Burkhard I. von Woldenberg


Burkhard I. von Woldenberg

Burkhard I. von Woldenberg († 8. Februar 1235 in Konstantinopel) war 1233 bis 1235 Erzbischof von Magdeburg.[1]

Leben

Er stammte aus dem Haus der Grafen von Wöltingerode, den späteren Herren von Woldenberg. Er war seit 1191 Kanoniker in Hildesheim, wurde 1197 Propst von St. Blasii in Braunschweig und 1204 Propst von St. Peter in Goslar.[1]

Burkhard wurde gleich nach dem Tod des Magdeburger Erzbischofs Albrecht I. von Käfernburg (1170-1232) zum neuen Erzbischof gewählt. Bis zur Bestätigung der Wahl durch den Papst urkundete Burkhard als „Erwählter“. Papst Gregor IX. († 1241) hatte zunächst Propst Engelbrecht von Altona als Erzbischof vorgesehen, bestätigte aber 1233 die Wahl der Magdeburger. Laut der Magdeburger Bischofschronik fand seine Konsekration zum Erzbischof nicht statt, obgleich die Bischöfe Ekkehard von Merseburg (1215-1240) und Heinrich I. von Meißen (1228–1240) mit der Weihe beauftragt worden waren. Burkhards zweijährige Amtszeit hinterliess keine Spuren. Er starb am 8. Februar 1235 in Konstantinopel während einer Pilgerreise ins Heilige Land.[1]

Einzelnachweise

  1. a b c Regina-Bianca Kubitscheck: Burchard I. von Woldenberg. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 30, Nordhausen 2009, ISBN 978-3-88309-478-6, Sp. 163–163.


Vorgänger Amt Nachfolger
Albrecht I. von Käfernburg Erzbischof von Magdeburg
1233–1235
Wilbrand von Käfernburg

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