Wohlstandsgesellschaft


Wohlstandsgesellschaft

Überflussgesellschaft (engl. affluent society) bezeichnet - umgangssprachlich oft abwertend - eine von materiellem Überfluss für breite Bevölkerungsteile geprägte Gesellschaft.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des Begriffs

Der Begriff der Überflussgesellschaft wurde einer wirtschaftswissenschaftlichen Arbeit des US-amerikanischen Ökonomen John Kenneth Galbraith entlehnt („Gesellschaft im Überfluss“, Titel des amerikanischen Originals von 1958: „The Affluent Society“) und taucht, in soziologischen bzw. gesellschaftskritischen Arbeiten, nur vereinzelt auf, was aber nichts über dessen Bedeutung für die Soziologie aussagt, da es eine Reihe Begriffe gibt, die, vom Inhalt her, Dasselbe meinen bzw. doch sehr stark artverwandt sind, wie z. B. Wegwerfgesellschaft, Konsumgesellschaft, oder Wohlstandsgesellschaft, und deren Nennung häufiger in solchen Schriften erfolgt. Zudem muss bedacht werden, dass eine der Grundannahmen des Prinzips der Überflussgesellschaft davon ausgeht, dass der gesellschaftliche Reichtum sich derartig ausweitet, dass Konsumgüter, Waren und Dienstleistungen schließlich im Überfluss vorhanden sind, was wohl von vielen Verfassern als Grundannahme geteilt wird und kein weiterer, expliziter Verweis auf das Konzept der Überflussgesellschaft von ihnen gemacht wird.

Erste Vorstellungen vom Leben in einer Gesellschaft des Überflusses und Kritik an einem dekadenten Leben, übermäßigem Konsum und übertriebenem Luxus sind keine Phänomene unserer Tage, sondern lassen sich bereits in der Antike finden, wobei man hierbei beachten muss, dass die Welt der Antike eine kleine war, der Genuss von Luxusgütern für lange Zeit nur einem kleinen Teil der Bevölkerung vorbehalten war und die Anzahl der Produkte und deren technische Ausgereiftheit im Vergleich zu heute doch eher bescheiden anmuten. Das Leben der meisten Menschen dieser Zeit war noch geprägt von Knappheit und Mangel, die Produktion primär auf die Landwirtschaft und Heimarbeit gerichtet und durch sie begründet, sodass von einer Überflussgesellschaft im heutigen Sinne streng genommen eigentlich nicht gesprochen werden kann. Eine solche begann sich erst im 18. Jahrhundert heraus zu bilden, als der wirtschaftliche und technologische Fortschritt enorme Sprünge machten, industrielle Produktions- und Fertigungstechniken eingeführt wurden und auf eine kapitalistische Wirtschaftsweise umgestellt wurde, was eine enorme Steigerung des gesellschaftlichen Wohlstandes und Reichtums mit sich brachte und den Philosophen Adam Smith zur Analyse der gesellschaftlichen Voraussetzungen und Folgen des ökonomischen Fortschritts veranlasste. In seinem 1776 erschienenes Werk „Wohlstand der Nationen“ entwirft er ein optimistisches Bild wirtschaftlicher Entwicklung, zeigt anhand seiner Beschreibung der Stecknadelfabrikation auf, wie ein Effizienzgewinn ermöglicht wird und prognostiziert auch bereits eine Steigerung des Warenangebotes und eine damit einhergehende Steigerung des Wohlbefindens. Es hatte großen Einfluss auf kommende Generationen, bis hin zu Marx und Engels, die zwar Gegner der Gesamtkonzeption von Smith waren, jedoch weitgehend seine Vorstellung zur Vermehrung des gesellschaftlichen Reichtums und Wohlstandes teilten.

Dass auch größere Bevölkerungsgruppen am gesellschaftlichen Wohlstand und Reichtum teilhaben, manifestiert sich als Auffassung erst Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, gestärkt durch die einsetzende fordistische Massenproduktion, die die Auffassung verstärkt, dass mit Steigerung des Angebotes an Konsumgütern und Waren auch die Chancen für einen des Zugangs steigen, und tatsächlich wird der Traum vom eigenen Haus, Auto oder der jährlichen Urlaubsreise für mehr und mehr Gesellschaftsmitglieder zur Realität. Dieses Ansteigen des allgemeinen Lebens- und Versorgungsstandards bildet die Grundlage und zentrale Arbeitskonzeption für die anfangs erwähnte Arbeit von Galbraith, in der er die weitgehende Partizipation der Bevölkerung an Produktionszuwächsen herausarbeitet und sich „endgültig von der pessimistischen Tradition in der Volkswirtschaft löst“ (Galbraith, 1959;32). Nach seiner ständig wiederholten Aussage bleibt die Mehrheit der Gesellschaftsmitglieder nicht ausgeschlossen vom gesellschaftlichen Wohlstand und Reichtum, sondern findet immer mehr Zugang zu dem riesigen Angebot von Waren, wobei er nicht ausschließlich ein positives Bild der Überflussgesellschaft zeichnen möchte. Die Aussage seiner Grundthese ist vielmehr die, dass mit dem Übergang in eine Überflussgesellschaft eine neue Sozialordnung entstanden ist mit neuen Eigenschaften, Problemen und Errungenschaften, wobei nach seiner Ansicht Probleme daraus resultieren, „dass die Entwicklung des Bedarfs hinter den Produktionserfordernissen zurückbleibt und damit, periodisch wiederkehrend, ökonomische Wachstumskrisen ausgelöst werden“ ([1]).

Der Begriff der Überflussgesellschaft ist also von deutlicher Ambivalenz gekennzeichnet: außer Vorstellungen über Steigerung, Gestalt- und Machbarkeit der Welt und Fortschritt enthält er auch skeptische, durchaus kulturkritische Töne, was auch erklärt, wieso dieses Konzept auch oftmals in entlarvender Form verwendet wird, um z. B. eine Kritik an der gegenwärtigen Gesellschaft oder bestimmter Tendenzen in ihr anzubringen, wie es beispielsweise Hans Freyer in seinem Werk „Theorie des gegenwärtigen Zeitalters“ von 1955 getan hat, in dem er anprangert, dass der Lebensstandard längst zum Gott des Zeitalters und die Steigerung der ökonomischen Produktion zu dessen Propheten geworden sei. Insbesondere auch linke Theoretiker der sogenannten Frankfurter Schule und des westlichen Marxismus kritisieren, „dass die auf Fortschritt und Steigerung ausgerichtete Produktionsweise auf die Erzeugung von künstlichen, immer neuen Bedürfnissen angewiesen sei“[2].

Es bleibt noch zu bemerken, dass der Begriff der Überflussgesellschaft auch heute noch nichts von seiner Aktualität und seiner Brisanz verloren hat und drei Kritiker zur Schaffung von neuen Gesellschaftsbegriffen angeregt hat, die auf die eine oder andere Weise inhaltlich stark Bezug nehmen auf den Begriff der Überflussgesellschaft: Ulrich Beck (1986) zum Konzept der Risikogesellschaft, Gerhard Schulze (1993) zu dem der Erlebnisgesellschaft und Peter Gross (1994) zu dem der Multioptionsgesellschaft.

Charakteristika der Überflussgesellschaft

Hochentwickelte Produktions- und Fertigungstechniken
Die massenhaft Herstellung von Gütern und Leistungen ist erst ab einem bestimmten Level wirtschaftlicher und wissenschaftlich-technischer Voraussetzungen möglich, Knappheit und Mängel müssen beseitigt sein. Es wurde die Annahme getroffen, dass erst die Produktion des Immergleichen Produkts die Herstellung von Immer-mehr ermöglichen würde, wobei diese Annahme, aus heutiger Sicht, doch relativiert werden muss, den durch die weitere technologisch-wissenschaftliche und ökonomische Entwicklung, massiv gestützt durch den Einzug des Computers in moderne Fertigung, läßt die fordistische Fließbandproduktion mit ihren standardisierten Erzeugnissen schon fast veraltet erscheinen. Gross spricht in seinem Buch „Die Multioptionsgesellschaft“ [3] sogar von einer „Produktindividualisierung“, die, dank hochtechnisierter Herstellungs- und Produktionsformen, eine Anfertigung nach Maß und somit ein enorme Steigerung der Herstellungsoptionen erlaubt, weil Kundenwünsche so schon bei Planung und Erzeugung berücksichtigt werden können
Spezifische Kommerzialisierung des Konsums
Weil die massenhaft hergestellten Waren auch verkauft werden müssen, entsteht ein gigantischer Werbe- und Verkaufsapparat, der die Waren, Konsumgüter und Produkte in den Massenmedien in den buntesten Bildern anpreist, die mindestens ebenso bunt und vielfältig sind wie die Produkte, die mit ihnen angepriesen werden.
Auch bedeutet dieses Charakteristikum, dass der Konsum- und Vermarktungsprozess ständig erweitert wird, der Markt andauernd Gebrauchs- in Tauschwerte transformiert, fast alle Dinge in Waren verwandelt, die dann gekauft werden können, wobei Marx davon spricht, das fast „alles, was die Menschen bisher als unveräußerlich betrachtet haben, Gegenstand des Austauschs, des Schacherns“ ([4]) wird.
Weiterhin wird hiermit gemeint, dass eine Veränderung im Konsumgewohnheiten und -formen auftritt, was Michael Wildt in seinem Buch „Die Kunst der Wahl. Zur Entwicklung des Konsums in Westdeutschland in den 1950 Jahren“ (1997) sehr passend anhand eines Selbstbedienungsladens verdeutlicht, in dem der Kunde nicht mehr, wie er es gewohnt war, an einer Theke bedient wird, die genannten Produkte angereicht, abgepackt und gewogen bekommt, sondern selbst in den Regalen entscheiden kann, welches der vielen Produkte, die in den unterschiedlichsten Verpackungen und Farben versuchen, sich von Konkurrenzprodukten ab zu heben, er nun aus dem Regal nimmt und somit, angeregt durch die Vielfalt, durchaus auch dazu verleitet wird, mehr zu kaufen, als er eigentlich wollte.
Erhöhung des Angebots und Steigerung der Nachfragekapazität
Um eine Steigerung der Nachfragekapazität zu erreichen, müssen die Realeinkommen und die freie Zeit, die dem potentiellen Konsumenten zur Verfügung steht, entsprechend steigen, denn ohne Geld, und somit Zunahme der potentiellen Haushaltsausgaben, und ohne Zeit, die Produkte zu kaufen und sich zuvor über sie zu informieren, kann kein Kauf zu stande kommen. So wird es möglich, dass ein jeder sein Stück vom großen Kuchen abbekommt und, durch die erweiterte Nachfrage, auch das Warenangebot erweitert wird.
Veränderter Konsumstil
Dieses Charakteristikum bedient die kulturelle Komponente der Überflussgesellschaft: durch ein riesiges Angebot an Gütern und Waren und ein gestiegenes Einkommen ist es nicht mehr unbedingt nötig, sich an Sparsamkeit zu orientieren und darauf zu achten, dass eine Mehrfach- und/oder Wiederbenutzung des Produktes möglich ist, wie es noch zu Mangelzeiten der Fall war, was aus Überflussgesellschaften gleichzeitig auch Wegwerfgesellschaften macht, die nach der Maxime „größer, besser, schneller, mehr“ verfahren. Das Auftreten eines solch riesigen Angebots an Waren und Gütern ist sowohl Bedingung, als auch Folgewirkung, eines verschwenderischen Konsumstils.
Die an milieutypischen Differenzen interessierte kulturgeschichtliche Kulturforschung kann aufzeigen, dass zum einen bereits vereinzelt ein verschwenderischer Konsumstil gepflegt wurde, als noch jegliche technisch-ökonomischen Grundlagen für die Massenproduktion fehlten [5] und zum anderen ein sparsamer Konsumstil auch dann noch beibehalten wird, wenn schon längst keine materielle Notwendigkeit mehr dazu bestand [6].
Anhebung des materiellen Versorgungs- und Lebensstandards
Diese Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen ist ein direktes Ergebnis der Erhöhung von Produktion und Konsumpotential, bedeutet aber nicht zwangsläufig ein Ende der sozialen Ungleichheitsverhältnisse sondern bedeutet damit lediglich, dass der zu verteilende Kuchen zwar größer geworden ist, jedoch weiterhin ungleich verteilt wird.
Beck bezeichnet dies als einen „Fahrstuhl-Effekt“[7]: laut seiner Aussage werde die gesamte Gesellschaft eine Etage höher gefahren, und zwar bei gleichbleibender, oder sich sogar verschärfender, sozialer Ungleichheit. Dass die Zugangs- und Teilhabechancen erweitert werden bedeutet nicht, dass sozialer Missstand und Armut ein Ende finden.

„Eine wachsende Gesamtproduktion lässt an der Basis der Einkommenspyramide einen Rest von Armut zurück, der sich ständig erneuert.“

John Kenneth Galbraith 1959: 111

Eine Verschärfung des Verhältnisses von sozialer Ungleichheit und Überfluss tritt durch das nächste Charakteristikum auf.
Eine Gesellschaft jenseits von Klasse und Schicht
Die meisten Theoretiker, die sich mit der Überflussgesellschaft auseinandersetzen, gehen von einer Veränderung der sozialen Struktur in der Art aus, dass „eine Fortsetzung bzw. Stabilität von sozialer Ungleichheit bei gleichzeitiger Veränderung des relationalen Gefüges eben dieser Ungleichheit.“ ([8]) stattfindet. Die Veränderung wird damit erklärt, dass durch die Erweiterung der Teilhabemöglichkeiten für jedermann „sozialstrukturelle Dynamisierungs- und Pluralisierungsvorgänge“ ([9]) ausgelöst wurden, die frühere Sozialordnung mit ihren klaren vier oder fünf Klassen, bzw. Schichten sich in eine dynamische Sozialordnung gewandelt habe, in der eine Vielzahl von unterschiedlichen Milieus, Gruppen und Lebensstilen existiere.
Steigerung der Erlebens- und Handlungsmöglichkeiten bzw. der Entscheidungsmöglichkeiten
Durch die immens angewachsene Produktion und die Vielfalt von Produkten und Waren kann der Konsument zwischen immer mehr verschiedenen Produkten derselben Ware wählen bzw. muss er wählen, wenn er ein solches Produkt erwerben möchte oder anders formuliert ist die Überflussgesellschaft durch eine riesige Steigerung der Auswahlmöglichkeiten gekennzeichnet, was auch mit einer Steigerung des Risiko- und Kontingenzbewußtseins einher geht, denn die Entscheidung, zwischen wenigstens zwei Alternativen, sind kontingent, hätten also auch anders getroffen werden können, und sie bergen das Risiko im Nachhinein fest zu stellen, dass eine Entscheidung für ein anderes Produkt evt. Vorteilhafter gewesen wäre, was auch eine gewisse Verunsicherung und Skepsis mit sich bringt.
Extensiver Material-, Stoff- und Energieverbrauch
Um diese gewaltig gesteigerte Menge an Produkten, Waren und Dienstleistungen erstellen zu können, werden auch Unmengen an Naturressourcen, Rohstoffen und Energie benötigt. Menschen sind auf bestimmt Umweltvoraussetzungen angewiesen, um existieren zu können, in die eine Überflussgesellschaft, durch den massenhaften Verbrauch von erneuerbaren und, vor allem, nicht erneuerbaren Ressourcen, immens und unübersehbar eingreift. Die, in den letzten Jahren vermehrt auftretenden, Umweltprobleme wie das Ozonloch, die Klimaerwärmung, der Treibhauseffekt, die Zerstörung des Regenwaldes und das damit einher gehende Artensterben, die Verseuchung der Meere und Landschaft usw. sind für viele die Zeichen dieses Eingriffs in den natürlichen Naturhaushalt durch den Menschen.
Keine Freiheit von Anomien, Krisen, Gefahren, Risiken und Pathologien
Nicht nur Knappheiten und Mangel führen zu negativen Ergebnissen bzw. können dazu führen, sondern auch der Wachstum und eine Produktfülle, womit die Überflussgesellschaft, neben der gesellschaftsexternen Umweltproblematik, auch gesellschaftsinterne Problemlagen aufzeigt. „Das rationale Funktionieren von Technik, Wirtschaft, Wissenschaft usw. muß, paradoxerweise, selbst nicht wiederum rational sein“ ([10]). Fred Hirsch beschreibt dieses Phänomen, in seinem Buch „Die sozialen Grenzen des Wachstums. Eine ökonomische Analyse zur Wachstumskrise“ (1980) als Überflussparadoxon, welches er anhand eines Verkehrsstaus verdeutlicht in dem er aufzeigt, dass die Nutzungsbedingungen eines Gutes sich, aufgrund seines hohen Verbreitungsgrades, verschlechtern können.

Kritiker

Kritiker der Überflussgesellschaft, wie der indische Germanist Saral Sarkar (World Economy, Ecology & Development) sehen einen Ökonomismus (Dominanz der Ökonomie) als Grundlage für die Prozesse der Überflussgesellschaft. Sarkar fordert als Gegenmaßnahme die Konsumverweigerung.[11]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Kneer, 2001; 427
  2. Kneer, 2001; 428
  3. Gross 1994;46
  4. Marx 1964;69
  5. vgl. Tanner: „Industrialisierung, Rationalisierung und Wandel des Konsum- und Geschmackverhaltens im europäisch-amerikanischen Vergleich“, 1997;583
  6. vgl. Andersen: „Menthalitätswandel und ökologische Konsequenzen des Konsumismus. Die Durchsetzung der Konsumgesellschaft in den fünfziger Jahren“, 1997;763f
  7. Beck 1986;122
  8. Kneer, 2001; 435
  9. Kneer, 2001; 435
  10. Kneer, 2001;437
  11. Saral Sarkar, Ecosocialism or ecocapitalism? A critical analysis of humanity's fundamental choices, London/New York (Zed Books) 1999. Vgl. Rezension: Bruno Kern: [1]

Literatur

  • John Kenneth Galbraith: The Affluent Society, 1958
  • Hans Lohmann (1978): Krankheit oder Entfremdung? Psychische Probleme in der Überflussgesellschaft. Stuttgart.
  • Wolfgang Sachs, Gerhard Scherhorn: Überfluss, Überflussgesellschaft. In: Joachim Ritter (Hg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie: Band 11. Basel: Schwabe, 2001
  • Saral Sarkar: Ecosocialism or ecocapitalism? A critical analysis of humanity's fundamental choices, London/New York (Zed Books) 1999.
  • Saral Sarkar: Die nachhaltige Gesellschaft. Eine kritische Analyse der Systemalternativen. Zürich (Rotpunktverlag) 2001
  • Georg Kneer, Armin Nassehi, Markus Schroer: Klassische Gesellschaftsbegriffe der Soziologie, Wilhelm Fink Verlag 2001

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