Bucketfundament


Bucketfundament

Ein Bucket-Fundament ist eine Gründungsart für Offshore-Konstruktion. Es wurde von der dänischen Firma Marine Business Developement Offshore Power entwickelt.

Neben herkömmlichen See-Installationen soll es auch für Windenergieanlagen eingesetzt werden. So wurde im Oktober 2002 erstmals eine Vestas V90 (3 MW) auf einem derartigen Fundament im Hafen von Frederikshavn an der Nordspitze Jütlands errichtet.

Das Fundament besteht aus einem nach unten geöffneten Stahlzylinder, der auch zur Namensgebung beigetragen hat (bucket= engl. für Eimer). Dieser Zylinder wird auf den Meeresboden gesetzt und anschließend leergepumpt. Der so im Inneren des Fundaments erzeugte Unterdruck drückt das Fundmanent dann in den Meeresboden. Das Bodenmaterial im Inneren des Zylinders stützt das Fundament und verankert es im Meeresgrund.

Diese Gründungsart eignet sich nur für homogene Böden. Sie ist jedoch sehr einfach und schnell ausführbar und lässt sich nach Ablauf der Lebensdauer der Anlage leicht wieder entfernen, indem Luft in den Zylinder gepumpt wird, und er sich so wieder aus dem Boden hebt.


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