Derik


Derik

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Derik
Wappen fehlt
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Derik (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Mardin
Koordinaten: 37° 22′ N, 40° 16′ O37.36583333333340.2697222222221500Koordinaten: 37° 21′ 57″ N, 40° 16′ 11″ O
Höhe: 1.500 m
Einwohner: 19.704[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 482
Postleitzahl: 47800
Kfz-Kennzeichen: 47
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Çağlar Demirel (BDP)
Webpräsenz:
Landkreis Derik
Einwohner: 57.237[1] (2008)
Fläche: 1.323 km²
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Kaymakam: Tarkan Keskin
Webpräsenz (Kaymakam):

Derik (Kurdisch: Dêrika Çiyayê Mazî) ist eine Stadt und zugleich der Name eines Landkreises in der türkischen Provinz Mardin in Südostanatolien. Die Stadt Derik hat 19.704 und der Landkreis 57.237 Einwohner (Stand 2008). Derik liegt im Nordwesten der Provinz und grenzt an die Provinzen Diyarbakır und Şanlıurfa.

Derik wurde in den Jahren zwischen 1390 und 1400 gegründet und liegt 780 m über NN. Im Landkreis finden sich viele christliche Kirchen. Die ehemalig stark vertretende christlichen Aramäer und Armenier wurden zum größten Teil 1915 ermordet oder deportiert. Heute leben in Derik Kurden und Türken.

Inhaltsverzeichnis

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten sind die Burg Rabat (kurdisch: Qala Rebete) eine zu Zeiten der Römer auf einem Berg errichtete Burg und die Qesra Qenco, eine ca. 30 km von Derik entfernte Burg, die am Ende des 19. Jh von der Großgrundbesitzerfamilie der Qenco errichtet wurde, dessen derzeitiger Führer Ahmet Türk ist.

Derik ist berühmt für seine Oliven. Rund Zwei Drittel der Stadtfläche besteht aus Olivenbäumen. Sogar die Lokalzeitschrift "Zeytindali" (dt: Olivenzweig) verdeutlicht die Wichtigkeit der Olivenkultur in Derik. Neben Oliven wachsen in Derik auch Granatäpfel, verschiedene Feigensorten, Aprikosen, Pfirsiche, Mandeln und viele andere Früchte.

Derik ist von allen drei Seiten von Gebirgen umgeben. Der höchste Berg ist Turcel. Diese Berge wurden aus Sicherheitsgründen, weil sie den Guerillas der PKK Unterschlupf gewährten, in den 90er Jahren gerodet. Zur Zeit läuft eine Kampagne zur Wiederaufforstung dieser Berge.

Arbeitslage

Die Einwohner in Derik sind zum Großteil in der Landwirtschaft beschäftigt. Fast jede Familie hat ein Stück Land, auf dem sie für ihre eigene Versorgung Obst und Gemüse anpflanzen. Viele Familien ziehen im Sommer als Saisonarbeiter in die Ballungszentren an der Schwarzmeerküste oder in die Großstädte wie Istanbul und Izmir. In den letzten Jahren ist aber auch der Dienstleistungssektor angewachsen.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 23. November 2009

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