Zgorzelec


Zgorzelec
Zgorzelec
Wappen von Zgorzelec
Zgorzelec (Polen)
Zgorzelec
Zgorzelec
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Zgorzelec
Geographische Lage: 51° 9′ N, 15° 1′ O51.15027777777815.008611111111Koordinaten: 51° 9′ 1″ N, 15° 0′ 31″ O
Höhe: 209 m n.p.m
Einwohner:

31.551
(31. Dez. 2010)[1]

Postleitzahl: 59-900 bis 59-903
Telefonvorwahl: (+48) 75
Kfz-Kennzeichen: DZG
Wirtschaft und Verkehr
Straße: A4
Landstraße 30
Schienenweg: Zgorzelec–Węgliniec
Görlitz–Wałbrzych
Nächster int. Flughafen: Flughafen Dresden
Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Einwohner:

31.551
(31. Dez. 2010) [2]

Gemeindenummer (GUS): 0225021
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Rafał Gronicz
Adresse: ul. Domańskiego 7
59-900 Zgorzelec
Webpräsenz: www.zgorzelec.eu

Zgorzelec [zgɔ'ʒɛlɛʦ] (deutsch Görlitz, Oberlausitzer MundartGerlz, Gerltz[3] oder auch Gerltsch[4], obersorbisch Zhorjelc) ist die polnische Nachbarstadt von Görlitz, deren Ostvorstadt sie bis 1945 war. Sie liegt am östlichen Ufer der Lausitzer Neiße im polnischen Teil der Oberlausitz und gehört der Euroregion Neiße an. Die Stadt gehört administrativ zum Powiat Zgorzelecki in der Woiwodschaft Niederschlesien und hat ca. 32.000 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt liegt im polnischen Teil der Oberlausitz. Vor der Teilung der Neißestadt als Folge des Zweiten Weltkrieges war das Gebiet nordöstlich um das heutige Zgorzelec als Görlitzer Heide bekannt.

Geologie

Das Stadtgebiet befindet sich zum großen Teil auf Lausitzer Grauwacke im Norden und Lausitzer Granodiorit im Süden.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Die Stadt hat eine ungefähre Nord-Süd-Ausdehnung von 6 Kilometern und eine Ost-West-Ausdehnung von 3,5 Kilometern.

Stadtgliederung

Die historische Neißevorstadt

An das historische Areal der Görlitzer Ostvorstadt unterhalb des Raben- und Töpferberges schlossen sich ab den Gründerzeitjahren einige Neubaugebiete an, so z. B. die gründerzeitlichen Straßenzüge in Höhe der Reichenberger Brücke, die Gartenstadt auf dem Rabenberg, die Frontkämpfersiedlung sowie die Mietshäuser rund um die Kasernen der Ostvorstadt. Aber auch seit 1945 entstanden Neubaublocks ähnlich wie in anderen polnischen Städten, die die typische Bebauungshöhe der Vorzeit überschritten und somit stark in das historische Stadtbild eingriffen. Zum Teil befinden sie sich heute in einem äußerlich ruinösen Zustand.

Südlich der Eisenbahnlinie nach Wałbrzych (ehem. Waldenburg) schließt sich der Stadtteil Ujazd (ehem. Moys) an. Er ist durch eine eher kleinstädtische Bebauung geprägt.

Wiederum östlich der Bahnstrecke nach Węgliniec entstand eine Ein- und Mehrfamilienhaussiedlung, an die sich das Gewerbegebiet in Richtung Łagów (ehem. Leopoldshain) anschließt.

Nachbargemeinden

An die Stadtgrenzen stoßen die Landgemeinde Zgorzelec, die ihren Sitz in Zgorzelec hat und die deutsche Nachbarstadt Görlitz auf der westlichen Uferseite der Neiße.

Geschichte

Bereits auf dem kolorierten Kupferstich von 1575 sind im Vordergrund rund um die Neißebrücke erste Häuser zu sehen.
Die deutsche Delegation angeführt von der Volkspolizei überquert die provisorische Reichenberger Brücke zur feierlichen Unterzeichnung des Abkommens über die deutsch-polnische Friedensgrenze. (7. Juli 1950)
Einwohnerentwicklung der Stadt Zgorzelec im Zeitraum 1946–2006

Das heutige Zgorzelec war bis 1945 die östlich der Neiße gelegene Vorstadt von Görlitz und somit ist ein Großteil der Geschichte eng mit der Entwicklung der Stadt Görlitz verbunden. An der Stelle der heutigen Altstadtbrücke verband schon seit langer Zeit ein Brückenbauwerk beide Uferseiten der Neiße. Der Spitalturm am Ostufer bildete das Vorwerk des Neißetores auf der westlichen Neißeseite und sicherte ebenfalls die Neißeüberquerung. Um ihn entwickelte sich im Laufe der Jahre die Ostvorstadt unterhalb des Raben- und Töpferberges. Sie bestand am Beginn nur aus wenigen Straßen. Bis 1845 eine Wasserüberleitung über die Neiße verlegt wurde, litt die Vorstadt oft unter Wassermangel. Seit 1878 wurde die Vorstadt auch über das Wasserwerk an den Leschwitzer Wiesen versorgt (heute: Weinhübel). Die erste Erweiterung der Vorstadt geschah in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit der Anlage der Laubaner Straße. Die zweite folgte etwa 1522 durch die Anlage des Neustädtchens.[5]

Im 19. Jahrhundert nahm die Bevölkerungszahl in Görlitz stark zu. Auch in der östlichen Vorstadt breitete sich die Bebauung in den Gründerzeitjahren in dessen Folge aus. So folgte 1875 durch die Eröffnung der Reichenberger Brücke (heutige Stadtbrücke) als zweite Verbindung in die Vorstadt die dritte Erweiterung rund um das ehemalige Gasthaus Stadt Prag. Als vierte Erweiterung gilt die verstärkte Besiedlung des Rabenberges - diese Siedlung wurde 1910 als Gartenstadt angelegt. Der Ausbau zur preußischen Garnisonsstadt hinterließ ebenso seine Spuren in der Ostvorstadt. Zwei Kasernen entstanden am damaligen Stadtrand, die Neue Kaserne (1896) (seit 1938 Courbière-Kaserne) an der Trotzendorfstraße (heute: Armii Krajowej) und die Kleist-Kaserne (1935) an der Kleiststraße (heute: Bohaterów II Armii Wojska Polskiego). Die Gründerzeitbauten, die ehemaligen Kasernen und die Wohnbebauung der 1920/30er Jahren künden noch heute von der aufstrebenden Vorstadt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde am 30. Juni 1935 die Frontkämpfersiedlung auf dem Rabenberg eingeweiht.[5][6][7]

Am 8. Mai 1945 rückte die Rote Armee in Görlitz ein und am 1. Juni wurde nach langer Unklarheit unter der örtlichen Bevölkerung die Verwaltung des Ostteils an die polnischen Behörden übergeben. Die bis dahin noch nicht geflohenen Bewohner wurden in die Sowjetische Besatzungszone vertrieben. Zunächst war unklar, ob die Stadthälfte endgültig an die polnische Republik angeschlossen werden würde. Deshalb kamen in den ersten Monaten und Jahren nach 1945 kaum Polen, um sich hier anzusiedeln. Stattdessen wurden in der Stadt 1945-1950 vorübergehend 14.500 griechische Bürgerkriegsflüchtlinge untergebracht. Der größte Teil von ihnen kehrte in den 80er Jahren wieder in die Heimat zurück.[8][9]

Die Oder-Neiße-Grenze wurde am 6. Juli 1950 durch den zwischen der DDR und Polen geschlossenen Görlitzer Vertrag dauerhaft festgelegt. Danach begann die eigentliche Entwicklung der polnischen Stadt Zgorzelec, die die polnische Bezeichnung von Görlitz als offiziellen Namen bekam.[10]

Seit 1998 bildet Zgorzelec gemeinsam mit Görlitz eine Europastadt.[11]

Die frühere Altstadtbrücke, die am 7. Mai 1945 ebenso wie alle anderen Brücken in der Stadt gegen 22.00 Uhr gesprengt wurde und bis dahin die älteste Neißequerung in der Stadt war, konnte am 20. Oktober 2004 wieder eröffnet werden. Gemeinsam mit Görlitz bewarb sich Zgorzelec um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010. Die Doppelstadt musste sich Essen bzw. dem Ruhrgebiet geschlagen geben.[12][13]

Eingemeindungen

1929 wurde das Dorf Moys zum Görlitzer Stadtgebiet eingemeindet. Unter der polnischen Administration blieb Moys ein Stadtteil, wurde allerdings in Ujazd umbenannt.[14]

Einwohnerentwicklung

Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung wurde die Stadt nur zögerlich von der polnischen Bevölkerung bezogen, deshalb wurden zwischen 1945 und 1950 zahlreiche griechische und mazedonische Flüchtlinge, meist ehemalige kommunistische Partisanenkämpfer in der Stadt einquartiert. Einige von ihnen blieben bis heute in der Stadt. Auch der sogenannte Bulwar Grecki (dt. griechischer Boulevard) am Neißeufer und ein griechisches Fest erinnern an diese Zeit.

Aktuell wohnen in Zgorzelec 32.251 (Stand: 30. Apr. 2010), dass sind rund 4.000 Bewohner weniger als noch Mitte der 1990er Jahre. Damit verzeichnet die Stadt aber noch lange nicht so einen starken Bevölkerungsrückgang, wie die deutsche Nachbarstadt, die bis heute nahezu ein Viertel ihrer Einwohner verlor. Zgorzelec und seine deutsche Nachbarstadt Görlitz haben zusammen rund 88.000 Einwohner, von denen ca. 56.000 in Görlitz leben (Stand 31. Dez. 2009).[15][16]

Religionen

Der Großteil der Bevölkerung gehört, wie die meisten Polen der katholischen Konfession an. Die bereits erwähnten griechischen Flüchtlinge, die in der Stadt bis heute verblieben, besitzen seit 2002 eine eigene, kleine griechisch-orthodoxe Kirche – die Kirche zum Apostel Konstantin und Helena.[17]

Die katholischen Gemeinden der Stadt gehören zum Dekanat Zgorzelec und diese wiederum zur Diözese Legnica. Auch die katholischen Gemeinden besitzen in der Stadt mehrere Kirchen, darunter Kirchen aus der deutschen Ära der Stadt, aber auch Neubauten am Stadtrand. Ein imposanter Neubau entstand ab 1978 am nördlichen Stadtrand, die Kirche św. Józefa Robotnika (dt. St. Josef) und der Unterkirche św. Barbary (dt. St. Barbara). Sie wurde 1983 geweiht und befindet sich an der ulica Księdza Jana Kozaka auf freiem Feld südlich des Werksgeländes des Zgorzelecer Gaswerkes. Die neuste Kirche ist die 2009 geweihte Kirche św. Jadwigi Śląskiej (dt. St. Hedwig von Andechs) im Osten der Stadt in der Nähe des Gewerbegebietes.[18]

Politik

Zgorzelecer Rathaus mit der städtischen, der polnischen und der europäischen Flagge (v.l.)

Bürgermeister

Der aktuelle Bürgermeister heißt Rafał Gronicz. Er stellt sich 2010 zu seiner Wiederwahl bei den Bürgermeisterwahlen. Er residiert in einem ehemaligen Gründerzeitwohnhaus, dem heutigen Rathaus an der ulica Domańskiego Ecke ulica Warszawska.

Wappen & Fahne

Zgorzelec trägt seit 1960 ein eigenes Stadtwappen. Es zeigt einen silbernen, geflügelten Helm über einem goldenen Wappenschild mit dem Schlesischen Adler auf blauem Grund. Flankiert wird das Wappenschild und der Helm in der Mitte rechts und links durch eine Stadtmauer mit Türmen.

Das jetzige Stadtwappen von Zgorzelec hat seinen Ursprung in dem Görlitzer Stadtsiegel (Sigillum civitatis Gorliz) aus dem 14. Jahrhundert. Das Siegel unterschied sich lediglich in der Figur auf dem Wappenschild. Das Wappen auf dem Siegel zierte der Böhmische Löwe anstatt dem heutigen Schlesischen Adler.[19]

Die Stadtfahne ist dreigeteilt. Der obere Teil ist blau, der mittlere, dünne Streifen weiß und der untere gelb. Sie vereint die Farben der Oberlausitz (gelb und blau) mit den schlesischen (weiß und gelb).

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das Jakob-Böhme-Haus in der ul. Daszyńskiego 12, hier lebte Jakob Böhme von 1590 bis 1610
Der Miejski Dom Kultury
Die Dreiradenmühle und im Hintergrund die Bauarbeiten am Postplatz

kulturelle Veranstaltungen & Feste

Im Miejski Dom Kultury (dt. städtisches Kulturhaus), der ehemaligen Ruhmeshalle befindet sich das Zgorzelecer Kulturzentrum. Es bietet Platz in mehreren Sälen, darunter ist auch ein Kinosaal. Im Kinosaal und im Auditorium probt auch die Theatergruppe Phantom für das alljährliche Straßentheaterfestival der beiden Nachbartädte. Beim Straßentheater VIA THEA treffen sich in den Neißestädten Künstler und Theatergruppen aus ganz Europa um auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Parks ihre Stücke zur Schau zu stellen. Ein weiteres alljährliches Fest ist das sogenannte Jakuby-Fest – das Zgorzelecer Stadtfest an den Straßen rund um die Dreiradenmühle und entlang der ulica Daszyńskiego. Es findet stets Ende August am gleichen Wochenende, wie das Görlitzer Altstadtfest statt.

Museen

Auf der ulica Daszyńskiego befindet sich auch das Lausitzer Museum. Das Museum stellt die Geschichte, die Kultur und den Alltag der Bewohner der Lausitz vor. Für das Museum, das ein Projekt der Euroopera ist, wurde ein verfallenes Haus auf der besagten Straße mit Hilfe der EU restauriert und für den Museumsbetrieb umgebaut. 2007 eröffnete es. Ebenso ein Projekt der Euroopera ist das Jakob-Böhme-Haus ein Nachbarhaus des Lausitzer Museums. In ihm wird an den Mystiker und Philosophen Jakob Böhme erinnert, der in diesem Haus soll er von 1590 bis 1610 gelebt haben. Heute ist das Haus auch Sitz von Euroopera.

Bauwerke

Wohingegen noch zahlreiche Häuser im Gründerzeitviertel der Stadt auf eine Sanierung warten, ist entlang der ulica Daszyńskiego auf der sich die beiden Museen befinden nahezu der gesamte historische Straßenzug erhalten und saniert. Die Straße geht in das südlicher gelegene Gründerzeitviertel über. In diesem befindet sich die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt, die ehemalige Oberlausitzer Ruhmeshalle, dem heutigen Miejski Dom Kultury (dt. städtischen Kulturhaus). Der Bau wurde zur Erinnerung an die Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. entworfen. Am 28. November 1902 wurde sie durch Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Das Museum enthielt eine Gemäldegalerie sowie eine Sammlung zur Kulturgeschichte der Oberlausitz. Im Mai 1945 wurde es jedoch durch sowjetische und polnische Soldaten geschändet und einem Großteil seiner Ausstellungsobjekte beraubt. So existiert heute beispielsweise das Zwei-Kaiser-Standbild von Bildhauer Johannes Pfuhl in der Eingangshalle nicht mehr. Das Haus wird heute für kulturelle Veranstaltungen, wie Theater- oder Kinovorstellungen, aber auch in unregelmäßigen Abständen als Diskothek genutzt.[20]

Auch die Dreiradenmühle an der neuen Altstadtbrücke zählt zu den Sehenswürdikeiten der Stadt. Mit seinem markantem Mosaikgesicht auf der Südseite des ehemaligen Getreidesilos ist er weithin sichtbar. Das Getreidesilo ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude der alten Mühle. Diese diente seit dem 13. Jahrhundert als Getreide- und Walkmühle der Görlitzer Weißgerber. Heute befindet sich in einem Mühlengebäude ein Restaurant. Auf der anderen Straßenseite soll das historische Postplatzviertel um die Postmeilensäule wiederentstehen. Die Häuser um den Platz sollen dem historischen Vorbild nachempfunden werden.[21]

Im Süden der Stadt in Richtung Moys erhebt sich das 475 Meter lange Neißeviadukt. Es überspannt mit seinen 30 Bögen das 35 Meter tieferligende Neißetal und ermöglicht internationalen Zügen zwischen Deutschland und Polen die Querung der Grenze. Es wurde nach drei Jahren Bauzeit 1847 eröffnet. Am 7. Mai 1945 wurden einige Bögen der Brücke gesprengt und unterbrachen so den Zugverkehr bis zum Wiederaufbau in den 1950er Jahren den Zugverkehr. Heute gehört das Bauwerk der polnischen Staatsbahn.[22]

Neben den bereits erwähnten neugebauten Kirchen sind auch noch ältere Kirchengebäude erhalten geblieben, so z. B. die St. Bonifatius-Kirche in der Nähe des Busbahnhofes. Die Grundsteinlegung für die Kirche fand im Mai 1929 statt und bereits nach einem Jahr konnte sie an die katholische Gemeinde übergeben werden. Eine Besonderheit der Kirche sind ihre fünf Glocken, drei davon stammen noch aus der deutschen Zeit. Die zwei polnische Glocken St. Josef und St. Adalbert aus dem Jahr 1966 verstärken ihr Geläut. Sie wurden als Zeichen für die deutsch-polnische Verständigung zur 1000-Jahrfeier Polens gegossen. Der Kirchenbau ist ein Beispiel für die moderne und schlichte Kirchenarchitektur der 1920/30er Jahre. Auch die ehemals protestantische Kirche zum heiligen Johannes dem Täufer an der ulcia Grunwaldzka stammt noch aus deutscher Zeit. Sie wurde 1906 von der protestantischen Gemeinde errichtet. Die Kirche mit dem viereckigen Eckturm und dem Spitzdach befindet sich im Stadtteil Moys.[23][24][25]

Auch das ehemalige Rabenvorwerk sei hier erwähnt. Es ist auch unter dem Namen Scultetus-Hof bekannt. Es befindet sich heute an der ulica Ogrodowa Ecke ulica Stefana Żeromskiego. 1440 wird es erstmals im Zusammenhang mit dem Erwerb durch Seifrid Goswin erwähnt. 1529 erwirbt nach zahlreichen Zwischeneigentümern Martin Schulz das Gut. Er ist der Vater des bekannten Görlitzer Bürgermeisters und Astronoms Bartholomäus Scultetus, der hier 1540 geboren wurde. Derzeit befindet sich in dem Hof eine soziale Einrichtung.[26]

Denkmäler

Denkmal für die Opfer des Stalag VIII A im Süden von Zgorzelec

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand in Zgorzelec ein Friedhof mit über 3000 Gräbern für die Soldaten der II. polnischen Armee, die bei den Offensiven im Frühjahr 1945 entlang der Neiße, hinein in den Dresdner Raum und nach Böhmen ums Leben kamen. Jedes Grab ist mit einem Grünwaldkreuz aus Beton gekennzeichnet. Das Denkmal des Piastenadlers von Józef Potępa von der Kunstakademie in Krakau in der ulica Bohaterów II Armii Wojska Polskiego wurde am 6. Mai 1978 enthüllt. Er versinnbildlicht den Adler der polnischen Streitkräfte, der stolz auf einer Grenzsäule sitzt und in Richtung Westen schaut.

An ein ebenso trauriges Kapitel erinnert die Gedenkstätte des Stalag VIII A in den Wäldern südlich von Moys. In dem ehemaligen Internierungslager wurden ab 1940 belgische, französische und jugoslawische Soldaten gefangen gehalten. Ab Januar 1942 kamen russische, britische und später auch italienische, slowakische und amerikanische Kriegsgefangene hinzu. Mit 47.328 waren im September 1944 die meisten Häftlinge in diesem Lager untergebracht. Zwischen 1946 und 1948 wurden die Baracken des Gefangenenlagers abgerissen. Heute erinnern an der ulica Luzycka ein steinerner Obelisk mit einem Relief und einer Gedenktafel an die Opfer. Der wohl bekannteste Gefangene war der Franzose Olivier Messiaen. Er vollendete sein achtsätziges kammermusikalisches Werk Quatuor pour la fin du temps (dt.: Quartett für das Ende der Zeit) im Lager und führte es hier auch Ur auf.

Im Herbst 2003 wurde eine Kopie der Kursächsischen Postmeilensäule errichtet. Die ursprünglich 1723 vor dem Neißtor von Görlitz errichtete Säule wurde nach 1815 mit Entfernungsangaben in preußischen Meilen versehen und in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges zerstört. Deren Reststücke befinden sich heute im Postmuseum in Breslau. Die Kopie befindet sich am letzten Standort des Originals, hinter der Altstadtbrücke, am sogenannten Töpferberg, auf dem Dach eines Brunnenhauses und trägt wieder dem Ursprungszustand nachempfundene Entfernungsangaben in Wegstunden (1 St. = 4,531 km).

Parks

Die Stadt verfügt über mehrere Grünanlagen. Die beiden größten sind der Park im. Andrzeja Błachańca (ehem. Georg-Snay-Park, Feldberggarten, Friedrichsplatz) am Dom Kultury und der Park Ujazdowski (ehem. Jägerwäldchen und Moyser Park) am Rothwasser. Sie sind miteinander durch einen Fußweg, der an der Neiße entlang unter dem Viadukt hindurchführt verbunden und vor allem durch ihren dichten Laubbaumbewuchs gekennzeichnet. Das vorher weitgehend kahle Neißeufer wurde in den 1870er Jahren nach einem städtischen Beschluss unter Parkinspektor Sperling bepflanzt.[27]

Einer der innerstädtischen Parks ist der Park im. Paderwskiego (ehem. Georg-Wiesner-Park). Er entstand zwischen 1929 und 1931 im Zuge des Baus der Gartenvorstadt am Rabenberg und zog sich ca. 850 Meter von der Courbiérestraße (heute: Ulica Tadeusza Kościuski) am Rabenberg im Westen bis hin zur Bahnstrecke nach Kohlfurt im Osten.[27] Heute durchqueren die Parkanlage mehrere Straßen und ein Großteil der östlichen Parkanlage wurden nach dem Krieg mit Wohnhäusern in Plattenbauweise überbaut. Lediglich das östliche Rondell an der Bahnstrecke am heutigen Haltepunkt Zgorzelec-Miasto existiert noch. Hier befindet sich heute eine Amphitheater.[28] Eine weitere Grünanlage ist der ehemalige Henneberggarten zwischen der Ulica Armii Krajowej (ehem. Trotzendorfstraße) und der Ulica Boheraterów II Armii Wojska Polskiego (ehem. Kleiststraße). Der nach Plänen von Gartenbaudirektor Diekmann gestaltete Garten befindet sich auf einem ehemaligen Sumpfgebiet am ehemaligen Standort der Lorenzschen Ziegelei. Er erstreckte sich über eine Fläche von ca. 100.000 Quadratmetern und war eine Kombination aus Zier- und Nutzgarten. Seit 1924 befindet sich in der Mitte des Parks ein Teich, der bis heute existiert.[29]

Sport

Basketballspiel im Centrum Sportowe

Der bekannteste und erfolgreichste Sportverein ist der Basketballverein PGE Turów Zgorzelec. Die Mannschaft spielt in der ersten polnischen Basketballliga und errang drei Saisons in Folge zwischen 2006 und 2009 den polnischen Vizemeistertitel. Ebenso nahm der Verein 2007 bis 2009 am ULEB Eurocup teil. Die normalen Saisonspiele in der polnischen Liga bestreitet der Verein im Centrum Sportowe, einer 1986 gebauten Sporthalle in Zgorzelec. Sie bietet 1700 Zuschauern Platz. Die Eurocup-Spiele zwischen 2007 und 2009 hingegen fanden in einer größeren Halle im tschechischen Liberec statt. Der Hauptsponsor ist der polnische Energiekonzern Polska Grupa Energetyczna (PGE), der auch das südlich von Zgorzelec gelegene Braunkohlekraftwerk Turów betreibt.

Die Basketballhalle befindet sich auf dem Gelände des städtischen Sport- und Freizeitzentrums, dass neben der Basketballhalle auch zwei Fußballfelder, Tennisplätze sowie ein Hallen- und ein Freibad umfasst. Die Fußballfelder sind die Heimplätze des höchstklassigen Fußballvereins der Stadt – der MKS Nysa Zgorzelec. Er spielt in der vierten niederschlesischen Liga. Das Stadion bietet 2150 Sitzplätze.

Gemeinde

Die Stadt Zgorzelec ist Verwaltungssitz der Landgemeinde (gmina wiejska) Zgorzelec, gehört ihr als eigenständige Stadtgemeinde jedoch nicht an. Die Gmina Zgorzelec ist Mitglied der Euroregion Neiße und umfasst ein Territorium von 136,28 km² mit 8.129 Einwohnern.[30] Sie gliedert sich in folgende 22 Ortsteile:[31][32]

  • Białogórze (Lichtenberg)
  • Gozdanin (Lauterbach)
  • Gronów (Gruna)
  • Jędrzychowice (Hennersdorf)
  • Jerzmanki (Hermsdorf)
  • Kostrzyna (Trattlau)
  • Koźlice (Köslitz)
  • Koźmin (Kosma)
  • Kunów (Kuhna)
  • Łagów (Leopoldshain)
  • Łomnica (Lomnitz)
  • Niedów (Nieda; 1937–45: Wolfsberg)
  • Osiek Łużycki (Wendisch Ossig; 1937–45: Warnsdorf)
  • Pokrzywnik (Stangenhain)
  • Przesieczany (Hohkirch)
  • Radomierzyce (Radmeritz) mit dem Stift Joachimstein
  • Ręczyn (Reutnitz)
  • Sławnikowice (Kieslingswalde)
  • Spytków (Wanscha)
  • Trójca (Troitschendorf)
  • Tylice (Thielitz)
  • Żarska Wieś (Sohr-Neundorf; 1937–45: Florsdorf)

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Stadtbrücke über die Neiße, Blick in Richtung Zgorzelec

Verkehr

In Zgorzelec befinden sich vier Grenzübergänge: jeweils ein Autobahn- und Eisenbahngrenzübergang auf den Relationen Dresden–Breslau, ein Straßenübergang im Zentrum der Stadt sowie der wieder errichtete historische Neißeübergang der Via Regia, die Altstadtbrücke als Fußgänger- und Fahrradübergang.

Öffentlicher Personennahverkehr

Am 1. Dezember 1897 eröffnete die Görlitzer Straßenbahn eine Straßenbahnlinie über die Reichenberger Brücke (heute: Stadtbrücke) in die damalige Görlitzer Ostvorstadt bis zum Gasthof Stadt Prag (heute: zurückgesetztes Gebäude an der ulica Daszyńskiego, zwischen ulica Kościuszki und ulica Okrzei). Im Mai 1900 wurde die Straßenbahnlinie jenseits der Neiße vom Gasthof Stadt Prag über die Schenkendorffstraße (heute: ulica Warszawska) bis in das südliche Moys um 1,9 km verlängert. Die Endhaltestelle befand sich an der Seidenberger Straße (heute: ulica Luźycka) nördlich der Brücke über das Rothwasser. Mit Teilung der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg bestand im polnischen Teil nur noch das Restnetz zwischen der Stadtbücke und Moys. Sämtliche Betriebseinrichtungen befanden sich auf der deutschen Seite und ein Betrieb auf dem Teilstück schien nicht wirtschaftlich zu sein. Der Großteil der Gleise wurde demontiert und der städtische Verkehr auf den Busbetrieb umgestellt. Seit 1991 verkehrt eine grenzüberschreitende Buslinie zwischen Görlitz und Zgorzelec, die halbstündlich den Görlitzer Bahnhof mit dem Zgorzelecer Stadtzentrum und den Einkauszentren im Osten der Stadt verbindet. Seit 1996 gibt es auch Überlegungen wieder eine grenzüberschreitende Straßenbahnlinie zu bauen. Bisher scheiterte das Vorhaben an fehlenden finanziellen Mitteln.

Schienenverkehr

Der Bahnhof Zgorzelec auf der Südseite an den unsanierten Bahnsteigen Richtung Lubań

Die Stadt besitzt zwei Bahnhöfe, den Bahnhof Zgorzelec (ehem. Bahnhof Görlitz-Moys), sowie den Haltepunkt Zgorzelec Miasto. Am Bahnhof Zgorzelec trennen sich die Bahnstrecken nach Węgliniec (ehem. Kohlfurt), an der sich auch der Bahnhof Zgorzelec Miasto befindet und nach Lubań (ehem. Lauban). Der Personenverkehr auf der Strecke nach Lubań wurde 2009 eingestellt. Von Zgorzelec bestehen direkte Verbindungen in die Woiwodschaftshauptstadt Breslau, sowie nach Legnica (ehem. Liegnitz), Węgliniec und nach Deutschland über Görlitz und Bautzen bis in die sächsische Landeshauptstadt Dresden.

Straßennetz

Die Stadt liegt an der Europastraße 40. Die Europastraße führt über die deutsche Bundesautobahn 4 in Richtung Dresden und auf polnischer Seite über die Autobahn 4 in Richtung Krakau. Die Landstraße 30 führt über Lubań (Lauban) und Gryfów Śląski (Greiffenberg) nach Jelenia Góra (Hirschberg) ins Riesengebirge.

Ansässige Unternehmen

Im Norden von Zgorzelec befindet sich das Gaswerk der Firma ZEC. Es wurde bereits zu deutscher Zeit in Betrieb genommen um die Stadt Görlitz mit Gas zu beliefern. Zahlreiche Arbeitsplätze entstanden ab den späten 1990er Jahren im Bereich des Einzelhandels. Zahlreiche ausländische Unternehmen investierten in Einkaufshäuser in einem Gewerbegebiet östlich der Stadt. Hier entstanden zwei große Einkaufsmärkte (real,- und Carrefour), zwei Baumärkte und zahlreiche Einkauspassagen, darunter die am 18. März 2010 eröffnete Zgorzelec Plaza – ein Einkauszentrum mit mehreren Einzelhändern auf 13.000 m² Verkaufsfläche.[33] Durch die Grenznähe profitieren die Märkte auch von den deutschen Einkäufern. Eine Buslinie verbindet die Görlitzer Innenstadt mit dem Gewerbegebiet. Auch der sogenannte Tanktourismus führte zu einer sehr hohen Tankstellendichte auf dem Zgorzelecer Stadtgebiet.

Öffentliche Einrichtungen

In der Stadt befindet sich das Amtsgericht Zgorzelec auf der ulica Armii Krajowej und der ulica Poniatowskiego. Es ist dem Landgericht in Jelenia Góra untergeordnet. Das Amtsgericht beherbergt folgende fünf Kammern: Zivilrecht, Strafrecht, Jugend- und Familienrecht sowie das Arbeitsrecht und das Grundbuchamt.

In Zgozelec befindet sich auf der ulica Lubańska das Kreiskrankenhaus.

Bildung

Das Liceum an der ulica Partyzantów gegenüber dem Dom Kultury

Auf dem Stadtgebiet gibt es acht Kindertagesstätten sowie jeweils vier Grundschulen, Mittelschulen und Gymnasien. Des Weiteren haben die Hochschule für Geistes- und Wirtschaftswissenschaften Łódź und die Management-Hochschule Legnica Außenstellen in Zgorzelec.[34] In die ehemalige Baugewerkeschule am Friedrichsplatz (heute: ulica Partyzantów) zog das Liceum Ogólnokształcace im. Braci Sniadeckich (allgemeinbildendes Gymnasium) ein. Es trägt heute den Namen der Brüder Jan und Jędrzej Śniadecki.

Panorama von Zgorzelec

Panorama der Zgorzelecer Neißevorstadt
Panorama der Zgorzelecer Neißevorstadt

Vorlage:Panorama/Wartung/Para4

Luftbild: Panorama vom Stadtzentrum Zgorzelec
Luftbild: Panorama vom Stadtzentrum Zgorzelec

Vorlage:Panorama/Wartung/Para4

Verweise

Literatur

  • Hugo Weczerka, Handbuch der historischen Stätten. Schlesien, Stuttgart 1977, S.138 (Art. Ost-Görlitz)

Weblinks

 Commons: Zgorzelec – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 30. Juli 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 30. Juli 2011.
  3. G. Kiessling: Blicke in die Mundart der südlichen Oberlausitz, Raschkem, 1883, S. 17
  4. www.oberlausitzer-woerterbuch.de
  5. a b Richard Jecht: Geschichte der Stadt Görlitz. Band 1, Halbband 2: Topographie. 1. Auflage. Verlag des Magistrates der Stadt Görlitz, 1934, S. 716.
  6. Ernst-Heinz Lemper: Görlitz - Eine historische Topographie. 2. Auflage. Verlag Gunter Oettel Görlitz – Zittau, 2009, ISBN 978-3-938583-16-6, S. 190.
  7. Kretzschmar, Ernst: Görlitz als preußische Garnisonsstadt. 1. Auflage. Stadtbild-Verlag, 2005, S. 86f, 91.
  8. Conrad Heese: Aus dem Tagebuch von Justizrat Conrad Heese - Görlitz 1945. 2. Auflage. Heese - Patzelt, 2008, Oldenburg, ISBN 978-3-00-025160-3, S. 73ff, 106f.
  9. de-pl.info: UNTERWEGS ZUR BEGEGNUNG: DAS ONLINE-TAGEBUCH TEIL 12. Abgerufen am 9. September 2010.
  10. dpg-bundesverband.de: Görlitzer Vertrag. Abgerufen am 9. September 2010.
  11. goerlitz.de: Die Europastadt Görlitz/Zgorzelec stellt sich vor. Abgerufen am 9. September 2010.
  12. goerlitz.de: Altstadtbrücke. Abgerufen am 9. September 2010.
  13. kultur2010.de: Homepage mit den Bewerbungen für die Kulturhauptstadt 2010. Abgerufen am 9. September 2010.
  14. Ernst-Heinz Lemper: Görlitz – Eine historische Topographie. 2. Auflage. Verlag Gunter Oettel Görlitz – Zittau, 2009, ISBN 978-3-938583-16-6, S. 229.
  15. zgorzelec.eu Einwohnerentwicklung. Abgerufen am 30. April 2010.
  16. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Hrsg.): Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden. April 2010, S. 6 (PDF, 40,0 KB, abgerufen am 9. September 2010).
  17. zgorzelec.pl: Griechisch orthodoxe Kirche. Abgerufen am 9. September 2010.
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  20. Ernst-Heinz Lemper: Görlitz - Eine historische Topographie. 2. Auflage. Verlag Gunter Oettel Görlitz – Zittau, 2009, ISBN 978-3-938583-16-6, S. 201f.
  21. Richard Jecht: Geschichte der Stadt Görlitz. Band 1, Halbband 2: Topographie. 1. Auflage. Verlag des Magistrates der Stadt Görlitz, 1934, S. 733.
  22. Willfried Rettig: Eisenbahnknoten Görlitz. 1 Auflage. Bufe-Fachbuch-Verlag, 1994, ISBN 3-922138-53-5, S. 8f.
  23. Thomas Backhaus: Denkmalpflege in Görlitz, Heft 17, Artikel: Eine Kirche schreibt Geschichte – Die katholische Kirche Sankt Bonifatius in Zgorzelec. Verlag Gunter Oettel, 2008, Görlitz - Zittau, S. 6ff.
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  26. Richard Jecht: Geschichte der Stadt Görlitz. Band 1, Halbband 2: Topographie. 1. Auflage. Verlag des Magistrates der Stadt Görlitz, 1934, S. 602ff.
  27. a b Ines-Ulrike Rudolf, Susanne Jaeger (Hrsg.): Görlitz - Zgorzelec – Strategien ohne Grenze – Nowe strategie bez granic. TUDpress Verlag der Wissenschaften GmbH, Dresden 2007, S. 107.
  28. Ines-Ulrike Rudolf, Susanne Jaeger (Hrsg.): Görlitz - Zgorzelec – Strategien ohne Grenze – Nowe strategie bez granic. TUDpress Verlag der Wissenschaften GmbH, Dresden 2007, S. 99.
  29. Ines-Ulrike Rudolf, Susanne Jaeger (Hrsg.): Görlitz - Zgorzelec – Strategien ohne Grenze – Nowe strategie bez granic. TUDpress Verlag der Wissenschaften GmbH, Dresden 2007, S. 111f.
  30. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2010 (WebCite)
  31. gmina.zgorzelec.pl: Miejscowości gminy (dt. Ortschaften der Gemeinde) (polnisch). Abgerufen am 9. September 2010.
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