USS Doyle


USS Doyle
Die Doyle 2002 in der Karibik
Die Doyle 2002 in der Karibik
Geschichte Flagge
Bestellung 22. März 1982
Kiellegung 23. Oktober 1981
Stapellauf 22. Mai 1982
Indienststellung 21. Mai 1983
Technische Daten
Verdrängung

4100 Tonnen

Länge

138,1  Meter

Breite

13,5 Meter

Tiefgang

7,5 Meter

Besatzung

17 Offiziere, 198 Matrosen

Antrieb

1 Propeller, über 2 Gasturbinen angetrieben; 41.000 Wellen-PS

Geschwindigkeit

29+ Knoten

Bewaffnung

1 Geschütz 76 mm, 2 Torpedowerfer. Abgerüstet: 1 Raketenstarter

Die USS Doyle (FFG-39) ist eine Fregatte der United States Navy. Sie gehört der Oliver-Hazard-Perry-Klasse an.

Geschichte

Der Bau der Doyle begann 1981 bei Bath Iron Works, der Stapellauf fand im Mai 1982 statt, die Indienststellung ein Jahr später. Benannt wurde das Schiff nach Vizeadmiral James Henry Doyle.

Die Doyle machte bis 2006 vier Fahrten ins Mittelmeer, zwei in den Persischen Golf und eine als Teil der Standing Naval Forces Atlantic

1996 kreuzte die Doyle im Persischen Golf. Dabei durchsuchte sie im Rahmen des UN-Embargos Frachtschiffe auf verbotene Fracht. Später war das Schiff an der Operation Desert Strike beteiligt.

Bekannt für die Jahre 1998 und 1999 ist die Teilnahme an mehreren Übungen, namentlich Fleet Weeks '98 und '99 und UNITAS 39-98 mit neun Marinen südamerikanischer Staaten.

2000 fing die Doyle vor Ecuador die Rebelde ab, ein Schiff, auf dem bei einer Durchsuchung sechs Tonnen Kokain gefunden wurden. Zwei Jahre später nahm die Doyle wiederum an UNITAS teil, diesmal an der Seite des Kreuzers USS Yorktown (CG-48).

Bild der Niedersachsen vom 11. September 2003

Am 11. September 2003, zwei Jahre nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA, um 8.00 Uhr Zonenzeit, empfing die Doyle eine Nachfrage um Genehmigung einer engen Vorbeifahrt der deutschen Fregatte Niedersachsen (F 208). Dabei bemannte die Crew der Niedersachsen die Reling und erwies den Vereinigten Staaten so die Ehre.

2002 wurde die Doyle der aktiven Reserveflotte zugeteilt. In dieser dienet neben der stark reduzierten aktiven Crew vor allem Reservepersonal auf der Fregatte.

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