Trusetal

Trusetal
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Trusetal
Trusetal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trusetal hervorgehoben
50.78333333333310.416666666667350
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Höhe: 350 m ü. NN
Fläche: 25,88 km²
Einwohner:

3.914 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98596
Vorwahlen: 03 68 40
Kfz-Kennzeichen: SM
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 074
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Liebensteiner Str. 7
98596 Trusetal
Webpräsenz: www.trusetal.de
Bürgermeister: Karl Koch (Die Linke)
Lage der Gemeinde Trusetal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Altersbach Aschenhausen Bauerbach Belrieth Benshausen Bermbach Birx Breitungen Brotterode Christes Dillstädt Einhausen (Thüringen) Ellingshausen Erbenhausen Fambach Floh-Seligenthal Frankenheim/Rhön Friedelshausen Grabfeld (Gemeinde) Henneberg (Thüringen) Hümpfershausen Kaltensundheim Kaltenwestheim Kühndorf Leutersdorf Mehmels Meiningen Meiningen Melpers Metzels Neubrunn Oberhof Oberkatz Obermaßfeld-Grimmenthal Oberschönau Oberweid Oepfershausen Rhönblick Rippershausen Ritschenhausen Rohr Rosa Roßdorf (Thüringen) Rotterode Schmalkalden Schwallungen Schwarza Springstille Steinbach-Hallenberg Stepfershausen Sülzfeld Trusetal Unterkatz Untermaßfeld Unterschönau Unterweid Utendorf Vachdorf Viernau Wahns Wallbach Walldorf (Werra) Wasungen Wölfershausen Zella-Mehlis ThüringenKarte
Über dieses Bild

Trusetal ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen im Süden von Thüringen, nördlich von Schmalkalden und besteht aus fünf Ortsteilen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Trusetal

Die Gemeinden des Trusetales wurde 1185 erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert wurden Eisenwaren gefertigt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde auch Eisenerz gefördert. Der Bergbau wurde 1991 eingestellt. Von 1899 bis 1969 führte die schmalspurige Trusebahn von Wernshausen nach Herges-Vogtei.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden zwischen 1934 und 1937 18 Personen aus den heute zu Trusetal gehörenden Dörfern im Krankenhaus von Schmalkalden Opfer der Zwangssterilisation. Während des Zweiten Weltkrieges mussten 143 Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit leisten: bei der Firma Reum und in der Eisenerzgrube Klinge. Mindestens zwei Frauen wurden Opfer der Zwangsarbeit.[2]

Die Gemeinde Trusetal entstand am 1. Juli 1950 durch Zusammenschluss der Ortsteile Herges-Auwallenburg, Trusen, Elmenthal und Laudenbach. Der Ortsteil Wahles wurde 1994 eingemeindet. Namensgeber ist ein kleiner Fluss, die Truse.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 4541
  • 1995: 4518 (-0.51%)
  • 1996: 4505 (-0.29%)
  • 1997: 4465 (-0.90%)
  • 1998: 4471 (+0.13%)
  • 1999: 4481 (+0.22%)
  • 2000: 4452 (-0.65%)
  • 2001: 4342 (-2.53%)
  • 2002: 4275 (-1.57%)
  • 2003: 4242 (-0.78%)
  • 2004: 4168 (-1.78%)
  • 2005: 4129 (-0.94%)
  • 2006: 4083 (-1.13%)
  • 2007: 3996 (-2.18%)
  • 2008: 3968 (-0.71%)
  • 2009: 3934 (-0.86%)
  • 2010: 3914 (-0.51%)

mittlere Veränderung pro Jahr seit 1994: ∅ = -39,2 (-0.94%)

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Ortspartnerschaften

Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit Nentershausen in Hessen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Turm der Burgruine Wallenburg
Trusetal

Museen

  • Heimatstube
  • Besucherbergwerk Hühn

Bauwerke

Das Wahrzeichen des Ortes ist der Trusetaler Wasserfall. Dieser künstliche, 58 m hohe Wasserfall wurde 1865 unter Leitung des Baurats Specht angelegt.

Der Wallenburger Turm aus dem 13. Jahrhundert, ein Überbleibsel der im Dreißigjährigen Krieg fast völlig zerstörten Wallenburg, bietet einen Panoramablick über das Werratal bis hin zur Vorderen Rhön.


Persönlichkeiten

Literatur

  • Manfred Salzmann: Zwischen Ruhla, Bad Liebenstein und Schmalkalden Werte unserer Heimat. Band 48. Akademie-Verlag Berlin 1989. ISBN 3-05-000378-2 S 96f.
  • Roland Geißler: Wanderführer um Bad Liebenstein und den Inselsberg, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2007, ISBN 978-3-938997-79-6

Quellen

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 260, ISBN 3-88864-343-0

Weblinks

 Commons: Trusetal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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