Ölsburg


Ölsburg
Ölsburg
Gemeinde Ilsede
Wappen von Ölsburg
Koordinaten: 52° 16′ N, 10° 12′ O52.26333333333310.20777777777887Koordinaten: 52° 15′ 48″ N, 10° 12′ 28″ O
Höhe: 87 m ü. NHN
Einwohner: 2.830 (30. Sep. 2009)
Eingemeindung: 1. Feb. 1971
Postleitzahl: 31241
Vorwahl: 05172

Ölsburg ist ein dicht am Zentrum liegender Ortsteil der Gemeinde Ilsede im Landkreis Peine, Niedersachsen. Er bildet gemeinsam mit den Ortsteilen Groß Bülten und Groß Ilsede den Kern der Gemeinde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ölsburg, als eine der ältesten Siedlungen im Tal der Fuhse, findet 1003 erste urkundliche Erwähnung und war ein Verwaltungsmittelpunkt der fränkischen Kaiser. Der Ort war bis 1941 als Teil des Amtes Vechelde eine Exklave des Landes Braunschweig, des früheren Herzogtums Braunschweig, und daher vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit oft Gegenstand von Streitigkeiten zwischen den Braunschweiger Herzögen und Bischöfen des Bistums Hildesheim.

Mit der Gründung der Ilseder Hütte 1858 und dem darauf folgenden Hochofenbau beginnen die industriellen Umwälzungen der Region.

Neu Ölsburg (oder auch Neuölsburg) war eine ab 1875 entstandene Arbeitersiedlung für damalige Mitarbeiter der Ilseder Hütte und der angeschlossenen Bergwerke. Die Siedlung in Norden des alten Dorfkerns war eine unabhängige Gemeinde mit eigener Verwaltung. Der Ortsname Neu Ölsburg existiert nicht mehr als offizieller Ortsteil der Gemeinde Ilsede.

In den Jahren 1900 bis 1928 wurde im Kaliwerk Wilhelmshall-Ölsburg Bergbau auf Kalisalze betrieben. In den Jahren 1931 bis 1932 versuchte man mit mäßigem Erfolg Erdöl zu gewinnen. Zwischen 1935 und 1936 lief die Schachtanlage unbemerkt durch Wasserzufluss voll.

Am 1. Februar 1971 erfolgte der Zusammenschluss Ölburgs mit den umliegenden Orten zur Gemeinde Ilsede.

Wappen

Auf blauem Grund eine weiße Festungsmauer, darauf ein goldener Löwe. Im Tor der Festung steht ein weißes Schild mit zwei schwarzen Bergbauschlegeln.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Auf dem Gelände der ehemaligen Ilseder Hütte ist auf einem 45 Hektar großen Areal eine Bühne 150jähriger Industriegeschichte entstanden, der eine Mischung von Landschaftspark mit Plattformen für eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen und Gewerbepark für die Tätigkeit verschiedener Unternehmen bietet.
  • Die Trinitatis-Kirche steht direkt gegenüber dem Industriepark Ilsede.

Weblinks


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