World Invasion: Battle Los Angeles


World Invasion: Battle Los Angeles
Filmdaten
Deutscher Titel World Invasion: Battle Los Angeles
Originaltitel Battle: Los Angeles
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 116 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
JMK 14[2]
Stab
Regie Jonathan Liebesman
Drehbuch Christopher Bertolini
Produktion Jeffrey Chernov
Neal H. Moritz
Ori Marmur
Musik Brian Tyler
Kamera Lukas Ettli
Schnitt Christian Wagner
Besetzung

World Invasion: Battle Los Angeles (auch bekannt als Battle: LA und Battle: Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Kriegsfilm, der am 11. März 2011 in den amerikanischen Kinos anlief. Regie führte Jonathan Liebesman; die Hauptrollen übernahmen Aaron Eckhart und Michelle Rodriguez.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Am 11. August 2011 schlagen anfangs für Meteore gehaltene Raumflugkörper einer außerirdischen Rasse weltweit in die Ozeane vor küstennahen Metropolen ein. Diesen entsteigen Infanterieeinheiten, die die naheliegenden Küsten angreifen und erobern, so auch einen Strandabschnitt vor Los Angeles. Die Außerirdischen wollen die Erde kolonisieren, da sie Wasser als Treibstoff benötigen und dieses nur auf der Erde in flüssiger Form vorkommt. Second Lieutenant Martinez, Zugführer in einer Einheit des United States Marine Corps, sowie sein vor dem Ruhestand bewahrter Stellvertreter Staff Sergeant Michael Nantz, bekommem mit ihrem Team den Auftrag, Zivilisten aus einer Polizeiwache in Santa Monica zu retten, bevor die United States Air Force die Stadt in drei Stunden durch einen massiven Luftschlag zerstört. Auf dem Weg zur Wache kommen sie erstmals in Kontakt mit den Außerirdischen, die sich als technologisch weit überlegene Gegner herausstellen. Auch treffen sie auf eine kleine Gruppe versprengter Soldaten. Nach einigen Verlusten sowie einem Hinterhalt der Außerirdischen erreichen sie ihr Ziel. Dort trifft die Gruppe auf zwei Zivilisten mit Kindern und beginnt die Evakuierung mittels eines Busses, nachdem der angeforderte Hubschrauber samt den Verwundeten der Einheit durch Flugdrohnen der Aliens abgeschossen wurde. Nachdem sie anhand eines verwundeten Aliens die Schwachstelle derer Körper gefunden haben, bricht die Truppe auf.

Zwar schaffen es die Marines noch dank Lieutenant Martinez, der sich selbst und den Bus inmitten anstürmender Aliens sprengt, um der Gruppe die Flucht zu ermöglichen, innerhalb der drei Stunden das Evakuierungsgebiet zu verlassen, allerdings ist mittlerweile die vermeintliche Luftüberlegenheit der Air Force durch Flugdrohnen der Außerirdischen verloren gegangen und der erwartete Luftschlag bleibt aus. Die Gruppe, nun unter dem Kommando von Staff Seargent Nantz schafft es schließlich zurück zu der Militärbasis, findet sie jedoch zerstört vor, jedoch auch eine Karte mit den letzten Stützpunkten, sowie fahrtüchtige Panzerwagen. Mit diesen schafft das Platoon es zu einem letzten Evakuierungspunkt, wo sie ein Helikopter abholt.

Nantz meint im Helikopter, die Kontrollzentrale der Drohnen in einem dunklen Teil der Stadt zu erkennen und beschließt diese zu zerstören. Die anderen Soldaten schließen sich ihm daraufhin selbstlos an. Die Kontrollzentrale der Außerirdischen und damit das Herzstück der gegnerischen Operation wird mithilfe von lasergelenkten Raketen in einer entscheidenden Schlacht schließlich vernichtet. Die Flugdrohnen stürzen daraufhin ab, da sie nicht mehr gesteuert werden können und anschließend ziehen sich auch die außerirdischen Bodentruppen angesichts der verlorenen Lufthoheit zurück.

Nantz' Team wird in eine provisorische Operationsbasis in der Mojave-Wüste gebracht und für ihre Tapferkeit als Helden gefeiert. Die anderen angegriffenen Städte übernehmen die Strategie, vorrangig die außerirdischen Kommandoschiffe zu zerstören.

Zusätzliche Bodentruppen werden geschickt, um die verbliebenen Aliens zu töten. Entgegen der Anweisung sich auszuruhen, munitionieren sich Nantz und sein Platoon neu auf um weiter zu kämpfen.

Kritiken

Die Kritikergemeinde in den USA stand dem Film sehr skeptisch gegenüber. Auf Rotten Tomatoes kann der Film zur Zeit eine Zustimmung von nur 35 % verzeichnen.[3]

Battle: Los Angeles is noisy, violent, ugly and stupid. Its manufacture is a reflection of appalling cynicism on the part of its makers, who don't even try to make it more than senseless chaos. Here's a science-fiction film that's an insult to the words "science" and "fiction," and the hyphen in between them. You want to cut it up to clean under your fingernails. […] Young men: If you attend this crap with friends who admire it, tactfully inform them they are idiots. Young women: If your date likes this movie, tell him you've been thinking it over, and you think you should consider spending some time apart.”

Battle: Los Angeles ist laut, gewalttätig, hässlich und dumm. Seine Machart spiegelt den entsetzlichen Zynismus von Seiten seiner Macher wieder, die nicht einmal versuchen, mehr als sinnloses Chaos zu erschaffen. Hier haben wir einen Science-Fiction-Film, der die Wörter „Wissenschaft“ und „Fiktion“ genauso beleidigt wie den Bindestrich zwischen ihnen. […] Liebe Jungs: Wenn ihr diesem Mist beiwohnt mit Freunden, die ihn schätzten, bringt ihnen taktvoll bei, dass sie Idioten sind. Liebe Mädchen: Wenn euer Date diesen Film mag, sagt ihm, dass ihr lange nachgedacht habt und meint, es wäre gut auch mal andere Leute zu treffen.“

Roger Ebert [4]

“This movie spends so much yawn-inducing time on variations of the same combat scenario that its final showdown feels rushed. That’s why Battle: Los Angeles would have worked better as a video game. Viewers who adore the bang-bang could have sustained it for weeks. And the rest of us could have looked up the cheat codes and jumped straight to the anticlimactic ending.”

„Dieser Film verschwendet so viel Zeit an gähnend langweilige Variationen desselben Gefechtszenarios, dass der finale Showdown an einem vorbeirauscht. So hätte Battle: Los Angeles wohl eher als Videospiel funktioniert: Zuschauer, die sein Peng Peng schätzen, hätten es dann wochenlang ertragen können, während der Rest von uns die Cheats nachgeguckt hätte und schnell ans enttäuschende Ende vorgesprungen wäre.“

Mark Jenkins: Washington Post [5]

„Was bleibt, sind zwei, drei gelungene Actionsequenzen, aber das restliche Schlachtengetöse verpufft relativ wirkungslos. Verglichen mit einer Genrebereicherung wie Neill Blomkamps Sci-Fi-Allegorie District 9 ist Battle: Los Angeles ein klarer Rückschritt. […] Fazit: Martialisches Sci-Fi-Schlachtenepos mit einigen beeindruckenden Actioneinlagen und einer Riege von Newcomern, die in Nebenrollen verheizt werden“

Cinema [6]

„Ein naturalistischer Kriegsfilm aus der Sicht der Fußsoldaten will der Film sein, aber ein sträflich schludriger Schnitt sowie willenlos wechselnde Kamerawinkel sorgen nicht für Spannung, sondern lediglich für Desorientierung und Langeweile an der Alien-Front. So versagt World Invasion bereits im Boot Camp der Filmgrammatik und wirkt meist wie ein überlanger Trailer, der kein Gefühl für Raum und Rhythmus besitzt.“

David Kleingers: Der Spiegel [7]

Videospiel

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Freigabekarte der FSK
  2. Freigabe der Jugendmedienkommission
  3. Battle: Los Angeles auf Rotten Tomatoes
  4. Rezension von Roger Ebert (Englisch)
  5. Rezension von Mark Jenkins, Washington Post (Englisch)
  6. cinema.de
  7. spiegel.de, abgerufen am 10. Mai 2011

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