Wien 11


Wien 11
XI. Wiener Gemeindebezirk
Wappen Karte
Name: Simmering
Fläche: 23,23 km²
Einwohner: 82.906 (1. Jan. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 3553,8 Einwohner je km²
Postleitzahl: 1110
Adresse des
Bezirksamtes:
Enkplatz 2
1110 Wien
Offizielle Website: www.wien.gv.at/bezirke/simmering
Politik
Bezirksvorsteher: Renate Angerer (SPÖ)
Bezirksvertretung
(52 Bezirksräte)
SPÖ 33, FPÖ 10, ÖVP 5,
Grüne 4

Simmering ist der 11. Wiener Gemeindebezirk. Er wurde 1892 aus den selbständigen Gemeinden Simmering und Kaiserebersdorf sowie kleinen Teilen anderer Gemeinde gebildet, 1955 kam die Gemeinde Albern hinzu.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Simmering liegt im Südosten Wiens und ist mit einer Fläche von 23,22 km² der achtgrößte Wiener Gemeindebezirk. Simmering nimmt dabei 5,6 % der Fläche Wiens ein. Der Bezirk grenzt im Südosten an den Donaukanal. Im äußersten Südosten des Bezirksgebietes haben sich Reste der ehemals großen Auwälder erhalten. Nordwestlich schließt sich die Simmeringer Haide an, deren ehemals bewaldetes Gebiet heute teilweise verbaut oder dem Gemüselandbau gewidmet ist. Ein hoher Anteil des Bezirksgebietes ist Gründland (44,4 %), rund die Hälfte davon entfällt auf landwirtschaftliche Nutzfläche. Der Norden und Osten ist hingegen weitgehend verbaut. Im Südwesten nimmt der Wiener Zentralfriedhof umfangreiche Flächen ein. Der höchste Punkt von Simmering ist an der Ostbahn im Bereich der Kreuzung Gadnergasse - Bitterlichstraße zu finden. Der niedrigste Punkt des Bezirksgebiets liegt mit 151 Metern am sogenannten Rettungshügel (nordöstlich der Kreuzung Wildpretstraße - Seeschlachtweg). Tief gelegen sind mit 152 Metern auch Bereiche von Nord-Albern und südlich von Albern. Noch tiefer liegt je nach Wasserstand der Uferbereich beim Alberner Hafen.[2]

Geologie

Das Bezirksgebiet von Simmering wurde vor allem durch die Donau geformt, die im Laufe der Zeit mehrere Terrassen bildete. Insbesondere während der Eiszeit kam es durch Frost zur Bildung großer Schuttmassen, die von der Donau in das Wiener Becken verfrachtet wurden. In den warmzeitlichen Phasen schnitt sich in der Folge die Donau in den Schotterkörper und bildete Terrassen heraus, wobei die Terrassen mit zunehmender Entfernung zur Donau bzw. des Donaukanals immer älter werden. Auf dem Bezirksgebiet liegen mehrere Donauterrassen, deren Höhe ausgehend vom Donaukanal nach Südwesten ansteigen. Im Westen des Bezirksgebietes nahe am Donaukanal liegt die "Zone der rezenten Mäander", zu der Albern und die Hauptkläranlage Wien gehören. Die Praterterrasse aus dem Holozän reicht von der Leopoldstadt bis zur Pfarrkirche St. Laurenz und dem Schloss Neugebäude. Eine Steilkante, die in diesen Bereich noch ersichtlich ist führt zur höhergelegenen Stadtterrasse aus der Risseiszeit, auf der unter anderem der Wiener Zentralfriedhof liegt. Östlich davon schließt sich nahe der Bezirksgrenze die Theresianumterrasse an, deren Nordostgrenze weitgehend mit der Streckenführung der Aspangbahn übereinstimmt. Im äußersten Nordosten hat Simmering auch einen kleinen Anteil an der Arsenalterrasse (Mindeleiszeit).

Der Aufbau der Terrassen ist mit Ausnahme der jüngsten Terrasse (Zone der rezenten Mäander) immer gleich. Der Untergrund besteht überwiegend aus Tegel sowie teilweisen sandigen Ablagerungen aus dem Pannonium, die bei Sankt Marx eine Höhe von rund 350 Metern erreichen. Darüber liegen Kiesschichten, die während der Eiszeiten aufgeschüttet wurden und je nach Alter unterschiedlich stark verwittert sind. Die oberste Schicht wird aus Löss gebildet, der aus dem Alpenvorland geweht wurde. Bei der jüngsten Terrasse liegen über der Kiesschicht hingegen Ausedimente wie Feinsande und Silite. Die Gesteine der Kiesschicht wurden überwiegend aus Abtragungen der Alpen und der Böhmischen Masse gebildet. Bei den plattigen Steinen handelt es sich in der Regel um Sandstein aus dem nahe gelegenen Wienerwald. Die runden Gerölle bestehen zum Großteil aus kristallinen Gesteinen wie Granit, Gneis und Quarze. Die Granite stammen ebenso wie die schwarzen Amphibolite aus der Böhmischen Masse. Der graue bis grünliche Gneis wurde aus den Zentralalpen und der Böhmischen Masse abgetragen. Weitere runde bis ovale Kiese bestehen aus Kalk und stammen aus den Nördlichen Kalkalpen.[3]

Gewässer

Simmering liegt zwar am Donaukanal, hat jedoch keinen Anteil an der Wasserfläche. Im Südosten umfasst Simmering jedoch ein 1,5 km langes Stück der Donau. Hier liegt auch der Alberner Hafen und das damit verbundene "Blaue Wasser", ein geschützter Landschaftsteil mit 58 Hektar. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Schneidergrund, ein Altarm der Donau. Die Schwechat floss ursprünglich auf dem Bezirksgebiet. Der Fluss wurde jedoch von der Stadt Schwechat in den Kalten Gang umgeleitet. Auch kleinere fließende Gewässer bestanden ursprünglich auf dem Bezirksgebiet. Der Klebindergraben (Gröretgraben) mit einer Länge von 890 Metern ist heute kanalisiert, der Seeschlachtgraben wurde nach einem Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 1976 zugeschüttet.[4]

Bezirksteile

Bezirksteile von Simmering

Simmering wurde 1892 aus den drei ehemals selbständigen Gemeinden Simmering, Kaiserebersdorf und Albern gebildet, die noch heute als Wiener Katastralgemeinden weiterbestehen. Das Bezirksgebiet ist großteils zwischen Simmering im Norden und Kaiserebersdorf im Süden zweigeteilt, Albern umfasst nur eine kleine Fläche im Südosten. Im Norden von Simmering reicht auch ein kleiner Teil der Katastralgemeinde Landstraße auf das Bezirksgebiet. Simmering liegt im Norden und Nordwesten des Bezirksgebietes und reicht im Süden in etwa bis zur Linie Seeschlachtgraben, Fl.-Hedorfer-Straße und Anton-Steinböck-Gasse. Kleinere Teile der Katastralgemeinde Simmering reichen nach Favoriten und im Norden in den Bezirk Landstraße hinein. Simmering umfasst große Teile der Wohn- und Betriebsbauflächen des Bezirks, unter anderem das Wiener Gaswerk und das Wiener Elektrizitätswerk. Südwestlich von Simmering liegt Kaiserebersdorf, das neben dem Schloss Neugebäude auch den Zentralfriedhof umfasst und wie Simmering über die Bezirksgrenze nach Favoriten reicht. Albern grenzt im Südosten an den Donaukanal. Zu diesem Bezirksteil gehören neben dem alten Ortskern auch Neu-Albern und der Alberner Hafen.

Eine Gliederung des Bezirksgebiets besteht ferner in den Zählbezirken der amtlichen Statistik, in denen die Zählsprengel des Gemeindebezirks zusammengefasst sind. Die 13 Zählbezirke in Simmering sind Gaswerk Simmering, Alt-Simmering, Enkplatz, Geiselberg, Hasenleiten, Zentralfriedhof, Obere Simmeringer Haide, E-Werk Simmering, Untere Simmeringer Haide, Leberberg, Kaiser-Ebersdorf, Albern und Simmeringer Bad. Die Grenzen der Zählbezirke Kaiser-Ebersdorf und Albern stimmen jedoch nicht mit jenen der gleichnamigen Katastralgemeinden überein.

Nachbarbezirke und Nachbargemeinden

Das Bezirksgebiet von Simmering grenzt im Norden an den Donaukanal, wobei die Bezirksgrenze gegenüber der Leopoldstadt entlang des rechten Ufers des Donaukanals (Simmeringer Lände) verläuft. Nach dem Praterspitz wechselt die Grenze in die Mitte der Donau, wo sie Simmering bis kurz vor der Rohrbrücke von der Donaustadt trennt. Die südliche Bezirksgrenze gegenüber der niederösterreichischen Gemeinde Schwechat verläuft südlich des Alberner Hafens und Albern. Danach folgt sie weiter entlang der Donauländebahn. Die Ostgrenze gegenüber Favoriten verläuft entlang der Raaber Bahn, im Norden verläuft sie im Zickzack durch das Betriebsbaugebiet der Bezirke Landstraße und Simmering.

Flächennutzung

Die Baufläche von Simmering umfasst 35,8 % (Wienweit 33,32  %) der Bezirksfläche. Nur 37,0 % der Baufläche entfallen auf Wohnbauflächen, der niedrigste Wert eines Wiener Gemeindebezirks. Dementsprechend erreichen Betriebsflächen in Simmering mit einem Anteil von 50,6 % an der Baufläche den höchsten Wert in Wien. Kulturelle, religiösen, sportlichen oder öffentlichen Bauflächen fallen mit einem Anteil von 6,3 % an der Baufläche hingegen gering aus. Grünflächen nehmen in Simmering einen Gesamtanteil von 44,4 % ein. 45,2 % der Grünfläche entfällt auf landwirtschaftliche Nutzfläche, der vierthöchste Wert in Wien. Der Großteil der restlichen Grünfläche entfällt mit 29,3 % auf Parkanlagen, insbesondere den Zentralfriedhof. Weitere 7,6 % der Grünfläche entfallen auf Wälder, 7,5 % auf Kleingärten und 7,7 % auf Wiesen. 2,0 % von Simmering werden von Gewässern eingenommen, 17,80 % entfallen auf Verkehrsflächen. [5]

Flächennutzung in ha 2001 [5]
Baufläche Grünfläche Gewässer Verkehrsflächen
829,88 1.031,35 47,2 413,2
Wohnbau Betriebsgebiet öffentliche Einrichtungen Landwirtschaft Parks Wälder Wiesen Kleingärten Freizeit- Flächen
306,85 420,17 52,07 466,54 302,21 78,79 77,36 79,63 26,81

Geschichte

Zur Geschichte der Gemeinde Simmering bis zur Eingemeindung 1892 siehe: Simmering (Wiener Bezirksteil).

Die Ortschaft Simmering wurde 1028 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit 1605 gab es dort eine Brauerei, die über drei Jahrhunderte eine wichtige Einnahmequelle für den Ort darstellte. Bis ca. 1860 blieb Simmering ein kleines Dorf. Danach wurden die Rinnböckhäuser angelegt, die damals die zweitgrößte Wohnhausanlage Wiens war. In der Folge begann eine schnelle großstädtische Entwicklung. Kaiserebersdorf (früher nur Ebersdorf) war der Sitz des Geschlechtes der Ebersdorfer. Kaiser Maximilian II. hielt sich hier oft zur Jagd auf. Neben dem Schloss Kaiserebersdorf, dem alten Sitz der Ebersdorfer, ließ er auch Schloss Neugebäude errichten.

Am 1. Jänner 1892 wurden Simmering und Kaiserebersdorf sowie kleine Teile von Kledering, Schwechat und Albern als 11. Bezirk Simmering nach Wien eingemeindet.

Albern, das 1162 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, blieb immer ein kleines Dorf. Durch die Lage an der Donau wurde es oft überschwemmt und musste sogar zweimal verlegt werden. Am 15. Oktober 1938 wurde es Teil des damaligen 23. Wiener Gemeindebezirkes Schwechat. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es Teil des 2. Bezirks, da auf diese Weise die Raffinerien in der sowjetischen Besatzungszone verblieben. Erst nach Abschluss des Staatsvertrages kam es zu Simmering.

Der Umfang des Bezirksgebiets wurde nach 1955 noch dreimal verändert, allerdings handelte es sich dabei nur noch um kleinere Grenzverschiebungen. Betroffen war jeweils die nordwestliche Grenze zum Bezirk Landstraße: im Bereich Schlechtastraße und Hüttenbrennergasse zwischen Gudrunstraße und St. Marxer Friedhof (im Jahr 1995)[6], im Bereich Urschenböckgasse und Litfaßstraße (im Jahr 2000)[7] sowie im Bereich Döblerhofstraße, Guglgasse, Paragonstraße und Erdbergstraße (im Jahr 2003).[8] Neben Verkehrsflächen wurden dabei vor allem Industrie- und Gewerbegebiete dem jeweils anderen Gemeindebezirk zugeschlagen.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Daten lt. Statistik Austria [8]

Bevölkerungsentwicklung

Der stetige Anstieg der Einwohnerzahl Simmerings erlebte seit 1869 nur zwei Einschnitte: Nach dem Ersten Weltkrieg, merkbar im Rückgang der Einwohnerzahl zwischen 1910 und 1923, und nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Einwohnerzahl zwischen 1939 und 1951 um rund 7.000 Personen zurückging. Doch nach beiden Ereignissen nahm die Bevölkerungsentwicklung rasch wieder ihren gewohnten Lauf nach oben. So ist der höchste Bevölkerungsstand der Geschichte Simmerings auch der aktuelle, der mit Stand Anfang 2007 82.906 Personen beträgt.

Bevölkerungsstruktur

Die Altersstruktur der Simmeringer Bevölkerung war 2001 eine der jüngsten in Wien. Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren war mit 16,9 % deutlich über dem Wienweiten Wert von 14,7 % und wurde nur vom Bezirk Donaustadt übertroffen. Auch der Anteil der Bevölkerung zwischen 15 und 59 Jahren war mit 64,7 % (Wien: 63,6 %) über dem Durchschnitt, wobei Simmering zusätzlich durch seinen Bevölkerungsanteil von 28,6 % an Menschen zwischen 15 und 34 Jahren (Wien: 26,7 %) profitierte. Demgegenüber lag der Anteil der Menschen im Alter von 60 oder mehr nur bei 18,5 % (Wien: 21,7 %) und war dadurch der zweitniedrigste Wert nach der Donaustadt. Die Geschlechterverteilung lag im Bezirksgebiet bei 48,3 % Männern und 51,7 % Frauen, die Anzahl der verheirateten Simmeringer lag mit einem Anteil von 42,8 % gegenüber 41,2 % über dem Durchschnitt Wiens.[9]

Herkunft und Sprache

Der Anteil der ausländischen Bezirkseinwohner lag 2005 bei 15,5 % (Wien: 18,7 %), und weist gegenüber 2001 (12,7 %) wie im gesamten Bundesland eine steigende Tendenz auf. Den höchsten Anteil der Ausländer stellten 2005 mit rund 3,7 % Anteil an der Bezirksbevölkerung Staatsbürger aus Serbien und Montenegro. Weitere 2,3 % waren türkische, 1,1 % polnische, 0,9 % kroatische und 1,0 % bosnische Staatsbürger. Insgesamt waren 2001 21,7 % der Simmeringer Bevölkerung nicht in Österreich geboren worden. 5,2 % sprachen daher als Umgangssprache Serbisch, 4,6 % Türkisch und 2,3 % Kroatisch.[9] [10]

Religionsbekenntnis

Das Religionsbekenntnis der Bevölkerung im Bezirk Simmering liegt weitgehend im Durchschnitt Wiens. Mit einem Anteil von 50,5 % lag der Anteil der Bewohner mit römisch-katholischem Bekenntnis nur knapp über dem Gemeindeschnitt von 49,2 %. Es gibt im Gemeindebezirk sieben römisch-katholische Pfarren, die das Stadtdekanat 11 bilden. Der Anteil der Menschen mit islamischem Glauben lag mit 8,4 % leicht über dem Durchschnitt Wiens, der Anteil der Bevölkerung mit orthodoxem bzw. evangelischem Glauben mit 4,9 % bzw. 4,0 % leicht unter dem Durchschnitt Wiens. 26,6 % der Bezirksbevölkerung gehörten keiner Religionsgemeinschaft an, 5,6 % hatten keine Angaben gemacht oder ein anderes Religionsbekenntnis angegeben.[9]

Politik

Bezirksvorsteher seit 1945
Eduard Pantucek (SPÖ) 4/1945–7/1945
Max Wopenka (SPÖ) 1945–1952
Josef Haas (SPÖ) 1952–1964
Wilhelm Weber (SPÖ) 1964–1973
Johann Paulas (SPÖ) 1973–1980
Otto Mraz (SPÖ) 1980–1989
Franz Haas (SPÖ) 1989–2001
Otmar Brix (SPÖ) 2001–2003
Renate Angerer (SPÖ) 2003–

Simmering war schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Hochburg der Sozialdemokraten. Bei den Bezirksvertretungswahlen von 1919 wurden die Sozialdemokraten mit 21 Mandaten die stärkste Partei vor den Christlichsozialen mit sieben Mandaten, die Tschechische Liste kam auf zwei Mandate. Durch den Einfluss der Sozialdemokraten im Roten Wien und in Simmering entstanden bis 1934 im Bezirk 19 Wohnhausanlagen, sogenannte Gemeindebauten. Der Aufstieg der Nationalsozialisten in Österreich fand in Simmering nur wenig Widerhall, sie erzielten 1932 mit 7,2 % das schlechteste Bezirksergebnis in ganz Wien. Auch nach 1945 wurde der Bezirk stark von der SPÖ dominiert. Sie stellte auch alle Bezirksvorsteher der Nachkriegszeit. Mitte der 1990er Jahre verlor die SPÖ aber auch in Simmering durch den Aufstieg der FPÖ die absolute Stimmenmehrheit, behielt aber in Folge eines Funktionärswechsels aus den Reihen der FPÖ die Mandatsmehrheit. Bei den Bezirksvertretungswahlen in Simmering 1996 rutschte die SPÖ von fast 59 % auf knapp 48 % ab, während die FPÖ auf 31 % der Stimmen zulegen konnte. Doch schon bei den folgenden Wahlen 2001 kehrte sich dieser Trend um. Die SPÖ kam auf 59,22 % der Stimmen, die FPÖ auf 21,37 %, die ÖVP auf 9,82 %, die Grünen auf 6,77 % und das LIF errang mit 2,06 % noch knapp ein Mandat.

Bezirksvertretungswahlen 1996-2005 [11]
Jahr SPÖ ÖVP FPÖ Grüne LIF Sonstige
1996 47,9 9,6 31,3 4,7 5,0 1,6
2001 59,2 9,8 21,4 6,8 2,1 0,8
2005 60,7 10,6 18,2 7,9 0,3 2,4

Wappen

Simmering

Das Wappen des 11. Bezirks ist dreigeteilt und steht für die drei ehemaligen Gemeinden, aus denen der Bezirk gebildet wurde. Das silberne "S" auf blauem Grund steht für den Bezirksteil Simmering. Das springende Einhorn auf goldenem Grund steht wiederum für Kaiserebersdorf. Es stammt aus dem Wappen derer von Hintperg-Ebersdorf, die die Grundherrschaft des Gebietes ursprünglich inne hatten. Der dritte, untere Wappenteil zeigt das Symbol der früheren Gemeinde Albern. Die auf rotem Grund abgebildeten gekreuzten Fische stehen dabei für den Fischfang, der in Albern eine alte Tradition hatte.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Altsimmeringer Pfarrkirche
Karl-Borromäus-Kirche
Feuerhalle Simmering
Friedhof der Namenlosen

Die Altsimmeringer Pfarrkirche (auch: St. Laurenz Kirche) in der Kobelgasse befindet sich im ehemaligen Ortskern von Simmering. Sie wurde im Jahr 1267 erstmals urkundlich erwähnt und zählt damit zu den ältesten Kirchen Wiens. Während der ersten und zweiten Wiener Türkenbelagerung wurde sie schwer beschädigt, die Errichtung der Kirche in ihrer heutigen Form erfolgte 1746. Direkt an die Kirche schließt der Simmeringer Friedhof an.

Der Bau der Neusimmeringer Pfarrkirche am Enkplatz wurde bereits seit den 1870er Jahren geplant, da die alte Pfarrkirche St. Laurenz aufgrund der wachsenden Einwohnerzahlen nicht mehr die nötigen Kapazitäten bot. Aber erst im Oktober 1907 wurde der Grundstein gelegt, und nach rund dreijähriger Bauzeit wurde am 7. Dezember 1910 das vom Architekten Johann Schneider entworfene Kirchengebäude feierlich eingesegnet und somit seiner Bestimmung übergeben. Der neuromanische Sakralbau fasst 2800 Personen und wurde ab 1999 generalsaniert. Das ursprünglich aus der Klosterneuburger Stiftskirche stammende Altarbild stammt von Leopold Kupelwieser.

Auf dem Gelände des Zentralfriedhofs befindet sich die Karl-Borromäus-Kirche (auch: Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche). Die Begräbniskirche wurde von 1908 bis 1910 nach Plänen des Architekten Max Hegele errichtet und zählt heute zu den bedeutendsten Jugendstil-Kirchenbauten. Von 1995 bis 2000 wurde die Kirche umfassenden Restaurierungsarbeiten unterzogen, unter anderem wurde die im Zweiten Weltkrieg zerstörte und danach nur notdürftig instand gesetzte Innenkuppel originalgetreu wiederhergestellt.

Die Glaubenskirche ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude des Architekten Roland Rainer. Sie wurde von 1962 bis 1963 erbaut und liegt am Rande des Braunhuberparks.

Die Rumänisch-Orthodoxe Pfarrkirche befindet sich auf dem im Jahr 2000 neu gestalteten Simmeringer Platz und wurde von 2002 bis 2003 errichtet. Sie ist Sitz der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Wiens.

Darüber hinaus gibt es auf dem Bezirksgebiet noch einige kleinere Kirchen, Kapellen und Pfarren verschiedenster Glaubensrichtungen.

Kommunale Wohnbauten der Zwischenkriegszeit

Im traditionellen Arbeiterbezirk Simmering finden sich einige architektonisch interessante, mittlerweile denkmalgeschützte kommunale Wohnanlagen des Roten Wien der Zwischenkriegszeit. An der Simmeringer Hauptstraße, nicht unweit des Zentralfriedhofs, befindet sich die 1923 und 1928 in zwei Bauetappen errichtete Siedlung Weißenböckstraße nach Entwürfen von Franz Kaym und Alfons Hetmanek.

Rund um den Herderplatz und Herderpark wurden von 1923 bis 1926 sechs Gemeindebauten errichtet. Gestalterische Elemente des von Karl Krist entworfenen Dr.-Franz-Klein-Hof sind Arkadengänge und die Verwendung von Spitzbögen, während die von Franz Kaym, Alfons Hetmanek und Hugo Gorge geplanten Wohnanlagen Karl-Höger-Hof und Friedrich-Engels-Hof über eine sachlich gehaltene Fassade mit geometrischen Ornamenten im Fensterbereich verfügen. Der Alfons-Petzold-Hof weist romantische Stilmittel auf, die beiden Anlagen am nördlichen Ende des Herderparks sind der Josef-Scheu-Hof und der von Engelbert Mang entworfene Widholzhof. Einige der Bauten waren während des Februaraufstands von 1934 Schauplatz von Kämpfen zwischen dem Republikanischen Schutzbund und dem Bundesheer.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Die Gasometer in der Guglgasse zählen zu den bekanntesten und weithin sichtbarsten Wahrzeichen Simmerings, wenngleich sie sich knapp an der Grenze zum Bezirk Landstraße befinden. Die Gebäude wurden von 1896 bis 1899 errichtet und dienten bis 1984 als Gasbehälter des Gaswerks Simmering. Einige Jahre lang wurden die seit 1978 unter Denkmalschutz stehenden Bauwerke gelegentlich als Veranstaltungsort genutzt, bis in den 1990er Jahren eine langfristige Nachnutzung beschlossen wurde. 2001 erfolgte eine aufwendige Revitalisierung, heute befinden sich in den vier Gasometern Wohnungen, Büros, eine Shoppingmall und eine Konzerthalle.

Das Schloss Neugebäude war eine prachtvolle Schloss- und Gartenanlage, die Kaiser Maximilian II. ab 1569 errichten ließ. Bereits nach seinem Tod begann jedoch die Anlage zu verfallen, von 1744 bis 1918 wurde das Schloss militärisch genutzt. Danach wurde ein großer Teil des Gartens einem neuen Verwendungszweck zugeführt, hier wurde die 1922 fertiggestellte Feuerhalle Simmering und der zugehörige Urnenhain errichtet. Heute sind nur noch Teile des ehemaligen Schlosses intakt, 2002 wurde die Anlage für die Öffentlichkeit freigegeben, sie wird seither als Veranstaltungsort genutzt.

Museen

Simmering verfügt mit dem Bezirksmuseum Simmering lediglich über ein Museum. Das Bezirksmuseum ist im Simmeringer Amtshaus am Enkplatz untergebracht und stellt in seiner Dauerausstellung die Geschichte der drei Bezirksteile Kaiserebersdorf, Albern und Simmering dar. Weitere Schwerpunkte des Museums bilden die Grabungsdokumentation eines Awaren-Gräberfeldes, die Geschichte von Schloss Kaiserebersdorf und Schloss Neugebäude sowie die Dokumentation des Friedhofs der Namenlosen.

Friedhöfe

Der Wiener Zentralfriedhof an der Simmeringer Hauptstraße im Süden des Bezirks ist der mit Abstand größte Friedhof Wiens. Mit seinen knapp 2,5 km² nimmt er mehr als ein Zehntel der Simmeringer Bezirksfläche ein. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Friedhofs zählen die Karl-Borromäus-Kirche (auch bekannt als Dr. Karl Lueger Gedächtniskirche) und die Ehrengräbergruppen mit den Grabstätten prominenter Verstorbener. Darüber hinaus befinden sich auf dem riesigen Areal verschiedene konfessionelle Friedhöfe bzw. Abteilungen, jenseits der Simmeringer Hauptstraße besteht seit 1922 die Feuerhalle Simmering.

Im äußersten Osten von Simmering befindet sich der Friedhof der Namenlosen. Hier wurden von 1840 bis 1940 mehrere hundert Personen beerdigt, die als Wasserleichen von der Donau angeschwemmt wurden und in den meisten Fällen nicht identifiziert werden konnten. Der alte, vor 1900 belegte Teil des Friedhofs wurde allerdings mehrmals überschwemmt und ist heute von der Vegetation vereinnahmt und nicht mehr als Friedhof zu erkennen.

Der Simmeringer Friedhof befindet sich hinter der Altsimmeringer Pfarrkirche im alten Ortskern von Simmering. Er wurde vermutlich zur selben Zeit wie die Kirche gegründet, seit Ende des 18. Jahrhunderts mehrmals erweitert und wird auch heute noch belegt. Der Kaiserebersdorfer Friedhof an der Thürnlhofstraße existiert seit dem 17. Jahrhundert an diesem Standort, der ursprüngliche Kaiserebersdorfer Ortsfriedhof dürfte sich auf dem heutigen Münnichplatz befunden haben.

Parkanlagen

Herderpark
Hyblerpark

Mit 42.600 m² ist der Herderpark die größte Simmeringer Parkanlage. Er wurde 1930 eröffnet, nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert und 2006 revitalisiert. Das Areal umfasst unter anderem ein Familienbad, Spiel- und Sportplätze, eine Basketball- und Streetballanlage, einen speziell für Jugendliche gestalteten Teil des Parks und einen vor allem den Bedürfnissen von Senioren angepassten Bereich. Im Zentrum des Parks befindet sich der von Franz Sautner gestaltete Meerjungfrau-Brunnen.

Der rund 27.500 m² große Hyblerpark wurde im Zuge der Errichtung der U-Bahnstation Zippererstaße neu gestaltet. Aufgrund des Gefälles in diesem Bereich ist der Park terrassenförmig angelegt. Ein Kindertagesheim und vor allem die U-Bahnstation wurden mit der gebotenen landschaftsarchitektonischen Behutsamkeit in die Anlage integriert. Der Park ist nach Wenzel Hybler benannt, der von 1886 bis 1918 das Wiener Stadtgartenamt leitete.

Die zusammen rund 46.000 m² großen Parkanlagen Stadtpark Leberberg und Hofgartel wurden in den 1990er Jahren errichtet und befinden sich im Stadterweiterungsgebiet Leberberg. Der Stadtpark Leberberg verfügt über einen Teich, der vom Regenwasser der umliegenden Hausdächer gespeist wird.

Kleinere Parkanlagen in Simmering sind unter anderem der Hans-Paulas-Park in Kaiserebersdorf, der Haugerpark, der Seeschlachtpark und der Biedermeiergarten Krötzlergasse, der erst 2002 von einem privaten Biedermeiergarten zu einer öffentlichen Parkanlage umgestaltet wurde.

Sport

Bekanntester Simmeringer Verein ist der 1. Simmeringer SC, der derzeit in der Wiener Stadtliga (vierthöchste Liga) spielt und 1926 den dritten Rang in der höchsten Liga erreichte. Lokalrivale ist Ostbahn XI, der ebenfalls in der Wiener Stadtliga spielt. Herbert Prohaska begann als Nachwuchsspieler seine Karriere bei Ostbahn. Die Sportunion Simmering ist im Bezirk mit den Sportarten Turnen, Gymnastik und Volleyball vertreten, Simmering ist des weiteren der Sitz des Österreichischen PokerSportVerbands. Auch der älteste Sportkegelverein Österreichs, der 1885 gegründete KSK Post R.S. befindet sich in Simmering. Weitere Sportvereine sind der Veloclub Simmering (Radsport), WAT Simmering (Badminton) und der ASKÖ Volleyball Club Simmering (Damenvolleyball).

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Elektrizitätswerk Wien-Simmering
Die Gasometer im Gaswerk versorgten Wien einst mit Gas.

Zahlreiche traditionelle Industriebetriebe wie SGP (Schienenfahrzeugproduktion), mittlerweile Siemens, Steyr (Rüstung-, Waffen-, und Militärfahrzeugherstellung), Hörbiger (Kompressorventile, gegründet von Hanns Hörbiger) und andere Firmen der Elektro- und Pharmaindustrie haben sich im Gebiet des 11. Bezirkes niedergelassen. Auf der Simmeringer Haide befinden sich große verbundene unverbaute Grünflächen und Felder mit vielen Gemüsegärten, die die Stadt mit Lebensmitteln versorgen. Auch die größte österreichische Vermarktungsorganisation für Gärtnereiprodukte, die LGV-Frischgemüse Wien, befindet sich in Simmering.

Städtische Versorgungsinfrastruktur

Der 11. Bezirk war schon immer für seine industriellen Standorte bekannt. Im 19. Jahrhundert errichtete die Gemeinde Wien in Simmering das Elektrizitätswerk für die Versorgung der Wiener Straßenbahn mit elektrischen Strom, sowie ein Gaswerk zur Versorgung der städtischen Beleuchtung mit Stadtgas. Das Gaswerk war von 1899 bis 1978 für die Gaserzeugung in Betrieb - heute dient es nur mehr als Übernahmestelle für das gelieferte Erdgas. Von diesem Gaswerk stammen die je 70 Meter hohen Gasometer, die nach einer Revitalisierung im Jahr 2001 heute unter anderem Wohnungen und eine Shoppingmall beherbergen.

Auf dem Bezirksgebiet befinden sich noch andere städtische Infrastruktureinheiten wie das Kraftwerk Simmering, die EBS (Sondermüllverwertung und -verbrennung), die Wiens Hauptkläranlage, in der etwa 90 Prozent der Abwässer der städtischen Kanalisation gereinigt werden, die 2007 eröffnete Biogas Wien zur Verwertung nichtkompostierbarer biogener Abfälle und ab der geplanten Fertigstellung 2008 die im selben Bauwerk untergebrachte Müllverbrennungsanlage Pfaffenau sowie auch Gebäude des Bundes wie eine Justizanstalt.

Verkehr

Simmeringer Hauptstraße

Der 11. Bezirk ist und war der Ausgangspunkt zahlreicher Verkehrswege nach Süden und Osten. Er wurde vom Wiener Neustädter Kanal durchquert, der aber im Bereich Simmerings bereits aufgelassen wurde. Simmering wird von mehreren Bahnlinien durchzogen, und zwar von der Ostbahn, Aspangbahn sowie vielen Verbindungs- und Industriegleisen. Im Alberner Hafen an der Donau werden Getreide und Baustoffe umgeschlagen. Die Simmeringer Hauptstraße geht auf eine alte Römerstraße zurück. Auch die Ost Autobahn zum Flughafen Wien-Schwechat und nach Ungarn nimmt von hier ihren Ausgang.

Durch die U-Bahnlinie U3 sowie die S-Bahnlinie S7 ist Simmering mit dem Stadtzentrum in rund 10 Minuten Fahrzeit verbunden. Die Straßenbahnlinie 71 durchquert den gesamten Bezirk entlang der Simmeringer Hauptstraße bis nach Kaiserebersdorf. Weiters befindet sich die Hauptwerkstätte (vormals Zentralwerkstätte) der Wiener Linien in Simmering.

Persönlichkeiten

Die Hofopernsängerin Antonia Lautenschläger wuchs als Tochter eines Greißler-Ehepaars in Simmering auf und machte sich später als Wohltäterin für die Armen ihrer Heimatgemeinde verdient. Die aus Simmering stammende Autorin Berta Hetmanek schrieb unter ihrem Pseudonym Bertl Hayde zahlreiche Bücher und Hörspiele für Kinder und Jugendliche, wofür sie den Staatspreis für Literatur erhielt. Der Musiker und Schauspieler Hansi Dujmic verbrachte seine Kindheit im 11. Bezirk. Der „letzte Scharfrichter der Monarchie“ Josef Lang genoss hohes gesellschaftliches Ansehen, nach Aufhebung der Todesstrafe 1918 arbeitete er als Hausmeister in seinem Heimatbezirk Simmering. Als er 1925 starb, gaben ihm rund 10.000 Wiener das letzte Geleit.

Die Widerstandskämpferin und Sozialdemokratin Rosa Jochmann wuchs in Simmering auf und arbeitete hier in den 1910er und 1920er Jahren in verschiedenen Fabriken. Nach ihr wurde der Rosa-Jochmann-Ring am Leberberg und die Rosa-Jochmann-Schule in der Fuchsröhrenstraße benannt. Simmering ist der Heimatbezirk des vormaligen FPÖ- und nunmehrigen BZÖ-Politikers Peter Westenthaler.

Der elfte Hieb, wie Simmering im Wiener Volksmund mitunter genannt wird, war auch die Heimat und der Beginn der Laufbahn von einigen Fußballspielern. Karl Sesta begann seine Karriere bei den Vereinen Vorwärts XI und SC Simmering und war in den frühen 1930er Jahren Mitglied des legendären Wunderteams. Auch die Brüder Jakob und Ferdinand Swatosch spielten beim SC Simmering und in weiterer Folge in der Nationalmannschaft. Herbert „Schneckerl“ Prohaska, der lange Zeit im Simmeringer Stadtteil Hasenleiten wohnte, wechselte vom Verein Ostbahn XI zur Austria und wurde schließlich Nationalspieler. Hannes Reinmayr spielte zunächst bei Kaiserebersdorf, danach bei der Austria und in den 1990er Jahren in der Nationalmannschaft.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria [1]
  2. Havelka: Simmering S. 229
  3. Friedrich Brix: Kurze geographische und geologische Betrachtungen über den 11. Wiener Gemeindebezirk, Simmering. In: Hans Havelka: Simmering. Wien 1967;
    Thomas Hofmann: Donaustädter Geologie - eine runde Sache. In: Wiener Bezirkshandbücher. 22. Bezirk Donaustadt. Wien 2002, S. 15-18
  4. Havelka: Simmering S. 236 f.; Stadt Wien MA 5 [2]
  5. a b Magistratsabteilung 5 (MA5): Nutzungsarten nach Bezirken [3]
  6. Gesetz über eine Änderung der Grenze zwischen dem 3. und 11. Bezirk (LGBl. für Wien 47/1995), ausgegeben am 23. Juni 1995
  7. Gesetz über Änderungen der Grenze zwischen dem 3. und 11. Bezirk (LGBl. für Wien 44/2000), ausgegeben am 11. September 2000
  8. Gesetz über Änderungen der Grenzen zwischen dem 3. und 11. Bezirk (LGBl. für Wien 14/2003), ausgegeben am 28. Februar 2003
  9. a b c Statistik Austria (Volkszählung 2001)[4] [5]
  10. MA 5 Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit und Bezirken 2001-2005 [6]
  11. Stadt Wien [7]

Literatur

  • Felix Czeike: Wiener Bezirkskulturführer: XI. Simmering. Jugend und Volk, Wien 1980, ISBN 3-7141-6228-3.
  • Hans Havelka: Simmering. Geschichte des 11. Wiener Gemeindebezirkes und seiner alten Orte. Jugend und Volk, Wien 1983, ISBN 3-7141-6230-5.
  • Hans Havelka: Verschwundenes und vergessenes Simmering. Ein besinnlicher Spaziergang von St. Marx bis zur alten Laurenzkirche. Heimat-Museum Simmering, Wien 1968.
  • Christine Klusacek, Kurt Stimmer: Simmering. Von der Had zum Monte Laa. Mohl, Wien 1997, ISBN 3-900272-55-7.
  • Petra Leban: Simmering: Wiens 11. Bezirk. Sutton, Erfurt 2001. ISBN 3-89702-395-4.

Siehe auch

Weblinks

48.17333333333316.4416666666677Koordinaten: 48° 10′ N, 16° 27′ O


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