Bioplastic S.A.


Bioplastic S.A.
Attica
Attica 200

Bioplastic S.A war ein Automobilhersteller in Griechenland. Produziert wurden dort Fahrzeuge unter den Markennamen Attica und Delta. Begonnen hatte das Unternehmen 1958 mit dem Attica 505, einem vierrädrigen Fahrzeug. Im Gegensatz zu dreirädrigen Fahrzeugen waren diese damals mit sehr hohen Steuern belegt und kaum erschwinglich.

Nach Lizenz des deutschen Unternehmens Fulda GmbH folgte 1963 die Fertigung des Dreirad-Modells Fuldamobil unter dem Namen Attica 200. Damit sollten sich auch ärmere Bürger Automobile leisten können. Bislang gab es zwar etliche Dreiradfahrzeuge auf dem griechischen Markt, doch keines davon mit einer großen Auswahl verschiedener Interieurs. Diese Lücke wurde mit dem Attica 200 geschlossen. Zum Einsatz kamen zunächst nur eigene 200-cm³-Motoren. Mit der steigenden Produktion konnten nicht mehr genügend Motoren hergestellt werden, sodass entsprechende Motoren unter anderem von Sachs und Heinkel zugekauft werden mussten. 1968 wurde das Design des Kleinwagens Attica 200 überarbeitet und in verschiedenen Karosserie-Versionen angeboten, nämlich Kombi, PickUp und Light Truck. Diese wurden unter dem neuen Markennamen Delta als Delta 200 angeboten. 1972 wurde die Produktion beider Modelle eingestellt.

1965 nahm die Bioplastic S.A. den Lizenzbau des Sabra Carmel 12 als Attica Carmel 12 auf. Dieser hatte in Griechenland nur mäßigen Erfolg. Weiterhin wurde die Attica Cabrioletta angeboten. Die Modelle wurden bis 1977 angeboten, dann wurde die Bioplastic S.A. in DIM Motor Company umbenannt und fing als Automobilmarke neu an.

Quellen

  • L.S. Skartsis und G.A. Avramidis: Made in Greece, Griechenland 2003

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