Ewald Berge


Ewald Berge

Ewald Berge (* 15. November 1891 in Zittau; † 27. Juli 1974 in Gießen) war ein deutscher Veterinärmediziner.

Leben und Wirken

Ewald Berge studierte von 1911 bis 1919 Veterinärmedizin in Dresden und Gießen. 1919 promovierte er zum Dr. med. vet. an der Tierärztlichen Hochschule Dresden, 1925 folgte die Habilitation für Veterinärchirurgie an der Universität Leipzig mit einer Arbeit zur Röntgendiagnostik des Hundes. Im gleichen Jahr wurde er Privatdozent für Veterinärchirurgie an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig. 1928 erhielt er eine Professur für Veterinärchirurgie an der Veterinärmedizinischen Fakultät und 1930 eine ordentliche Professur für Veterinärchirurgie und Operationslehre an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Im Verlauf seiner Leipziger Zeit trat Berge 1937 der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bei. Dies war ein Grund für seine Entlassung im Zuge der Entnazifizierung 1945.

Im Jahr 1949 folgte Berge einem Ruf an die Universität Gießen, wo er ordentlicher Professeor für Veterinärchirurgie wurde.

Mitgliedschaften

  • Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina (seit 1940)

Weblinks


Wikimedia Foundation.