Trencsén


Trencsén
Trenčín
Wappen Karte
Wappen von Trenčín
Trenčín (Slowakei)
DEC
Trenčín
Trenčín
Basisdaten
Landschaftsverband (Kraj): Trenčiansky kraj
Bezirk (Okres): Trenčín
Region: Stredné Považie
Fläche: 82,00 km²
Einwohner: 56.850 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte: 693,29 Einwohner je km²
Höhe: 211 Meter
Postleitzahl: 911 01
Telefonvorwahl: 0 32
Geographische Lage: 48° 54′ N, 18° 2′ O48.89555555555618.041388888889211Koordinaten: 48° 53′ 44″ N, 18° 2′ 29″ O
Kfz-Kennzeichen: Angabe fehlt.
Gemeindekennziffer: 505820
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 4 Stadtbezirke mit 22 Stadtteilen
Verwaltung (Stand: Februar 2007)
Bürgermeister: Branislav Celler
Adresse: Mestský úrad Trenčín
Mierové Námestie 2
91164 Trenčín
Webpräsenz: www.trencin.sk
Gemeindeinformation
auf portal.gov.sk
Statistikinformation
auf statistics.sk

Trenčín (deutsch Trentschin, ungarisch Trencsén, lateinisch Laugaricio) ist ein wichtiges Zentrum des mittleren Waagtals in der Westslowakei nahe an der Grenze zu Tschechien.

Die Stadt hat etwa 57.000 Einwohner und ist Hauptstadt des Trentschiner Landschaftsverbands sowie eines Bezirks Okres Trenčín. Auf einem Felsen über der Stadt steht eine mittelalterliche Burg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Trenčín ist eine alte Siedlungsstätte und war seit der Steinzeit fast durchgehend besiedelt. Aus der Zeit der sogenannten Markomannenkriege, genauer des Krieges zwischen Rom und den Quaden in der Slowakei, stammt die berühmte römische Inschrift (179 n. Chr.) auf dem Burgfelsen; es ist das nördlichste Zeugnis der Anwesenheit römischer Legionen in Mitteleuropa östlich des heutigen Deutschland. Trenčín hieß damals Laugaricio.

Zwischen 1302 und 1321 war die Burg Sitz des ungarischen Oligarchen Matthäus Csák, der für einige Jahre von hier aus die gesamte Slowakei politisch und militärisch beherrschte und ihr faktischer Herrscher war.

Im 1335 geschlossenen Vertrag von Trentschin zwischen Karl von Anjou, König von Ungarn, Johann von Luxemburg, König von Böhmen, sowie Kasimir dem Großen, König von Polen, verzichtete Polen „für alle Zeiten“ auf Schlesien zugunsten des Königreichs Böhmen.

Im August 1708 erlitten hier die ungarischen Aufständischen unter Franz II. Rákóczi in einer Schlacht mit den kaiserlichen Truppen eine empfindliche Niederlage.

Name

Die ersten Quellenbelege aus dem Mittelalter stammen von 1111 (Treinchen) und 1113 (Trenciniensis - als Adjektiv). Obwohl die Etymologie umstritten ist – der Name könnte durchaus noch aus der Zeit vor der Ankunft der Slawen stammen –, ist es herrschende Meinung, dass es sich um eine Zusammensetzung aus dem Personennamen Trnka oder Trenka und der besitzanzeigenden Endung -ín handelt, wonach Trenčín so viel wie „(Burg) von Trnka/Trenka“ bedeutet.

Die deutsche und ungarische Form sind von der slowakischen abgeleitet und werden fast genauso wie diese ausgesprochen.

Stadtgliederung

Blick auf die Stadt

Die Stadt ist wie folgt in 4 Stadtbezirke mit 22 Stadtteilen gegliedert:

  • Stred mit den Stadtteilen Stred mesta („Mittelstadt“), Dolné mesto („Unterstadt“), Dlhé Hony, Noviny und Biskupice (1964 eingemeindet)
  • Juh mit den Stadtteilen Juh I. und Juh II.
  • Sever mit den Stadtteilen Sihoť I., Sihoť II., Sihoť III., Sihoť IV., Opatová (1985 eingemeindet), Pod Sokolice, Kubrá (1971 eingemeindet) und Kubrica (1964 zu Kubrá eingemeindet)
  • Západ mit den Stadtteilen Zámostie, Kvetná, Istebník (1960 zu Závažie eingemeindet, 1971 zu Trenčín), Orechové (1960 zu Závažie eingemeindet, 1971 zu Trenčín), Zlatovce (1976 eingemeindet), Nové Zlatovce und Záblatie (1985 eingemeindet)

Sehenswürdigkeiten

Blick auf Stadt und Burg
Blick von der Stadt auf die Burg

Hotel Tatra

Das Hotel Tatra wurde im Jahre 1901 erbaut. Der ursprünglichen Name des Hotels war „Erzsébet“ (Elizabeth), nach der ermordeten Kaiserin Elisabeth von Österreich oder auch „Sisi“. Dieses Hotel ließ Baron Armin Popper bauen. Es wurde am 1.Januar 1902 eröffnet. Von Beginn an gehörte es zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt Trenčín. Wegen finanzieller Probleme des Barons Popper und dessen Vorliebe für Glücksspiele verlor er am 1. Januar 1910 das Hotel Elisabeth. Nach Erzählungen veranstaltete er vor seinem Bankrott am 31. Dezember 1909 die größte Silvesterfeier, das das Hotel je erlebt hat. Im Jahr 1919 kaufte das Hotel die Tatra Bank. Deswegen trägt heute das Hotel den Namen „Tatra“.

Römische Inschrift

Die römische Inschrift stammt aus dem Winter 179/180. Ursprünglich befand sie sich oberhalb einer Handelsstraße. Heute ist sie unterhalb der Terrasse des Hotels Tatra zu finden. Der Umstand, dass die Inschrift in Abkürzungen geschrieben ist, erschwert eine genaue Übersetzung des Textes, weshalb bis heute zwei Versionen der Übersetzung existieren.

Victoriae / Augustoru(m) / exercitus qui Lau/garicione sedit mil(ites) / l(egionis) II DCCCLV / [M(arcus Val(erius) Maximi]anus leg(atus) leg(ionis) II ad(iutricis) cur(avit)
„Zum Sieg (Zur Erinnerung an den Sieg) der Kaiser (hat) das Heer, das sich in Laugaricio aufgehalten hat, 855 Soldaten der 2. Legion (die Inschrift geweiht). Marcus Valerius Maximianus, der Kommandeur der legio II adiutrix, hat (für die Errichtung der Inschrift) gesorgt.“
Inschrift von Trenčín

Die genaue Zuordnung der Siedlung Laugaricio zu Trenčín ist bis heute umstritten, allgemein wird jedoch der Name Laugaricio als der älteste Name der Stadt Trenčín präsentiert. Nach Rudolf Krajčovič enthält der Name Laugaricio eine Information über die nahe gelegenen Thermalquellen. Der erste Teil der Benennung der Siedlung Laugar hat eine adjektivische Form germanischer Herkunft und bedeutet Bad/baden (Kurort/Thermalquellen).

Der zweite lateinisch-römische Teil itio wird als „ein Weg zu Fuß mit einem Führer an der Spitze“ übersetzt. Im militärischen Bereich bedeutet es „eine Strecke zu Fuß mit einen freieren Marsch einer militärischen Besatzung, die ein Legat führt, zurücklegen“. Von dem ersten Teil des abgeleiteten Namens Laugar-icio ist das Ziel der Besatzung, des Heeres, klar: heiße Thermalquellen; ein Badeort, der heute den Namen Trenčianske Teplice trägt. Das Ziel der Soldaten war eine kultische und physische Läuterung des Körpers, die sie in diesen naheliegenden Thermalquellen fanden.

Die Inschrift wurde von dem Trenčíner Pfarrer und Hobbyhistoriker Ľudovít Stárek wieder entdeckt. Die Echtheit der Inschrift war nach dem deutschen Historiker Theodor Mommsen zunächst umstritten.

Im Jahr 1955 wurde die Echtheit der Inschrift durch einen wertvollen archäologischen Fund bestätigt. In der Stadt Zana, auf dem Gebiet des heutigen Algeriens, wurde ein Sockel von einer Statue gefunden, an den sich eine Inschrift befindet. In der Inschrift kann man den Lebenslauf des Valerius Maximianus, des Legates der II. Hilfslegion lesen. Dort wird auch der Name Laugaricio erwähnt. Durch den Fund der Inschrift in Algerien wurde die Echtheit der aus dem 2. Jahrhundert stammenden Trenčíner Inschrift in der Slowakei bestätigt.

Haus des Stadthenkers

Der Bau des Renaissance-Bürgerhauses (es existierte als ein Steinhaus vermutlich schon im Jahr 1607) ist der einzige erhaltene Bau seiner Art in Trenčín. Das Haus blieb von größeren Umbauten unberührt. Es repräsentiert einen charakteristischen bürgerlichen Bau. An den vier Seiten der Außenwand des ersten Stockwerks befindet sich ein überdachter Gang, ein Wandelgang. In dem Haus befanden sich Wohnräume, ein wirtschaftlicher Teil, Gewerberäume und eine schwarze Küche. Das Haus des Henkers oder das Henkerhaus, wie seine eingelebte traditionelle Benennung andeutet, wird historisch aber auch durch die Stadttradition mit der Ausführung von der Gerechtigkeit und dem Gefängnis verbunden. Inwiefern diese Verbindung korrekt ist, ist nicht genau klar. Nach einigen Angaben lebte hier am Ende des 19. Jahrhundert der Stadtscherge und in gewisser Zeit war hier ein Kerker. Einige Angaben deuten darauf hin, dass es im 16.-17. Jahrhundert wirklich als eine Unterkunft des Stadthenkers diente.

Die Ausführung des Stadtrechts und die Form des Urteils lag in den Händen des Vogts und des Stadtmagistrats, deren Aufgabe die Erhaltung des so genannten Stadtfriedens war. Aber durch das Mandat des Kaisers Sigismund von Luxemburg vom Jahr 1421 sollten die Personen des Adelsgeschlechts nicht mehr von den Stadtgerichten gerichtet werden, sondern von den Landsgerichten. Der Vogt und der Stadtrat waren die Halter der richterlichen Kompetenz. Kleinere Fälle wurden bei den Sitzungen des Magistrats (kleinerer Teil des inneren Stadtrates) besprochen, mit den größeren Fällen beschäftigte sich der Vogt mit zwei oder drei ausgewählten Mitgliedern des Senats auf den Sondersitzungen, die mittwochs oder donnerstags stattfanden. An den Gerichtsverhandlungen, die die Störung der öffentlichen Ordnung oder der Stadtsicherheit betrafen, nahm auch der Stadtkapitän teil, der in diesen Fällen üblicherweise die Funktion des Klägers ausübte.

Neben dem Bürgermeister übte die Gerichtsbarkeit auch der Untergespan der Trenčíner Gau aus und in späteren Zeiten auch der Burgvogt oder der Kapitän. Die männlichen Mitglieder der Familie Ileshazy genau wie Pallfy, bekamen das Recht des Schwertes, und somit Befugnis über die Untertanen auf ihren Güter zu richten, was genau bedeutete, dass sie über dem Leben oder dem Tod der Verurteilten Entscheidungen fallen könnten. Der Leiter der Stadtschergen(Büttel) und der Wachmänner war der städtische Hauptkapitän. Trenčín hatte ab und zu zwei Stadtkapitäne, denen im 16.-17. Jahrhundert 20-30 Gulden Jahreslohn ausgezahlt wurde. Neben den Hauptkapitän wurde ab und zu auch seiner Vertreter (Vizekapitän) gewählt, oder es wurden zwei Kapitäne gewählt, einer für die innere Stadt und ein anderer für die Vorstadt. Aus der Funktion des Vizekapitäns entwickelte sich das Stadtamt des Leutnants (Hadnaď), der sich zum Exekutivorgan des Hauptkapitäns entwickelte und ab dem Ende des 18. Jahrhundert übte er auch die Funktion des Befehlshabers der Stadtwachmänner aus. Die zahlreiche Gruppe des Sicherheitspersonals bildete die Stadtscherge, die Wächter der Stadttore und die Melder. Im Jahr 1849 wurden Gaubüttel von Gendarmen abgelöst, die sich danach um die Sicherheit kümmerten. Die wurden zwar nach dem Österreich-Ungarn Ausgleich zurückgezogen, aber im Dezember 1883 sind sie zurückgekehrt. Nacht der Entscheidung über die Auflösung der militärischen Garnison in der Stadt und auf der Burg im Jahr 1779 in der Regierungszeit des Kaisers Josef II., wurde der endgültige Abgang der Soldaten erst im Jahr 1783 verwirklicht. Danach kümmerte sich um die Stadtsicherheit eine zahlreiche militärische Stadtwache, die z. B. im Jahr 1808 aus 170 Männern bestand.

Die Marienburg

Die Marienburg liegt an einem Berg, der sich über der Stadt erhebt und unterhalb der Burg steht. Sie ist eine Festung. In ihr stehen im Zentrum die Pfarrkirche, dann der nahe liegende Karner des Hl. Michael, die Pfarre, die ehemalige Schule oder das Haus des Regenschori. Auf der Südseite bindet sich die Marienburg an die einzige erhaltene Stadtmauer der Stadt an. Mit dem Bau der Stadtbefestigung begann man nach dem Jahr 1412. Später wurde unter der Marienburg eine über 20 Meter hohe Mauer erbaut, die durch Stützpfeiler gesichert wurde. Diese Westmauer ist sehr gut vom Stadtzentrum sichtbar.

Im Jahr 1568 werden die Pfarrtreppen erwähnt, die der Stadtgarnison als Verbindung der Stadt mit der Marienburg diente. So konnten die Soldaten schneller die Marienburg erreichen und die Stadt von dort und der nah liegenden Stadtbefestigung beschützen. Damals befand sich auf der Marienburg eine Waffenkammer; man konnte von dort eine über 200 Meter lange Stadtmauer erreichen.

Die Pfarrkirche der Geburt der Jungfrau Maria

Das erste Mal wurde diese Kirche im Jahr 1324 erwähnt, aber vermutlich wurde sie als der älteste Steinbau der Marienburg schon im 13. Jahrhundert gebaut. Leider wurde das Stadtarchiv im 14. Jahrhundert zerstört.

Im Sommer 2007 wurden um die Kirche archäologische Untersuchungen gemacht. Dabei wurden ein Stützpfeiler und die Grundmauer der alten Kirche gefunden. Um die Kirche befand sich ein älterer Friedhof aus dem 14. Jahrhundert. Die meisten Gräber wurde bei dem Ausbau der neuen Kirche im 15. Jahrhundert zerstört und die Gebeine in den Karner gebracht. Im 15. Jahrhundert - nach den großen Arbeiten an der Burg - wurde die Kirche dem gotischen Stil angepasst.

Als die Stadt Trencin im Jahr 1528 vom General Katzianer belagert wurde, fiel ganze Kirche einem großen Brand zum Opfer. Lange Zeit konnten die Stadtbürger die Kirche nicht renovieren; deswegen wurden die täglichen Messen im nah liegenden Karner abgehalten und bei den wichtigen Feiertagen in den Ruinen der Kirche.

Erst in Jahren 1553-1560 wurde die Kirche unter der Leitung der italienischen Meister Sebastian und Bussi renoviert und ausgebaut. Danach erlangte sie ihre heutige Gestalt.

Ende August 1610 erschien in der Pfarrkirche der Burgbesitzer Gaspar Ilesházy; er setzte gewaltsam die Umwandlung der Kirche in ein evangelisches Gotteshaus durch. Der katholische Pfarrer musste die Kirche verlassen wurde durch einen evangelischen ersetzt. 70 Jahre später jedoch machte Georg Illeshazy - der Sohn von Gaspar Ileshazy - diese Maßnahme rückgängig.

Die Illeshazy nahmen unter ihrem Patronat eine Seitenkapelle in Besitz und machten sie zu ihren Familienkapelle und Gruft. Zeugnisse hierfür sind das Marmorgrabmal des Gaspar Illeshazy aus den Jahren 1641-50 und das Grabmal des Josef, errichtet von Ludwig Gode, dem Schüler von Georg Rafael Donner. Dieser arbeitete an der Kapelle in den Jahren 1751-1753. Neben dem Grabmal und der Zinn-Porträtbüste des Josef Illeshazy arbeitete er noch am Altar des gekreuzten Christus und am Eingangsgitter der Kapelle.

Bei einem letzten größeren Stadtbrand im Jahr 1886 brannte die Kirche aus. Am Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zur Renovierung, dabei wurde der Kirchturm erhöht; die Kirche bekam neue Glasfenster und Fresken. Von der ursprünglichen Einrichtung sind nur die klassizistischen Bänke, Rokokoleuchter und ein barocker Orgelschrank erhalten geblieben. Der Hauptaltar ist aus dem Jahr 1912 ; nur die zwei hölzernen Statuen des Hl. Remigius und Hl. Leonhard sind spätgotisch. Am Eingang befindet sich die älteste Grabplatte des Waaggebietes, und zwar die des Martin Zima aus dem Jahr 1498.

In der Schatzkammer der Kirche befindet sich eine wertvolle Monstranz aus dem 14. Jahrhundert, die der böhmische König Karl IV. dem Ungarnkönig Ludwig I. dem Großen von Anjou bei einem Treffen auf der Burg geschenkt hatte. Dieser schenkte die Monstranz der Pfarrkirche.

Der Karner des Heiligen Michael

Außer der Burg ist der Karner der einzige im Wesentlichen unbeschädigte gotische Bau in Trenčín. Er wurde im zweiten Drittel des 15. Jahrhunderts als ein Beinhaus in der Nähe der Pfarrkirche erbaut. Der Karner liegt mit seiner hinteren Wand an der Stadtmauer. Am Anfang des 16. Jahrhunderts baute man das heutige Erdgeschoss auf, das nach dem Brand im Jahr 1528 eine gewisse Zeit als eine Kapelle diente. In den Jahren 1529-1530 wurden in den Stadtrechnungen Ausgaben erwähnt, die für die Renovierung des Karners ausgegeben wurden. Bis zur Renovierung der Pfarrkirche diente er vorläufig als der Platz zum Abhalten von Gottesdiensten. Im Jahr 1560 wurde der Karner im Zusammenhang mit der Türkengefahr in die Stadtrüstkammer (mit einem Metallgießgerät im Souterrain) umgewandelt. Später kam es zum Verfall der Gebäude. Nach der Rekonstruktion in Jahren 1973-1989 verwaltet das Trenčíner Museum das Gebäude. Auf der Fläche ungefähr 70m² wird eine Kollektion der Sakralkunst aus den Sammlungen des Trenčíner Museums gezeigt. Diese kleine Sammlung offenbart den Querschnitt durch die Fragmente der Altarkomplexe. Der erste Teil des so genannten „Podlužany“ Altars stellt die „Kreuzabnahme Christi“ dar. Eine Madonna mit dem Jesuskind mit ursprünglicher Polychromie und eine Schöne Madonna in der typischen gotischen Komposition stammen aus der Werkstatt österreichischer (oder deutscher) Meister und geben eine Zeugnis über die Qualität der ursprünglichen Gesamtheiten der Altäre. Eine Figur beziehungsweise das Torso der hl. Elisabeth von Ungarn (von Thüringen) ist sehr eindrucksvoll.

In der Nischen gegenüber dem Haupteingang befinden sich mehrere Fragmente der Sakralarchitektur -Statuen vergoldeter Engelchen (Putten) und mehrere Heiligenstatuen, die aus dem 17.-18. Jahrhundert stammen. Das Altarbild des hl. Martin von Tours stellt den Patron der Bettler, Asiaten und Abstinenten dar.

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Weblinks



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