Zeche Vereinigte Edeltraud


Zeche Vereinigte Edeltraud
Zeche Vereinigte Edeltraud
Andere Namen Zeche Edeltraud
Zeche Edeltraut
Abbau von Steinkohle
Abbautechnik Untertagebau
Betriebsbeginn 1861
Betriebsende 1892
Nachfolgenutzung Zeche Alte Haase
Geografische Lage
Koordinaten 51° 22′ 37″ N, 7° 14′ 7″ O51.3770833333337.235225Koordinaten: 51° 22′ 37″ N, 7° 14′ 7″ O
Zeche Vereinigte Edeltraud (Regionalverband Ruhr)
Zeche Vereinigte Edeltraud
Lage Zeche Vereinigte Edeltraud
Gemarkung Hattingen-Holthausen
Gemeinde Hattingen
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Revier Ruhrrevier

p1p2

Die Zeche Vereinigte Edeltraud war ein Steinkohlenbergwerk in Hattingen-Holthausen. Die Zeche war auch bekannt unter den Namen Zeche Edeltraud oder Zeche Edeltraut. Sie ist aus der Konsolidation der Grubenfelder Edeltraud, Edeltraud II und dem Edeltraud Erbstollen entstanden.

Inhaltsverzeichnis

Edeltraud Erbstollen

Am 4. Juni 1850 erfolgte die Verleihung der Erbstollengerechtigkeit für den Edeltraud Erbstollen (auch Edeltraut Erbstollen), sowie die Verleihung eines Geviertfeldes. Am 15. Oktober 1857 Verleihung des Geviertfeldes Edeltraud II. Im Jahr 1858 wurde, nachdem die Bergbehörde die Auffahrung des Erbstollens genehmigt hatte, mit der Auffahrung des Erbstollens begonnen. Das Stollenmundloch wurde am Sprockhöveler Bach, nahe dem Waldweg angesetzt. Die Auffahrung erfolgte mit 8 Bergleuten in südlicher Richtung. Am 17. Dezember 1858 erfolgte die Konsolidation zur Zeche Vereinigte Edeltraud.

Noch heute fließt aus dem Erbstollen Grubenwasser in den Sprockhöveler Bach ab.[1]

Vereinigte Edeltraud

Nach der Konsolidation wurde bereits im Jahr 1861 die Auffahrung des Erbstollens gestundet. Am 8. Mai 1862 wurden die Geviertfelder Vereinigte Edeltraud I und Vereinigte Edeltraud II der Zeche Alte Haase zugeschlagen. Im Jahr 1863 erneuter Vortrieb des Erbstollens bis auf eine Länge von 211 1/4 Lachter. In den Jahren 1865 und 1866 erfolgte eine tiefere Lösung des ersten Flözes im Nordflügel der Zeche Alte Haase. Die Lösung des ersten Flözes durch den Erbstollen lag 12 Meter tiefer als die Lösung durch den Alte Haase Stollen. Die Erbstollenlänge betrug mittlerweile 289 Lachter. Kurz danach wurde die Kuxenmehrheit der Zeche Vereinigte Edeltraud durch die Gewerken der Zeche Alte Haase erworben.

Von 1868 bis 1869 war das Bergwerk in Betrieb, nach 1869 wurde es einige Jahre stillgelegt. Um das Jahr 1875 erneuter Vortrieb der Stollen, danach erneute Stilllegung. Ab 1892 erneut Vortrieb, allerdings wurde der Vortrieb schon nach kurzer Zeit wieder eingestellt, da der begonnene Stollenquerschlag zu wenig Teufe einbrachte. Die Gesamtlänge des Stollens betrug zu diesem Zeitpunkt 1.100 Meter. Im Jahr 1895 erfolgte die endgültige Übernahme durch die Zeche Alte Haase.

Literatur

  • Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier., 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum, 2006, ISBN 3-937203-24-9

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ruhrkohlerevier.de: Mundloch des Edeltraut Erbstollens

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