FSV 63 Luckenwalde


FSV 63 Luckenwalde
FSV 63 Luckenwalde
Logo FSV 63 Luckenwalde.gif
Voller Name FSV 63 Luckenwalde e.V.
Gegründet 1963
Stadion Werner-Seelenbinder-Stadion
Plätze 3.000
Homepage www.fsv63-luckenwalde.de
Liga Oberliga Nordost (Staffel Süd)
2010/11 6. Platz
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Heim
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Auswärts

Der FSV 63 Luckenwalde ist ein deutscher Fußballverein aus Luckenwalde im Landkreis Teltow-Fläming. Der Verein entstand im Jahr 1963 aus einer Fusion der Fußballabteilungen von Motor Luckenwalde und Fortschritt Luckenwalde unter der Bezeichnung TSV Luckenwalde. Heimstätte des 300 Mitglieder starken Vereins ist das Werner-Seelenbinder-Stadion.

Inhaltsverzeichnis

BV Luckenwalde/SG Luckenwalde-Süd/BSG Motor Luckenwalde

Vorgängerverein Motor Luckenwalde wurde 1906 als BV 06 Luckenwalde gegründet. Der Club agierte bis 1945 zum Großteil in der Berliner Oberliga. Größter Erfolg war der 1933 errungene Aufstieg in die Gauliga Berlin-Brandenburg, die der BV 06 aber nur eine Spielzeit hielt. Erfolgreich war der BV Luckenwalde auch im Berliner Pokal, in dem der Club 1924 und 1928 zweimal gegen Hertha BSC das Finale erreichte.

1945 wurde der Verein aufgelöst und als SG Luckenwalde-Süd neu gegründet. Kurzzeitig als ZSG Luckenwalde antretend, folgten weitere Namensänderungen in Tewa sowie ab 1951 in Motor Luckenwalde. Die Sportgemeinschaft spielte nach 1945 für zwei Spielzeiten in der Landesliga Brandenburg der SBZ. 1952 wurde die BSG Motor Gründungsmitglied der drittklassigen Bezirksliga Potsdam, musste die höchste Klasse des Bezirkes aber bereits 1954 wieder verlassen. Bis zur 1963 vollzogenen Fusion mit Lokalrivale Fortschritt Luckenwalde folgte keine Rückkehr mehr.

Luckenwalder TS/SG Luckenwalde-Nord/BSG Fortschritt Luckenwalde

Fusionspartner Fortschritt Luckenwalde wurde ebenfalls 1906 unter der Bezeichnung Luckenwalder TS gegründet. Der Arbeiterverein spielte bis 1933 in der Meisterschaft des ATSB. 1930/31 erreichte der Luckenwalder TS das Halbfinale in der Bundesmeisterschaft des ATSB, unterlag Lorbeer 06 Hamburg mit 1:2.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Verein 1933 aufgelöst und bereits 1934 als 1. Luckenwalder SV neu gegründet. Sportlich spielte der Verein bis 1945 keine Rolle mehr. Analog zum BV 06 wurde auch der LSV 1945 aufgelöst und als SG Luckenwalde-Nord neu gegründet. Auch bei Luckenwalde-Nord folgten bis 1953 weitere Umbenennungen in Konsum, Industrie sowie Fortschritt Luckenwalde. Die BSG spielte ab 1955 in der Bezirksliga Potsdam, die sie bis 1963 halten konnte.

TSV Luckenwalde/FSV 63 Luckenwalde

Historisches Logo des TSV Luckenwalde

1963 schlossen sich beide Betriebssportgemeinschaften zum TSV Luckenwalde zusammen, musste aber bereits 1964 den Abstieg in den Bezirksklassebereich hinnehmen. Von 1968 bis 1990 war der TSV dann wieder überwiegend in der Bezirksliga vertreten, hatte aber keine realistischen Chancen zum möglichen Aufstieg zur DDR-Liga. Im Potsdamer Bezirkspokal erreichte der Verein zweimal das Endspiel, unterlag in den Finalspielen jeweils Chemie Velten und Motor Hennigsdorf. 1990 vollzog der Verein eine erneute Umbenennung in FSV 63 Luckenwalde.

2000 stieg der FSV erstmals aus dem Landesklassenbereich in die Verbandsliga Brandenburg auf, die mit überwiegend gesicherten Mittelfeldplätzen gehalten wurde. In der Saison 2008/09 wurde der FSV überraschend Meister der Brandenburgliga und nimmt seit 2009/10 an der Oberliga Nordost teil. Am 1. März des Jahres 2006 erhielt der FSV durch ein Gewinnspiel die Möglichkeit, gegen die Deutsche Fußballnationalmannschaft im Rahmen der Vorbereitung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 anzutreten. Das Spiel endete 0:7.

Statistik

  • Teilnahme Gauliga Berlin-Brandenburg: 1933/34
  • Finalist Berliner Pokal: 1924, 1928
  • Endrunde ATSB-Bundesmeisterschaft: 1930/31 (HF)
  • Teilnahme Oberliga Nordost: 2009/10

Bilanz seit 1994/95

Saison Liga Platz Tore Punkte
1994/95 Landesliga Brandenburg 3. 64:47 39:21
1995/96 Landesliga Brandenburg 2. 91:24 69
1996/97 Landesliga Brandenburg 4. 63:34 55
1997/98 Landesliga Brandenburg 2. 61:32 57
1998/99 Landesliga Brandenburg 2. 65:26 58
1999/00 Landesliga Brandenburg 1. 69:31 65
2000/01 Verbandsliga Brandenburg 13. 44:55 30
2001/02 Verbandsliga Brandenburg 12. 39:79 28
2002/03 Verbandsliga Brandenburg 7. 49:58 40
2003/04 Verbandsliga Brandenburg 8. 43:66 35
2004/05 Verbandsliga Brandenburg 14. 37:74 28
2005/06 Verbandsliga Brandenburg 13. 55:58 39
2006/07 Verbandsliga Brandenburg 5. 47:32 48
2007/08 Brandenburgliga 6. 55:45 46
2008/09 Brandenburgliga 1. 61:29 57
2009/10 NOFV Oberliga Nord 4. 56:43 53
2010/11 NOFV Oberliga Süd 6. 53:55 41

Personen

Literatur


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