Wenn die Alpenrosen blüh’n


Wenn die Alpenrosen blüh’n
Filmdaten
Originaltitel Wenn die Alpenrosen blüh’n
Produktionsland Bundesrepublik Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1955
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Richard Häußler
Drehbuch Ilse Lotz-Dupont
Tibor Yost
Produktion H.D. Film GmbH Berlin (Hans Deppe)
Musik Willy Mattes
Kamera Willy Winterstein
Besetzung

Wenn die Alpenrosen blüh’n ist ein deutscher Heimatfilm aus dem Jahr 1955.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

In Alpsee, einem kleinen Ort in den Bergen von Tirol, betreibt Marianne Klockenhoff ein Kinderheim. Dorle arbeitet als Krankenschwester in dem Kinderheim und hat zwei Verehrer, Franzl und Herrn Lenz. Franzl nimmt seine Liebschaft hingegen nicht so ernst, was auch damit zusammenhängen mag, dass er am liebsten den Ort verlassen würde, um in der Großstadt seinen erlernten Beruf als Hotelfachmann auszuüben und auf Dauer Hoteldirektor zu werden.

In der Stadt lernt er Beate Klockenhoff und ihre Tochter Christine kennen. Beate, die sich von ihrem Mann Philipp scheiden lassen will, versteht sich mit Franzl gut und möchte ihm zu einer Anstellung in einem Hotel in Baden-Baden verhelfen. Gleichzeitig möchte sie Christine zumindest für eine bestimmte Zeit im Kinderheim ihrer Schwägerin Marianne unterbringen.

Beim großen Rosenfest tritt Franzl gemeinsam mit Beate gegen Dorle und Herrn Lenz an. Franzl schafft es mit einem Trick, Beate zur Rosenkönigin zu machen, welches anschließend bei Franzls Tante, der Schneiderwirtin gefeiert wird. Zur gleichen Zeit macht sich Christine, die sich im Heim einsam fühlt, auf dem Weg in die Berge, da Dorle ihr erzählt hat, dass Wünsche in Erfüllung gehen, wenn man eine Alpenrose pflückt.

Nachdem Christines Verschwinden aus dem Heim bemerkt wurde, macht sich ein Suchtrupp unter Franzls Führung auf die Suche nach ihr. Zur gleichen Zeit ist ihr Vater Philipp auf dem Weg in die Tiroler Berge, da er Sehnsucht nach ihr hat. Christine, die von einem Fels gestürzt ist, wird von ihrem Hund gefunden. Nachdem Franzl mit seinem Suchtrupp zur Unfallstelle gelangte, lässt er sich abseilen, um Christine zu retten. Nachdem ihm dies geglückt ist, wird er beim Heraufziehen von einem Stein am Kopf getroffen und wird ohnmächtig.

Das ganze Unglück endet damit, dass alle Beteiligten erkennen, an wessen Seite sie wirklich gehören: Franzl an Dorles und Beate an die von Philipp.

Hintergrund

Drehorte waren Tirol und die Studios von CCC-Film in Berlin-Spandau.[1][2]

Kritiken

  • "Das Massenaufgebot an Stars (...) verhindert nicht den blasmusikalisch dröhnenden Leerlauf dieses sentimentalen Almenrauschs." (Wertung: 1 von 4 möglichen Sternen = schwach) - Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“ [3]
  • "Unechter Heimatfilm." - 6000 Filme, 1963 [4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. zdf.de: ZDF Spielfilm: Wenn die Alpenrosen blüh’n. Abgerufen am 12. Oktober 2008.
  2. imdb.com: Filming locations for: Wenn die Alpenrosen blüh’n. Abgerufen am 12. Oktober 2008.
  3. Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 914
  4. 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 483

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