Weiler-Simmerberg


Weiler-Simmerberg
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Weiler-Simmerberg
Weiler-Simmerberg
Deutschlandkarte, Position des Marktes Weiler-Simmerberg hervorgehoben
47.5833333333339.9333333333333632
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Lindau (Bodensee)
Höhe: 632 m ü. NN
Fläche: 31,3 km²
Einwohner:

6.508 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 208 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88171
Vorwahlen: 08387 (Weiler-Simmerberg) 08384 (Ellhofen)
Kfz-Kennzeichen: LI
Gemeindeschlüssel: 09 7 76 129
Adresse der
Marktverwaltung:
Kirchplatz 1
88171 Weiler-Simmerberg
Bürgermeister: Karl-Heinz Rudolph
Lage des Marktes Weiler-Simmerberg im Landkreis Lindau (Bodensee)
Baden-Württemberg Österreich Schweiz Landkreis Oberallgäu Bodolz Gestratz Grünenbach Heimenkirch Hergatz Hergensweiler Lindau (Bodensee) Lindenberg im Allgäu Maierhöfen Nonnenhorn Oberreute Opfenbach Röthenbach (Allgäu) Scheidegg Sigmarszell Stiefenhofen Wasserburg (Bodensee) Weiler-Simmerberg Weißensberg BodenseeKarte
Über dieses Bild

Weiler-Simmerberg ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Lindau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die im Westallgäu gelegene Marktgemeinde grenzt direkt an die Region Bregenzerwald im österreichischen Bundesland Vorarlberg.

Der weite Blick zeigt eine sanfte Voralpenlandschaft während in den dicht bewaldeten engen Tobelbachtälern in vielen schroffen und steilen Felswänden die geologische Besonderheit der Gegend, eine Schichtung Sandstein - Nagelfluh zu Tage tritt.

Blick Richtung Süden von der Alpenstraße B 308 aus. Links oberhalb liegt Simmerberg, rechts mittig Weiler, im Hintergrund die Nagelfluhkette

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen (Ortsbereichen) Ellhofen, Simmerberg und Weiler im Allgäu. Zum Ortsbereich Weiler im Allgäu gehören die Filialen (Ortsteile):

  • Altenburg
  • Au
  • Bremenried
  • Buchenbühl
  • Dressen
  • Eyenbach
  • Hagelstein
  • Kapfreute
  • Krähnberg
  • Lachershof
  • Oberscheiben
  • Obertrogen
  • Riegen
  • Ruppenmanklitz
  • Salmers
  • Schreckenmanklitz
  • Siebers
  • Tobel
  • Untertrogen
  • Weißen.

Filialen im Ortsbereich Simmerberg

  • Buch
  • Hasenried
  • Nagelshub
  • Unterberg

Filialen im Ortsbereich Ellhofen

  • Blättla
  • Burg
  • Gunta
  • Moos


Geschichte

Historische Ortstafel in Simmerberg

Die Gemeinde feierte im Frühjahr 2005 die 1111-Jahrfeier der ersten urkundlichen Erwähnung. Der Markt Weiler-Simmerberg war vor 1805 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zur österreichischen Herrschaft Bregenz-Hohenegg. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Traditionsreichstes Unternehmen am Ort ist die Post Brauerei Weiler mit ihrer Geschichte seit 1650.

Politik

Das Rathaus von Weiler (rechts)

Bürgermeister

Karl-Heinz Rudolph von den Freien Wählern ist seit 2002 Bürgermeister von Weiler-Simmerberg. Er wurde 2008 mit 70,2 % der Stimmen wiedergewählt.

Gemeinderat

Wahljahr CSU SPD FW GR Gesamt
2002 8 4 6 2 20
2008 7 4 9 0 20
GR = Gemeinderäte ohne Fraktionszugehörigkeit

Wappen

Das 1969 zugeteilte Wappen ist im Wolkenschnitt schrägrechts geteilt von Silber und Rot. Es zeigt oben eine golden befranste rote Sturmfahne mit drei goldenen Ringen.

Siehe auch → Liste der Wappen mit dem Emblem der Pfalzgrafen von Tübingen

Beziehungen zu ausländischen Gemeinden

Weiler-Simmerberg unterhält eine Partnerschaft mit Valmontone in Italien. Im Jahr 2002 gab es erste offizielle Besuche und 2004/2005 zur Unterzeichnung der Charta zur Städtepartnerschaft („amtliche“ Verlobung). Im Frühjahr und Herbst 2008 wurde der Partnerschaftsvertrag verabredet. Eine weitere Partnerschaft wird mit Ollioules in Frankreich] gepflegt. Diese seit Jahrzehnten freundschaftlichen Beziehungen basieren vorwiegend auf privater Basis. Eine dritte Partnerschaft wird zu Benifaió in Spanien Provinz Valencia unterhalten.

Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen

Landschaft und Natur

Hausbachklamm

Weiler teilt sich sein bekanntestes Geotop mit Oberreute. Der Tobelabschnitt (Unterer Eingang: 47.5813689.919109) ist ca. 3 km lang und beeindruckt durch Auswaschungen und Strudeltöpfe im Sandstein und Nagelfluhgestein.

Enschenstein

Gedenkstein(HDR)

Der Enschenstein 47.5548159.908402 ist ein Nagelfluhfelsen, den die Natur aus dem umliegenden Sandstein herauspräpariert hat. An den exponiertesten Stellen ragen 15 bis 20 Meter hohe, senkrechte Wände aus dem umgebenden Waldboden auf. Er ist selbst mit Bäumen bestanden. Der Zugang ist recht steil und die von unten heraufgewachsenen Bäume verdecken die Abbruchkante. So sind es vom Gedenkstein auf dem höchsten Punkt gerade noch drei Meter bis zum Abgrund.

„Aufm Enschenstein [Enzen Vorzeitriesen] um 500 vor Chr. illyrische Felsenburg, um 300 n.Chr. in den Alemannen-Stürmen Fliehburg d. Römer“

Dr. Otto Merkt: Inschrift des Gedenksteins auf dem Enschenstein

Ellhofer Tobelbach

Das Geotop (Mitte (Tobelmühle): 47.5968679.962454) ist ein etwa 6,5 km langes verzweigtes Wandergebiet mit abwechslungsreichen sehr unterschiedlichen Wegabschnitten. Von fast ebenen Wiesen und Weiden führt der Weg bergauf und bergab an historischen und geologischen Zeitzeugen vorbei und wechselt unvermittelt in alpine Verhältnisse. Der am Tobelbach zutage tretende Sandstein war wegen der hohen Qualität als Baumaterial (unter anderem beim Ulmer Münster und bei der Eisenbahnbrücke über den Tobelbach) und zur Gewinnung von Wetzsteinen begehrt.

Wildrosenmoos

Das Biotop (Lage: 47.531439.926663) ist das Quellgebiet des Eyenbaches (nicht wie oft zu lesen: des Hausbaches) und liegt direkt an der Grenze zu Sulzberg (Vorarlberg).

Das Trogener Moos

Lage: (47.5451349.912243) Lokalpatriotisch eingestellte Journalisten weisen auf die seltene Flora und Fauna des Hochmoores hin und dass die hier heimische geschützte Kreuzotter sonst im Allgäu kaum vorkommen soll. Im Widerspruch dazu steht die detailliert dargestellte Bestandssituation in Bayern und Baden-Württemberg.[2]

Erratischer Block

Erratischer Block

Diese geologische Besonderheit (Lage:47.6013319.922543) entstand während der jüngsten Eiszeit, als der Rheingletscher mit seinem östlichen Ausläufer weit nach Oberschwaben vorstieß. Dabei transportierte er einen Felsbrocken aus dem Massiv der „Dreischwestern“ in Liechtenstein (Lage:47.1484589.548578) 65 km weit bis nach Weiler. Mit einem ursprünglichen Volumen von 4000 Kubikmetern ist er der größte Findling Europas. In Unkenntnis seiner erdgeschichtlichen Bedeutung benutzte man den Erratischen Block im 18. Jahrhundert als Steinbruch und im 19. Jahrhundert diente der Hauptdolomitblock als billige Materialquelle zum Kalkbrennen. Ungefähr die Hälfte seiner ursprünglichen Masse ist erhalten.

Gletschertopf

Gleich neben der Verbindungsstraße Weiler-Neuhaus (Grenze) auf der Höhe der Abkürzung nach Scheffau liegt mit diesem sehenswerten Überbleibsel einer Gletschermühle noch ein Erinnerungsstück an den Rheingletscher der jüngsten Eiszeit. (Lage: 47.5451489.874789)

Museen

Weiler-Simmerberg verfügt über mehrere sehenswerte kleine Museen und Schausammlungen

Westallgäuer Heimatmuseum

Westallgäuer Heimatmuseum

Es zeigt in 25 Räumen, über 4 Stockwerke verteilt, Gegenstände des täglichen Bedarfs aus Bürger- und Bauernstuben des Westallgäus, Gemälde und Skulpturen von der Gotik bis zur Neuzeit, Lebensbereich Küche, Wohn- und Schlafstube bis zum komplett eingerichteten Kaufladen, Trachten, Uhren und Musikinstrumente, Dokumente und Schaustücke über die Ortsgeschichte und verdiente und berühmte Bürger.

Pflanzenkundliche Schausammlung

Sie wurde von Professor Karl Hummel aus Weiler gegründet und zeigt in einem über 100 Exponate umfassenden Herbarium aus gepressten Blüten und Pflanzen die unterschiedlichen Symmetrien und die Formenvielfalt der Westallgäuer Charakterpflanzen. In drei Schaufenstern sind je nach Jahreszeit bis zu 80 kurzlebige Pflanzen mit entsprechender Pflege- und Haltungsanweisung zu sehen. Eigene Abteilungen sind heimischen Orchideen sowie Mineralien und Gesteinen gewidmet.

Kornhausmuseum

Kornhaus Museum

Das Kornhaus wurde im Jahr 1791 im Anschluss an eine Hungersnot als Kornspeicher zur Versorgung der Bürger mit Brotgetreide in Notzeiten erbaut. Der Westallgäuer Heimatverein rettete das historische Gebäude vor dem Abbruch und nutzt es jetzt als zweites heimatgeschichtliches Haus der Gemeinde für wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen wie die internationalen Kornhausseminare.

Brau- und Brunnenmuseum

Es ist in den Räumen der Post Brauerei Weiler & Siebers Mineralquelle untergebracht und zeigt die Geschichte der Brauerei- und Brunnentradition in Weiler.

Gebäude

Im Ortsbild fallen einige Gebäude auf, die oft einen Bezug zur Geschichte der Teilorte Weiler, Simmerberg oder Ellhofen haben.

Sennhof Schulgebäude der Lehr- und Versuchsanstalt für Emmentalkäserei

Sennhof

Der Sennhof steht in Weiler im Allgäu in der Fridolin-Holzer-Straße 40 (Plan:47.5827669.91326). Er wurde 1930 vom einheimischen bekannten Baumeister Georg Bufler erbaut und war seit dieser Zeit bis 1970 das Schulgebäude der Lehr- und Versuchsanstalt für Emmentalkäserei. Die 1890 gegründete Lehreinrichtung war von 1902 bis 1910 nach Sonthofen ausgelagert und nannte sich später Dr.-Anton-Fehr-Schule. Vorläufergebäude als erste Sennereischule war das in Fridolin-Holzer-Straße 22 liegende sogenannte „Haus Embacher“, das heute die Lokalredaktion Weiler der Zeitung „Der Westallgäuer“ beherbergt (Plan:47.5827879.915244).[3]S. 314, 686.

Königlich Bayerisches Amtsgericht

Ehemaliges Gericht

Das ehemalige Gerichtsgebäude von Weiler im Allgäu steht in der Alois-von-Brinz-Straße 10 (Plan:47.5829479.918248). Ende des 18. Jahrhunderts hatte Franz Josef Rädler in Weiler eine Spinnerei und Weberei (Fabrik in Kombination mit Heimarbeit) betrieben. 1802 errichtete er dieses Gebäude als Fabrik für Musselin- und Kattunproduktion. Mit dem Anschluss des Westallgäu an Bayern 1806 wurde die Geschäftsgrundlage (Vertriebsgebiet Österreich und zollfreier Transport) zerstört. Rädler war einer der drei führenden Weilerer Gegner des Anschlusses der ehemals österreichischen Gebiete an Bayern, hatte 1809 als Major einer Landesschützenkompanie am Vorarlberger Volksaufstand mitgewirkt und musste sich wegen der drohenden Verfolgung im Ausland aufhalten. Im Vertrauen auf Amnestie zurückgekehrt, wurde er trotzdem verhaftet und kam erst 1813 wieder frei.[3]S. 268, 274.

Der bayerische Staat beschlagnahmte seinen noch nicht fertiggestellten Fabrikneubau und richtete dort für die Zeit von 1807 bis 1866 das „Königlich Bayerische Landgericht“ Weiler ein. Da bis 1861 auf der untersten Ebene Verwaltung (Executive) und Gerichtswesen (Judicative) noch nicht getrennt waren, stellte das Landgericht und an seiner Spitze der Landrichter den verlängerten Arm der Staatsmacht dar, mit in etwa einer vereinigten regional begrenzten Machtfülle eines Bürgermeisters und Landrats. Nach der Verwaltungsreform wurde daraus ein „Königlich Bayerisches Amtsgericht“ und nach dem Ersten Weltkrieg ein „Bayerisches Amtsgericht“ (1918-1970).

1971 kaufte Helmut Kohle, der Sohn des Malermeisters August Kohle das Gebäude, renovierte es innen und außen und baute die Obergeschosse für Wohnzwecke um. Die geschmackvolle Außenfassade verzierte er im Erdgeschoss mit Malereien, die Szenen aus der Geschichte des Gebäudes, seiner Bewohner und des Ortes wiedergeben. Im Erdgeschoss richtete er sein Farbengeschäft und Ausstellungsräume für die Töpferei seiner Frau Emilie, geb. Bentele ein. Seit 1991 beherbergt das Wohn- und Geschäftshaus ein Architekturbüro und einen Modellbaushop.[3]S. 644

Das schmucklose Gebäude hinter dem ehemaligen Gericht war das bis zum Ende des Zweiten Weltkrieg das zweite Gefängnis von Weiler (Das erste Gefängnis trägt den Namen „Altes Loch“ und liegt auf dem Grundstück gegenüber auf der anderen Seite der Alois-von-Brinz-Straße). Seit 1959 nutzt eine Industrie-, Hotel-, Gastronomie- und Privatwäscherei das Gebäude im Erdgeschoss und einen Anbau. Nach mehreren Umbauten befinden sich nun Wohnungen anstelle der früheren Gefängniszellen im 1. Obergeschoss.[3]S. 642


Kaufhaus Heim mit Pflanzenkundlicher Schausammlung Prof. Hummel

Kaufhaus Heim

Das von Baumeister Georg Bufler 1902 errichtete stattliche Gebäude in der Fridolin-Holzer-Straße 13 (Plan:47.5826929.915813) ist heute für die dort eingerichtete Pflanzenkundliche Schausammlung Prof. Karl Hummel bekannt. Friedrich Heim hatte 1882 das gegenüberliegende landwirtschaftliche Anwesen seiner Eltern übernommen und 20 Jahre später dieses für damalige Zeit große Kaufhaus errichten lassen. Der rege Kaufmann machte sich auch drei Jahrzehnte lang als Erster Bürgermeister um Weiler verdient und bildete die treibende Kraft zum Bau der Lokalbahn Röthenbach-Weiler.

1937 übernahm für 20 Jahre sein Neffe, der Kaufmann und Traube-Wirt Fritz Heim das Haus und von 1957 bis 1968 das Pächterehepaar Konrad. Von 1968 an betrieben hier Karl und Sohn Norbert Hummel ihre Hummelsche Apotheke bis zum Umzug in den Sparkassenneubau Ecke Bahnhof-/Hauptstraße. Eine Zwischenzeit bis zur Aufnahme der Pflanzenkundlichen Schausammlung Prof. Hummel diente es als Reformgeschäft.[3]S. 669, 670.

Kaufhaus Eschenlohr

Eschenlohr-Haus

Der Baumeister Georg Bufler baute 1910 dieses vielgestaltige, elegante, große aber nicht schwerfällig wirkende Geschäftshaus in der Alois-von-Brinz-Straße 1 an der Ecke zur Fridolin-Holzer-Straße (Plan:47.5825339.917728). Es beherbergte später unter anderem das Schuhhaus Netzer, die Milchbar Vogler, das Ausstellungsgeschäft Faller, das Sportgeschäft Pult und ein Nagelstudio.[4]S. 53

Bahnhofsviertel

Mit Inbetriebnahme des Weilerer Bahnhofs und der Verbindungsstrecke nach Röthenbach an der Bayerischen Allgäubahn entwickelte sich in der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs vor dem Ersten Weltkrieg das Bahnhofsviertel um die Bahnhofsstraße und den Bahnhofsplatz als gehobene Wohn- und Geschäftslage. Der Marktbaumeister und Unternehmer Georg Bufler (1878-1950) plante und baute 1906 hier mehrere Gebäude mit jugendstilorientierter Fassade, die in ihrer Einheitlichkeit dem Bahnhofsplatz einen eigenen Charakter verleihen.

Strohhutfabrik Milz & Karg

Strohhutfabrik Milz und Karg

Die beiden Lindenberger Fidel Milz (Strohhutfabrikant) und Ferdinand Karg (Kaufmann) gründeten 1907 die Fabrik Milz & Karg. Der Architekt und Baumeister Georg Bufler baute das aus zwei T-förmig angeordneten Trakten bestehende eindrucksvolle vier Stockwerke hohe Gebäude am oberen Ende des Bahnhofsplatzes, heute Jakob-Lang-Straße 2 (Plan: 47.5837729.918235) in Weiler im Allgäu. Durch jugendstilorienterte Elemente in den Putzfassaden sowie geschwungenen Dachgiebeln im Neubarock und klassizistischen Säulenimitationen an den Ecken gelang es ihm, das wuchtige Fabrikgebäude in das Umfeld der anderen kleineren Wohn- und Geschäftshäuser am Bahnhofsplatz einzufügen.

1922 kauften der Kemptener Bankkaufmann Andreas Haupt und der Weiler Benedikt Zinth († 1955) das Unternehmen. Bruder Ignaz Zinth († 1965) übernahm 1928 den Haupt'schen Anteil und die Gebrüder stellten die Hutfabrik auf Strickwarenproduktion um. Der Betrieb erhielt in den 1930er Jahren Auszeichnungen für seinen modernen Maschinenpark und die Qualität seiner Erzeugnisse.

Nach dem Tod von Ignaz Zinth ging die Strickwarenfabrik Milz & Karg KG mitsamt Einrichtung auf die Fritz Binder-Rist KG aus Herbertingen über, die den Weiler Betrieb als zusätzliches Standbein für ihre Produktion nutzen wollte. Zur Anpassung an die veränderten Marktbedingungen stellte man gleich die Mützen-, Schal- und Handschuhproduktion ein und einige Jahre später auch die lohnintensive Fertigung von Grobstrickpullovern auf Handmaschinen. Mit hochwertiger Maschenmode und Naturfaserprodukten gelang es der leitenden Familie Pfister, das Unternehmen auch im schwierigen Umfeld weiterzuführen.[3]S.622-623

Die im ursprünglichen Umfang nicht mehr benötigte Gebäudekapazität wird unter anderem von einer Arztpraxis, einem Architekturbüro und einem Vermögensberater genutzt.

1904 Villa Inama-Gallen-Lessing

Villa Inama

Baumeister Georg Bufler baute die Villa 1903-1904 auf dem Bahnhofsplatz (heute Bahnhofstraße 14 (Plan:47.5834379.917822)) für den Peitschenfabrikanten Nicolò Inama aus dem Trentino. Später richteten sich in dem schmucken Gebäude nacheinander mehrere Café-Restaurants mit Pensionsbetrieb ein: Café Bader, Café Weichselbaumer, Café Weiler, Villa Gallen, Villa Lessing.

Nicolò Inama stammte aus einer Familie von Peitschenmachern aus dem Nonstal im Trentino, deren Ahnen sich dort bis ins 14. Jahrhundert nachweisen lassen. Die Inamas vertrieben ihre Produkte über eine Genossenschaft auch ins Ausland nach Österreich (Vorarlberg), in die Schweiz, nach Deutschland, Frankreich und Amerika. Nachkommen des Giovanni Inama (1774-1832) folgten diesen Vertriebsbeziehungen in diese Länder und gründeten dort heute noch bestehende Inama-Linien (so auch in Weiler im Allgäu).[5]Die Ehefrau des ältesten männlichen Weilerer Nachkommen Herbert Inama verschenkte kürzlich (2010) den letzten Peitschenstecken aus ihrem Besitz an einen Sammler.

Nicolò Inama fertigte Geißelstäbe aus italienischem Zwirgelholz und betrieb eine Weinhandlung unter anderem mit selbstgekelterten Trentiner/Südtiroler Weiß- und Rotweinen. 1918 verkaufte er das Haus an das Ehepaar Wagner. Anton Walch betrieb in der Werkstätte eine Küferei. 1920 erwarb der Gastronom Weichselbaumer das Gebäude und nutzte es als Café. 1936 wechselte der Besitz auf das Ehepaar Bader, das die Cafétradition beibehielt. Frau und Tochter des 1945 im Russlandfeldzug vermissten Familienvaters renovierten 1972 und bauten 1981 die Vorderfront und die Ladentheke um. Konditor Zeimetz übernahm 1981 das Anwesen, starb aber schon 1988. Familie Gallen setzte den Betrieb als Café-Restaurant mit Pension fort. 1991 begann eine mehrstufige Renovierung der Pension, in deren Rahmen man 1993 das Dach vollständig erneuerte und sich bemühte, die Planung des Baumeisters Bufler zu erhalten.[3]S.643-644

1910 Geschäftshaus Stadelmann

Geschäftshaus Stadelmann

Das 1910 von Architekt und Baumeister Georg Bufler für Benedikt Stadelmann gebaute Haus am Bahnhofsplatz in der Bahnhofstraße 10 (Plan: 47.5836539.917642) blieb bis 1964 im Besitz der Familie. Von 1912 bis 1927 betrieb darin Anton Hörmann ein Manufaktur-, Kurz-, Weiß- und Wollwarengeschäft und Fridolin Haas von 1927 bis 1929 ein Feinkostgeschäft. 1929 wurde es für lange Jahre bis 1964 zu einem Lebensmittelhaus der Augsburger Bernhard-Müller-Kette mit Pächter Josef Betzler. Dessen Sohn Werner Betzler übernahm 1951, kaufte 1964 das Gebäude von Osmana Stadelmann, der Enkelin des ursprünglichen Bauherrn und führte es als Feinkostgeschäft Betzler am Bahnhof weiter.[3]S.639 Heute befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes der Getränkemarkt Männer.

1910 Geschäftshaus Baldauf

Geschäftshaus Baldauf

Architekt und Baumeister Georg Bufler baute dieses Geschäftshaus 1910 am Bahnhofsplatz in der Bahnhofstraße 9 (Plan: 47.583699.91731) für die Familie Baldauf. Die verheiratete Tochter Habrunner eröffnete darin ein Kaiser’s Kaffee-Geschäft und später G. Weichselbaumer ein Feinkostgeschäft mit Lebensmitteln und Colonialwaren. Von 1919 bis 1924 betrieb die Bayerische Handelsbank, Depositenkasse Weiler im Allgäu hier eine Filiale, die anschließend bis in die 1950er Jahre durch den Spar- und Darlehenskassen-Verein Weiler im Allgäu abgelöst wurde. Nach Gründung der Raiffeisenbank Westallgäu und dem Umzug ins neuerworbene Geschäftshaus am Hausbach folgten drei Fotogeschäfte (Photo-Atelier Wenig, Photogeschäft Hill und Photogeschäft mit Atelier Wiest). [3]S.681-682 Heute befinden sich in dem Gebäude die Verkaufsräume der Post-Apotheke, die vom Geschäftshaus Sinds schräg gegenüber nach hier umsiedelte.

Villa Stromeyer später Ennemoser

Villa Strohmeyer

Die Villa wurde vom Architekt und Baumeister Georg Bufler am Bahnhofsplatz in der Kristinusstraße 11 (Plan: 47.584039.91697) als Direktorenwohnsitz für die Strohmeyer und Cie. gebaut. Später kaufte der Kurarzt Ennemoser das Anwesen und richtete im Erdgeschoss seine Arztpraxis ein, Sie ist heute vermietet und wird von dem Arztehepaar Pfeiffer geführt.

Postamtsgebäude

Postamtsgebäude

Das schmucke und repräsentative Postamtsgebäude in der Bahnhofstraße 7 unweit des alten Bahnhofs 47.5834619.917283) wurde 1912 von Baumeister Georg Bufler fertiggestellt und dient heute als Wohnhaus.[4]S. 52

Zahnatelier Herz später Geschäftshaus Sinds

Zahnatelier Herz

Baumeister Georg Bufler baute dieses Haus hinter der Villa Inama in der Bahnhofstraße 6 für den Bader und Dentisten Josef Herz und dessen Dienstleistungen der sogenannten niederen Chirurgie wie Zahnziehen, Schröpfen und Aderlassen. 1919 erwarb es Johann Sinds und eröffnete eine Drogerie mit Kolonial- und Farbwaren, die zwei Töchter bis 1969 weiterführten. Daneben besaß eine weitere Tochter ein Damenhutgeschäft mit Wolle und Modewaren. Ebenfalls seit 1919 gab es in dem Gebäude den Damen-Frisier-Salon Helmbrechts, der dann 1934 in das Geschäftshaus Stadelmann umzog. Die Drogerie Sinds wurde 1966 umgebaut und in einen modernen Anbau verlagert. Von 1969 bis 1991 betrieb dort Sohn Siegbert Sinz die Drogerie; seine Frau Rosemarie übernahm 1975 das Textilgeschäft. In den Räumen der ehemaligen Drogerie führte von 1993 bis 2008 Armin Kling seine Post-Apotheke, die er anschließend schräg gegenüber in das frühere Geschäftshaus Stadelmann verlegte.[3]S. 673-674

Veranstaltungen

Kirche

Hochzeitsparadies

Romantikern unter den Heiratswilligen hält der Markt Weiler-Simmerberg für die standesamtliche Trauungs- und Festzeremonie Räumlichkeiten mit besonderem Ambiente bereit: der Sitzungssaal im historischen Rathaus, die Bauernstube im zweiten Stock des Heimat-Museums und den ehemaligen Kornspeicher des Kornhaus-Museums.

Kleine Kunst auf kleinen Plätzen

Beliebte, vorwiegend musikalische, Kleinkunstveranstaltung unter freiem Himmel.

Internationales Kornhaus-Seminar

Dem Westallgäuer Heimatverein gelingt es in unregelmäßigen Abständen, die unter Leitung des Kommunikationswissenschaftlers Professor Harry Pross von 1984 bis 1993 sehr erfolgreichen regelmäßigen - unter unterschiedlichen Themen stehenden - Veranstaltungen mit Vorträgen führender Wissenschaftler fortzusetzen.

Salzfest

Es erinnert an die Bedeutung des Ortes Simmerberg und seiner Salzfaktorei im mittelalterlichen und neuzeitlichen Salzhandel (Salztransport) zwischen Bad Hall in Tirol bzw. Bad Reichenhall/Berchtesgaden und über den Bodensee in die Schweiz und in den badischen Raum. Höhepunkt der Veranstaltung ist der Historische Salzzug mit rossgezogenen Planwagen, Lastpferden und Publikum auf einem Teilstück der alten Tiroler Salzstraße von Oberstaufen nach Simmerberg.

Copa d'Ellhofa

Ein in Ellhofen alljährlich um den Sommeranfang herum stattfindendes Beach-Soccer-Turnier mit anschließender Open-Air Beach Party.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Marktgemeinde

In Weiler-Simmerberg geboren wurden (chronologisch nach Geburtsdatum geordnet):

  • Jacob Ernst Thomann von Hagelstein (auch Nestus Thomann; * um 1588 in Hagelstein; † 1653 in Lindau), deutscher Maler des Barock
  • Anton Schneider (* 1777 in Untertrogen, heute Ortsteil des Marktes Weiler-Simmerberg; † 1820 in Fideris/Graubünden), Dr. jur., Rechtsanwalt, Freiheitskämpfer, 1809 Oberbefehlshaber des Vorarlberger Volksaufstandes
  • Friedrich Ritter von Lössl (* 1817 in Weiler im Allgäu; † 1907 in Wien) Ingenieur, herausragender Pionier des Eisenbahnstreckenbaus des 19. Jahrhunderts in Bayern und in Österreich, Erfinder des autodynamischen Uhrensystems.
  • Alois von Brinz (* 1820 in Weiler; † 1887), Studium der Rechte, Universitätslaufbahn, Lehrtätigkeit in Erlangen, 1857 in Prag (dort auch politisch tätig, Mitglied des böhmischen Landtags), 1866 Tübingen, 1871 München (lehrte dort römisches Zivilrecht und wurde Rektor der Universität). 1872 Verdienstorden der bayerischen Krone und Erhebung in den Adelsstand.
  • Hieronymus Fäßler (* 1823 in Weiler; † 1903), in den USA technischer Pionier bei der Konstruktion von Landmaschinen und Untergrundbahnen und bedeutender Unternehmer.
  • Ignaz Dornach (* 1868; † 1945), Tabakfabrikant (sein Großvater gleichen Namens (* 1795; † 1861) fabrizierte Kautabak in Röthenbach, dann Simmerberg, schließlich in Weiler, die Firma in der heutigen Alois-von-Brinz-Straße hatte im Jahr 1850 24 Arbeiter); Heimatforscher, Sammler von Altertümern und Kunstwerken, vermachte seine große Privatsammlung dem Westallgäuer Heimatverein, richtete mit befreundetem Bürgermeister Fridolin Holzer erstes Heimatmuseum im Rathaus ein. Ehrenbürger der damaligen Gemeinde Weiler im Allgäu.
  • Georg Bufler (* 1878 in Weiler; † 1950), Baumeister und Bauunternehmer, 50 Jahre Marktbaumeister des Ortes, prägte das Ortsbild vor allem in der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs vor dem Ersten Weltkrieg durch jugendstilorientierte Wohn- und Geschäftshäuser und öffentliche Bauten.
  • Karl Hummel (* 1902 in Weiler; † 1987 ebenda), Dr. phil. und Dr. rer. nat., Pharmakologe, Spezialgebiet Iranische Flora, Professor für Pharmakognosie (Wissenschaft der vergleichenden Pflanzenanatomie). Gründer des wissenschaftlichen Instituts auf Schloss Lindlich in Hechingen.
  • Ernst Jakob Henne, genannt „Schneller Henne“ (* 1904 in Weiler im Allgäu; † 2005 auf Gran Canaria) Motorrad- und Autorennfahrer und Unternehmer.
  • Toni Gruber (* 1943 in Weiler im Allgäu), Motorradrennfahrer und Unternehmer.
  • Wolfgang Hartung (* 1946 in Weiler-Simmerberg), Historiker, Mediävist
  • Claudius Magnus Pfanner (* 1952 in Simmerberg im Allgäu), Frisörmeister, regional bekannt als Akkordeonist und Keyboarder, kam mit seiner Formation „Allgäu Duo C & E“ bei dem Musikwettbewerb Allgäu Grand Prix 1997 und 1998 in die Endausscheidung der besten 13 Allgäuer Volksmusikbands.
  • Eberhard Rotter (* 1954 in Simmerberg), Abgeordneter der CSU im Bayerischen Landtag für den Stimmkreis Lindau-Sonthofen.
  • Nikolaus Pfanner (* 1956 in Simmerberg im Allgäu), Mediziner mit Schwerpunkten in der Biochemie und Zellbiologie; erhielt 2004 den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG.
  • Jockel Tschiersch (* 1957 in Weiler-Simmerberg), Schauspieler und Kabarettist.
  • Karl-Heinz Riedle (* 1965 in Weiler im Allgäu) erfolgreicher ehemaliger Fußballspieler (Stürmer) (Bundesliga und Nationalmannschaft).

Weitere Persönlichkeiten

In Weiler-Simmerberg lebten und wirkten bzw. leben und wirken außerdem:

  • Josef Aurel Stadler (* 1778; † 1837), Agrarreformer und Pionier der Allgäuer Hartkäseherstellung nach Schweizer Art (Emmentaler), erste erfolgreiche Versuche 1821 in Weiler mit Hilfe von zwei Sennerbuben aus dem Emmental.
  • Franz von Miller (* 1783 in Weitnau; † 1842 in Darmstadt); Wirtschaftsjurist, Volkswirtschaftler, Weggefährte und Vollender des Werkes von Friedrich List; machte sich um die deutsche Zollunion und die Vorläuferorganisationen verdient. Rettete als Oberschreiber am Landgericht Weiler im Allgäu den Ort nach dem Zusammenbruch der Vorarlberger Volkserhebung 1806 vor planmäßiger Zerstörung durch Napoleon.
  • Johann Conrad Blank (* 1747 in Sulzberg (Vorarlberg); † 1827 in Wien); österreichischer Abbé, k.k. Rat und Mathematiker.
  • Nicolò Inama stammte aus einer Familie von Peitschenmachern aus dem Nonstal im Trentino und ließ sich von Baumeister Georg Bufler 1903-1904 eine exklusive Villa mit Jugendstilelementen am Bahnhofsplatz für seinen Peitschen-und Weinhandel erbauen (heute Villa Lessing Bahnhofstraße 14).
  • Max Hartmann (* 1876 in Lauterecken bei Kusel; † 1962 in Buchenbühl (Filiale des Ortsbereichs Weiler)), Biologe und Philosoph.
  • Hans Edgar Jahn (* 1914 in Neustettin; † 2000 in Bonn) Journalist, Publizist, PR-Berater, Verleger und Politiker zog sich, in seinem Ruhestand weiterhin schriftstellerisch tätig, nach Eyenbach, einem Filialort der Marktgemeinde Weiler-Simmerberg zurück.
  • Harry Pross (* 1923 in Karlsruhe; † 2010 in Weiler-Simmerberg)) Sozialwissenschaftler und Publizist; initiierte und leitete von 1984 bis 1993 die ersten 10 „Internationalen Kornhaus-Seminare in Weiler im Allgäu“; lebte seit den 1980er Jahren in Weißen (Filiale des Ortsbereichs Weiler).
  • Frank Crüsemann (* 1938 in Bremen) Alttestamentler, bekannt durch Veröffentlichungen zur Tora, zu Elia und zur Sozialgeschichte des Alten Testaments sowie seine Beteiligung am christlich-jüdischen Dialog und seine Mitwirkung bei Deutschen Evangelischen Kirchentagen, verbrachte einen Teil seiner Schulzeit in Weiler im Allgäu.

Literatur

  • Gerd Zimmer: Georg Bufler - Ein bedeutender Westallgäuer Baumeister, im Jahrbuch des Landkreises Lindau 1992, Verlag Wilfried Eppe, Bergatreutre, Seiten 49-58, ISBN 3-89089-025-3
  • Georg Wagner, Gerd Zimmer: Heimatbuch Weiler im Allgäu. Verlag Buchdruckerei Holzer, Weiler im Allgäu 1994. Herausgeber: Markt Weiler-Simmerberg (anlässlich der 1100 Jahr-Feier der erstmaligen urkundlichen Erwähnung).

Weblinks

 Commons: Weiler-Simmerberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise (Anmerkungen, Hinweise)

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. vgl. Ulrich Joger, Ralf Wollesen (Hrsg.): Verbreitung, Ökologie und Schutz der Kreuzotter (Vipera berus). Mertensiella 15, 2004.
  3. a b c d e f g h i j siehe Literatur Georg Wagner, Gerd Zimmer: Heimatbuch Weiler im Allgäu.
  4. a b siehe Literatur Gerd Zimmer: Georg Bufler - Ein bedeutender Westallgäuer Baumeister
  5. siehe Weblink Genealogie der Inama Le Famiglie de Inama di Dermulo

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