Gasser Felstechnik


Gasser Felstechnik
Gasser Felstechnik AG
Logo Gasser Felstechnik AG
Rechtsform Aktiengesellschaft [1]
Gründung 1922
Sitz Lungern, Schweiz
Leitung Thomas Gasser
(CEO und VR-Präsident)
Mitarbeiter 280 (2010)
Umsatz 61.9 Mio. CHF (2010)
Branche Bauwirtschaft
Website www.felstechnik.ch

Die Gasser Felstechnik AG ist ein Schweizer Spezialunternehmen für Untertagebau, Baugrubensicherung, Felssicherung, Sprengbetrieb, Spezialbohrungen und Baubetrieb. Der Firmensitz ist in Lungern im Kanton Obwalden.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensdaten

Das Unternehmen wurde 1922 gegründet und beschäftigt 280 Mitarbeitende (Stand 2009), davon 75 % mit Spezialausbildung. Das Tätigkeitsgebiet umfasst die gesamte Schweiz, Spezialprojekte werden weltweit ausgeführt. Neben dem Hauptsitz in Lungern gibt es einen Firmenstandort in Bad Dürrheim (Deutschland) sowie Zweigniederlassungen in Giswil[2], Meiringen, Andermatt, Beckenried, Kriens, Sils Maria und Zermatt.[3]

Auszeichnungen und Qualitätssiegel

Im Jahre 1996 wurde Gasser Felstechnik als erste Bauunternehmung der Urschweiz nach ISO 9001 zertifiziert. Im Jahr 2000 erhielt das Unternehmen den Innovationspreis der Zentralschweizerischen Handelskammer. Gasser Felstechnik rangierte dreimal (1998, 2000, und 2001) unter den 50 Top-KMU der Schweiz, ermittelt von dem Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz.[3] Im Dezember 2006 gewann Gasser den Hauptpreis Public Award im Rahmen der 11. Swiss Logistics Awards.[4] 2007 wurde das Restaurant Cantina Caverna der Firma Gasser mit dem 1. Rang des Swiss Gastro Award „Classic“ ausgezeichnet.[5] [6] Im April 2008 erreichte das Unternehmen den zweiten Platz des Unternehmerpreises des Swiss Venture Clubs.[7] [8]

Kernkompetenzen

Zu den wichtigsten Aktivitäten des Unternehmens zählen Untertagebau (Stollen- und Tunnelbau, Kleinprofile, Vertikal- und Schrägschachtbau, Profilaufweitungen und Nischen), Felssicherung / Naturgefahren (Steinschlagschutz, Ankerarbeiten, Felsreinigungen), Baugrubensicherung (Nagel- und Spritzbetonarbeiten, Ankerarbeiten, Mikropfähle, Injektionen) Sprengbetriebe (Felsabträge, Steinbruchbewirtschaftung, Sicherheitssprengungen, Bauwerksprengungen) Baubetriebe (Hoch- und Tiefbau, Bau Service, Rohmaterialien und Deponien) Spezialbohrungen (Zielbohrung, Raise boring, Kernbohrungen, Erdwärmesonden-Bohrungen) TechnoTunnel und Sprengmittelvertrieb. Gasser unterhält das grösste private Sprengmittellager der Schweiz.[9] Die Gasser Felstechnik verbraucht jährlich etwa 400 Tonnen verschiedener Sprengstoffe.[8]

TechnoTunnel

Der Bereich TechnoTunnel umfasst den Bau von Teststollen und Kavernen mit entsprechender Infrastruktur für praktische Versuche, Schulungen und Demonstrationen von Maschinen und Materialien unter realistischen Bedingungen. So wurde angrenzend an den Unternehmenssitz in Lungern die weltweit einzigartige unterirdische Schiessanlage Brünig Indoor[10] inklusive dem Restaurant Cantina Caverna[11] mit 300 m Schiessanlage gebaut sowie die europaweit einzigartige Feuerwehr-Tunnelübungsanlage mit einem 150 m langen Brandstollen.[12] [13]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eintrag der «Gasser Felstechnik AG», Lungern, im Handelsregister des Kantons Obwalden
  2. Eintrag der «Gasser Felstechnik AG», Zweigniederlassung Giswil, im Handelsregister Oberwallis
  3. a b Firmenporträt
  4. Gasser Felstechnik gewinnt Public Award Artikel der Jungfrau Zeitung vom 1. Dezember 2006
  5. Wer sind Best of Swiss Gastro 2007? Artikel auf foodaktuell.ch
  6. And the Winner is… Cantina Caverna holt sich Swiss Gastro Award Artikel der Jungfrau Zeitung vom 28. November 2007
  7. Zweiter Preis für Gasser Felstechnik Artikel der Jungfrau Zeitung vom 9. April 2008
  8. a b Innovation im Fels: Gasser Felstechnik (PDF, 840 kB) Veröffentlichung in der Neuen Luzerner Zeitung vom 14. März 2008
  9. Feuer, Sprengungen und ein Bohrjumbo Artikel der Jungfrau Zeitung vom 3. Oktober 2009
  10. Schiessanlage Brünig Indoor
  11. Webseite von Cantina Caverna
  12. Tunnelübungsanlage in Lungern des Interkantonales Feuerwehr-Ausbildungszentrums (ifa)
  13. Feuerwehr-Ausbildungszentrum wird eröffnet Artikel der Neuen Obwaldner Zeitung vom 30. September 2009

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