Glasebach (Selke)


Glasebach (Selke)
Glasebach
der Glasebach windet sich am gebrochenen Damm des 1752 gebrochen Glasebacher Teichs vorbei

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DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehltVorlage:Infobox Fluss/LAGE_fehlt
Flusssystem Elbe
Abfluss über Selke → Bode → Saale → Elbe → Nordsee
Flussgebietseinheit Elbe
Quelle östlich der faulen PfützeVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe ≈ 450 m ü. NN[1]
Mündung an der Bärlochsmühle
51.61897511.05719404

51° 37′ 8″ N, 11° 3′ 26″ O51.61897511.05719404
Mündungshöhe 404 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt[1]
Höhenunterschied ca. 46 m
Länge ca. 3,7 km[1]Vorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt

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Durchflossene Stauseen Die drei Treuen Nachbarn, Glasebacher Teich
Gemeinden Straßberg
Schiffbar nein

Der Glasebach ist ein rechter Nebenfluss der Selke im Unterharz, Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Der Bach entspringt auf etwa 450 Meter Höhe östlich der faulen Pfütze. Nach dem Durchfließen der beiden verbleibenden Stauteiche der drei Treuen Nachbarn fließt der Bach nördlich über landwirtschaftlich erschlossenes Gebiet und fließt nach rund 520 Metern weiter nach Nordost. Nach etwa 800 Metern mündet ein offenbar namenloser Bach auf 417,2 Meter Höhe linksseitig in den Glasebach, der nordnordöstlich weiterfließt. Weitere rund 400 Meter bachabwärts mündet ein ebenfalls wohl namenloser Bach linksseitig in den Glasebach. Der bislang in sanften Bögen verlaufender Bach fließt nun mäandrierend am Fuße des Pfaffenbergs erst in Richtung Nord, dann in Richtung Ostnordost, entlang. 410 Meter nach dem letzten Zufluß mündet ein am Fuße des Könnickenbergs entspringender und offenbar namenloser Bach, rechtsseitig in den Glasebach.[1]

Ein Wasserlösungsstollen von der Grube Pfennigturm leitete Wasser ins Glasebachtal, wo es im Glasebacher Teich aufgestaut wurde.[2]

Dieser Zufluß war von 1716 bis 1752 der zweite Zufluß des Glasebacher Teichs, an dessen gebrochenem Damm der Glasebach sich kurz drauf vorbei windet. Der Bach fließt weiter in Richtung Nordost, hat am Fuße des Eichbergs einen nur 150 Meter langen rechtsseitigen Zufluß. Der Glasebach windet sich im Unterlauf durch Grasland, bevor er nach etwa 3,7 km rechtsseitig nahe der Bärlochsmühle bei Straßberg in die Selke zu münden.[1] Die Einmündung erfolgt an Fließkilometer 54,6 der Selke.[3]

Etymologie

Der Name des Gewässers besteht aus -bach als Appellativum und dem Bestimmungswort Glas. Nachweise für Glasindustrie um Straßberg liegen nicht vor.

Daher dürfte Glas, hergeleitet aus dem althochdeutschen bzw. mittelhochdeutschen glas, sich auf den Glanz und die Helligkeit des Wassers beziehen - eine häufige Variante zur Benennung von Bächen.[4]

Einzelnachweise

  1. a b c d e Sachsen-Anhalt-Viewer, amtliche topographische Karte, TK 1:25 000 Farbe
  2. Bergbautannen Straßberg auf Strassberg/Harz
  3. Der Einfluß der Bergbaugschichte im Ostharz auf die Schwermetalltiefengradienten in historischen Sedimenten und die fluviale Schwermetalldispersion in den Einzugsgebieten von Bode und Selke im Harz. Dissertation an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Lorenz Dobler (PDF online)
  4. Elfriede Ulbricht: Das Flussgebiet der thüringischen Saale. 1. Auflage. Max Niemeyer, Halle (Saale) 1957, DNB 253D105136395.

Weblinks

 Commons: Glasebach (Selke) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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