.388 m tiefen Santa-Cruz-Graben im Nordwesten, den Santa-Cruz-Inseln auf dem Neuhebridenrücken im Osten, dem Neuhebridenbecken im Süden und dem Korallenbecken im Westen)
  • Sawubecken (bis 3.497 m tief; in der Sawusee; zwischen Flores im Norden, Timor im Osten, Sawu im Süden und Sumba im Westen)
  • Südchinesisches Becken (bis 5.559 m tief; liegt im Südchinesischen Meer zwischen der Volksrepublik China im Norden, Taiwan im Nordosten, den Philippinen im Osten, Brunei und Malaysia im Süden und Vietnam im Westen)
  • Süd-Fidschibecken (bis 5.303 m tief; siehe Fidschibecken)
  • Südpazifisches Becken (bis 6.250 m tief; teils auch Südpazifisches Großbecken genannt; umfasst nahezu den gesamten Südwest-Pazifik zwischen den Cookinseln im Norden, den Tubuai-Inseln im Nordosten, dem Ostpazifischen Rücken im Osten, dem Südpazifischen Rücken und die 8.582 m tiefe Byrdtief im Süden, Neuseeland im Südwesten und den Kermadecinseln und den Tonga-Inseln hinter dem bis 10.047 m tiefen Kermadecgraben und dem bis 10.882 m tiefen Tongagraben (Witjastief 2) auf dem Kermadec-Tonga-Rücken im Westen)
  • Südpazifisches Großbecken (bis 6.245 m tief; siehe Südpazifisches Becken)
  • Sulawesibecken (siehe Celebesbecken)
  • Sulubecken (bis 7.022 m tief; umfasst die Sulusee im Indonesischen Archipel zwischen den philippinischen Inseln Palawan im Nordwesten, Panay und Mindoro im Norden, Negros und Mindanao im Osten sowie dem Sulu-Archipel im Süden und der zu Malaysia gehörenden Nordostküste von Borneo im Südwesten)
  • Tasmanbecken (siehe Ostaustralisches Becken)
  • Westkarolinenbecken (bis 5.798 m tief; siehe Karolinenbecken)
  • Zentralpazifisches Becken* (bis 7.022 m tief; teils auch Zentralpazifisches Großbecken genannt; umfasst nahezu den gesamten Mittel-Pazifik zwischen dem Nordpazifischen Becken im Nordwesten, Mexiko und großen Teilen von Mittelamerika hinter dem bis 6.662 m tiefen Mittelamerikagraben im Nordosten, dem Ostpazifischen Rücken im Südosten, dem Tuamotu-Archipel im Südwesten und z.B. der Fanning-Insel auf dem Fanningrücken im Westen)
  • Zentralpazifisches Großbecken (bis 7.022 m tief; siehe Zentralpazifisches Becken)

Südlicher Ozean

Im Südlichen Ozean, also im Südpolarmeer bzw. jenseits des 60. südlichen Breitengrads liegen die jeweils südlichen Bereiche dieser Tiefseebecken, die in Richtung Norden in den Atlantik, Indik bzw. Pazifik übergehen:

  • Atlantisch-Indisches-Südpolarbecken (siehe obig unter Atlantischer Ozean)
  • Indisches Südpolarbecken (siehe obig unter Indischer Ozean)
  • Südantillenbecken (siehe obig unter Atlantischer Ozean)
  • Pazifisches Südpolarbecken (siehe obig unter Pazifischer Ozean)

(* Anmerkung: Die Grenzen der ineinander übergehenden Nord- und Zentralpazifischen Becken sind insbesondere zwischen Hawaii auf dem Hawaii-Rücken und dem mexikanischen Niederkalifornien nicht eindeutig festlegbar, zumal die beiden Tiefsee-Großbecken in diesem Bereich des Stillen Ozeans nahtlos - also ohne weitere Schwellen oder Rücken - ineinander greifen. Allerdings ist das Zentralpazifische Becken in Richtung Westen u.a. durch den wuchtigen Fanning-Rücken mit der Fanning-Insel zum Nordpazifische Becken eindeutig abgegrenzt.

Siehe auch


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Seebecken — Karte der Seebecken Seebecken sind unterhalb der Meeresoberfläche des Weltmeers liegende Becken bzw. zusammenhängende größere Gebiete eines Meeres im Bereich des Meeresbodens. Wenn sie sich in der Tiefsee (unterhalb von 1.000 m Meerestiefe)… …   Deutsch Wikipedia

  • Angolabecken — Das bis 5.841 m tiefe Angolabecken ist ein Tiefseebecken im Südatlantik und der tiefste Teil des südöstlichen Atlantischen Ozeans. Inhaltsverzeichnis 1 Geographie 2 Erforschung 3 Angolabecken im Vergleich …   Deutsch Wikipedia

  • Europäisches Nordmeer — Die Grenzen des Nordmeers, mit Meerestiefen und Unterseegräben …   Deutsch Wikipedia

  • Norwegian Sea — Die Grenzen des Nordmeers, mit Meerestiefen und Unterseegräben Das Nordmeer verbindet Atlantik und Arktischen Ozean Das Euro …   Deutsch Wikipedia

  • Norwegische See — Die Grenzen des Nordmeers, mit Meerestiefen und Unterseegräben Das Nordmeer verbindet Atlantik und Arktischen Ozean Das Euro …   Deutsch Wikipedia

  • Antarktik — Der Südliche Ozean Der bis 5805 m tiefe Südliche Ozean, der auch Südpolarmeer, Südliches Eismeer, Antarktischer Ozean oder Antarktik (nicht zu verwechseln mit Antarktis) genannt wird, ist mit 20,327 Mio. km² der zweitkleinste Ozean der Erde.… …   Deutsch Wikipedia

  • Antarktischer Ozean — Der Südliche Ozean Der bis 5805 m tiefe Südliche Ozean, der auch Südpolarmeer, Südliches Eismeer, Antarktischer Ozean oder Antarktik (nicht zu verwechseln mit Antarktis) genannt wird, ist mit 20,327 Mio. km² der zweitkleinste Ozean der Erde.… …   Deutsch Wikipedia

  • Arctic Ocean — Der Arktische Ozean Bathymetrie[1] Der bis 5608 m tiefe Arktische Ozean, auch Nordpolarmeer oder Nördliches Eismeer genannt, ist mit …   Deutsch Wikipedia

  • Arktisches Meer — Der Arktische Ozean Bathymetrie[1] Der bis 5608 m tiefe Arktische Ozean, auch Nordpolarmeer oder Nördliches Eismeer genannt, ist mit …   Deutsch Wikipedia

  • Arktisches Mittelmeer — Der Arktische Ozean Bathymetrie[1] Der bis 5608 m tiefe Arktische Ozean, auch Nordpolarmeer oder Nördliches Eismeer genannt, ist mit …   Deutsch Wikipedia