Wädi


Wädi
Wädenswil
Wappen von Wädenswil
Basisdaten
Kanton: Zürich
Bezirk: Horgen
BFS-Nr.: 0142Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde
PLZ: 8820
UN/LOCODE: CH WDW
Koordinaten: (693416 / 231804)47.2305538.672223407Koordinaten: 47° 13′ 50″ N, 8° 40′ 20″ O; CH1903: (693416 / 231804)
Höhe: 407 m ü. M.
Fläche: 17.37 km²
Einwohner: 19'489
(31. Dezember 2007)[1]
Website: www.waedenswil.ch
Wädenswil mit Zürichsee
Wädenswil mit Zürichsee
Karte
Karte von Wädenswil

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Wädenswil, im Volksmund Wädi oder Wädischwil genannt, ist eine politische Gemeinde und Kleinstadt im Bezirk Horgen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Wädenswiler Wappen (Zürcher Chronik 1485–86) von Gerold Edlibach

Blasonierung

In Rot eine goldene Mantelschliesse mit aufwärtsgerichtetem Dorn

Das Wappen geht auf die Freiherren von Wädenswil zurück. Seit 1240 führten sie nachweisbar in ihrem Siegel eine Mantelschliesse. Das Siegelbild wurde von allen Rechtsnachfolgern der mittelalterlichen Freiherren übernommen. Die rote Ausführung des Hintergrundes und die goldene Farbe der Schnalle kamen zur Zeit der Landvogtei im 16. und 17. Jahrhundert auf. Bis 1933 zierte die Schnalle ein Querstift. Die Gemeindewappenkommission, die für die Landesausstellung 1939 alle zürcherischen Wappen bereinigte, griff damals auf die ältere Form zurück.

Geographie

Wädenswil liegt am oberen linken Zürichseeufer am Zimmerberg an der Autobahn A3 Zürich–Chur. Zur Stadt Wädenswil gehören auch die Ortsteile Au ZH und Berg. Im Kanton Zürich ist Wädenswil mit 1736.34 ha die flächenmässig fünfzehntgrösse Gemeinde; etwa 1030 ha davon werden landwirtschaftlich genutzt.

Bevölkerung

Ende 2007 zählte Wädenswil 19'417 Einwohner (15'503 Schweizer, 3'914 Ausländer) und gehört damit zu den grösseren Schweizer Städten. Im Ortsteil Au ZH wohnten 4'979 Personen, im Ortsteil Berg 757. 3'865 Einwohner besassen das Bürgerrecht.

Die Ausländer liessen sich in 2'665 Niedergelassene und 1'249 Jahresaufenthalter einteilen. Hinzu kamen 151 Kurzaufenthalter, 51 Asylsuchende und 62 vorläufig Aufgenommene. Wochenaufenthalter waren in Wädenswil 451 angemeldet.

Wirtschaft

Charakteristisch ist das Zusammenspiel von Forschung und Wirtschaft, seit sich Wädenswil nach dem Niedergang der Textilindustrie zum Bildungsstandort gewandelt hat. Entsprechende Initiativen werden von der Gründerorganisation Wädenswil (grow) gefördert. Grösster Arbeitgeber ist die Hochschule Wädenswil.

Industrie

Die Industrialisierung hat Wädenswil im Lauf des 19. Jahrhunderts zu einem Zentrum der Textilindustrie gemacht. Die textile Heimarbeit brachte in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts einen ersten proto-industriellen Aufschwung. Zahlreiche Fabriken entstanden, von denen die 1833 gegründete Seidenweberei Gessner AG noch heute existiert. In den Jahren um 1900 erlebte Wädenswil einen zweiten starken Aufschwung, als die Fabrikarbeit die Heimarbeit ablöste. Neben der Textilindustrie waren die Stärkefabrik Blattmann und die Brauerei Wädenswil wichtige Arbeitgeber. Mitte der 1970er Jahre kam es zum Niedergang der Industrie, die heute nur noch eine unbedeutende Rolle spielt.

Verkehr

Wädenswil liegt an der Bahnlinie ZürichChur und wird von zwei S-Bahn-Linien des Zürcher Verkehrsverbunds erschlossen. Die Schnellzüge Basel–Zürich–Chur, die ebenfalls anhalten, bieten Anschluss an die Strecke Wädenswil–Einsiedeln der Südostbahn. Von Wädenswil aus erschliessen drei Postauto-Linien Hirzel, Schönenberg und Hütten. Innerhalb der Stadt stehen den Reisenden sechs Buslinien zur Verfügung. Über den Zürichsee verkehren von Wädenswil aus regelmässige Kursschiffverbindungen.

Die Autobahn A3 Zürich–Chur sowie die Hirzelpassstrasse Richtung Sihlbrugg erschliessen Wädenswil für den Individualverkehr. Wädenswil ist die grösste Stadt in Europa ohne Verkehrsampeln.

Geschichte

Wädenswil 1794, auf einem Stich von Heinrich Brupbacher

Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit belegen eine frühe Besiedlung der Halbinsel Au. Weitere Funde aus der Bronzezeit sowie aus der Römerzeit (1. Jahrhundert) zeigen, dass das Gebiet des heutigen Wädenswil seit über 5000 Jahren bewohnt ist.

In einem Stiftungsbrief des Klosters Fahr, dessen Echtheit nicht ganz sicher ist, wurden die Freiherren von Wädenswil («Wadinswilere») im Jahr 1130 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Ihren Wohnsitz, die Burg Alt-Wädenswil, errichteten die Freiherren im 13. Jahrhundert. 1287 verkaufte der letzte Freiherr Rudolf III. mangels Nachkommen die Herrschaft Wädenswil – heutige Gemeinden Wädenswil, Richterswil, Schönenberg, Hütten und Uetikon am See – an das Johanniterhaus Bubikon. Wädenswil wurde eine Johanniterkomturei. Nach der Reformation verkauften die Johanniter 1549 die Herrschaft Wädenswil mit allen Rechten an den Kanton Zürich. Wädenswil wurde eine Landvogtei. Für den Landvogt wurde 1550 bis 1557 das Schloss Wädenswil erbaut. Die Burg musste nach einem Tagsatzungsbeschluss geschleift werden, weil sich Schwyz vom vergrösserten Stadtstaat Zürich bedroht fühlte.

Die Unruhen in der Landschaft Zürich in den Jahren 1645 und 1646 fanden ihren Höhepunkt im Wädenswiler Aufstand. Zürich konnte diese Unruhen mit Hilfe obrigkeitstreuer Untertanen unterdrücken, insbesondere jenen der Grafschaft Kyburg unter Landvogt Johann Heinrich Waser, mit der Folge, dass die zürcherischen Untertanen im Bauernkrieg von 1653 stillhielten.

Nachdem 1798 die Herrschaft Zürichs zusammengebrochen war, musste der letzte Landvogt David von Orelli Wädenswil verlassen. In der Helvetik war die Munizipalität Wädenswil Teil des Distrikts Horgen. Nach dem Ende der Helvetik wollte die selbstbewusste Landbevölkerung – vor allem am Zürichsee – ihre neu erworbenen Rechte behalten. Gegen das aristokratische Zürich kam es 1804 zum bewaffneten Aufstand, dem Bockenkrieg. Das Schloss Wädenswil wurde niedergebrannt. Eidgenössische Truppen schlugen den Aufstand nieder.

In den letzten drei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts erlebte Wädenswil im Zuge der Industrialisierung einen starken Aufschwung und wurde zur drittgrössten Gemeinde im Kanton Zürich. Die Infrastruktur wurde entsprechend ausgebaut: 1872 mit einer privaten Wasserversorgung, 1873 mit einem Gaswerk, 1875 mit dem Anschluss an die NOB-Eisenbahnlinie Zürich–Näfels, 1882 mit einem Telefonnetz, 1895 mit einem Elektrizitätswerk. In diesen Jahren entstanden ausserdem ein Krankenhaus, Kinderkrippen und das erste Altersheim. Um 1900 nahm auch die Arbeiterbewegung ihren Anfang. Ganze Quartiere wurden in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts neu gebaut, mehrere Schulhäuser entstanden und ein neuer Friedhof wurde angelegt. 1903 wurde Wädensweil – so hiess die Gemeinde bis dahin – in Wädenswil umbenannt.

Verschiedene Einrichtungen des 20. Jahrhunderts gehen auf mäzenatische Aktivitäten der Industriellen zurück. So gründeten 1911 Fabrikanten das Au-Konsortium, mit dem der Hügel der Halbinsel Au erworben wurde, um zu verhindern, dass das Kleinod überbaut wurde.

Eines der schwersten Eisenbahnunglücke der Schweiz kostete 1948 vor der Einfahrt in den Bahnhof Wädenswil 22 Menschen das Leben. Ein Ski-Zug aus Sattel SZ krachte wegen falsch gestellter Rekuperationsbremse (Krokodil-Lok) praktisch ungebremst in das Gebäude der Obst- und Weinbaugenossenschaft. Die Weiche wurde wegen eines Zuges umgestellt, der von Pfäffikon SZ kam, um ein noch viel grösseres Unglück zu vermeiden.

In den 1960er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte Wädenswil einen weiteren starken Aufschwung. Insbesondere im Ortsteil Au entstanden zahlreiche neue Wohnsiedlungen. Der Aufschwung führte zu einer Umgestaltung des Zentrums entlang der Hauptverkehrsachse Zugerstrasse, aber auch zu Protesten der Jugend Anfang der 1980er Jahre. Einzelne Exponenten gründeten später das Theater Ticino.

1993 geriet Wädenswil in die internationalen Schlagzeilen, nachdem der Gemeinderat eine neue Gemeindeordnung genehmigt hatte, die ausschliesslich weibliche Formulierungen enthielt. Die Stimmberechtigten lehnten die Gemeindeordnung in einer Volksabstimmung allerdings ab.

Kunst, Kultur

Wädenswil verfügt mit dem 2003 renovierten Theater Ticino und dem Schloss-Cinéma über regional bedeutsame Kulturinstitutionen. Daneben sind zahlreiche Kulturveranstalter wie die 1790 gegründete Lesegesellschaft, das Kammerorchester Wädenswil, das Volkstheater Wädenswil, der Konzertveranstalter ArtArena und zwei Jazz-Clubs tätig. Tradition hat die Chilbi jeweils Ende August, die zu den grössten Kirchweihfesten der Region zählt. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten aus Wädenswil gehört der Landschaftsmaler Johann Gottfried Steffan (1815–1905).

Schulen, Hochschulen

Die Volksschule besteht aus den drei Stufen Kindergarten, Primarschule und Oberstufe, die als dreiteilige Sekundarschule zusammen mit den Nachbargemeinden Schönenberg und Hütten geführt wird. Während die Primarschule Teil der politischen Gemeinde ist, besteht für die Oberstufe eine selbständige Schulgemeinde.

Zahlreiche Bildungsinstitutionen sind in Wädenswil beheimatet:

  • Hochschule Wädenswil
  • Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW)
  • Zurich International School (ZIS)
  • Kinderheim Bühl
  • Regionales Ausbildungszentrum (RAU)
  • Berufsbildungszentrum Wädenswil
  • Tagungszentrum Schloss Au der Pädagogischen Hochschule Zürich

Sehenswürdigkeiten

Einige Fabrikantenvillen des 19. Jahrhunderts werden heute öffentlich genutzt und sind zugänglich, darunter die Villa Rosenmatt (Reformiertes Kirchgemeindehaus) und die Villa Neuhof (städtisches Bauamt). Sie sind von öffentlichen Parkanlagen umgeben. «Der Gehülfe», ein Roman von Robert Walser, spielt in Wädenswil. Das Haus «Abendstern» aus dem Roman ist nicht öffentlich zugänglich.

Halbinsel Au

In der Au ZH sind das Weinbaumuseum und die Halbinsel Au beliebte Ausflugsziele.

Reformierte Kirche

Die Barockkirche aus den Jahren 1764/67 wurde vom Brückenbauer Hans Ulrich Grubenmann erbaut. Sie gilt als eines seiner Meisterwerke und bietet einen absolut stützenfreien Kirchenraum mit über 1300 Sitzplätzen. Die Stuckdecke stammt von Andreas Moosbrugger.

Reformierte Kirche

Politik

Die Legislative ist der Gemeinderat mit 35 Sitzen. Stärkste Partei ist die SVP mit 8 Sitzen. Es folgen SP mit 7 Sitzen, FDP mit 6 Sitzen, CVP mit 4 Sitzen, EVP und GP mit je 3 Sitzen, das nur lokal tätige Bürgerliche Forum positives Wädenswil (BFPW) mit 3 Sitzen sowie die EDU mit einem Sitz.

Die Exekutive ist der siebenköpfige Stadtrat, in welchem SVP und CVP mit je 2 Sitzen vertreten sind, FDP, SP und EVP mit je einem Sitz. Stadtpräsident ist Ernst Stocker (SVP).

Sonstiges

Über die Region hinaus bekannt ist die Brauerei Wädi-Brau-Huus, unter anderem durch ein Bio-Hanfbier. In Wädenswil wird überdies Weinbau betrieben (siehe auch den Artikel Weinbau in der Schweiz).

Wädensville

Seit in den Jahren 1973 bis 1978 entlang der Hauptverkehrsachse Zugerstrasse das Zentrum umgestaltet wurde, beschäftigen ungelöste Verkehrsfragen die Politik. 1996 unterzeichneten dazu alle Parteien ein «Postulat offene Zentrumsplanung», das im Sande verlief. 2002 lancierte der Stadtrat das Planungsprojekt «Wädensville». Es dient als Plattform zur Diskussion offener Planungsfragen, die zu einer Lösung namentlich am Bahnhofplatz führen sollen. Im Jahr 2006 haben die Einwohner der Stadt entschieden, dass das veraltete Dosenbach-Haus am Bahnhof abgerissen wird und stattdessen die Bushaltestelle vergrössert und mit einer Wolke überdacht wird.

Fluglärm

Wädenswil liegt im Süden des Flughafens Zürich. Ein Teil der Bevölkerung fühlt sich dadurch seit Oktober 2003 vom Fluglärm durch die so genannten Südanflüge sowie seit Inbetriebnahme des Instrumentenlandesystems (ILS) für Piste 28 am Flughafen Zürich im Oktober 2006 auch durch die so genannten Ostanflüge belästigt, die entgegen der entsprechenden Raumplanung stattfinden. Im Verein Flugschneise Süd - NEIN (VFSN), der in Wädenswil über eine Sektion verfügt, organisiert sich der Widerstand gegen diesen Fluglärm.

Sport

Der Fussballclub Wädenswil ist der populärste Sportverein der Stadt und war Ende der achtziger Jahre und Anfangs der Neunziger der Fussballverein mit den meisten Mitgliedern in der Schweiz. Die 1. Mannschaft des FCW spielt z. Zt. in der 2. Liga Interregional.

Erfolgreich ist der Tischtennisclub Wädenswil, welcher bereits über mehrere Jahre in der höchsten Spielklasse der Schweiz vertreten ist.

Sehr beliebt ist der nur an einem regionalen Spielbetrieb und Turnieren beteiligte Inlinehockeyclub „Schneepilze Wädenswil“, der die Meisterschaft acht Mal von bisher neun Teilnahmen für sich entscheiden konnte (1999–2001, 2003–2007).

Der neuste Sportverein in Wädenswil ist der Unihockeyclub „Wadin Knights“. Er wurde im Jahre 2000 gegründet und gehört heute mit vier Junioren-, einem Damen- und zwei Herrenteams bereits zu den grösseren Sportvereinen am Ort.

Den Zürichsee aktiv erleben kann man im Seeclub Wädenswil. Der 1901 gegründete Verein verfügt über eine starke Regattaabteilung und stellt regelmässig Teilnehmer für Weltmeisterschaften und Olympiaden.

Jugend

Mit den Jugendhäusern Sust und Adlerburg und den Jugendtreffpunkten in der Au, sowie der Jugenddisco EXIT betreibt die Stadt Wädenswil eine aktive Jugendarbeit. Ebenso sind in Wädenswil auch alle grösseren Jugendorganisationen wie Cevi, Pfadi und JuBla zuhause. Der 1862 gegründete Cevi ist einer der ältesten Vereine von Wädenswil.

Persönlichkeiten

  • August Gessner (1815–1896), Seidenfabrikant
  • Johann Gottfried Steffan (1815–1905), Landschaftsmaler
  • Walter Hauser (1837–1902), Eisenbahnpionier, Bundesrat
  • Edmund Höhn (1838–1899), Eidgenössischer Oberpostdirektor
  • Hans Wilhelm Auer (1847–1906), Architekt
  • Robert Haab (1865–1939), Eisenbahnpionier, Bundesrat
  • Otto Hauser (1874–1932), Archäologe
  • Karl Stamm (1890–1919), Schriftsteller
  • Heinrich Brändli (1900–1981), Gemeindepräsident, Nationalrat
  • Hans Fürst (1902–1968), Bundesanwalt
  • Heinrich Funk (1904–1977), Organist und Komponist
  • Max Rüeger (* 1934), Radiomoderator, Autor
  • Sir Colin (* 2. Februar 1979), DJ

Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden

Literatur

  • Albert Hauser: Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung eines Bauerndorfes zur Industrie-Gemeinde: Neuere Wirtschaftsgeschichte der zürcherischen Gemeinde Wädenswil. Wädenswil 1956.
  • Peter Ziegler: Wädenswil, 2 Bände. Wädenswil 1970–1971.
  • Thomas Bitterli, Daniel Grütter: Alt-Wädenswil: Vom Freiherrenturm zur Ordensburg. Basel 2001. ISBN 3-908182-11-5
  • Jahrbuch der Stadt Wädenswil. Erscheint jährlich seit 1975.

Weblinks


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