Bahnstrecke Luzern–Immensee


Bahnstrecke Luzern–Immensee
Luzern–Immensee
Streckennummer: 600
Streckenlänge: 19.20 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 15'000 V, 16,7 Hz ~
Maximale Neigung: 11 
Legende
Kopfbahnhof – Streckenanfang
0,0 Luzern 436 m ü. M.
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
KLB nach Kriens
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
Schönheim 199 m
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
1,7 Heimbach 438 m ü. M.
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
Gütsch 326 m
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
2,2 Gütsch nach Bern, nach Olten,
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Rotkreuz und nach Lenzburg
Brücke über Wasserlauf (groß)
Reuss Geissmatt 130 m
Tunnel
Musegg (Stadttunnel) 2107 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Zufahrt des Verkehrshauses
Bahnhof ohne Personenverkehr
6,1 Würzenbach 441 m ü. M.
Bahnhof, Station
Luzern Verkehrshaus Ausweiche
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
Schiltenneune 166 m
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
Seeburg 113 m
Tunnel
Lerchenbühl 560 m
Haltepunkt, Haltestelle
Meggen Zentrum
Bahnhof, Station
10,7 Meggen 472 m ü. M.
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
Letten 37 m
Haltepunkt, Haltestelle
13,6 Merlischachen
Bahnhof, Station
16,2 Küssnacht am Rigi 457 m ü. M.
Tunnel – bei mehreren Tunneln in Folge
Schwarzenbach 124 m
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Strecke von Rotkreuz
Bahnhof, Station
19,2 Immensee 460 m ü. M.
Strecke – geradeaus
Strecke nach Arth-Goldau

Die Bahnstrecke Luzern–Immensee verbindet Luzern mit Immensee, dem Ausgangspunkt der Gotthardbahn (GB). Sie wurde von der GB erbaut und am 1. Juni 1897 als Luzerner Gotthardbahn-Zubringer eröffnet. Mit Verstaatlichung der Gotthardbahn wechselte die Strecke per 1. Mai 1909 ins Eigentum der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Streckenbeschrieb

Die Bahnstrecke hat samt den Endbahnhöfen sieben Bahnhöfe und Haltestellen in den Gemeinden Luzern und Meggen sowie im Bezirk Küssnacht. Die Strecke ist einspurig, nur in Küssnacht am Rigi und an der Dienststation Würzenbach (seit 2007 Haltestelle Luzern Verkehrshaus) gibt es Kreuzungsmöglichkeiten, die infolge des Halbstundentaktes auf der Strecke auch ausgenutzt werden.

1997 wurde die Strecke total gesperrt, um diverse Sanierungen vorzunehmen, so wurde unter anderem in Küssnacht ein neuer Bahnhof gebaut. Seither verkehren die Gotthard-Fernverkehrszüge nach Luzern via Rotkreuz, die Strecke via Küssnacht bleibt dem Regionalverkehr und den Fernzügen nach Romanshorn vorbehalten.

Im Rahmen der S-Bahn Luzern wurde 2006 die Haltestelle Meggen Zentrum eröffnet;[1]; im Bereich der Dienststation Würzenbach wurde der Bahnhof Luzern Verkehrshaus erstellt und 2007 eröffnet.[2]. Luzern Verkehrshaus wurde überall als Haltestelle angekündigt, ist aus betrieblicher Sicht jedoch ein Bahnhof, da sich auf dem Bahnhofsgebiet Weichen befinden, um eine Ausweiche zu ermöglichen.

Seit März 2011 wird der Bahnhof Küssnacht abermals umgebaut. Statt der bisherigen niveaugleichen Querung der Gleise durch Füssgänger wird ein Mittelbahnsteig samt Unterführung erstellt. Dies ist ein Teil des Umbauprojektes des Bahnhofs zu einem regionalen Verkehrsknoten.[3]

Verkehrsangebot

Die Bahnstrecke wird jeweils stündlich von der S3 der S-Bahn Luzern vom Zuglauf Luzern–Küssnacht–Brunnen und vom Voralpen-Express befahren. Letzterer hält in Luzern Verkehrshaus, Meggen Zentrum und Küssnacht, die S-Bahn an allen Haltestellen.[4] Die beiden Zuglaufen ergeben in etwa einen Halbstundentakt. In Tagesrandlage und in den morgendlichen Stosszeiten verkehren die Voralpen-Express-Züge von Romanshorn her nur bis Rapperswil oder Herisau, zwischen Brunnen bzw. Arth-Goldau und Luzern verkehrt in dieser Zeit die S3 im Halbstundentakt und bedient alle Haltestellen.

Einzelnachweise

  1. Gemeinde Meggen: Eröffnung S-Bahn-Station Zentrum
  2. S-Bahn Luzern: Architekturbericht der Haltestelle Luzern Verkehrshaus - Abgerufen am 1. November 2009
  3. http://www.kuessnacht.ch/dl.php/de/473aafee66e4d/Praesentation_Bahnhof_Kuessnacht_Web.pdf
  4. Fahrplanfeld 600 (Luzern–Gotthard–Chiasso)

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