Zentralverwaltungswirtschaft

Zentralverwaltungswirtschaft

Der Begriff Zentralverwaltungswirtschaft (auch Zentralplanwirtschaft oder Planwirtschaft) bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in der wesentliche, wenn nicht alle Entscheidungen zur Zuordnung (Allokation) knapper Ressourcen wie Arbeit, Kapital, Boden und Rohstoffe zur Produktion von Gütern von einer zentralen Instanz getroffen werden. Die seit dem 18. Jahrhundert entstandenen Konzepte einer solchen Zentralverwaltungswirtschaft stehen im Gegensatz zur Marktwirtschaft, in der die Entscheidungsfindungen allen am Markt teilnehmenden Personen obliegen (dezentral).

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

In einer idealtypischen Zentralverwaltungswirtschaft wird der Wirtschaftsprozess, also die Produktion und der Konsum von Gütern vollständig von einer zentralen Instanz geplant. Im Gegensatz dazu erfolgt in einer idealtypischen Marktwirtschaft die Wirtschaftsplanung dezentral durch alle Marktteilnehmer, wobei Angebot und Nachfrage über den Preismechanismus gesteuert werden.

Der Begriff Planwirtschaft gilt zumindest im deutschsprachigen Raum als missverständlich, da auch in der Marktwirtschaft, etwa bei der Unternehmensplanung, geplant wird. Walter Eucken führte den Begriff Zentralverwaltungswirtschaft ein.[1] Nach dem Eigentum an den Produktionsmitteln, staatlich oder privat, wird sozialistische Zentralverwaltungswirtschaft von kapitalistischer Zentralverwaltungswirtschaft unterschieden.[2] Eine andere Einteilung ist Zentralverwaltungswirtschaft mit Privateigentum, insbesondere die Kriegsökonomie, Zentralverwaltungswirtschaft mit Gesellschaftseigentum, insbesondere die Rätedemokratie, und Zentralverwaltungswirtschaft mit Staatseigentum, insbesondere die staatssozialistische Zentralplanwirtschaft.[3]

In der Realität entsprechen Volkswirtschaften keinem Idealtypus, eine Zuordnung kann daher nur graduell erfolgen. In Marktwirtschaften greift der Staat – in unterschiedlichstem Ausmaß – in die Mechanismen des Marktes ein, zum Beispiel durch Subventionen. Bei ausgeprägten staatlichen Eingriffen spricht man von gelenkter Volkswirtschaft oder Staatsinterventionismus; im Englischen wird dies auch als „Mixed Economy“ bezeichnet. Umgekehrt fanden oder finden sich auch in Zentralverwaltungswirtschaften marktwirtschaftliche Elemente, zu nennen sind die Neue Ökonomische Politik der Sowjetunion der 20er Jahre, die sozialistische Marktwirtschaft im ehemaligen Jugoslawien und die Sonderwirtschaftszonen in der Volksrepublik China.

Theoretische Grundlagen

Die Zentralverwaltungswirtschaft basiert auf der Vorstellung, dass die Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage, die Verteilung von Ressourcen und von Investitionsgütern auf Produktionsbetriebe, die Produktion von Investitions- und Konsumgütern sowie die Verteilung der Konsumgüter durch eine zentrale Instanz koordiniert und reguliert werden kann. Als Instrument für die Abstimmung von Angebot und Nachfrage sowie der Faktorallokation dienen in die Zukunft reichende Planvorgaben. Anhänger der Zentralverwaltungswirtschaft sehen eine solche Koordination der wirtschaftlichen Aktivitäten einer Volkswirtschaft als einer dezentralen marktwirtschaftlichen Koordination ("Unsichtbare Hand") überlegen an.

Diese Vorstellung einer funktionierenden Planung und die Forderung nach einer planwirtschaftlichen Organisation größerer Gesellschaften, ganzer Staaten oder der Weltgesellschaft als Ganzes hat als historische Vorläufer. Zu nennen sind etwa Platons Staatsentwürfe, Thomas Morus' Utopia, Tommaso Campanellas La città del Sole, Jean-Jacques Rousseaus auf einem Gesellschaftsvertrag basierende Staatsentwürfe oder Karl Marx' Entwürfe einer kommunistischen Gesellschaft. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verfasst der US-Schriftsteller Edward Bellamy eine UtopieEin Rückblick aus dem Jahre 2000 auf das Jahr 1887“, wonach die Wirtschaft im Rahmen einer allgemeinen gleichmäßig verteilten Arbeitspflicht – sowohl was die Arbeitszeit, als auch was die Qualität der Arbeit betraf – organisiert war. Bellamy sah in der Kriegswirtschaft der USA während des US-Bürgerkriegs ein Beispiel.

Der britische Unternehmer und Frühsozialist Robert Owen versuchte mit der genossenschaftlich organisierten Kolonie New Harmony in Indiana (U.S.A.) ein nach bestimmten Idealen ausgerichtetes Wirtschaften in die Praxis umzusetzen.

Die Vorausplanung des gemeinsamen Bedarfs, der Produktion sowie die Organisation und Aufteilung sollte entweder (z. B. bei Karl Marx) ein gemeinsamer Akt aller Gesellschaftsteilnehmer oder aber (bei Platon) die Aufgabe staatlicher Institutionen bzw. speziell verantwortlicher Personen sein. Vor diesem Hintergrund fordern im Manifest der Kommunistischen Partei Karl Marx und Friedrich Engels die Verstaatlichung aller Produktionsinstrumente: „Das Proletariat wird seine politische Herrschaft dazu benutzen, der Bourgeoisie nach und nach alles Kapital zu entreißen, alle Produktionsinstrumente in den Händen des Staats, d.h. des als herrschende Klasse organisierten Proletariats, zu zentralisieren und die Masse der Produktionskräfte möglichst rasch zu vermehren.“[4] Unter anderem forderten sie[5]

  • „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.“
  • „Zentralisation des Transportwesens in den Händen des Staats.“
  • „Vermehrung der Nationalfabriken, Produktionsinstrumente, Urbarmachung und Verbesserung aller Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan.“

Joseph Schumpeter kennzeichnete in seinem 1942 erschienenen Werk Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie die Vorteile einer sozialistischen Planwirtschaft im Fehlen störender Konjunkturzyklen, größerer Planungssicherheit der Betriebe und geringerer Arbeitslosigkeit. Diese Vorteile könnten ausgespielt werden, wenn die Wirtschaft zunehmend statisch würde, was nach Schumpeters Meinung damals der Fall gewesen sei. Zuvor - also in Zeiten dynamischer Wirtschaftsentwicklung sei das kapitalistische System überlegen.

Unter dem Eindruck des New Deal und der kriegsbedingten zentralen Planung entwarf der in die USA emigrierte deutsche sozialdemokratische Soziologe Carl Landauer einen Entwurf über die mögliche Einführung einer „nationalen Planung“ in den USA.[6]

In der Erstausgabe der sozialistischen Zeitschrift Monthly Review legte Albert Einstein 1949 in einem Essay Why Socialism? („Warum Sozialismus?“) Gründe für Sozialismus dar. Die „Verkrüppelung der Individuen“ (crippling of individuals), besonders im Bildungssystem, hält Einstein für ein Übel des Kapitalismus, dem mit einer sozialistischen Wirtschaft zu begegnen sei, zusammen mit einem Bildungssystem, das auf soziale Ziele ausgerichtet sein müsste. Die Produktionsmittel wären im Besitz der Gesellschaft selbst (owned by society itself) und würden geplant eingesetzt (in a planned fashion). Einstein hält jedoch nicht jede Planwirtschaft für Sozialismus. Eine Planwirtschaft könnte auch zu einer völligen Versklavung der Individuen führen.[7]

Wichtig ist hierbei jedoch, dass Planwirtschaft und Sozialismus zwei verschiedene Dinge sind, das erstere ist eine Wirtschaftsform, das zweite eine Gesellschaftsform, welche sich nach Karl Marx auf die Herrschaft des Proletariats bezieht. Dies soll die bürgerliche Staatsmacht brechen und die Produktionsmittel verwalten. Ziel soll das Sinnloswerden des Staates durch das Verschwinden der Klassen und die immer weiter voranschreitende Mehrung von Produktionsmitteln sein.

Beispiele für Zentralverwaltungswirtschaft

Realsozialismus

Werbeplakat der DDR-Wirtschaft.

Ein typisches Beispiel für eine zentral verwaltete Wirtschaftsordnung war die Zentralverwaltungswirtschaft der UdSSR und anderer Staaten des „Realsozialismus“. Wesentliche Merkmale der Wirtschaft dieser Staaten waren die Verstaatlichung der Produktionsmittel und Firmen, die zentrale Steuerung des Wirtschaftsprozesses, die Festlegung von Preisen und Löhnen und ein stabiles Außenhandelsmonopol. Der Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche befand sich in genossenschaftlichem Besitz, wobei die Landwirtschaft aber genauso der staatlichen Planung unterstand.

Die zentrale Planungsbehörde (siehe z.B. Gosplan (UdSSR) oder Staatliche Plankommission der DDR) erarbeitete aufgrund von Prognosen über die gesellschaftlichen Bedürfnisse jeweils einen Plan für meist ein Jahr, der in Mehrjahrespläne (siehe z. B. Fünfjahrplan) eingebunden ist. Den einzelnen Betrieben werden durch diesen Plan genaue Mengen, an die sie sich präzise halten müssen, vorgegeben (abwertend als Tonnenideologie bezeichnet).

Kriegswirtschaft

Als typische Merkmale einer Kriegswirtschaft gelten staatliche Reglementierung von Löhnen und Preisen, Warenkontingentierung, Dienstverpflichtung von Arbeitskräften, Steuererhöhungen oder Zwangssparen.[8] Als Beispiel für Kriegswirtschaft gilt Deutschland während des Ersten und Zweiten Weltkrieges.[9]

Deutsches Plakat ruft während des Ersten Weltkrieges zur Einsparung von Seife durch die Bevölkerung auf

Nationalsozialismus

Hauptartikel: Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschen Reich

Die dirigistischen Eingriffe in die Wirtschaft unter dem Nationalsozialismus unter dem „Neuen Plan“ (1934), dem Vierjahresplan (1936) und vollends die Kriegswirtschaft unter Rüstungsminister Albert Speer ab 1942 ließen vom freien Unternehmertum wenig übrig.[10] Andererseits wurden Banken, die während der Deutschen Bankenkrise verstaatlicht worden waren, nach und nach wieder privatisiert.[11] So wurden 1937 die Aktien der Commerz- und Privat-Bank wieder an private Anteilseigner überführt.

Die Wirtschaftsordnung zur Zeit des deutschen Nationalsozialismus entfernte sich immer weiter vom Idealtyp der Marktwirtschaft und entsprach schließlich weitgehend dem Idealtyp der Zentralplanwirtschaft.[12] Die Kriegswirtschaft des Nationalsozialismus lässt sich als „Zentralverwaltungswirtschaft mit privatem Eigentum“[3] oder als „kapitalistische Zentralverwaltungswirtschaft“[2] einordnen.

Frankreich

In Frankreich gab es seit dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen der Planification zehn Fünfjahrespläne, der letzte endete 1992. Ein elfter Plan war für 1993 bis 1997 vorgesehen gewesen. 1993 wurde ein Bericht veröffentlicht „L’avenir du Plan et la place de la planification dans la société française“ (die Zukunft des Plans und die Planifikation in der französischen Gesellschaft).

USA

Die USA nahm nach dem keynesianisch geprägten New Deal stärker zentralverwaltungswirtschaftliche Züge an, die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zurückgenommen wurden.

1973 versuchte US-Präsident Richard Nixon angesichts sehr hoher Inflationsraten, staatlich in vier Phasen Löhne und Preise einzufrieren.[13]

Neuere Ansätze

Der englische Sozialist Pat Devine entwickelte ein „Modell demokratischer Planung … in dem die Planung die Form eines politischen Prozesses ausgehandelter Koordination annimmt, wobei Entscheidungen direkt oder indirekt von den Betroffenen selbst gefällt werden“.[14]

Der US-Aktivist in der anarchistisch-sozialistischen Selbstverwaltungsbewegung Michael Albert entwickelte sein Modell der „partizipatorischen Ökonomie“ oder Parecon als Gegenentwurf zu Kapitalismus und zu (aus seiner Sicht) autoritären Zentralverwaltungswirtschaften klassisch marxistischen Typs. Die demokratisch gedachte Planabstimmung erfolgt mit Hilfe von Computer und Internet.

Der Informatiker Paul Cockshott und der Wirtschaftswissenschaftler Allin Cottrell sind der Ansicht, dass durch den Einsatz von moderner Informationstechnologie eine sozialistische Planung in Echtzeit möglich sei. Somit könnten Bedürfnisse der Menschen schneller und ressourcenschonender befriedigt werden als das bisher in Planwirtschaften möglich gewesen sei.[15] In Venezuela arbeitet das Ministerium für Schwerindustrie im Zuge des Sozialismus des 21. Jahrhunderts an dem Aufbau eines Open-Source-Projekts für eine computergestützte Planwirtschaft[16]. Das Projekt beruht auf den fachlich umstrittenen[17] mathematischen Modellen von Cockshott und Cottrell und wird in den Grundlinien der Nation von Venezuela 2007 bis 2013 nicht erwähnt.[18]

Siehe auch: Cybersyn (Erster Versuch eines Echtzeit-Computerplanungssystems während der Regierung Salvador Allendes von 1970 bis 1973)

Kritik

Mangel an Informationen

Nach Friedrich August von Hayek (1899–1992) kann die planende Stelle einer Zentralverwaltungswirtschaft niemals über alle relevanten Informationen über die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Individuen verfügen, die sie für eine vernünftige Planung benötigen würde. Die Planenden können nicht über alle Parameter informiert sein und würden daher falsche (ineffiziente) Entscheidungen treffen. Nicht jeder Bedarf könne bei der Planung erkannt werden; Mangel oder Überschuss des Gutes wären die Folge. Dies würde im Vergleich zu einer Marktwirtschaft, wo solche Probleme nach Hayeks Meinung nicht oder weniger auftreten, eine Verschwendung von Ressourcen und Arbeitskraft zur Folge haben.

Mangel an Flexibilität

Weithin wird der Zentralverwaltungswirtschaft eine geringe Flexibilität vorgeworfen, da „in einer solchen Wirtschaft Anweisungen und Planvorgaben der staatlichen Planungsbehörden verbindlich sind und keine oder nur ganz geringe Entscheidungsspielräume bestehen.“ Damit würden Dynamik und Innovationsfähigkeit von Unternehmen beeinträchtigt. Technologische Rückständigkeit - und damit verbunden ein geringerer Lebensstandard - seien die Folge.[19]

Mangel an Steuerungssignalen

Nach dem liberalen Wirtschaftswissenschaftler Ludwig von Mises (1881–1973) macht die Planwirtschaft eine aussagekräftige Wirtschaftsrechnung unmöglich. Ohne Privatbesitz an Produktionsmitteln gebe es insbesondere keine Marktpreise für die Produktionsmittel. Fehlen diese Marktpreise, könne nach von Mises nicht bestimmt werden, ob die Verwirklichung einer bestimmten wirtschaftlichen Handlungsoption tatsächlich das "materielle Wohlbefinden" der Verbraucher erhöhe. Es bestehe daher die Gefahr, dass aus Sicht von Verbrauchern dringendere Bedürfnisse unbefriedigt blieben, weil die verwirklichte Handlungsoption die erforderlichen - knappen - Produktionsmittel beansprucht.

Mangel an technologischem Fortschritt

Der Ökonom Jürgen Pätzold fasst häufig genannte Kritikpunkte zusammen. Er sieht neben dem Mangel an Informationen und Flexibilität, den fehlenden technologischen Fortschritt. Zentralverwaltungswirtschaften erzeugten keinen der Marktwirtschaft vergleichbaren technischen und organisatorischen Fortschritt, da mangels Wettbewerb keine Notwendigkeit bestehe, nach Innovationen und neuen Problemlösungen zu suchen. Nach Ludwig von Mises hindert nur die „unermüdliche Erfindungsgabe“ eines Geschäftsmanns und dessen „Hang zu Neuerungen“ „alle Wirtschaftseinheiten daran, in träge bürokratische Routine zu verfallen.“[20]

Mangel an Demokratie

Ein weiterer Kritikpunkt ist die These, dass die zentrale Planung in gesellschaftspolitischer Hinsicht den Kollektivismus und in staatspolitischer Hinsicht den Totalitarismus des Einparteiensystems verlange. Die Handlungs- und Bewegungsfreiheit der Individuen bilde in der zentral verwalteten Wirtschaft einen latenten Störfaktor, den der Staat zurückzudrängen suche.[21].

In der Realität waren Zentralverwaltungswirtschaften bisher immer „mit einem Einparteiensystem, mit Oligarchie und Diktatur verbunden“. „Selbst bei anfänglichem Bestehen einer demokratischen Staatsordnung [sind] in einer Zentralverwaltungswirtschaft Tendenzen zur Beseitigung derselben wirksam.“[22]

Mangel an Moral

Nach dem Ökonomen Wilhelm Röpke (1899–1966) u. a. widersprechen Zentralverwaltungswirtschaften dem (naturrechtlichen) Ideal selbstverantwortlicher und selbstbestimmter (freier) Menschen (Individuen, Subjekte).[23]

Siehe auch

Verwandte oder abzugrenzende Begriffe

Literatur

  • Carl Landauer: Planwirtschaft und Verkehrswirtschaft Duncker & Humblodt, München und Leipzig 1931.
  • Christoph Deutschmann: Planwirtschaft als Ideologie. Zur Legitimationsfunktion der „Politischen Ökonomie des Sozialismus“ in den RGW-Staaten. Dissertation (1975), erschienen 1977
  • Pat Devine: Democracy and Economic Planning: The Political Economy of a Self-Governing Society. Polity Press, Cambridge UK und Westview Press. Boulder, CO., USA, 1988
  • Friedrich A. von Hayek; W. Kerber (1996): Die Anmaßung von Wissen. Mohr Siebek.
  • Rolf H. Hasse/Hermann Schneider/Klaus Weigelt (Hrsg.): Lexikon Soziale Marktwirtschaft. Wirtschaftspolitik von A bis Z. 2. Aufl. 2005
  • Ulrich Baßeler, Jürgen Heinrich, Burkhard Utecht Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft 18., überarbeitete Auflage. Stuttgart 2006. ISBN 3-7910-2437-X ISBN 978-3-7910-2437-0
  • Paul Cockshott, Allin Cottrell: Alternativen aus dem Rechner. Für sozialistische Planung und direkte Demokratie. PapyRossa Verlag, 2006 ISBN 978-3-89438-345-9

Weblinks

 Commons: Zentralverwaltungswirtschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Walter Eucken: Die Grundlagen der Nationalökonomie (Reihe: Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft, Unterreihe: Abteilung Staatswissenschaft). Springer-Verlag, 1989 (9. Auflage) [1939], ISBN 978-3-540-51292-9, S. XVII, 279 S..; „zentralgeleitete Wirtschaft“: [1] (abgerufen 19. September 2008) „Virtuelle Akademie für die Freiheit der Friedrich-Naumann-Stiftung
  2. a b Baßeler, Heinrich, Utecht (2006)
  3. a b Gabler Wirtschaftslexikon, 15. Auflage 2000. ISBN 3-409-32998-6
  4. (Manifest der Kommunistischen Partei, MEW 4: 481)
  5. Kommunistisches Manifest
  6. Carl Landauer (1944, zweite Auflage 1947): Theory of national economic planning, Berkeley, California.: University of California Press, 1947, 2. ed.
  7. Albert Einstein: Why Socialism? In: Monthly Review, 1949. Eine deutsche Übersetzung: Warum Sozialismus?
  8. Meyers Lexikon: Artikel über Kriegswirtschaft (Archivversion vom 24. Oktober 2007) (archiviert bei Internet Archive)
  9. Meyers Lexikon: Artikel über Zentralverwaltungswirtschaft (Archivversion vom 14. Februar 2008) (archiviert bei Internet Archive)
  10. Avraham Barkai: Das Wirtschaftssystem des Nationalsozialismus. Ideologie, Theorie, Politik. 1933–1945. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 1988, ISBN 3-596-24401-3
  11. Ulrich Schäfer: Der Crash des Kapitalismus - warum die entfesselte Marktwirtschaft scheiterte. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-593-38854-0, S. 168.
  12. Markus Albert Diehl: Von der Marktwirtschaft zur nationalsozialistischen Kriegswirtschaft. Die Transformation der deutschen Wirtschaftsordnung 1933–1945 (Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Nr. 104), Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005, S.179
  13. Nixon-Rede: „Effective immediately, therefore, I am ordering a freeze on prices. By Executive Order 11723 of June 13, 1973.“ [2] Nixon-Rede vom 13. Juni 1973.
  14. Zitiert nach Alex Callinicos: Ein antikapitalistisches Manifest. VSA-Verlag Hamburg 2004. ISBN 3-89965-066-2
  15. „Alternativen aus dem Rechner – Für sozialistische Planung und direkte Demokratie“ – Paul Cockshott und Allin Cottrell, Papy Rossa, 2006, ISBN 3-89438-345-3.
  16. Junge Welt: „Zeit statt Geld: Venezuelas Wirtschaft unter der Lupe einer sozialistischen Politökonomie von Paul Cockshott, 21. Januar 2008
  17. THE QUARTERLY JOURNAL OF AUSTRIAN ECONOMICS: „Towards a new socialism?“ (engl.) - Len Brewster
  18. Lineas Generales del Plan de Desarrollo Economico y Social de la Nacion 2007-2013 (spanisch)
  19. Bundeszentrale für politische Bildung: Das Lexikon der Wirtschaft, Grundlegendes Wissen von A bis Z. Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim, 2004, ISBN 3-89331-503-9.
  20. Ludwig von Mises: Die Bürokratie, ISBN 3-89665-316-4.
  21. Jürgen Pätzold: Soziale Marktwirtschaft; eine Kritik der Planwirtschaften der RGW-Staaten findet sich bei Christoph Deutschmann 1975/1977.
  22. Peter Bernholz, Friedrich Breyer, Grundlagen der politischen Ökonomie. Band 2: Ökonomische Theorie der Politik, ISBN 978-3161461255, Seite 248 f. (Online)
  23. Wilhelm Röpke (1958), Jenseits von Angebot und Nachfrage

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