Uellendahl

Uellendahl
Wappen von Uellendahl-Katernberg (2)
Wappen von Wuppertal

Uellendahl-Katernberg (2)
Stadtbezirk von Wuppertal

Lage des Bezirks Uellendahl-Katernberg in Wuppertal
Koordinaten 51° 16′ 50″ N, 7° 7′ 25″ O51.2805555555567.1236111111111189Koordinaten: 51° 16′ 50″ N, 7° 7′ 25″ O
Höhe 189–302 m ü. NHN
Fläche 25,9 km²
Einwohner 37.879 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 1462 Einwohner/km²
Ausländeranteil 6,2 %
Vorwahl 0202
Politik
Sitzverteilung (Bezirksvertretung)
CDU SPD Grüne FDP PDS WfW
8 4 1 1 1 1
Verkehrsanbindung
Autobahn
S-Bahn S 9
Quelle: Wuppertaler Statistik - Raumbezogene Daten

Uellendahl-Katernberg [ˈuːlən-] ist ein Stadtbezirk von Wuppertal und gehört zu Wuppertals größtem Stadtteil Elberfeld. Zum Stadtteil gehören noch die Bezirke Elberfeld und Elberfeld-West. Uellendahl-Katernberg ist ein aus den nördlichen Vorstädten bzw. Eingemeindungen der alten Stadt Elberfeld künstlich geschaffener Bezirk, dessen Teile keine gemeinsamen historischen Wurzeln haben.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Gliederung im Bezirk

Einteilung in Quartiere

Uellendahl

Uellendahl befindet sich nördlich eines Bergrückens (Uellendahler Berg und Stübchensberg), der das Tal des Mirker Bachs von der Wuppertaler Innenstadt trennt, und erstreckt sich nördlich den Hang zum heutigen Westfalenweg hinauf, der die Wasserscheide zwischen Ruhr und Wupper bildet. Die Besiedlung Uellendahls begann etwa um 1400. Der wenig ertragreiche Boden zwang die bäuerlichen Bewohner der zunächst nur drei Höfe schon frühzeitig, sich nach einem Nebenerwerb umzusehen. Dabei kam ihnen ab Mitte des 15. Jahrhunderts die Garnbleicherei zur Hilfe. Später entwickelte sich daraus die Garnverarbeitung, die im Uellendahl besonders als Hausbandwirkerei bis in die jüngste Vergangenheit ausgeübt wurde. Mit der Niederlassung einiger Industriebetriebe und der damit verbundenen Bevölkerungszunahme begann vor etwa 100 Jahren eine zunächst nur langsam fortschreitende Wohnbebauung, die in der letzten Nachkriegszeit intensiviert und abgeschlossen wurde.

Im Süden von Uellendahl an der Grenze zur Elberfelder Nordstadt befindet sich die Mirke, ein locker bebautes Gebiet, das dem Mirker Bahnhof der Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd („Wuppertaler Nordbahn“), der allerdings in der Elberfelder Nordstadt liegt, dem Namen gab. Hier mündet vom Mirker Hain, einem kleinen Waldgebiet kommend, der Bach Eschenbeek in den Mirker Bach, der freilich hier bereits überbaut ist.

Sehenswürdigkeiten

Dönberg

Dönberg liegt auf einer bis 300 m hohen Erhebung nördlich von Uellendahl. Die erste Erwähnung Dönbergs fällt ins Jahr 1355. Dönberg gehörte damals zur Herrschaft Hardenberg.

In der Neuzeit war es ein Teil der Gemeinde Hardenberg, die 1935 in Neviges umbenannt wurde. 1846 wurde eine evangelische, 1865 die katholische Pfarrkirche St. Maria-Hilf erbaut. Seit den Sechziger Jahren wuchs der Ort als Wohnquartier rasant. 1985 musste die katholische Kirche aufgrund eines Pilzbefalls abgerissen und durch einen größeren Neubau ersetzt werden. Mit der Gebietsreform vom 1. Januar 1975 wurde Dönberg mit Obersiebeneick nach Wuppertal eingemeindet und gehört seither zum Bezirk Uellendahl-Katernberg. Der Stadtteil hat auch nach der Eingemeindung seinen ländlichen Charakter und eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt.

Dönberg hat eine Größe von 9,63 km². Gut 5.200 Einwohner mit wegen der regen Bautätigkeit noch eher steigender Tendenz leben mittlerweile in der Ortschaft.

Katernberg

Wasserturm Atadösken

Ähnlich wie Uellendahl breitete sich Katernberg vor allem im 19. Jahrhundert, im oberen Tal des Briller Bachs, entlang der alten Nevigeser Chaussee (heute Nevigeser Straße) aus. Heute bildet Katernberg die Quartiere Nevigeser Straße, Beek und Eckbusch. Es umgibt den 240 m hohen Hasenberg im Westen mit den Gebieten In der Hülsbeck und Am Luhnberg und enthält östlich des Baches die Gewanne Im Lehmbruch, Kuckelsberg, Am Anschlag, Am Neuen Hessen und Am Bredtchen, welches auf knapp 300 m ansteigt. Die Besiedlung des weiter westlich liegenden Tals des Baches Beek mit den Wohngebieten Bergerheide und Falkenberg stammt vor allem aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Sehenswürdigkeiten

Siebeneick

Siebeneick, eigentlich Obensiebeneick (im Gegensatz zu Untensiebeneick, das zu Neviges gehört), ist ein ländlich geprägtes Gebiet, das mit der Gebietsreform 1975 zu Wuppertal kam. Ein Wohngebiet aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts am Vogelsbruch an der Grenze zu Katernberg beherbergt die meisten der rund 2.500 Bewohner des Quartiers.

Zu Siebeneick gehört der Hof Untenrohleder, der zwei der ältesten Fachwerkhäuser Wuppertals aus dem 17. Jahrhundert beherbergt. Weitere Höfe sind Asbruch, Fingscheidt und Ibach.

Weblinks


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