Max Frei-Sulzer


Max Frei-Sulzer

Max Frei-Sulzer (* 8. März 1913[1] in Zürich[2]; † 14. Januar 1983[3]) war ein Schweizer Kriminalist.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Der promovierte Botaniker war Leiter des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich und Dozent für Kriminalistik an der Universität Zürich. 1973 erhob er Pollenbefunde am Turiner Grabtuch, welche die Echtheit des Grabtuches bekräftigen sollten.[4]

Bekannt wurde er auch dadurch, dass er die Hitler-Tagebücher fälschlicherweise für echt hielt.

Schriften

  • (mit Arnold Suter) Leitfaden zur Bearbeitung von Brandsachen und Explosionen. Kriminalistik-Verlag, Hamburg 1971.
  • Mikrophotographie weiss-schwarz und farbig. Schlegel, Zürich 1948 (Mikroskopische Bibliothek. Bd. 4).
  • Lohnende Objekte für mikroskopische Untersuchungen und ihre Präparation. Schlegel, Zürich 1946 (Mikroskopische Bibliothek. Bd. 3).
  • Mikroskopische Untersuchungsmethoden. Schlegel, Zürich 1946 (Mikroskopische Bibliothek. Bd. 2).
  • Das Mikroskop und verwandte optische Instrumente. Schlegel, Zürich 1946 (Mikroskopische Bibliothek. Bd. 1).
  • Die Gliederung der sizilianischen Flora und Vegetation und ihre Stellung im Mittelmeergebiet. Dissertation, Universität Zürich, 1938.

Weblinks

  • Frei-Sulzer, Max. In: Lee Lerner, Brenda Wilmoth Lerner (Hrsg.): World of Forensic Science. Gale Cengage, 2006.

Einzelnachweise

  1. Vollrath Hopp: Grundlagen für die chemische Technologie in der betrieblichen Ausbildung. Verlag Chemie, Weinheim/New York 1978, ISBN3-527-25682-2, S. 133 (online).
  2. Jürgen Thorwald: Crime and science: the new frontier in criminology. Harcourt, Brace & World, New York 1967, S. 382 (online).
  3. Arabella Martínez Miranda: Das Turiner Grabtuch - Echtheitsdiskussion und Forschungsergebnisse im historischen Überblick. Diplomarbeit, Salzburg 2000 , S. 32 (online).
  4. Das Grabtuch von Turin. TV-Reportage Das Geheimnis des Turiner Grabtuchs, 3sat, Karfreitag 25. März 2005, 19.15 Uhr. National Geographic; Vittoria Haziel und Gabrielle Pfeiffer (Buch), Susan Gray (Regie), deutsch: NDR 2002.

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