Exerzierplatz (Kiel)


Exerzierplatz (Kiel)
Exerzierplatz
Stadt Kiel
Koordinaten: 54° 19′ N, 10° 8′ O54.32138888888910.127222222222Koordinaten: 54° 19′ 17″ N, 10° 7′ 38″ O
Fläche: 42 ha
Einwohner: 6.237 (31. Dez. 2010)
Postleitzahl: 24103
Vorwahl: 0431
Karte

Lage von Exerzierplatz in Kiel

Exerzierplatz ist ein Stadtteil von Kiel. Der Stadtteil umfasst 42 ha und zählt 6237 Einwohner (Stand 31. Dezember 2010).[1]

Inhaltsverzeichnis

Stadtteil-Grenzen

Der Stadtteil Exerzierplatz hat derzeit (2010) folgenden Grenzverlauf, im Norden beginnend und im Uhrzeigersinn fortfahrend: Klopstockstraße, Fleethörn, Rathausstraße, Exerzierplatz, Sandkuhle, Schülperbaum, Königsweg, Ringstraße, Hermann-Weigmann-Straße, Stephan-Heinzel-Straße, Sternstaße und Goethe-Straße.[2]

Namensgebung

Der Stadtteil Exerzierplatz hat seinen Namen von dem gleichnamigen Platz, der heute als Markt- und Parkplatz genutzt wird. Die Kieler nennen diesen Platz seit Generationen "Exer". Der Exerzierplatz wurde von 1744 bis 1846 von dänischen und deutschen Garnisonstruppen zum Exerzieren genutzt. 1904 wurde der Wochenmarkt von der Altstadt auf den „Exer“ verlegt.[3]

Geschichte

Im 15. Jahrhundert hörte man auf öffentliche Hinrichtungen auf dem Alten Markt im Zentrum der Stadt Kiel vorzunehmen. Ein Galgen weit außerhalb der Stadttore wurde im Westen des heutigen Stadtteils Exerzierplatz errichtet. Die angrenzen Seen nannte man in der Folgezeit Großer und Kleiner Galgenteich.[3] Bis ins 18. Jahrhundert war die Fläche des heutigen Stadtteils Exerzierplatz nahezu unbebaut. Von 1803 bis 1885 lag der Botanische Garten der Universität zwischen den Straßen Prüne, Schülperbaum und Kirchhofallee.[4] 1806 und 1853 zeigen Stadtpläne Bebauung nur im Südosten des Stadtteils. Die Galgenteiche wurden bis 1887 zugeschüttet.[3]

Schule

  • Kieler Kosmetikschule – Ergänzungsschule für Kosmetik und Fußpflege

Einzelnachweise

  1. Landeshauptstadt Kiel: Die Bevölkerung in den Kieler Stadtteilen 2010
  2. Stadtplan der Stadt Kiel herausgegeben von der Stadt Kiel mit detaillierten Stadtteilgrenzen
  3. a b c Hans-G. Hilscher, Dietrich Bleihöfer: Kieler Straßenlexikon. 5. Auflage, Landeshauptstadt Kiel, Kiel 2011. (Online, PDF-Datei, 1,47 MB)
  4. Kieler Nachrichten 31. Mai 2002

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