Westfalenpokal

Westfalenpokal
Westfalenpokal
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Verband FLVW
Erstaustragung 1981
Mannschaften 64 (Männer)
32 (Frauen)
Spielmodus K.-o.-System
Titelträger SC Wiedenbrück 2000 (Männer)
VfL Bochum (Frauen)
Rekordsieger SC Paderborn 07 (Männer)
TSV Siegen (Frauen)
Qualifikation zu DFB-Pokal
DFB-Pokal (Frauen)

Der Westfalenpokal (offizielle Bezeichnung: Krombacher Pokal) ist der Verbandspokalwettbewerb des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW). Bei den Männern wird der Wettbewerb seit 1981 ausgetragen. Beide Finalisten qualifizieren sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.[1] Amtierender Titelträger ist der SC Wiedenbrück 2000. Rekordsieger mit sieben Titeln ist der SC Paderborn 07.

Beim Wettbewerb der Frauen qualifiziert sich nur der Sieger für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Amtierender Pokalsieger ist der VfL Bochum, Rekordsieger ist der TSV Siegen mit neun Titeln.

Inhaltsverzeichnis

Westfalenpokal der Männer

Modus

Am Westfalenpokal der Männer nehmen 64 Mannschaften teil. Automatisch qualifiziert sind die westfälischen Mannschaften, die in der Vorsaison in der 3. Liga bzw. der Regionalliga gespielt haben. Die restlichen Mannschaften qualifizierten sich über die Kreispokalwettbewerbe. Jeder Kreisverband schickt je nach Größe einen bis vier Mannschaften in den Westfalenpokal. Als Messgrundlage wird die Anzahl der dem Kreisverband angehörigen Vereine herangezogen. Dortmund als größter Kreisverband hat ein Kontingent von vier Plätzen. Zweite Mannschaften sind seit 2007 nicht mehr teilnahmeberechtigt.

Der Westfalenpokal wird im K.-o.-System ausgetragen. In jeder Runde gibt es ein Spiel. Wenn ein Spiel nach 90 Minuten unentschieden steht wird das Spiel um zweimal 15 Minuten verlängert. Sollte danach immer noch keine Entscheidung gefallen sein folgt ein Elfmeterschießen. Die Partien der einzelnen Runden werden ausgelost. Bei den Spielen auf Kreisebene und der ersten und zweiten Runde auf Verbandsebene hat die klassenniedrigere Mannschaft Heimrecht. In den weiteren Runden auf Verbandsebene haben lediglich die Kreisligamannschaften immer Heimrecht. Spielen zwei Mannschaften aus der gleichen Ligenebene gegeneinander hat die zuerst gezogene Mannschaft ein Heimspiel.

Bisherige Endspiele

Frühere Austragungen

Bereits vor 1981 wurden Westfalenpokalwettbewerbe ausgetragen, über die jedoch nur sehr wenige Daten vorliegen. Folgende Pokalsieger sind bekannt:

Westfalenpokal seit 1981

Jahr Sieger Finalist Ergebnis
1982
Rot-Weiß Lüdenscheid 1. FC Paderborn
2:0
1983
Rot-Weiß Lüdenscheid SC Herford
2:0 n.V.
1984
SC Herford 1. FC Paderborn
3:1
1985
TuS Paderborn-Neuhaus 1. FC Achternberg
4:2
1986
DSC Wanne-Eickel FC Gütersloh
2:1
1987
SpVgg Erkenschwick Preußen Münster
2:1
1988
TBV Lemgo SV Ottfingen
4:1
1989
VfR Sölde FC Gütersloh
2:1
1990
ASC Schöppingen DSC Wanne-Eickel
5:0
1991
Arminia Bielefeld Borussia Dortmund Amateure
6:1
1992
SC Verl SpVgg Beckum
2:1
1993
SpVgg Erkenschwick Rot-Weiß Lüdenscheid
3:1
1994
TuS Paderborn-Neuhaus FC Schalke 04 Amateure
4:2
1995
SpVgg Beckum SpVgg Erkenschwick
4:2
1996
TuS Paderborn-Neuhaus SpVgg Erkenschwick
4:1
1997
Preußen Münster TSG Dülmen
4:1
1998
LR Ahlen Preußen Münster
2:1
1999
SC Verl SC Paderborn 07
2:1
2000
SC Paderborn 07 SG Wattenscheid 09
2:0
2001
SC Paderborn 07 FC Schalke 04 Amateure
2:1
2002
SC Paderborn 07 Sportfreunde Siegen
3:1
2003
FC Eintracht Rheine Sportfreunde Siegen
2:1
2004
SC Paderborn 07 SG Wattenscheid 09
3:2
2005
Sportfreunde Siegen VfL Bochum Amateure
0:0 n.V., 5:3 i.E.
2006
Westfalia Herne Delbrücker SC
6:4
2007
SC Verl Rot Weiss Ahlen
4:2
2008
Preußen Münster VfB Fichte Bielefeld
3:0 n.V.
2009
Preußen Münster Sportfreunde Lotte
3:1 n.V.
2010
Preußen Münster SC Verl
4:1
2011
SC Wiedenbrück 2000 Rot Weiss Ahlen
3:1

Westfalenpokal der Frauen

Modus

Am Westfalenpokal der Frauen nehmen 32 Mannschaften teil. Automatisch qualifiziert sind die westfälischen Mannschaften, die in der Vorsaison in der Regionalliga gespielt haben. Die restlichen Mannschaften qualifizierten sich über die Kreispokalwettbewerbe. Da nicht jeder Fußballkreis ausreichend Mannschaften für einen eigenen Kreispokal hat haben sich mehrere Kreisverbände zusammengeschlossen, um einen gemeinsamen Kreispokalwettbewerb auszuspielen. Zweite Mannschaften sind nicht teilnahmeberechtigt.

Der Westfalenpokal wird im K.-o.-System ausgetragen. In jeder Runde gibt es ein Spiel. Wenn ein Spiel nach 90 Minuten unentschieden steht wird das Spiel um zweimal 15 Minuten verlängert. Sollte danach immer noch keine Entscheidung gefallen sein folgt ein Elfmeterschießen. Die Partien der einzelnen Runden werden ausgelost. Um zu große Anfahrten zu vermeiden werden in den ersten beiden Runden die Mannschaften auf vier nach geographischen Gesichtspunkten aufgeteilt. Die Auslosung findet innerhalb dieser Gruppen statt. In den ersten beiden Runden hat zudem die Mannschaft Heimrecht, die in der niedrigeren Spielklasse antritt. Spielen zwei Mannschaften aus der gleichen Ligenebene gegeneinander hat die zuerst gezogene Mannschaft ein Heimspiel. Das Endspiel findet an einem vom FLVW zu bestimmenden Ort statt. Nur der Sieger ist für die DFB-Hauptrunde qualifiziert.

Frühere Sieger

  • 1980: TSV Siegen[3]
  • 1981: TSV Siegen
  • 1982: FC Schalke 04
  • 1983: TSV Siegen
  • 1984: FC Schalke 04
  • 1985: TSV Siegen
  • 1986: TSV Siegen
  • 1987: TSV Siegen
  • 1988: TSV Siegen
  • 1989: TSV Siegen
  • 1990: TSV Siegen
  • 1991: SG Wattenscheid 09
  • 1992: SC Preußen Borghorst
  • 1993: SV Brackel 06
  • 1994: BSV Müssen

Endspiele seit 2009

Jahr Sieger Finalist Ergebnis
2009
DJK Eintracht Coesfeld DJK Arminia Ibbenbüren
4:1
2010
1. FFC Recklinghausen Arminia Bielefeld
4:1
2011
VfL Bochum Sportfreunde Siegen
5:0

Einzelnachweise

  1. dfb.de: § 45 Abs. 1.3. der DFB-Spielordnung
  2. a b arminia-bielefeld.de: Daten & Statistik
  3. Carsten Töller (Hrsg.): Frauen-Fußball in Deutschland. Eigenverlag, Mettmann 2010, S. 41-58.

Weblinks


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