Birdemic: Shock and Terror


Birdemic: Shock and Terror
Filmdaten
Originaltitel Birdemic: Shock and Terror
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 90 Minuten
Stab
Regie James Nguyen
Drehbuch James Nguyen
Produktion James Nguyen
Musik Andrew Seger
Kamera Dainel Mai
Schnitt Kim Chow
Besetzung
  • Alan Bagh: Rod
  • Whitney Moore: Nathalie
  • Janae Caster: Susan
  • Colton Osborne: Tony

Birdemic: Shock and Terror (kurz Birdemic) ist ein US-amerikanischer Tierhorrorfilm aus dem Jahr 2008. Regisseur, Drehbuchautor und Produzent ist James Nguyen. In einer Pressemitteilung wird der Film als „romantischer Thriller“ bezeichnet.[1]

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Eine kleine Stadt in der San Francisco Bay Area wird während einiger Tage von plötzlichen, unerklärlichen Angriffen von Vögeln heimgesucht. Die Einwohner müssen diese Attacken abwehren.

Hintergrund

Als Inspiration für den Film diente Die Vögel von Alfred Hitchcock. Bei einem angepriesenen Cameo-Auftritt von Hitchcocks Hauptdarstellerin Tippi Hedren handelt es sich in Wirklichkeit um einen Ausschnitt eines Auftritts von Hedren in einem früheren Film von Nguyen, Julie and Jack, der in Birdemic auf einem Fernseher zu sehen ist. Der Film wurde mit einem Budget von nur 10,000 US-Dollar gedreht.[2]

Im Januar 2009 reiste James Nguyen zum Sundance Film Festival in Park City (Utah), um seinen Film auf eigene Faust zu bewerben, wozu er einen Lieferwagen nutzte, der mit ausgestopften Vögeln dekoriert war und die fehlerhaften Anschriften BIDEMIC.COM und WHY DID THE EAGLES AND VULTURES ATTACKED? trug. Er verteilte Flugblätter an Passanten und mietete ein örtliches Kino, um den Film vorzuführen.[3] Der Trailer zum Film wurde am 30. Juli 2009 in der Sendung Attack of the Show! des amerikanischen Fernsehsenders G4 gezeigt.

Am 27. Februar 2010 fand die erste Aufführung des Films in Los Angeles statt. Der Film wurde, unterstützt von der Horror-Website Bloody Disgusting, im Silent Movie Theatre gezeigt. Der Anlass wurde von den Komikern Tim Heidecker und Eric Wareheim moderiert.[4] Es folgten eine Aufführung unter Anwesenheit von Schauspielern und des Filmstabs im Alamo Drafthouse Cinema in Austin (Texas) am 2. März[5] und andere Einzelaufführungen. Der Film wurde von der Produktions- und Vertriebsgesellschaft Severin Films erworben, die weitere Aufführungen plant.[6]

Nguyens Produktionsfirma Moviehead Pictures bot den Film ab 3. April 2009 On-Demand produziert auf DVD an. Nach dem Erwerb der Rechte durch Severin Films ist eine Special Edition auf DVD geplant.

Kritik

Der Film hat durch seine ungewöhnlich schlechte Qualität Aufsehen erregt. Kritisiert wurden unter anderem hölzern wirkende Darsteller, schlechte Dialoge, eine unsinnige Handlung und besonders die Spezialeffekte, die gänzlich aus schlecht umgesetzten CGI-Adlern und -Geiern bestehen, welche ungelenke Manöver ausführen (nicht animierte Sprites im Hintergrund rotieren 360° im Flug), Säure spucken und beim Auftreffen auf den Boden explodieren. Birdemic wird verschiedentlich als „schlechtester Film aller Zeiten“ bezeichnet, der Ed Woods Plan 9 aus dem Weltall ablösen könnte.[7][8]

Einzelnachweise

  1. Moviehead Pictures (15. Januar 2009): Birdemic Teaser Trailer. Abgerufen am 15. April 2010.
  2. Tom Brook (6. April 2010): Is Birdemic worst film ever made?. BBC. Abgerufen am 15. April 2010.
  3. Evan Husney (3. Dezember 2009): Birden Of Dreams: The Story Of Birdemic. Severin Films. Abgerufen am 15. April 2010.
  4. MrDisgusting (21. Januar 2010): Tim & Eric Host the Greatest Night of Your Life: Red Carpet Premiere of 'Birdemic'!. Bloody Disgusting. Abgerufen am 15. April 2010.
  5. MrDisgusting (1. März 2010): 'Birdemic' Sells Out Los Angeles; Don't Miss Austin Screening on Tuesday!. Bloody Disgusting. Abgerufen am 15. April 2010.
  6. MrDisgusting (21. März 2010): 'Birdemic' Interview Part 3, New York Screenings and More!. Bloody Disgusting. Abgerufen am 15. April 2010.
  7. Denise Jeitziner (12. April 2010): Unsäglich schlechter Film füllt amerikanische Kino-Säle. Tages-Anzeiger. Abgerufen am 15. April 2010.
  8. Michael Bee (9. April 2010): Trash-Fans feiern skurrilen Hitchcock-Verschnitt. Welt Online. Abgerufen am 15. April 2010.

Weblinks


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