Umweltpartei - Die Grünen


Umweltpartei - Die Grünen

Miljöpartiet de Gröna (Umweltpartei - Die Grünen) ist eine der im schwedischen Reichstag vertretenen politischen Parteien. Die Grünen haben keine Parteivorsitzenden, sondern Parteisprecher. Parteisprecher sind seit 2002 Maria Wetterstrand und Peter Eriksson. Die Grünen erreichten bei den Reichstagswahlen 2006 5,24% der Stimmen und 19 von 349 Mandaten.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Grünen gingen aus der alternativen Bewegung, Umweltbewegung und der Anti-Atomkraft-Bewegung der 1970er Jahre hervor und organisierten sich als politische Partei 1981. Im Nachklang der Tschernobyl-Katastrophe, die Skandinavien teilweise stark betroffen hatte, gelang es den Grünen bei der Wahl 1988, die Vierprozenthürde zu überwinden und in den Reichstag einzuziehen.

Kerngebiete der grünen Partei sind die Umweltpolitik und eine eindeutige Anti-EU-Haltung. In den Wahlen von 1991 verfehlten die Grünen die Vierprozenthürde, aber waren in einer Reihe von Provinziallandtagen und Gemeinderäten vertreten. 1994 kehrten sie in das Parlament zurück und 1998 leiteten sie eine parlamentarische Zusammenarbeit mit der sozialdemokratischen Minderheitsregierung ein, die bis zu den Wahlen 2006 bestand.

Wahlresultate

Wahlresultate der Grünen bei Reichstagswahlen

Parteisprecher

  • 1981–84 nicht definiert
  • 1984–85 Ragnhild Pohanka, Per Gahrton
  • 1985–86 Ragnhild Pohanka, Birger Schlaug
  • 1986–88 Eva Goës, Birger Schlaug
  • 1988–90 Fiona Björling, Anders Nordin
  • 1990–91 Margareta Gisselberg, Jan Axelsson
  • 1991-92 Jan Axelsson
  • 1992–99 Marianne Samuelsson, Birger Schlaug
  • 1999–2000 Lotta Nilsson Hedström, Birger Schlaug
  • 2000–02 Lotta Nilsson Hedström, Matz Hammarström
  • 2002– Maria Wetterstrand, Peter Eriksson

Weiterführende Informationen


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