Wundschnellverband


Wundschnellverband
Wundschnellverband als vorgefertigter Strip

Ein Wundschnellverband (WSV), umgangssprachlich auch Pflaster, ist ein kleines Stück Wundauflage, das mit einem Textil- oder PVC-Klebeband verbunden ist. Die Auflage ist oft mit antibakteriell wirkenden Substanzen – wie Bismutsalzen – präpariert. Es wird dazu verwendet, kleine Wunden abzudecken. Wundschnellverbände werden meist in Breiten von 4, 6 und 8 cm und Längen zwischen 25 und 500 cm zum Abschneiden geliefert, was einen flexibleren Einsatz erlaubt als bei den in den letzten Jahren immer mehr verbreiteten Strips - vorgefertigten, einzeln verpackten Streifen in verschiedenen Formen für unterschiedlich große Wunden.

Als Erfinder werden zwei Personen genannt:

  • Earle Dickson, Angestellter der Firma Johnson & Johnson, in den 1920er Jahren. Der Legende nach neigte seine Frau Josephine dazu, sich oft zu verletzen. Er verband Streifen von chirurgischen Klebeband zusammen mit kleinen Stückchen Mullbinde, bereitete sie auf Vorrat vor und deckte sie ab, um sie steril zu halten.

Wundschnellverbände sind in Deutschland in der DIN 13019 genormt.

Weblinks

 Commons: Wundschnellverband – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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