Triton-Klasse


Triton-Klasse
Triton-Klasse
Royal Navy
HMS Triton (N15) am 2. Mai 1939
Allgemeine Daten
Schiffstyp:

U-Boot

Bauserie: T-Klasse
Marine:

Royal Navy

Bauwerften:

Cammell Laird (Birkenhead)
Chatham Dockyard (Chatham)
Scott's Shipbuilduilding (Greenock)
Vickers-Armstrong (Barrow)

Einheiten:

15

Technische Daten
Besatzung:

62 Mann[1]

Verdrängung:

aufgetaucht: 1325 ts[2]
getaucht: 1573 ts[3]

Länge:

83,97 m[4]

Breite:

8,11 m[5]

Tiefgang:

3,60 m[6]

Antrieb :

Dieselmotoren: 2500 PS (1864 KW)
Elektromotoren: 1450 PS (1081 KW)

Geschwindigkeit:

aufgetaucht: 15,25 kn (28 Km/h)[7]
getaucht: 8,75 kn (16 km/h)[8]

Fahrbereich :

aufgetaucht:

  • 8000 NM (14816 km) bei 10 kn[9]

getaucht:

  • 80 NM (148 km) bei 4 kn[10]
Brennstoffvorrat:

132 ts[11]

Tauchtiefe:

90 m[12]

Bewaffnung
Artillerie:

1 * 4  L/40 (102 mm) Deckgeschütz

Luftabwehr:

3 * .303″ (7,7 mm) MG

Torpedos:

10 * 21″ (533 mm) Rohre

  • 6 im Bug
  • 2 im Bug extern
  • 2 mittschiff extern nach vorne ausgerichtet
  • 16 Torpedos
  • oder 18 Seeminen

Die Triton-Klasse war die erste Baugruppe der britischen U-Boot-Klasse T. In der Literatur wird mit dem Begriff Triton-Klasse teilweise die gesamte T-Klasse bezeichnet.

Die 15 U-Boote wurden zwischen 1936 und 1940 gebaut und von der Royal Navy im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Das letzte Boot der Klasse wurde 1947 verschrottet.

Inhaltsverzeichnis

Baugeschichte und Konstruktive Merkmale

siehe auch: Baugeschichte der T-Klasse und Konstruktive Merkmale der T-Klasse

Zu Beginn der 1930er Jahren beschloss die Royal Navy den Bau einer neuen Hochsee-Unterseeboot-Klasse. Die geplante Schiffsklasse sollte die unzuverlässigen U-Boote der O-, P- und R-Klasse ersetzen.

Die Admiralität forderte eine Seeausdauer von mindestens 42 Tagen und eine starke Bewaffnung. In Folge der Londoner Flottenkonferenz von 1930 standen Großbritannien noch 16500 ts an Tonnage für Neubauten von U-Booten zur Verfügung. Um mit der erlaubten Tonnage möglichst viele Boote bauen zu können, wurden die Boote kleiner als ihre Vorgänger gestaltet.

Der Bau eines Prototypen wurde mit dem Marinebauprogramm von 1935 bei Vickers-Armstrong beauftragt. Die HMS Triton[13] wurde im folgenden Jahr aufgelegt, lief 1937 vom Stapel und wurde am 9. November 1938 in Dienst gestellt. Der Neubau war den Vorgängern in vielen Punkten überlegen. Die Überwassergeschwindigkeit war aufgrund der tonnagebedingt kleineren Dieselmaschinen geringer als die der älteren britischen U-Boote.

Bis November 1938 wurden 14 weitere U-Boote auf Kiel gelegt. Die Royal Navy stellte die letzte Einheit im Januar 1941 in Dienst.

In der Erprobungsphase sank die HMS Thetis am 1. Juni 1939 bei einer Testfahrt im Mersey. Der Unfall forderte 99 Menschenleben. Das Wrack wurde später gehoben, repariert und 1940 mit dem Namen HMS Thunderbolt in Dienst gestellt. Der Name Thetis wurde für die T-Klasse nicht mehr vergeben.

Prototyp und Serienbauten im Vergleich

siehe auch: Technische Daten der Baugruppen der T-Klasse im Vergleich

Die Serienbauten waren etwas kleiner als der Prototyp. Mehrere U-Boote wie die HMS Tigris und die HMS Torbay wurden später mit dem für das dritte Baulos typischen zusätzlichen Hecktorpedorohr ausgestattet.

HMS Triton Serienbauten
Verdrängung (aufgetaucht):[2] 1330 ts 1325 ts
Verdrängung (getaucht):[3] 1585 ts 1573 ts
Länge über alles:[4] 84,20 m 83,97 m

Bauwerften

siehe auch: Bauwerften der T-Klasse

Die U-Boote wurden auf vier verschiedenen Werften in England und Schottland gebaut.

Bauwerft Einheiten
Cammell Laird in Birkenhead (England) 4
Chatham Dockyard (Marinewerft Chatham) in Chatham (England) 2
Scott's Shipbuilding & Engineering Co. in Greenock (Schottland) 3
Vickers-Armstrong in Barrow-in-Furness (England) 6
15

Aktive Einheiten

siehe auch: Aktive Einheiten der T-Klasse

Bei Kriegsbeginn standen der Royal Navy lediglich drei Einheiten der Triton-Klasse zur Verfügung. Es wurden aber kontinuierlich neue Einheiten zugeführt, so dass der Bestand bis zu den Kämpfen in Norwegen auf 10 U-Boote anstieg. 1940 gingen vier Boote verloren, die durch vier neue ersetzt werden konnten. 1941 gab es einen Verlust und den letzten Zulauf. In den beiden folgenden Jahren gingen jeweils zwei Einheiten verloren. Bei Kriegsende im August 1945 besaß die Royal Navy noch sechs U-Boote der Triton-Klasse. Alle verbliebenen Boote wurden bis 1947 verschrottet.[A 1]

British Triton-class submarines in Service.png
1. Januar 1939: 1     8. November 1942: 8
1. Juli 1939: 2 1. Januar 1943: 8
1. September 1939: 3 1. Juli 1943: 6
1. Januar 1940: 7 10. Juli 1943: 6
9. April 1940: 10 1. Januar 1944: 6
1. Juli 1940: 10 6. Juni 1944: 6
1. Januar 1941: 10 1. Juli 1944: 6
22. Juni 1941: 11 1. Januar 1945: 6
1. Juli 1941: 11 8. Mai 1945: 6
7. Dezember 1941: 10 1. Juli 1945: 6
1. Januar 1942: 10 15. August 1945: 6
1. Juli 1942: 9 1. Januar 1946: 3

Einsatzgeschichte

siehe auch: Einsatzgeschichte der T-Klasse und Detaillierte Geschichte der T-Klasse

1939

Da die Reichweite der britischen Aufklärungsflugzeug vom Typ Avro Anson nicht ausreichend war, wurden die wenigen vorhandenen U-Boote nach Kriegsbeginn vor der norwegische Küste zur Aufklärung und zur Absicherung der britischen Seeblockade eingesetzt. Aufgrund von Planungsfehlern waren die Besatzungen nicht mit ausreichender winterfester Kleidung ausgestattet und litten in den Herbst- und Wintermonaten unter den unwirtlichen Bedingungen des Nordatlantiks.

Schon am 10. September kam es während eines Einsatzes 28 Seemeilen süd-südwestlich von Stavanger zu einem folgenschweren Irrtum. Das O-Klasse-Boot HMS Oxley hatte in Folge eines Navigationsfehlers sein Patrouillengebiet verlassen und näherte sich der HMS Triton, die mehrfach versuchte, das unidentifizierte U-Boot zu kontaktieren, aber keine Antwort erhielt. Nachdem die Oxley auch nicht auf eine Leuchtgranate reagierte, griff die Titon mit zwei Torpedos an. Nur der Kommandant und ein weiterer Seemann überlebten den Angriff. Vier Tage später griff das britische U-Boot HMS Sturgeon in einer vergleichbaren Situation sein Schwesterboot HMS Swordfish an, verfehlte aber das Ziel. Infolge der Zwischenfälle vergrößerte die Admiralität die Abstände der Patrouillengebiete britischer U-Boote von 4 auf 16 Seemeilen.

In den folgenden Kriegsmonaten erhielt die britische Seeaufklärung moderne weitreichende US-amerikanische Lockheed Hudson-Aufklärer, mit denen die norwegische Küste aus der Luft überwacht werden konnte. Dadurch konnten die britischen U-Boote von der norwegischen Küste abgezogen und näher an den gegnerischen Küsten im Skagerrak und der Deutschen Bucht eingesetzt werden. Der Zeitraum bis zum April 1940 wird aufgrund des defensiven Verhaltens der anglofranzösischen Alliierten an der Westfront auch als Sitzkrieg bezeichnet. Um die deutsche Seekriegsleitung nicht zu provozieren, wurden aber auch die U-Boote zurückhaltend eingesetzt. Warnungslose Torpedoangriffe auf feindliche Transportschiffe waren ausdrücklich untersagt. Handelsschiffe sollten streng nach internationalem Prisenrecht kontrolliert werden. Die britische Führung befürchtete einen erneuten totalen U-Boot-Krieg, der schon im Ersten Weltkrieg das Vereinigte Königreich zeitweise in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht hatte.

1940

Aufgrund der Einschränkungen und auch der geringen Zahl einsatzbereiter Triton-Boote kam es trotz häufiger Patrouillen erst am 25. März 1940 zum ersten Kampferfolg der U-Boot-Klasse, als HMS Truant vor Jütland den deutschen Frachtdampfer Edmund Hugo Stinnes 4 kontrollierte und anschließend mit Torpedos versenkte.[14]

Am 9. April 1940 begann mit dem deutschen Unternehmen Weserübung eine neue Phase des Krieges. In der bis dahin größten triphischen Operation der Kriegsgeschichte besetzten deutsche Verbände Dänemark nahezu kampflos und eroberten die wichtigsten Häfen Norwegens trotz entschiedener Gegenwehr in wenigen Tagen. Die britische Seite war auf den Angriff vorbereitet und stationierte schon vor dem Überfall alle verfügbaren U-Boote entlang der erwarteten Anmarschrouten der Invasionsflotte. Am 8. April versenkte HMS Trident den Tanker Stedingen. Am selben Tag versuchte HMS Triton einen erfolglosen Torpedoangriff gegen die Kreuzer Emden, Lützow und Blücher. Am Abend des Invasionstages gelang HMS Truant ein erfolgreicher Torpedoangriff gegen den leichten Kreuzer Karlsruhe. Das deutsche Kriegsschiff wurde schwer beschädigt und drei Stunden nach dem Angriff von einem deutschen Torpedoboot versenkt. Am Folgetag konnten die Triton-Boote drei weitere Erfolge verzeichnen, mussten aber auch den ersten Verlust hinnehmen. Während HMS Triton zwei deutsche Transporter und ein Hilfs-Patrouillenboot versenkte, wurde HMS Thistle von einem deutschen U-Boot torpediert. Im April ging mit HMS Tarpon ein weiteres Triton-Boot verloren. Die Kämpfe in Norwegen, insbesondere die Schlacht um Narvik, zogen sich bis in den Juni hin. In den klaren Gewässern der Nordsee können bei ruhiger See getauchte U-Boote bei Tageslicht in bis zu 30 m Tiefe aus der Luft gesehen werden. Außerdem mussten dieselelektrische U-Boote dieser Zeit ihre Akkumulatoren aufgetaucht aufladen und taten dies üblicherweise im Schutze der Dunkelheit. Die immer kürzer werdenden Nächte erschwerten britische U-Boot-Einsätze vor Nordnorwegen und machten sie angesichts der zunehmenden lokalen deutschen Luftüberlegenheit bei Beginn des Polartages (Narvik liegt über 200 km nördlich des Polarkreises!) im Sommer immer gefährlicher und im Hochsommer im Grunde undurchführbar. Hinzu kam, dass zu dieser Zeit die deutsche Abwehr 30% - 50% des britischen Funkverkehrs entschlüsseln konnte.[15]

Am 10. Mai begann mit dem Fall Gelb der Krieg in Westeuropa. Nach dem Kriegseintritt Italiens am 10. Juni und der französischen Niederlage am 22. Juni führten immer mehr Patrouillen vor die französische Atlantikküste und in das Mittelmeer. Triton-Boote versenkten bis zum Ende des Jahres in der Biscaya mehrere Fischfangfahrzeuge und Transportschiffe, sowie ein U-Boot und einen Seeflugzeugtender.

Im Mittelmeer wurde das Angriffsgebiet gegen Handelsschiffe vorerst auf einen 30 Seemeilen breiten Streifen vor den Küsten Italiens und Libyens begrenzt, um den neutralen Schiffsverkehr zu schonen. Zwischen September und Jahresende wurden hier vier italienische Frachter und ein Tanker versenkt. Im Gegenzug gingen zwei weitere Triton-Boote verloren. Mit dem schlechten Tauschverhältnis aus gegnerischen und eigenen Verlusten standen die Triton-Boote aber im Vergleich zu den anderen britischen U-Booten im Mittelmeer sogar noch relativ gut da. Insgesamt versenkten britische U-Boote im Jahre 1940 im Mittelmeer lediglich neun feindliche Schiffe und ein U-Boot. Einschließlich der beiden Triton-Boote gingen im selben Zeitraum neun britische U-Boote im Mittelmeer verloren.[16]

1941

Im Januar wurde mit der HMS Torbay das letzte U-Boot der Klasse in Dienst gestellt. Im November ging ein U-Boot im Mittelmeer verloren.

Der Einsatzschwerpunkt der Triton-Boote verlagerte sich immer mehr in das Mittelmeer. Die Basen lagen in Gibraltar im Westen, auf der belagerten Insel Malta im Zentrum und in Alexandria im Osten. Im Juni waren die die Truant, Triumph, Taku, Tetrarch und Torbay in Alexandria stationiert.[17]

Im Laufe des Jahres 1941 versenkten die Triton-Boote im Mittelmeer 22 Frachtschiffe, vier Tanker, sechs Hilfskriegsschiffe, 30 Segelschiffe und zwei U-Boote.[18]

Die erfolgreichste Einheit war die frisch in Dienst gestellte HMS Torbay. Das U-Boot versenkte vor den griechischen Inseln drei Tanker, 11 Segelschiffe und ein U-Boot. Der Kommandant Lt. Cd. Anthony Miers beging mit der Ermordung von Kriegsgefangenen und Schiffbrüchigen aber auch mehrere Kriegsverbrechen.[19][20]

Ein kleinerer Teil der Triton-Boote wurde weiter in der Biscaya und vor der norwegischen Küste eingesetzt. Die Basen lagen in England, Schottland und nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 auch im nordwestrussischen Poljarny. Vor der norwegischen Küste und in der Biscaya wurden sieben Frachter, ein Tanker, ein Hilfskriegsschiff und ein U-Boot versenkt.[18]

1942

Mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 und der am Folgetag eingeleiteten japanischen Invasion der Malaiischen Halbinsel begann der Pazifikkrieg. Die Royal Navy konnte aufgrund der ernsten Lage im Mittelmeer und der ununterbrochenen deutschen U-Boot-Angriffe im Atlantik anfangs nur begrenzte Kräfte für den neuen Kriegsschauplatz freistellen, zu denen aber auch U-Boote gehörten. Schon im Februar griff die HMS Truant vor Bali in Niederländisch-Ostindien den japanischen leichten Kreuzer Nagara[21] an, verfehlte aber das Ziel. Im April versenkte das U-Boot in der Malakkastraße zwei und im Juli ein weiteres japanisches Frachtschiff.

In der Nordsee wurde im gesamten Jahr lediglich ein Frachter versenkt. Zu einem wichtigen Erfolg kam es im Februar, als die Trident westlich von Kristiansund die beiden deutschen schweren Kreuzer Prinz Eugen und Admiral Scheer mit zehn Torpedos angriff. Die Prinz Eugen wurde getroffen und sehr schwer beschädigt.[22]

Im Mittelmeer kämpften die Triton-Boote weiter gegen die Nachschublinien der Achse für den Krieg in Nordafrika. Die U-Boote versenkten vier Frachter, vier Segelschiffe, zwei Tanker, drei Hilfskriegsschiffe und ein U-Boot.[18] Die immer besser organisierte U-Boot-Abwehr der Achse versenkte im Laufe des Jahres zwei U-Boote der Triton-Klasse.

1943

Bis zur Kapitulation der Achsentruppen in Nordafrika im Mai bekämpften die Triton-Boote weiterhin deren Nachschubrouten aus Europa. Nach dem Kriegsende in Nordafrika und der im Juli folgenden alliierten Landung auf Sizilien verlagerten sich die Einsatzgebiete der britischen U-Boote im Mittelmeer vor die im November 1942 von Deutschland besetzte südfranzösische Küste im Westen und die ebenfalls deutsch besetzten griechischen Inseln im Osten. Die Triton-Boote versenkten 13 Frachter, 11 Segelschiffe, vier Hilfskriegsschiffe und zwei Trawler.[18] Es gingen aber auch zwei weitere Boote der Klasse verloren.

Im Januar war die HMS Thunderbolt gemeinsam mit dem Tempest-Klasse-Boot HMS Trooper und dem Taciturn-Klasse-Boot HMS P311 an dem als Operation Principle bezeichneten spektakulären Angriff auf den kurz zuvor in Dienst gestellten leichten Kreuzer Ulpio Traiano beteiligt. Die T-Klasse-Boote transportierten bemannte Chariot-Torpedos vor den Hafen von Palermo, die das italienische Kriegsschiff mit Haftminen versenkten.[23]

1944 - 1947

Den alliierten Siegen von 1943 folgten 1944 die alliierten Landungen in der Bretagne und an der Côte d’Azur, womit der Krieg im Mittelmeer entschieden war. Die wenigen verbliebenen Trident-Boote erlitten keine weiteren Verluste mehr. Sie versenkten 1944 noch ein paar gegnerische Schiffe im Mittelmeer und vor Norwegen.

Im letzten Kriegsjahr wurden in Asien noch mehrere kleinere japanische Einheiten versenkt.

Bei Kriegsende im August 1945 befanden sich noch sechs Einheiten der Triton-Klasse im aktiven Dienst der Royal Navy. Alle sechs U-Boote wurden bis 1947 außer Dienst gestellt und verschrottet.

Kampferfolge (Auswahl)

siehe auch: Detaillierte Geschichte der T-Klasse

Die 15 Boote der Triton-Klasse erreichten ihre meisten Kampferfolge im Mittelmeer. Bemerkenswert ist, dass die britischen U-Boote sich selbst als U-Jäger hervortaten und insgesamt fünf italienische U-Boote versenkten.

Datum
24. März 1940 HMS Trident torpediert und versenkt vor Jütland (Dänemark) bei 56° 42′ N, 8° 4′ O56.78.0666666666667 das deutsche Frachtschiff Edmund Hugo Stinnes 4 (2189 BRT).
8. April 1940 HMS Trident torpediert und versenkt südlich des Oslofjordes (Norwegen) bei 58° 57′ N, 10° 25′ O58.9510.416666666667 den deutschen Tanker Stedingen (8036 BRT, ex Posidonia).
9. April 1940 HMS Truant torpediert und beschädigt vor Kristiansand (Norwegen) bei 57° 55′ N, 8° 14′ O57.9166666666678.2333333333333 den deutschen leichten Kreuzer Karlsruhe (6750 ts). Der schwer beschädigte Kreuzer wird drei Stunden später aufgegeben und von dem deutschen Torpedoboot Kattegat bei 57° 27′ N, 10° 46′ O57.4510.766666666667 die deutschen Transportschiffe Friedenau (5219 BRT) und Wigbert (3648 BRT) und bei 57° 50′ N, 11° 22′ O57.83333333333311.366666666667 das deutsche Hilfs-Patrouillenboot V1507 / Rau 6 (356 BRT).
11. April 1940 HMS Triad torpediert und versenkt im Skagerrak südlich des Oslofjordes bei 58° 30′ N, 10° 35′ O58.510.583333333333 den deutschen Truppentransporter Ionia (3102 BRT).
23. April 1940 HMS Tetrarch torpediert und versenkt im Skagerrak bei 58° 21′ N, 10° 24′ O58.3510.4 den deutschen U-Jäger UJ B / Treff V (330 BRT).
16. Juni 1940 HMS Tetrarch torpediert und versenkt südwestlich von Lista (Norwegen) bei 58° 12′ N, 6° 13′ O58.26.2166666666667 den deutschen Tanker Samland (5978 BRT).
3. September 1940 HMS Truant fängt den deutschen Frachter Tropic Sea (5781 BRT) ab. Das ehemalige norwegische Schiff[24] war am 18. Juni 1940 von dem deutschen Handelsstörkreuzer Orion im Südpazifik aufgebracht worden und wurde von der deutschen Prisenbesatzung angesichts des britischen U-Bootes 235 Seemeilen nordwestlich von Kap Finisterre bei 46° 30′ N, 11° 30′ W46.5-11.5 selbstversenkt.
22. September 1940
  • HMS Truant torpediert und versenkt vier Seemeilen südöstlich der italienischen Insel Ischia das italienische Frachtschiff Providenza (8459 BRT).
  • HMS Tuna torpediert und versenkt vor der Gironde (Frankreich) 15 Seemeilen südwestlich von Soulac-sur-Mer bei 45° 19′ N, 1° 20′ W45.316666666667-1.3333333333333 den deutschen Transporter Tirranna (7230 BRT). Das ehemalige norwegische Schiff[25] war am 10. Juni 1940 von dem deutschen Handelsstörkreuzer Atlantis 675 Seemeilen ost-süd-östlich von Mauritius aufgebracht worden
24. September 1940 HMS Tuna torpediert und versenkt 35 Seemeilen südwestlich von Saint-Nazaire (Frankreich) bei 47° 1′ N, 3° 2′ W47.016666666667-3.0333333333333 den deutschen Seeflugzeugtender Ostmark (1281 BRT).
15. Dezember 1940 HMS Thunderbolt torpediert und versenkt südwestlich der Gironde nahe Bordeaux (Frankreich) bei 45° 25′ N, 1° 22′ W45.416666666667-1.3666666666667 das italienische U-Boot Capitano Tarantini.[26]
16. Dezember 1940 HMS Truant torpediert und versenkt östlich von Punta Stilo bei 38° 28′ N, 16° 44′ O38.46666666666716.733333333333 den italienischen Tanker Bonzo (8177 BRT).
2. April 1941 HMS Tigris torpediert und versenkt 25 Seemeilen westlich der Mündung der Loire (Frankreich) den deutschen Tanker Thorn (5486 BRT).
30. Mai 1941 HMS Triumph beschädigt vor Bengasi (Libyen) den italienischen Hilfskreuzer Ramb III (3667 BRT) mit Torpedos.
10. Juni 1941 HMS Torbay torpediert und versenkt in den Dardanellen den italienischen Tanker Giuseppina Ghirardi (3319 BRT).
27. Juni 1941 HMS Triumph torpediert und versenkt nahe Marsa Matruh (Ägypten) bei 32° 5′ N, 28° 47′ O32.08333333333328.783333333333 das italienische U-Boot Salpa (611 ts).[27]
5. Juli 1941
22. August 1941 HMS Trident torpediert und versenkt im Kvaenangenfjord bei 70° 12′ N, 21° 5′ O70.221.083333333333 das deutsche Transportschiff Ostpreußen (3030 BRT).
30. August 1941 HMS Trident torpediert und versenkt nahe Lopphavet bei 70° 35′ N, 21° 45′ O70.58333333333321.75 die deutschen Transporter Donau II (2931 BRT) und Bahia Laura (8561 BRT).
4. Oktober 1941 HMS Talisman torpediert und versenkt nordöstlich von Kea bei 37° 45′ N, 24° 35′ O37.7524.583333333333 das französische Passagierschiff Theophile Gautier (8194 BRT).
23. Oktober 1941 HMS Truant torpediert und versenkt in der Straße von Otranto bei 39° 52′ N, 19° 0′ O39.86666666666719 das deutsche Frachtschiff Virginia S. (3885 BRT).
25. Oktober 1941 HMS Triumph torpediert und versenkt im Saronischen Golf drei Seemeilen nordwestlich der griechischen Insel Patroklou bei 37° 41′ N, 23° 53′ O37.68333333333323.883333333333 den italienischen Frachter Monros (6703 BRT).
11. Dezember 1941
  • HMS Talisman torpediert und versenkt 60 Seemeilen west-süd-westlich der ionischen Insel Schiza bei 36° 23′ N, 20° 33′ O36.38333333333320.55 das italienische Frachtschiff Calitea (4013 BRT).
  • HMS Truant greift nördlich von Kreta bei 35° 29′ N, 24° 11′ O35.48333333333324.183333333333 das italienische Torpedoboot Alcione mit Torpedos an. Die Alcione wird schwer beschädigt, auf Grund gesetzt und später zum Totalverlust erklärt.
23. Februar 1942 HMS Trident torpediert westlich von Kristiansund den deutschen schweren Kreuzer Prinz Eugen und beschädigt ihn schwer.[22]
5. März 1942 HMS Torbay torpediert und versenkt vor der griechischen Insel Korfu das italienische Transportschiff Maddalena G. (5212 BRT).
1. April 1942 HMS Truant torpediert und versenkt in der Malakkastraße bei 5° 42′ N, 98° 57′ O5.798.95 die japanischen Frachtschiffe Yae Maru (6780 BRT) und Shunsei Maru (4939 BRT).
20. April 1942 HMS Trident torpediert und versenkt im Svefjord bei 64° 38′ N, 10° 49′ O64.63333333333310.816666666667 den deutschen Transporter Hödur (5368 BRT).
3. Juli 1942 HMS Truant torpediert und versenkt in der Malakkastraße bei 5° 42′ N, 98° 57′ O5.798.95 den japanischen Militärtransporter Tamon Maru No. 1 (3019 BRT).
6. Dezember 1942 HMS Tigris torpediert und versenkt vor Algerien bei 38° 10′ N, 8° 35′ O38.1666666666678.5833333333333 das italienische U-Boot Porfido.[30]
7. Dezember 1942 HMS Tuna landet eine britische Spezialeinheit im Mündungsgebiet der Gironde. Während der als Operation Frankton bezeichneten Aktion werden sechs deutsche Schiffe im Hafen von Bordeaux vermint. Lediglich zwei der zwölf angelandeten Soldaten überleben den Spezialeinsatz.
14. Dezember 1942 HMS Taku versenkt fünf Seemeilen nördlich der griechischen Insel Macrosini bei 37° 52′ N, 24° 6′ O37.86666666666724.1 den italienischen Tanker Delfin (5322 BRT) mit Torpedos.
3. Januar 1943 HMS Thunderbolt und HMS Trooper transportieren mehrere bemannte Chariot-Torpedos vor den Hafen von Palermo, die dort den italienischen leichten Kreuzer Ulpio Traiano versenken.[23]
21. Januar 1943 HMS Tigris torpediert und versenkt in der Straße von Otranto 25 Seemeilen westlich von Sazan bei 40° 32′ N, 18° 45′ O40.53333333333318.75 den italienischen Frachter Citta di Genova (5413 BRT).
26. Februar 1943 HMS Torbay torpediert und versenkt vor San Remo (Italien) den spanischen Frachter Juan de Astigarraga (3561 BRT). Am selben Tag wird 30 Seemeilen südlich von Kap Mele bei 43° 27′ N, 8° 8′ O43.458.1333333333333 der französische Frachter Oasis (1327 BRT) versenkt.
28. Februar 1943 HMS Torbay versenkt vor Portofino (Italien) das italienische Transportschiff Ischia (5101 BRT) mit Torpedos.
12. März 1943 HMS Thunderbolt torpediert und versenkt vor Kap San Vito (Sizilien) den französischen (in deutschem Dienst) Frachter Esterel (3100 BRT).
22. März 1943 HMS Tribune torpediert und beschädigt 10 Seemeilen nordwestlich von Kap Suvero (Italien) bei 39° 14′ N, 15° 59′ O39.23333333333315.983333333333 den deutschen Tanker Präsident Herrenschmidt (9103 BRT).
28. März 1943 HMS Torbay torpediert und versenkte vor Kap Scalea (Italien) bei 39° 5′ N, 15° 46′ O39.08333333333315.766666666667 den französischen Frachter Lillios (3680 BRT).
7. Februar 1944 HMS Taku versenkt 20 Seemeilen nördlich von Stavanger (Norwegen) den deutschen Frachter Rheinhausen (6298 BRT) mit Torpedos.

Verluste im Zweiten Weltkrieg

siehe auch: Verluste der T-Klasse

Im Zweiten Weltkrieg gingen insgesamt neun U-Boote der Triton-Klasse durch Feindeinwirkung verloren. Zwei Einheiten sanken in der Nordsee und sieben im Mittelmeer.

Boot Datum Bemerkung
HMS Thistle 10. April 1940 HMS Thistle wurde 20 Seemeilen westlich von Stavanger bei 59° 0′ N, 5° 0′ O595 von dem deutschen U-Boot U 4 versenkt. Es gab keine Überlebenden.
HMS Tarpon 14. April 1940 HMS Tarpon wird seit dem 22. April 1940 vor der norwegischen Küste vermisst. Möglicherweise wurde sie am 14. April 1940 von dem deutschen Minensucher M 6 mit Wasserbomben versenkt. Eine weitere Erklärung ist, dass sie am 10. April 1940 westlich von Jütland bei 56° 43′ N, 6° 33′ O56.7166666666676.55 von der deutschen U-Boot-Falle Schiff 40 / Schürbek versenkt wurde. Die gesamte Besatzung fand den Tod.[31]
HMS Triad 15. Oktober 1940 HMS Triad wurde südlich des Golfs von Tarent bei 38° 16′ N, 17° 37′ O38.26666666666717.616666666667 von dem italienischen U-Boot Enrico Toti[32] torpediert und versenkt. Es gab keine Überlebenden.
HMS Triton 18. Dezember 1940 HMS Triton wird in der südlichen Adria vermisst. Wahrscheinlich wurde die Triton am 18. Dezember von dem italienischen Torpedoboot Clio versenkt. Eine weitere mögliche Erklärung ist, dass die Triton in der Straße von Otranto auf eine italienische Seemine gelaufen ist. Es gab keine Überlebenden.
HMS Tetrarch 2. November 1941 HMS Tetrarch verließ ihre Basis auf Malta am 26. Oktober, um zur Überholung in die Heimat zu fahren. Sie erreichte aber nicht mehr Gibraltar, wo sie am 2. November erwartet wurde. Wahrscheinlich lief sie Ende Oktober in der Straße von Sizilien auf eine Seemine. Die gesamte Besatzung fand den Tod.
HMS Triumph 14. Januar 1942 HMS Triumph verließ ihre Basis in Alexandria am 26. Dezember 1941, um bei Athen ein Kommando anzulanden, was am 30. Dezember geschah und per Funk gemeldet wurde. Seitdem gab es keine Nachricht mehr von dem Boot. Vermutlich lief die Triumph bei Milos auf eine Seemine. Die Royal Navy erklärte das U-Boot am 14. Januar 1942 als vermisst. Die gesamte Besatzung fand den Tod.
HMS Talisman 17. September 1942 HMS Talisman verließ Gibraltar am 10. September. Am 15. September meldetete sie die Sichtung eines U-Bootes vor der algerischen Küste. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr zur Talisman. Wahrscheinlich lief sie am 17. September in der Straße von Sizilien auf eine Seemine. Das U-Boot wurde am 18. September 1942 als vermisst erklärt. Es gab keine Überlebenden.
HMS Tigris 10. März 1943 HMS Tigris verließ ihre Basis auf Malta am 18. Februar, um südwestlich von Neapel zu patrouillieren. Sie wurde am 10. März in Algier erwartet, wo sie nie eintraf. Seitdem wird das U-Boot als vermisst gezählt. Wahrscheinlich wurde sie am 27. Februar sechs Seemeilen südlich von Capri von dem deutschen U-Jäger UJ-2210 versenkt. Andere Theorien besagen, dass die Tigris im Golf von Tunis durch einen Minentreffer gesunken ist.[33] Es gab keine Überlebenden.
HMS Thunderbolt 14. März 1943 HMS Thunderbolt wurde vor San Vito lo Capo (Sizilien) von der italienischen Korvette Cigogna versenkt. Es gab keine Überlebenden.

Boote des Typs

Zwischen 1936 und 1942 wurden auf vier Werften 15 U-Boote der Triton-Klasse gebaut. Davon wurden zwischen 1940 und 1943 neun Einheiten durch Feindeinwirkung versenkt. Im Mittelmeer gingen sieben und in der Nordsee zwei Einheiten verloren. Die verbliebenen U-Boote wurde nach Kriegsende außer Dienst gestellt und bis 1947 abgewrackt.

HMS Triton
Bauwerft: Vickers-Armstrong (Barrow in Furness) Nr: N15
Kiellegung: 28. August 1936 Stapellauf:[34] 5. Oktober 1937
Indienststellung: 9. November 1938 Dienstende: 18. Dezember 1940

Die Triton (siehe: Triton) wurde bei Kriegsbeginn vor der norwegischen eingesetzt, wo sie am 10. September 1939 irrtümlich das U-Boot HMS Oxley versenkte. Die Triton wurde später in das Mittelmeer entsandt. Sie wird seit Dezember 1940 in der südlichen Adria vermisst.

HMS Thunderbolt
ex HMS Thetis
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead) Nr.: N25
Kiellegung: 21. Dezember 1936 Stapellauf: 29. Juni 1938
Indienststellung: 26. Oktober 1940[35] Dienstende: 14. März 1943

Die Thunderbolt (engl.: Blitzschlag) lief ursprünglich mit dem Namen HMS Thetis (siehe: Thetis) vom Stapel. Das U-Boot sank am 1. Juni 1939 in der Mündung des Mersey bei einer Erprobungsfahrt, wobei 99 Personen den Tod fanden. Lediglich 4 Mann überlebten den Unfall. Das Boot wurde später gehoben und unter dem Namen Thunderbolt in Dienst gestellt. Die Thunderbolt wurde am 14. März 1943 bei Sizilien von der italienischen Korvette Cigogna versenkt.

HMS Trident
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead) Nr.: N52
Kiellegung: 12. Januar 1937 Stapellauf: 7. Dezember 1938
Indienststellung: 1. Oktober 1939 Dienstende:

Die Trident (engl: Dreizack) wurde sehr erfolgreich vor Norwegen, Nordrussland, in der Biscaya, im Mittelmeer und in Ostasien eingesetzt. Ihr bemerkenswertester Kampferfolg war sicher der Torpedoangriff auf den deutschen schweren Kreuzer Prinz Eugen am 23. Februar 1942, bei dem der Kreuzer schwer beschädigt wurde. Die Trident wurde am 17. Februar 1946 zur Verschrottung verkauft und in Newport abgewrackt.

HMS Tribune
Bauwerft: Scott's Shipbuilding & Engineering Co. (Greenock) Nr.: N76
Kiellegung: 3. März 1937 Stapellauf: 8. Dezember 1938
Indienststellung: 17. Oktober 1939 Dienstende:

Die Tribune (siehe Tribun) wurde in der Nordsee und im Mittelmeer eingesetzt. Sie wurde im Juli 1947 zur Verschrottung verkauft und in Milford Haven (Wales) abgebrochen.[36]

HMS Triumph
Bauwerft: Vickers-Armstrong (Barrow in Furness) Nr.: N18
Kiellegung: 19. März 1937 Stapellauf: 16. Februar 1938
Indienststellung: 2. Mai 1939 Dienstende: 14. Januar 1942

Die Triumph (siehe Triumph) wurde in der Nordsee und im Mittelmeer eingesetzt. Sie wird seit Januar 1942 in der südlichen Ägäis vermisst.

HMS Tarpon
Bauwerft: Scott's Shipbuilding & Engineering Co. (Greenock) Nr.: N17
Kiellegung: 5. Oktober 1937 Stapellauf: 17. Oktober 1939
Indienststellung: 8. März 1940 Dienstende: 14. April 1940[31]

Die Tarpon (siehe Tarpune) wurde in der Nordsee eingesetzt. Sie wird seit dem 22. April 1940 in der Nordsee vermisst.

HMS Taku
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead) Nr.: N38
Kiellegung: 18. November 1937 Stapellauf: 20. Mai 1939
Indienststellung: 3. Januar 1940[37] Dienstende:

Die Taku wurde in der Nordsee, Biscaya und im Mittelmeer eingesetzt. Sie wurde im April 1944 durch eine Seemine beschädigt. Das U-Boot wurde im November 1946 als Schrott verkauft und anschließend in Llanelly (Wales) abgewrackt.

HMS Thistle
Bauwerft: Vickers-Armstrong (Barrow in Furness) Nr.: N24
Kiellegung: 7. Dezember 1937 Stapellauf: 20. Mai 1939
Indienststellung: 4. Juli 1939 Dienstende: 10. April 1940

Die Thistle (engl.: Distel) wurde in der Nordsee eingesetzt. Sie wurde am 10. April 1940 von dem deutschen U-Boot U 4 vor Norwegen versenkt.

HMS Truant
Bauwerft: Vickers-Armstrong (Barrow in Furness) Nr.: N68
Kiellegung: 24. März 1938 Stapellauf: 5. Mai 1939
Indienststellung: 31. Oktober 1939 Dienstende:

Die Truant (engl.: Schulschwänzer) wurde nach Kriegsbeginn in der Nordsee eingesetzt. Am 9. April 1940 versenkte sie im Skagerrak den deutschen Leichten Kreuzer Karlsruhe. Später wurde das U-Boot im Mittelmeer und in Ostasien eingesetzt. Sie wurde am 19. Dezember 1945 zur Verschrottung verkauft. Das U-Boot sank im Dezember 1946 während des Transports zur Abwrackung.

HMS Triad
Bauwerft: Vickers-Armstrong (Barrow in Furness) Nr.: N53
Kiellegung: 24. März 1938 Stapellauf: 5. Mai 1939
Indienststellung: 16. September 1939 Dienstende: 15. Oktober 1940

Die Triad (siehe Triade) wurde in der Nordsee und im Mittelmeer eingesetzt. Sie wurde am 15. Oktober 1940 vor der libyschen Küste von dem italienischen U-Boot Enrico Toti[32] versenkt.

HMS Tigris
Bauwerft: Chatham Dockyard (Chatham) Nr.: N63
Kiellegung: 11. Mai 1938 Stapellauf: 31. Oktober 1939
Indienststellung: 20. Juni 1940 Dienstende: 10. März 1943

Die Tigris (siehe Tigris) wurde in der Nordsee, Biscaya und im Mittelmeer eingesetzt. Das U-Boot wird seit dem 10. März 1943 im zentralen Mittelmeer vermisst.

HMS Tuna
Bauwerft: Scott's Shipbuilding & Engineering Co. (Greenock) Nr.: N94
Kiellegung: 13. Juni 1938 Stapellauf: 10. Mai 1940
Indienststellung: 1. August 1940 Dienstende:

Die Tuna (engl.: Thunfisch) wurde in der Nordsee und im Mittelmeer eingesetzt. Das U-Boot wurde am 19. Dezember 1945 als Schrott verkauft und im Juni 1946 in Briton Ferry (Wales) abgebrochen.

HMS Tetrarch
Bauwerft: Vickers-Armstrong (Barrow in Furness) Nr.: N77
Kiellegung: 24. August 1938 Stapellauf: 14. November 1939
Indienststellung: 15. Februar 1940 Dienstende: 2. November 1941

Die Tetrarch (siehe Tetrarchie) wurde in der Nordsee und im Mittelmeer eingesetzt. Sie wird seit November 1941 im Mittelmeer vermisst.

HMS Talisman
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead) Nr.: N78
Kiellegung: 27. September 1938 Stapellauf: 29. Januar 1940
Indienststellung: 29. Juni 1940 Dienstende: 17. September 1942

Die Talisman (siehe Talisman) wurde in der Biscaya und im Mittelmeer eingesetzt. Sie wird seit September 1942 im Mittelmeer vermisst.

HMS Torbay
Bauwerft: Chatham Dockyard (Chatham) Nr.: N79
Kiellegung: 21. November 1938 Stapellauf: 9. April 1940
Indienststellung: 14. Januar 1941 Dienstende:

Die Torbay (siehe Torbay) wurde im Mittelmeer und in Ostasien eingesetzt. Das U-Boot wurde am 19. Dezember 1945 zur Verschrottung verkauft und im März 1947 in Briton Ferry (Wales) abgewrackt.

Weblinks

Literatur

  • Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9
  • Robert Hutchinson: KAMPF UNTER WASSER - Unterseeboote von 1776 bis heute, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2006, ISBN 3-613-02585-X
  • Anthony Preston: Die Geschichte der U-Boote, Karl Müller Verlag, Erlangen, Deutsche Ausgabe 1998, ISBN 3-86070-697-7
  • Peter Padfield: Der U-Boot-Krieg 1939-1945, Ullstein Taschenbuchverlag, München, 2000, ISBN 3-548-24766-0

Einzelnachweise

  1. Das uboat.net gibt für die Besatzungsstärke der 1. Baugruppe 59 Mann an. Robert Hutchinson gibt für die 1. Baugruppe 62 Mann. Erminio Bagnasco gibt 56 Mann an.
  2. a b Das uboat.net gibt für die Überwasserverdrängung aller Baugruppen 1090 BRT an. Außerdem gibt das uboat.net für den Prototyp HMS Triton 1095 BRT an. Hutchinson gibt 1325 ts an. Bagnasco gibt für die HMS Triton 1330 ts und für die 1. Baugruppen 1326 bis 1327 ts an.
  3. a b Das uboat.net gibt für die Unterwasserverdrängung aller Baugruppen 1575 BRT an. Außerdem gibt das uboat.net für den Prototyp HMS Triton 1579 BRT an. Hutchinson gibt für die 1. Baugruppe 1573 ts an. Bagnasco gibt für die HMS Triton 1585 ts und für Baugruppe 1 und 2 jeweils 1523 bis 1575 ts an.
  4. a b Das uboat.net gibt für die Länge aller Baugruppen 275 ft (83,82 m) an. Hutchinson gibt für die 1. Baugruppe 83,97 m an. Bagnasco gibt für den Prototyp HMS Triton 84,20 m und für die 1. und die 2. Baugruppe 83,60 m an.
  5. Das uboat.net trifft keine Aussage zur Breite. Hutchinson gibt für alle Baugruppen 8,11 m an. Bagnasco gibt für alle U-Boote mit 8,10 m praktisch denselben Wert an.
  6. Das uboat.net und Hutchinson treffen keine Aussage zum Tiefgang. Bagnasco gibt für die ersten beiden Baugruppen 3,60 m an.
  7. Das uboat.net und Bagnasco geben für alle Baugruppen eine Überwassergeschwindigkeit von 15,25 kn an. Hutchinson gibt für die 1. Baugruppe ebenfalls 15,25 kn an.
  8. Das uboat.net und Bagnasco geben für alle Baugruppen eine Unterwassergeschwindigkeit von 9 kn an. Hutchinson gibt für alle Baugruppen 8,75 kn an.
  9. Das uboat.net gibt keine Informationen über die Überwasserreichweite an. Hutchinson gibt für die erste und zweite Baugruppe 8000 Seemeilen und für die dritte 11000 Seemeilen an. Außerdem erwähnt er, dass die U-Boote der ersten Baugruppe HMS Torbay und HMS Trident ebenfalls eine Reichweite von 11000 Seemeilen gehabt hätten. Bagnasco gibt für die erste und zweite Baugruppe 8000 Seemeilen an.
  10. Das uboat.net und Bagnasco treffen keine Aussage zur Unterwasserreichweite. Hutchinson gibt für alle Baugruppen 80 Seemeilen an.
  11. Das uboat.net und Hutchinson geben keine Informationen über den Brennstoffvorrat an. Bagnasco, der nur zwischen zwei Baugruppen und dem Protyp HMS Triton unterscheidet, schreibt, dass viele Boote der zweiten Baugruppe umgebaut und ihre Treibölbunker von 132 auf 230 ts vergrößert wurden.
  12. Das uboat.net und Bagnasco treffen keine Aussage zur Tauchtiefe. Hutchinson gibt 90 m an.
  13. HMS ist die Abkürzung für His/Her Majesty’s Ship und der Namenspräfix britischer Schiffe. HMS bedeutet Seiner/Ihrer Majestät Schiff.
  14. Die Quellenangaben zur Versenkung der E. H. Stinnes 4 sind sehr widersprüchlich: uboat.net behauptet, der Dampfer sei am 25. März 1940 von HMS Truant versenkt worden. www.wlb-stuttgart.de erwähnt ebenfalls HMS Truant, gibt als Datum aber den 23. März 1940 und als Kommandanten des U-Bootes Lt.Cdr. Seale an. Seale war laut uboat.net zu diesem Zeitpunkt aber Kommandant der HMS Trident. www.poseidon-schiffahrts-archiv.eu gibt kein genaues Datum an, teilt aber die Versenkung HMS Trident zu. home.cogeco.ca gibt als Datum den 24. März 1940 und als U-Boot HMS Trident an.
  15. Peter Padfield: Der U-Boot-Krieg 1939-1945, S. 106f
  16. Peter Padfield: "Der U-Boot-Krieg 1939-1945", S. 184/185
  17. Situation im Juni 1941 bei www.wlb-stuttgart.de
  18. a b c d Die Angaben zu den Kampferfolgen beruhen auf einer Zählung der bei den einzelnen U-Booten der Klasse angegebenen Daten im uboat.net und sollten demzufolge als ungenaue Näherung oder Schätzung angesehen werden.
  19. Peter Padfield: "Der U-Boot-Krieg 1939-1945", S. 200ff
  20. Kriegsverbrechen gegen Schiffbrüchige bei www.wlb-stuttgart.de
  21. Nagara auf www.combinedfleet.com (engl.)
  22. a b Das uboat.net ist widersprüchlich, zum einen wird von der Admiral Scheer geschrieben, im nächsten Satz meint die Quelle die Admiral Hipper.
  23. a b Die Quelle sind zur Versenkung der Ulpio Traiano widersprüchlich. Robert Hutchinson, www.wlb-stuttgart.de, regiamarina.net und www. schiffswrackliste.de geben den 2./3. Januar 1943 an. www.marinearchiv.de gibt den 2./3. Juni 1943 an, was aber unwahrscheinlich ist, weil die HMS Thunderbolt schon im März verloren ging.
  24. Tropic Sea auf www.warsailors.com/homefleet (engl.)
  25. Tirranna auf www.warsailors.com/homefleet (engl.)
  26. Capitano Tarantini auf www.www.regiamarina.net. (engl.)
  27. Salpa auf www.regiamarina.net (engl.)
  28. Michele Bianchi auf www.regiamarina.net (engl.)
  29. www.regiamarina.net (engl.)
  30. Porfidio auf www.regiamarina.net (engl.)
  31. a b Hutchinson gibt als Datum des Verlustes der HMS Tarpon den 14. April 1940 an. Das uboat.net gibt den 10. April 1940 an.
  32. a b Enrico Toti auf www.regiamarina.net (engl.)
  33. Das uboat.net gibt als Grund für den Verlust der HMS Tigris den Angriff eines deutschen U-Jägers bei Capri an. Hutchinson gibt als Ursache des Verlustes eine Seemine an.
  34. Hutchinson und Bagnasco geben keine Auskunft zu den Stapelläufen der U-Boote der T-Klasse. Die Angaben zu Stapelläufen stammen aus dem U-Boat.net.
  35. Das uboat.net gibt für die Indienststellung der Thunderbolt den 26. Oktober 1940 an. Hutchinson gibt den April 1940 an.
  36. uboat.net schreibt, dass die Tribune im Juli 1947 verschrottet wurde. Hutchinson schreibt, dass sie im Juli 1947 verkauft wurde.
  37. Das uboat.net gibt für die Indienststellung der Taku den 3. Januar 1940 an. Hutchinson gibt den 3. Oktober 1940 an.

Anmerkungen

  1. Die Übersicht stellt lediglich das Verhältnis zwischen Abgängen durch Unfall, Verschrottung oder Feindeinwirkung und den Zugängen durch Neubauten dar. Werftaufenthalte zur Überholung oder Modernisierung werden nicht betrachtet. Demzufolge war die Anzahl der real einsatzfähigen U-Booten geringer.

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