Broadcasting Satellite Services


Broadcasting Satellite Services
BBS LNB geeignet zum TVSat Empfang

Broadcasting Satellite Services, Abkürzung BSS, heißt übersetzt etwa: Rundfunkdienste via Satellit. Es ist ein Frequenzbereich des Ku-Bandes.

Die Sendefrequenzen im BSS-Band wurden während der Funkverwaltungskonferenz WARC 77 im Jahre 1977 für Hochleistungs-DBS-Rundfunksatelliten vergeben. Diese sollten mit Sendeleistungen von bis zu 260 Watt pro Kanal direkt vom Zuschauer empfangen werden können. Jedes Land bekam dabei für seine Rundfunksatelliten fünf Kanäle zugeteilt.

Feed mit integrierter zirkularer Polarisationsweiche Links/Rechts Kathrein 1987 TV-SAT LNB KATHREIN UAS 52

Die Frequenzen des BSS-Bandes waren:

Downlink: 11,7 - 12,5 GHz und Uplink: 17,3 - 18,1 GHz. Als Polarisationsrichtungen wurden vorgeschrieben: links- und rechtsdrehend.

Die wenigen, Ende der 1980er verwirklichten Rundfunksatelliten floppten dann u.A. wegen der zu niedrigen Kanal-(Programm)zahl in der Zuschauergunst. Siehe TV-SAT

Das BSS-Band wurde deshalb inzwischen für andere geostationäre Satelliten freigegeben. Dort senden nun u.A. Astra-Satelliten mit Sendeleistungen von etwa 100 Watt pro Kanal und den konventionellen horizontalen und vertikalen Polarisationsrichtungen.

BSS Band Satelliten

  • TV-SAT 19° West (1989-1994)
  • Olympus 19° West (1989-1991)
  • Tele-XOst (1989-1998) abweichend linear (horizontal und vertikal) polarisiert.
  • Marcopolo (oder Marco-Polo) eins (1989-1993) und zwei (1990-1992) 31°West

Siehe auch

Weblinks


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