Ahrenkiel-Gruppe

Ahrenkiel-Gruppe

Die Ahrenkiel-Gruppe ist ein 1950 gegründetes Schifffahrtsunternehmen mit Sitz in Hamburg und Bern.

Unternehmen

Die Hauptgeschäftsfelder der Ahrenkiel-Gruppe sind Schiffseigner und Reederei, sowie Logistik und Finanzierung. Rund 200 Mitarbeiter sind an den Standorten Hamburg und Bern, sowie weiteren Büros auf Zypern und in Asien beschäftigt. Hinzu kommen weitere 1500 Seeleute auf den Schiffen der Flotte. Das Unternehmen betreibt Befrachtung, Besatzungs- und technisches Schiffsmanagement für eigene Schiffe und im Auftrag Dritter. Ahrenkiel betreibt die Emission von Schiffs- und Immobilienbeteiligungen und übernimmt Bauaufsichten bei Schiffsneubauten. Die Logistikabteilung bearbeitet Chemikalien- und Holztransporte.

Die Ahrenkiel-Flotte umfasst 49 Schiffe mit einer Gesamttragfähigkeit von gut 1,7 Millionen Tonnen und verfügt derzeit über 25 Container-Schiffen, sechs Chemikalien-, acht Produkten-, ein Öl-, sowie ein Gastanker und acht Massengutfrachtern. Das Durchschnittsalter der Schiffe liegt unter acht Jahren.

Geschichte

1950 gründete Christian F. Ahrenkiel in Hamburg die gleichnamige Reederei Christian F. Ahrenkiel und kauft den 21 Jahre alten Dampfer Alpha. Bald darauf arbeitet die Reederei mit der Mamemic Line zusammen und beteiligt sich an der Hamburg-Chicago-Linie. Der erste Ahrenkiel-Neubau war das 1955 bei der Lübecker Flender-Werft gebaute 5200-Tonnen-Stückgutschiff Esperanza. Im Jahr 1961 beginnt die Reederei mit einem Bulkcarrier mit herausnehmbaren Hängedecks den Autotransport über See. Die beiden Neubauten Rhein Express und Main Express bilden 1971 den Startpunkt in der Containerschifffahrt. Im gleichen Jahr wird die Tankreederei Ahrenkiel GmbH gegründet und der erste Chemikalientanker unter Ahrenkiel-Management in Fahrt gebracht. Nach der Eröffnung des Büros auf Zypern im Jahr 1974 beginnt die Reederei 1977 erstmals Kühlschiffe zu betreiben. Im Jahr 1982 wird mit dem Ahrenkiel Liner Service ein Liniendienst zwischen Japan, Asien und Südafrika aufgenommen, der 1992 um die New Zealand Orient Line (NZOL) erweitert wird. Diese fusioniert 1999 mit der Tasman Asia zur Tasman Orient Line an der Ahrenkiel bis März 2009 Anteile hält. 1993 stirbt Christian F. Ahrenkiel, woraufhin sein Sohn Christian J. Ahrenkiel die Führung des Unternehmens übernimmt, das er seit 1997 als alleiniger Inhaber und Vorsitzender leitet.

2001 beginnt das Unternehmen den Geschäftsbereich der Schiffsfinanzierung und die Emission von Schiffsbeteiligungen mit Gründung des Fondshaus Hamburg und der Fondshaus Treuhand. 2006 gründet die Unternehmensgruppe die Christian J. Ahrenkiel & Co. Holding und die Ahrenkiel Consulting Services in Bern, von der aus unter anderem Teile der Flotte bereedert werden. Im Jahr darauf folgt die Gründung der Suisse Outremer Ahrenkiel & Co., die Operation und technisches Management eines Teils der Flotte übernimmt.

Weblinks


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