Glossar Quäkertum


Glossar Quäkertum

Das Quäkertum ist Mitte des 17. Jahrhunderts in England entstanden. Wie in jeder sozialen Gruppe hat sich im Laufe der Zeit eine eigene Begrifflichkeit entwickelt. Verstärkt wurde das zum einen durch gesellschaftliche Isolation in Zeiten von Verfolgung und zum anderen aus geographischen Gründen, da Quäker in den USA teilweise weit verstreut abseits der Zivilisation lebten. Auch enge Lebensgemeinschaften und Gütergemeinschaft, wie sie beispielsweise in Friedensthal oder auf der Walfängerinsel Nantucket bestanden, trugen ihren Teil dazu bei. Das Quäkertum ist aber kein Geheimbund und deren Sprache keine Geheimsprache.

Liste

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Absentisten
Höfliche Umschreibung für Mitglieder, die selten oder nie in Erscheinung treten. Abgeleitet von lateinisch absentia: Abwesenheit.[1] In anderen christlichen Konfessionen spricht man beispielsweise von U-Boot-Christen.

acting under concern
Siehe →Concern

Älteste(r)
(engl. Elders) Dieses Amt gibt es für jede Ebene (Siehe: Jahresversammlung, Monatsversammlung, Viertel- bzw. Bezirksversammlung). Die Hauptaufgabe einer oder eines Ältesten ist die Seelsorge. Für dieses Amt werden in der Regel erfahrene und angesehene Mitglieder berufen.

Andacht
oder auch stille Andacht (englisch: meeting for worship) wird der Gottesdienst bei Quäkern genannt. Findet meistens sonntags statt, andere Tage sind auch möglich. Die Andacht ist das Zentrum und tragende Element des spirituellen Lebens einer →Versammlung. Besonderes Merkmal der Quäkerandacht ist, dass es keine Liturgie gibt. [2] Oft ist es so, dass ein →Ältester oder eine Älteste die Leitung hat. Er/Sie beginnt die Andacht entweder durch eine kurze Ansprache oder durch Hinstellen, um zu signalisieren, dass die Andacht begonnen hat. Ist Ruhe eingekehrt, setzt sich er / sie wieder hin. Im Verlauf der Andacht können Teilnehmer zur Versammlung einen →Beitrag sprechen. Formal gibt es kein festgelegtes Ende einer Andacht. Es ist Aufgabe des Ältesten wahrzunehmen, ob die Zeit gekommen ist, um die Versammlung zu beenden. Der Gottesdienst des evangelikalen Flügels des Quakertums →Evangelical Friends hat heute einen bestimmten (programmierten) Ablauf mit Gesang, Predigt und Gebet. Er ähnelt also äußerlich kaum noch der ursprünglichen Quäkerandacht.

Andachtskreis/Andachtsgruppe
(engl. →Worship Group) : Als ein Andachtskreis wird eine Gruppe bezeichnet, die keine administrativen Organe wie eine Monatsversammlung oder Ämter wie z.B. Älteste hat.

Anliegen
Siehe →Concern

Arbeitsausschuss, Der
ist zuständig für die Verwaltung und Beschlussorgan zwischen den →Jahresversammlungen, bestehend aus dem Vorstand und den Schreiber/innen der Bezirke und anderer Ausschüsse.

Arbeitsgruppen
werden zu speziellen Themen in der Regel für eine gewisse Zeit gebildet.

Aufseher
(engl. "Overseer") Früher so was wie ein Sittenwächter. Heute (in deutschsprachigen Raum) nur noch Ordnungsfunktion bei großen Veranstaltungen. In englischsprachigen Raum unternehmen die Aufseher zusammen mit den Ältesten seelsorgische Aufgaben.

Ausschuss
Arbeitsausschuss

area meeting
Im →britain yearly meeting die gängige Bezeichnung für →Bezirksversammlung. Früher auch quarterly meetings also Vierteljahrversammlung

B

Beanite Friends
Diese sind durch ein unfreiwilliges Schisma entstanden. Diese, kann man sie als →liberale Quaker bezeichnen. Sie haben eine unprogrammierte Andacht und keine Pastoren. Sie sind aber eher Christozentrisch. Sie haben sich um das Jahr 1881 von den Iowa Conservative Yearly Meeting abgespaltet, als sich diese immer mehr dem →evangelikalen Quakertum zuwanden.[3]

(Rede-)Beitrag
(englisch: Ministry) Die individuelle Wortmeldung eines Teilnehmers an einer →Andacht. Diese Beiträge sollten inspiriert sein vom →Innerem Licht. Die Prüfung obliegt dem individuellen Teilnehmer. Möglicherweise wird das Gesagte nach einiger Zeit der schweigenden Prüfung von einem weiteren Redner aufgegriffen. Oder es gibt verschiedenste Redebeiträge, die keinerlei inhaltliche Verbindungen haben. Die Redezeit wird nicht formal begrenzt. Von George Fox und Ludwig Seebohm zum Beispiel ist bekannt das sie zum Teil über eine Stunde redeten (nicht immer zum Wohlgefallen der Anwesenden). Das Sprechen/Predigen ist jedem gestattet, Männern, Freuen, Kindern und selbst Nichtquakern. So ist bekannt, dass in Deutschland und Holland auch Mennoniten an Quakerandachten teilnahmen und auch sprachen (dabei kam es auch gelegentlich auch zu so heftigen Tumulten, das weltliche Ordnungskräfte eingriffen, weil sich Anwohner über Lärm beschwerten).[4]

Benennungsausschuss
(engl. Nominations Commmittee) Da die Ämter nicht durch Wahlen besetzt werden, wird eine Gruppe von Mitgliedern beauftragt der →Versammlung Vorschläge für die Ämterbesetzung zu unterbreiten. Über die Besetzung der Ausschuss entscheidet eigentlich die Versammlung.

Beschluss
(engl: →Minute). Eine Entscheidung in einer →Geschäftsversammlung. Entscheidungen werden nicht durch Wahlen oder Abstimmungen entschieden. Sondern es wird versucht zu einer einheitlichen Wahrnehmung zu kommen. Sowie im englischen als auch im deutschen →Sense of the Meeting genannt. Im ideal Fall ist sich die Versammlung einig, wenn der Schreiber (engl. Clerk) einem Beschluss formuliert, vorliest und des keine weiteren Einwürfe oder Wiedereden gibt. Würden Einwürfe von den Teilnehmern ausgesprochen, wird der Beschluss erneut vom Schreiber formuliert und vorgelesen. Diese Prozedur wird so oft wiederholt, bis entweder eine einmutig akzeptable Beschlussformulierung vorgelesen wird und durch Schweigen angenommen und ins Protokoll geschrieben wird, oder bis die Entscheidung vertagt wird.

Bezirksversammlung
englisch Area Meeting oder früher öfter Quarterly Meeting genannt) Eine Bezirksversammlung vereinigt einige →Monatsversammlungen zu einer organisatorischen-informellen Einheit, um die Monatsversammlungen untereinander zu versammeln. Im deutschen Quäkertum wird auf der Ebene der Bezirks- bzw. Vierteljahresversammlung die Mitgliederverwaltung abgewickelt (also die Aufnahmen, Seelsorge oder Ausschlüsse). Aus dem ganz einfachen Grund, weil in Deutschland viele Mitglieder keine eigene Monatsversammlung haben, zu der sie gehen können (oder wollen). Formal sind in Deutschland die Mitglieder des Vereins, Mitglieder der →Jahresversammlung. Dort werden auch die Mitgliederlisten geführt. In anderen Ländern, ist die Monatsversammlung das eigentliche Zentrum des gemeinschaftlichen Lebens. Es gibt Länder, die auf den Luxus einer Jahresversammlung verzichten.[5]


Samuel Gurney (1786–1856), links im Bild

Birthright Membership
Das frühe Quäkertum verstand sich als "Gemeinschaft der Gläubigen" und ihre Mitglieder waren ausschließlich Konvertiten. Schon eine Generation später, mit den ersten in die Gemeinschaft hineingeborenen, entstand so was wie geborene Quaker und man begann von Birthright Friends zu sprechen. Nicht in allen Zweigen und Zeiten des Quakertums wurde das akzeptiert. In laufe der Zeit entstanden aber fast so was wie Quaker-Dynastien wie bei der Quaker-Famili den →Gurneys (Eigentümer der gleichnamigen Bank), die sehr viel Gewicht hatte. Das Gegenstück dazu ist quasi das Member by Convincement (engl. conversion = Konvertieren) bzw. →Quaker by Convincement. Also der Mitgliedschaft durch das Bekenntnis zu Quakerüberzeugungen. Also dem bewussten und überzeugten Übertritt.

Birthright Friends
Birthright Membership

Birthright Quaker
Birthright Membership

Book of Cases
Ein Buch in dem Quäker, die Gräultaten, die an ihnen in der Verfolgungszeit verübt wurden, festhielten (siehe Artikel Meeting for Sufferings).

Book of Discipline
Zu Deutsch →Ordnung des Zusammenlebens

Britain Yearly Meeting
die Britische →Jahresversammlung der Gesellschaft der Freunde.
Büroausschuss
Ausschuss der →Deutschen Jahresversammlung, der zuständig ist für die Immobilie in Berlin.

by convincement (Mitgliedschaft)
Quaker by Convincement

BYM
Abkürzung für →Britain Yearly Meeting

C

Christ-centered theologically
Christozentrische Quäker.

Christozentrische Quäker/Theologie
Das ist ein Oberbegriff der nicht genau definiert ist und bezeichnet nur vage eine Tendenz, die Rolle und Bedeutung der Person Jesus zu betonen. Unter →Evangelical Friends spielt der Begriff keine rolle, da selbige der Rolle Jesus Christus ohne hin sehr betonen. Er wird er in liberalen Quakertum benutzt, um sich innerhalb des Quakerzweigs von universalistischen Strömungen (→Quaker Universalist Fellowship) zu distanzieren oder auch von den →Nontheist Friends. Inhaltlich gibt es Überschneidungen zu dem →New Foundation Fellowship, da die Frühen Freunde klar in der christlichen Tradition standen.

Clearness (Committees)
Ein Vorgehen bei schwierigen Problemen, Fragen und Krisen. Es soll dabei gemeinsam in der Gruppe nach dem Willen Gottes gesucht werden. Eine geplante Vermählung kann zum Beispiel ein solcher Anlass sein.

Clerk
Im Deutschem: Schreiber. In Ermangelung eines Klerus (Pastor, Priester oder Pfarrer) gibt es eine Person in der Versammlung, die Protokoll führt. Selbige Person hat keinerlei Autorität. Ist ist lediglich ihre Aufgabe, Beschlüsse und Feststellungen schriftlich fest zu hatten. Hier zu muss sie in einer dienenden Grundhaltung versuchen, zu erfassen, worin die Versammlung sich einig ist. Dazu werden vom Schreiber der Versammlung Formulierungsvorschläge gemacht. Gibt es keine weiteren Wortmeldungen, signalisiert die Versammlung durch schweigen ihrer Zustimmung und der Schreiber kann den Beschluss niederschreiben. Bei Wortmeldungen obliegt es dem Schreiber (und seinem Gefühl) Wem und in welcher Reihenfolge er zum Sprechen aufruft. Der Wunsch zum Sprechen, signalisieren die Anwesenden dadurch, das sie aufstehen und warten.

Concern
Im deutschen wird das Wort Anliegen verwendet. In anderen Konfessionen würde man vielleicht Berufung sagen. Ein zentrales Konzept des Quakertum, was davon aus geht, das Menschen - oder auch Gruppen - von Gott für bestimmte Aufgaben berufen werden. Wenn ein Mitglied zu einer Aufgabe berufen fühlt, wendet er sich mit sein Anliegen an seine Gruppe →Monatsversammlung), die das Anliegen prüft und versuch Gottes Willen zu erkennen. Wenn das Anliegen von der Gruppe als Willen Gottes erkannt werden konnte, wird das Anliegen unterstützt. Das bedeutet, das die Monatsversammlung das Anliegen zu ihrem eigenen Anliegen gemacht hat. Je nach dem um was es sich handelt, wird ein Mitglied der Monatsversammlung (oder eine Gruppe von Mitgliedern) ernannt, die das Anliegen in der nächsthöheren Orgnisationseinhei vertritt. So wird das Anliegen von einer Monatsversammlung zum Beispiel in eine →Bezirksversammlung getragen. Dort wird das Anliegen erneut geprüft. Auf diese Weise wird das Anliegen einer immer größeren Gruppe bekanntgemacht (und geprüft). Durch die Unterstützung eines Anliegens (acting under concern) wurden viele bekannte Organisationen gegründet. So zum Beispiel das American Friends Service Committee, Don't Make a Wave Committee (eine Vorläuferorgansation von Greenpeace), Oxfam und Amnesty International.

Conservative Friends
Conservative (Deutsch: Konservativ) ist hier nicht im politischen Sinne gemeint, sondern im theologischen Sinne. Dieser Flügel orientiert sich also eng an den Überzeugungen der →Frühen Freunde. Also Old School Quaker, wenn man so will. Das Ohio Yearly Meeting wird zum Beispiel diesem Conservative-Flügel zugeordnet. Sie haben eine →unprogrammed Versammlung (also ohne Liturgie), sind →non-pastoral (haben also keine Pastoren) und haben eine Christ-centered (also christozentrische) Theologie. Politisch und gesellschaftlich werden konservative Quäker im Verhältnis zu anderen Glaubensgemeinschaften in den USA als sehr liberal wahrgenommen. Von den drei Hauptströmungen ist der konservative Zweig der mit den geringsten Mitgliederzahlen. Siehe auch →New Foundation Fellowship.


Convinced Friend
Gemeint sind Quaker die einmal bewusst aus Überzeugung zum Quakertum über getreten (konvertiert) sind. Das Pendant ist quasie das →Birthright Membership. Im gegensatz zum Birthright Membership wird Member by Convincement von allen Versammlungen anerkannt. Strittig ist aber wieder ob jemand Quaker ist, wenn er sich zum Quakertum bekennt und danach lebt; oder erst, wenn er in einer →Monatsversammlung als Mitglied aufgenommen wurde. Es gibt einige Beispiele in der Quakergeschichte, wie zum Beispiel bei Benjamin Lay, wo keine formale Mitgliedschaft bestand (oder verloren ging) und die trotzdem unbestritten als Quaker gelten. In den Frühen Anfängen des Quakertums bezeichnete das conviction die Umkehr im Christlich-Theologischen Sinne. In Anlehnung an die prophetische Ermahnung wie in Mt 3,1 oder Mk 1,5. Also nicht der Übertritt zu einer bestimmten Konfession, sonder die Umkehr zurück auf den rechten Weg[6]. So spricht etwa George Fox in seinen bekannten Tagebüchern nicht davon, das Menschen für das Quakertum, sondern "für die Wahrheit" gewonnen wurden. Ein Eintritt in die Glaubensgemeinschaft war damit nicht (immer) verbunden [7]

D

dark countries
Auf grund schlechter Erfahrungen (siehe z.B. John 'Love' Luffe) mieden die frühen Quakermissionare katholische Länder und nannten sie dark countries. Dunkelheit stand immer metaphysisch für die Abwesenheit von Gotteswirken. Menschen, die einen schlechten Lebenswandel führten, wurde oft vorgeworfen der Finsternis verfallen zu sein.[8]

Das von Gott in Jedem
Ein Konzept in der Quakertheologie. Siehe →Inneres Licht.

Datumsformat
Im frühen Quakertum wurden die Monatsbezeichnungen (Januar, Februar, März...) und die Wochentage (Sonntag, Montag, Dienstag...) als heidnische Begriffe abgelehnt. Statt dessen wurde zum Beispiel gesagt "7.3.1680" statt "7. März 1680". Für Sonntag wurde zum Beispiel "Ersttag" und für Mittwoch "Vierttag" gesagt. Einige wenige konservative Quaker tun das heute noch. Mit heidnischen Vornamen hatten die frühen Quaker übrigens keine Probleme. Siehe auch Artikel "Quäkergebräuche".

Deutsche Jahresversammlung
In den 1920er Jahren gab es zwei Deutsche Jahresversammlungen. Eine er konservative ( →Conservative Friends mit Schwerpunkt Süddeutschland, und eine liberal bürgerliche (→Liberales Quäkertum) mit Berlin, als geographisches Zentrum. Heute existiert nur noch die liberal-bürgerliche Deutsche Jahresversammlung. Die Deutsche Jahresversammlung hatte nie mehr als unter 600 Mitglieder. Heute etwa 270. Die Deutsche Jahresversammlung hat zwei Besonderheiten. 1.) Betreut sie keine selbständigen →Monatsversammlungen sondern Einzelmitglieder. 2.) Ist sie die Jahresversammlung von zwei Ländern: Deutschland und Österreich. Also müsste sie eigentlich Deutsch-Österreichische Jahresversammlung heißen. [9][10]

Doppelmitgliedschaft
Gemeint ist die Mitgliedschaft in Mehreren Gemeinschaften oder Kirchen gleichzeitig. Das wahr in frühen Quakertum unmöglich. Selbst das Heiraten außerhalb der Gemeinschaft war absolute Ausnahme und hatte automatischen Ausschluss aus der →Gesellschaft der Freunde als Folge. Im Quakertum des 20. Jahrhundert in Deutschland wahren aber die meisten Quaker der 2. Deutschen Jahresversammlung (also die von 1925 mit dem Zentrum in Berlin) Mitglieder einer weiteren meist evangelischen oder katholischen Landeskirche. Das war eine Konzession an das vorwiegend bürgerliche Spektrum. Bis Heute ist aber eine Doppelmitgliedschaft in den meisten Jahresversammlungen auf der Welt unüblich (Seite auch Deutsche Jahresversammlung).

E

early friends
Siehe →Frühe Freund.

Elders
Siehe →Ältester

Epistle
Briefe zwischen Versammlungen. Z.B. Mit berichten über abgehaltene →Jahresversammlungen

Esoterische Quäker
Esoterische Strömungen gab es schon seit den Anfängen des Quakertums. Durch George Fox wurden diese aber bekämpft und zurückgedrängt. Eine überaus interessante Person und Vertreter diese Strömung in den Anfängen des Quäkertums war Franciscus Mercurius van Helmont. Aber auch heute noch ist diese Strömung gerade im →Liberales Quakertum und →Universalistischen Flügel des Quakertums überaus präsent. Und auch in der Deutschen Jahresversammlung (Siehe betreffender Artikel).

Evangelical Friends
Die Evangelical Friends sind von den heute existierenden Flügeln - rein äußerlich - am weitesten von Urquakertum entfernt. Sie haben viele Dinge wieder eingeführt, gegen die George Fox und seine Freunde gekämpft und wo für sie Gesundheit und Leben aufs Spiel gesetzt haben. Die Evangelical Friends nennen ihrer Versammlungshäuser wieder Kirchen, wo gegen auch William Penn in "Ohne Kreuz keine Krone"" ausführlich Stellung genommen hat.[11] Bei den Evangelical Friends gibt es auch wieder Pastoren, liturgische Gesänge und zum Teil sogar Taufen mit Wasser. Ein weiteres Merkmal ist die Betonung der Missionstätikeit und die Autorität der Bibel und der Heilsrelevanz von Jesus als der Christus. [12]

F

Facing Benches
In älteren Versammlungshäusern (englisch: meeting house) gibt es eine spezelle anordnung der Sitzbänke. Dabei gibt es eine einzelne Bank die etwas erhoben ist und den anderen Bänken gegenüber steht. Dort sitzen die so genannten gewichtigen Freunde (engl. →Weighty Friends), von denen zu erwarten ist, das sie in der Andacht das Wort ergreifen und zur Versammlung sprechen werden. Das sind oft und traditionell die Ältestent (→Ältester) und die →recorded ministers. Heute ist diese Form der Bestuhlung unüblich geworden. Der liberale Flügel (→Liberal Friends) verzichtet meist völlig auf recorded ministers und der evangelikale beziehungsweise pastoralen Fügel (→Evangelical Friends, →Pastoral Friends) hat im Grunde jetzt seine Pastoren.
Zwei deutsche ausgaben von "Quäker. Glaube und Wirken". Links von 1951 und rechts von 2002

Faith and Practice
Ein Buch was von den jeweiligen Jahresversammlungen herausgegeben und ständig weiter entwickelt wird. Das Buch soll Leitlinie und Anregung in spirituellen und Praktischen Dingen sein. Der Titel der Deutschen Jahresversammlung lautet „Quäker Glaube & Wirken“[13]

Finsternis
dark countries

Five Years Meeting
Vorläuferorganisation von Friends United Meeting.

Free Quakers
Eine Abspaltung von Quäkern, die von ihren Versammlungen ausgeschlossen wurden, weil sie sich an den amerikanischen Unabhängigkeiskrig beteiligten. Als Gründer ist Samuel Wetherill bekannt. Das ein zigste Versammlungshaus von ihnen steht noch heute in der 5th und Arch Street in Philadelphia. Es wurde mit prominenter Unterstützung wie Washington und Benjamin Franklin 1783 errichtet. Es war ein Prinzip der Free Quakers niemanden aus zu schießen. weder aus theologischen noch aus moralischen Gründen. Nachdem einige Jahre niemand mehr die Andachten besucht hatte, wurde das Versammlungshaus 1834 geschlossen. [14][15]

Freund(e)
Zum Teil bezeichnen sich Quaker untereinander als Freund. Streckenweise wurde der Begriff inflationär oder floskelhaft benutzt, was als unaufrichtig empfunden wurde, so das es einige ablehnen, grundsätzlich aller Quaker als Freunde zu bezeichnen. Abgeleitet wird das von der Bezeichnung Religiöse Gesellschaft der Freunde. Und so benutzen viele Quaker unreflektiert Freund als stehenden Begriff für Mitglied'. Die ursprüngliche Bedeutung für die frühen Freunde ist aber der Bezug auf das Johannes-Evangelium 15,11-15. Wenn die (frühen) Quaker also jemanden als Freunde ansprachen, wollten sie damit zum Ausdruck bringen, das sie in dem Gegenüber jemand zu erkennen glaubten, der in der Nachfolge Jesu lebte. Ein Freund musste also nicht unbedingt ein Mitglied der eigenen Glaubensgemeinschaft sein, sondern ein Freund Jesu sein und ein Leben führen, was tadellos ist (nicht trinken, morden, stehlen, etc.).

Freunde der Freunde
(englisch Attender) Sind Menschen die mit dem Quakertum sympathisieren und engen kontakt zu Quakern pflegen, aber selber keine Quäker sind.

Friedensausschuss
koordiniert das Engagement der deutschen Quäker für friedliche Konfliktlösung.


Friedenszeugnis
Siehe Artikel Quäkerzeugnis

Friends
Freunde

Friends House
Meeting House

Frühe Freunde
(englisch early friends) Damit ist die erste Quakergeneration gemeint, namentlich zum Beispiel George Fox und William Penn.

Führung
...oder sich geführt fühlen. (englisch Leading) Sich innerlich durch Gott zu etwas angetrieben Fühlen. Oder spüren, das jemand von Gott geführt wird.

G

Geschäftsversammlung
Die Geschäftsversammlung ist eine Zusammenkunft der Mitglieder einer Versammlung, (es kann eine →Monats-, Vierteljahres- oder →Jahresversammlung sein. Oder auch einfach eine →Andachtsgruppe) um organisatorisch-administrative Dinge zu besprechen und zu entscheiden. Die Geschäftsversammlung wird so verstanden (Im Geist der Andacht- das auf den Wellen Gottes gewartet wird und versucht wird zu ergründen, was in Gottes Sinne ist. Eine Geschäftsversammlung besteht aus Tagesordnungspünkten und darf ein →Beschluss oder mehrere Beschlüsse verabschieden. Siehe auch bzw. →right ordering

Gesellschaft, Die Kurzform von "Die Religiöse Gesellschaft der Freunde".

Gathered Meeting
Es gibt im Deutschen kein stehenden Begriff dafür. Gemeint ist, das die Teilnehmer einer Andacht das Gefühl hatten, das die Versammlung ganz besonders von dem Geist Gottes erfüllt war. Vielleicht könnte man von einer gnadensreichen, erfüllten oder intensiven Andacht im Deutschen sprechen.

Gewichtige Freunde
Weighty Friends

Great Separation
Die erste große Spaltung im Quäkertum. Auch Hicksites-Orthodox-Schisma genannt. Sie begann im Jahre 1827/28 im Philadelphia Yearly Meeting. Dem war ein längerer schwelender Streit vorausgegangenen, der sich an der Person Elias Hicks polarisierte. Bei der Spaltung schlugen sich ungefähr zwei Drittel der Mitglieder auf die Seite von dessen Flügel, der später Hicksite genannt wurde. Der andere Teil der Versammlung bildete den Flügel der als Orthodox bezeichnet wurde. Hicksites betonten die Bedeutung des Inneren Lichtes, der Glaubens- und Gewissensfreiheit, während die Orthodoxen die Bedeutung der Bibel und der Buße betonten. In der Folgezeit kam es zu ähnliche Spaltungen in New York, Baltimore und andern Versammlungen. Die Hicksite wurden zunächst von der Britischen Jahresversammlung nicht anerkannt, weswegen wohl auch der andere Flügel orthodox, also rechtgläubig genannt wurde. [16]

Gruppe
Monatsversammlung

(Örtliche) Gruppe
In Deutschland und Österreich zum Teil verwendete Bezeichnung für →Monatsversammlung.
Elizabeth Fry

Gurneys
Einflussreiche alte Quäkerfamilie. Bekannteste Mitglieder sind: Joseph John Gurney, Elizabeth Fry geb. Gurney und Samuel Gurney.

Gurneyite Quakers
Abspaltung, die aus dem →Gurney-Wilbur-Schisma hervorging. Gurneyite Quakers gingen dazu über, bezahlte Prediger/Pastoren, festgelegte Zeremonien und Kirchengesang einzuführen. Sie lehnten sich dabei sehr stark an den Protestantismus an.

Gurney-Wilbur-Schisma
Eine Aufspaltung der orthodoxen Linie, die aus dem ersten Großen Schisma in Nordamerika hervor ging (→Hicksites-Orthodox-Schisma). Der eine Flügel der Abspaltung wurde Gurneyite Quakers genannt, nach ihrem Wortführer Joseph John Gurney. Der andere Zweig wurde Wilburite Quakers' genannt; nach deren Wortführer John Wilbur.

GYM
German Yearly Meeting, →Deutsche Jahresversammlung. →Jahresversammlung

H

Hausausschuss
Einrichtung in Deutschland, die das Quäkerhaus in Bad Pyrmont betreut.

Heilige Experiment
Als solches wurde die erste (und einzige) Quäker-Kolonien in Pennsylvania genannt, wo die Quäker die Regierung stellten.
Elias Hicks

Hicksite
Name des eine der entstandenen Flügel, bei der →great separation. Benannt nach Elias Hicks.

Hicksites-Orthodox-Schisma
great separation

Hold in the Light
Im Deutschen wird gesagt Im Licht halten. Oft verwendet für "jemanden in das Gebet einschliessen". Also eine Fürbitte.

I

I hope so
Eine Redewendung aus dem Britischen Raum. Wenn in der →Geschäftsversammlung der →Schreiber (engl. →Clerk) das Protokoll verliest und die anwesenden fragt, ob es so fest gehalten werden soll/kann, dann antworten die Anwesenden "I hope so" ("Ich hoffe") oder "yes", im Sinne von "I hope that this is the true guidance of the Holy Spirit" ("Ich hoffe, das dies unter der Leitung des Heiligen Geistes steht").

Im Licht halten
Hold in the Light

Im Geist der Andacht
(entspricht in etwa das Englische: →right ordering). Bezeichnet eine →Geschäftsversammlung, deren Teilnehmer sich an Kommunikationsrichtlinien ähnlich einer Andachthält. (Z.B: nicht einander ins Wort fallen, kurzes Schweigen nach jedem Beitrag, usw).

Independent Meeting/Quaker
Traditionell sind die Quakerversammlungen (Gemeinden) sehr locker und autonom organisiert. Die →Vierteljahresversammlungen und die →Jahresversammlungen haben in erster Linie informellen Charakter. Trotzdem gibt es auch Versammlungen die sich überhaupt nicht überregional organisieren. Diese werden Independent Meetings genannt.[17]

Innere Bestrafung/Züchtigung
Gerade William Penn sah in dem →innerem Licht nicht nur die Stimme der Tröstung sondern auch die der Anklage.[18] und letztlich auch der Strafe und Züchtigung (in Sinne von Erziehung).

Innere Gnade
Gnade im Sinne von Erlösung. Also nicht die Erlösung von äußerlichen Leiden in dieser Welt, sondern die Erlösung vonn dem Anhaften an der Weltlichkeit, Verblendung und Sünde. Oft wird innere Gnade eng im Zusammengang mit dem inneren Licht verstanden.[19]

Innere Offenbarung
synonym →Inneres Licht

Innere Kraft
synonym →Inneres Licht

Innere Stimme
synonym →Inneres Licht

Innerer Christus
synonym →Inneres Licht

Innerer Judas
Ist im übertragenen Sinne gemeint. Das, was man heute vielleicht flapsig "den inneren Schweinehund" nennen würde, also die Bequemlichkeit und Selbstsucht, die (mit Hilfe Christi bzw. dem →inneren Licht) überwunden werden muss.[20]

Inneres Licht
Zentrales Konzept in der Quäker-Theologie. Zentrale Aussage ist, dass sich Christus in jedem Menschen offenbart. Also dass jeder Mensch in einem inneren Zwiegespräch mit Christus kommen kann und soll und dass das der Schlüssel zur Gnade und letztlich zur Erlösung ist. Quäker glauben nicht (wie oft missverstanden), dass jeder Mensch Christus sei oder ein Teil von ihm. Siehe hierzu auch den Artikel Quäkertheologie.

Inneres Ohr
synonym →Inneres Licht

Inneres Zeugnis
synonym →Inneres Licht

Innerlich kreuzigen
synonym →Innere Bestrafung/Züchtigung

J

Büro des Britain Yearly Meeting in London

Jahresversammlung
Organisatorische Einheit, die unter sich mehrere Monatsversammlungen oder Vierteljahresversammlungen organisiert. Manchmal ist auch das jährliche Zusammentreffen, das von der Jahresversammlung organisiert wird, gemeint.
George Fox

Journal
Tagebuchähnliche Aufzeichnung. Die beiden bekanntesten sind wohl die von George Fox und John Woolman. Meist wurden Journale speziell für die allgemeine Veröffentlichung geschrieben. Oft lagen die geschilderten Ereignisse bei der Aufzeichnung Jahrzehnte zurück.

Jungfreunde
Junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren meist aus Quäker-Familien, die sich am religiösen und/oder kulturellen Leben der Quäker-Gemeinschaft beteiligen. Oder auch junge Erwachsene von →"Freunden der Freunde". Dieser Status kann in der Regel bis zum 30. Lebensjahr beibehalten werden. Danach werden sie als "Freunde der Freunde" bezeichnet, wenn sie sich nicht haben aufnehmen lassen und trotzdem weiter Kontakt zur Quäker-Gemeinschaft pflegen. Jungfreunde bekleiden in der →Deutschen Jahresversammlung zum Teil auch Ämter. Haben aber in Geschäftsversammlungen kein Stimmrecht.[21]

K

Keith-Kontroverse
Gemeint waren die heftigen Streitigkeiten um die Person George Keith.[22][23] Dabei ging es um die Frage ob die Bibel oder das Innere Licht die höhere Auorität hätten. Eine Frage, die im Quakertum immer wieder aufkeimen sollte und zu mehreren Schismen führte. So auch zur →great separation.

Konservative Quäker
englisch: →Conservative Friends

Kryptoquäker
Von griechisch krypto: geheim, verborgen. Ein Quäker, der sich nicht öffentlich als Quäker zu erkennen gibt, also ein Geheimquäker. Das gab es gelegentlich im 17. Jahrhundert, zu Zeiten schwerer Verfolgung, als nicht alle Quäker den Mut hatten, zu ihrer Gemeinschaft zu stehen. Verdächtigen Personen, die irgendwie als Quäker erschienen, wurde auch vorgeworfen, Kryptoquäker zu sein.[24]
Wharton, circa 1901

Kulturquäkertum
In Anlehnung an Kulturprotestantismus. Gemeint ist, wenn die Werte des Quäkertums wie Pazifismus, Einfachheit und Gerechtigkeit nur noch Lippenbekenntnisse sind. Ein gutes Beispiel dafür ist Joseph Wharton. In der Bedeutung und Unschärfe ähnelt es auch dem Renterismus, ein Begriff, den George Fox oft verwendete, um allzu weltlich orientierte Mitglieder zu tadeln und als dekadent zu brandmarken.[25]

L

Lay down
Wird verwendet um auszudrücken, dass ein Ausschuss, eine Versammlung oder ein Prediger-/Lehr-Auftrag (→ministry) nicht mehr von Bedeutung ist und aufgelöst wird.

Leading
im Deutschen Führung oder sich geführt fühlen. Sich innerlich durch Gott zu etwas angetrieben fühlen.

Liberal Friends
Der Flügel der aus dem →Hicksites-Orthodox-Schisma herforgetreten ist und sehr liberale theologische Ansichten vertritt.

Liberales Quakertum
Liberal Friends

Literaturausschuss
Ein Ausschuss der →Deutschen Jahresversammlung der für die publizistischen Tätigkeiten verantwortlich ist.

M

Meeting for Business
Oder auch Business Meeting. →Geschäftsversammlung.

Meeting for Sufferings
Heute: der Arbeistsausschuss der →Britain Yearly Meeting. Der Name hat historischen Gründe: Eine Versammlung mit berufenen Mitgliedern, die zur Zeit der Verfolgung zusammen kamen um über Hilfsmaßnahmen zu beraten. Eine Aufgabe des Meeting for Sufferings war es, die →Monatsversammungen ab zu fragen, welche Mitglieder erschlagen wurden, im Gefängnissen saßen oder wessen Eigentum beschlagnahmt wurde. Als Gegenmaßnahmen wurden Gefängnisbesuche organisiert, Eingaben beim Parlament und Richtern verfasst und Gelder verteilt.

Meeting for Worship
Siehe →Andacht
Meeting House Moorestown, NJ, USA

Meeting House
Versammlungshaus. Wurde bewusst nicht als "Kirche" bezeichnet, da im Quäkertum die Gemeinschaft der Gläubigen dieser Begriff vorbehalten war. Siehe Ekklesiologie (Quäkertum). Dieses trifft aber nicht auf die →Evangelical Friends zu. Diese nennen ihre Versammlung (Gemeinde) Versammlungshäuser mittlerweile wieder undifferenziert Church also "Kirche".

Member by Convincement
Siehe →Convinced Friend

Minister
Das was in anderen Konfessionen der Prediger ist. Hat im liberalen Quakertum kaum noch eine Bedeutung. In ursprünglichem Sinn ist der Begriff eng verbunden mit Mission und Zeugnis geben. Minister haben keine Ausbildung oder formale Berufung. Wenn Minister das besondere Vertrauen von einer Versammlung hatten, bekamen sie ein Sendbrief für ihre Reisen.[26]

Ministry
Siehe →Beitrag

Minute
Siehe →Beschluss und →travelling minute und →Secretarial Minute

MM
Abkürzung für Monthly Meeting. Zu Deutsch →Monatsversammlung.

Monatsversammlung
kleinste organisatorische Einheit im Quäkertum. Das was in anderen Glaubensgemeinschaften "(Kirchen-)Gemeinde" genannt werden würde. In der Deutschen Jahresversammlung bestehen die Monatsversammlungen aus selten mehr als ein Dutzend Mitgliedern.

Monthly Meeting
Zu Deutsch →Monatsversammlung.

N

New Light(-Bewegung)
Historisch. Eine liberale Splittergruppe innerhalb der Britischen Quäker des späten 18. Jahrhunderts. Heute keine Bedeutung mehr.

New Foundation Fellowship
Ist kein Schisma oder Flügel, als mehr eine "Erneuerungsbewegung". Einige Freunde, vor allem wohl in den Liberalen Flügeln, versuchen die Erinnerung an die →Frühen Freunde wach zu halten und sich auf alte Traditionen zu besinnen. Die New Foundation Fellowship ist auch in der Deutschen Jahresversammlung vertreten. So bemühen sich einige Mitglieder seit Jahren (vergeblich), das Tagebuch von George Fox neu zu übersetzen und im Verlag der Deutschen Jahresversammlung herauszubringen.[27]

non-pastoral
Damit sind alle Gemeinden gemeint, die keine Pastoren haben. Also zumeist die →liberalen und die →konservativen Quaker (engl. Conservative Friends).

Notion
Begriff der von George Fox gebraucht wurde. Im Sinne von: Idee, Begriff, Vorstellung, Ahnung, Ansicht, Meinung, Konzept.

Nontheist Friends
Unscharfer Begriff. Bezeichnet eine Bewegung innerhalb des liberalen Quakertums, der sich entweder von überlieferten Gottes-Bildern trennt oder völlig die Existenz einer göttlichen Instanz verneint. [28]

O

Ordner
engl. →Overseers

Ordnung des Zusammenlebens
(engl. "Book of Discipline") ein Buch, das von einer Jahresversammlung erstellt wird und die wichtigsten Verfahrensweisen bescheint für das Gemeindeleben und die Mitglieder. Der Inhalt kann von Jahresversammlung zu Jahresversammlung variieren.

Overseers
Waren zunächst berufene Ämter, die überprüften, ob die Mitglieder die Regeln eines sittsamen Lebens einhalten. Dazu gehörten auch Hausbesuche. Heute wird in keiner der drei Flügel das Amt in seiner ursprünglichen Funktion berufen. Bei größeren Versammlungen werden Overseers eingesetzt um den geordneten Ablauf zu gewährleisten.

Outreach
Wird verwendet für Öffentlichkeitsarbeit. Vor allem beim liberalen und konservativen Zweig. Der evangelikale spricht eher von Mission und handelt auch so offensiv, wo gegen, die anderen beiden Flügel eher zurückhaltend sind.

Original 13
Bezeichnung für die 13 Familien aus Krefeld die im 17. Jahrhundert unter der Führung von Franz Daniel Pastorius nach Pennsylvania auswanderten und 1683 Germantown bzw. Deitscheschteddel gründeten. Diese Familien konvertierten wahrscheinlich zum überwiegenden Teil, zum Quakertum. Fünf Jahre später, 1688 initiierten aus der Gruppe Abraham Isacks op den Graeff, Herman Isacks op den Graeff, Gerrit Henderich und Pastorius den ersten Protest gegen die Sklaverei in Amerika (Siehe auch: Geschichte von Philadelphia).

Orthodox Friends
Der Flügel der sich →great separation abspaltete.

OYM
Abkürzung für Ohio Yearly Meeting. Siehe →Jahresversammlung

P

Pastoral Friends
non-pastoral.

plain dress
Abgeleitet aus dem "Zeugnis der Einfachheit" und bedeutet einfache, schlichte und funktionelle Kleidung. Früher verächtlich "Quäkeruniform" genannt. Siehe auch Quäkerzeugnis.

plain speech
Weglassen von Höflichkeitsfloskeln. Siehe auch Quäkerzeugnis.

Proceed as Way Opens
Etwas tun, ohne alle Details abzuklären, in dem Vertrauen auf Führung (Gottes).

Programmierte
meint Gemeinden/Versammlungen mit →Programmierte Andacht.

Programmierte Andacht
Andachten/Gottesdienst mit vorgegebenen Ablauf (Programm). Zumeist bei dem →evangelikalen Flügel an zu treffen.

Q

Quakerbibel
Die so genannte "Quäkerbibel" ist eine Bibelübersetzung von dem Quaker Anthony Purver (1702–1777) aus dem Jahre 1764[29]. Quaker benutzten aber nie ausschließlich nur eine bestimmte Übersetzung.

Quaker by Convincement
Convinced Friend

Quäker Glaube & Wirken
Faith and Practice

Quaker Gray
Umgangssprachlich. In USA und GB assoziiert man Grau mit Quaker, da diese lang Zeit grau gekleidet waren. →plain dress

Quaker Meeting House
Meeting House

Quaker Universalist Fellowship
Das ist kein selbständiger Zweig des Quäkertums, sondern eine Bewegung innerhalb des Quäkertums, ähnlich wie →New Foundation Fellowship nur quasi in die genaue Gegenrichtung. Die Anhänger gehen so weit, das sie die Auffassung vertreten, das man auch als Hindu, Buddhist oder Moslem Quäker sein kann. Das Quäkertum eben etwas universelles ist.[30]

Quaker Youth Pilgimage
Eine Reiseveranstaltung für Jugendliche und junge Erwachsene (zu meist aus Quaker-Familien) die gemeinsam reisen und sich mit der Quakergeschichte und -gegenwart beschäftigen. Diese Reisegruppen sind international und die Teilnahme einmalig. Die nicht unerheblichen Kosten werden zum Teil von den gastgebenden Gemeinden und den Heimatgemeinden (→"Jahres- und Manatsversammlungen") übernommen.

Quakerspeak
die für Quäker verständliche, aber für Nicht-Quäker oft verwirrende Begriffe des Quäkertums.

Quarterly Meeting
Vierteljahresversammlung

R

Recorded Minister
Prediger oder spiritueller Leiter der das besondere Vertrauen einer Versammlung geniest. Für das recording gibt es ein definierten Prozess der in der →Ordnung des Zusammenlebens festgehalten ist. Sieh auch →Ministry / Minister

Redebeitrag
Beitrag
Quäkerfriedhof in Deutschland, Bad Pyrmont (2008)

Richard-Cary-Vorlesung
Eine traditionelle Vorlesung während der →Dautschen Jahresversammlung. Als Sprecher werden angesehene Persönlichkeiten des Quäkertums eingeladen. Siehe auch Artikel Deutsche Jahresversammlung. Benannt ist die Verlesung nach dem US-Amerikanischen Quaker Richard L. Cary (1886-1933). Er lebte von 1930 bis zu seinem Tod in Berlin, wo er das Quäkerbüro (damals noch "Internationales Sekretariat der Religiösen Gesellschaft der Freunde") leitete. Nach seinem Tod, sammelten Freunde von Cary Geld für eine Stiftung die es ermöglichte, auf den Jahresversammlungen Vorträge zu organisieren. Durch die Währungsreform nach dem zweiten Weltkrieg war der Stiftungsstock entwertet worden und die Dautschen Jahresversammlung übernahm die Finanzierung. Die Urne von Cary ist auf dem (Urnen-)Friedhof des Quäkerhaus in Bad Pyrmont beigesetzt.[31][32]

Richmond Declaration
Die Richmond Declaration wurde 1877 von →evangelikalen Quakern formuliert und mündete in die zweite große Spaltung.[33]

Right ordering
Für einige Dinge im Speziellen in →Geschäftsversammlungen gibt es definierte Verfahren. Wird der übliche Verfahrensweg verlassen, kann ein Beteiligter z.B. feststellen: "...this meeting is not in right ordering." Siehe auch →Im Geist der Andacht

S

Schreiber
engl. →Clerk

Secretarial Minute
Wird in englischsprachigen Quäkertum verwendet, um ein allgemeines Gesprächsprotokoll in der üblichen geschäftlichen Sinne von einem quäkerlichen →Minute (deutsch: →Beschluss) zu unterscheiden. Da auf Deutsch die Begriffe Beschluss und Protokoll klar voneinander getrennt sind, wird in deutschen Quäkertum der Begriff Secretarial Minute nicht verwendet.

Sendschreiben
travelling minute

Schreiber-Team
Ein Kunstwort (aus Schreiber engl. →Clerk und Team), das nur im deutschsprachigen Raum verwendet wird. Hintergrund ist, dass seit geraumer Zeit die Deutsche Jahresversammlung Probleme hat, alle Ämter zu besetzen. Aus der Not heraus werden jetzt die Ämter z.T. doppelt besetzt, um die Last der Arbeit und Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen.[34]

sense of the meeting
bedeutet, dass eine Versammlung spürt, dass sie von Gott geführt wird und dass Beschluss zu etwas gefasst werden kann.

Speaking Truth to Power
Wichtiges Konzept im Quakertum und engverbunden mit den s.g. Quäkerzeugnis. Gemeint ist, das man moralisch dazu verpflichtet ist, die Wahrheit zu sagen, auch und gerade zu den Mächtigen.[35] So ist der Quaker John 'Love' Luffe bekanntgeworden durch den Versuch 1658 Papst Alexander VII bekehren zu wollen. Er kam bei diesem Versuch in Rom ums leben.[36]

Speaks to my condition oder Friend speaks my mind
Frei übersetzt: spricht zu meinem Zustand oder er spricht in meinem Sinne. Je nach Betonung und Zusammenhang kann das alles zwischen einfacher Zustimmung zum Gesagten, bis hin zu einem mystizischem Erlebnis von Gott bedeuten. (Vgl: George Fox / Pendle Hill / "There is one, even Christ Jesus, that can speak to thy condition")

Sufering
Meeting for Sufferings

T

Testimony
Zentrales Element es Quakertums. Das Verständnis vom "Zeugnis geben" unterscheidet sich fundamental von dem der anderen christlichen Gruppen. Sie hier zu den Artikel Quäkerzeugnis.

That of God in everyone
Im Deutschen "Das von Gott in Jedem.". Umschreibung für das Konzept des Inneren Lichts. →Inneres Licht

travelling in the ministry
ein Wanderprediger (→Minister) mit einem Sendschreiben (→minute) und Auftrag seiner Heimatgemeinde (Monatsversammlung, kaum noch gebräuchlich.

travelling minute
Sendschreiben der Heimatgemeinde, in der eine Empfehlung ausgesprochen wird, ein Gruß oder das besondere Vertrauen gegenüber dem Überbringer zum Ausdruck gebracht wird. Also so etwas wie ein Reisedokument.[37]

travelling in the ministry
In einen (spirituellen) Auftrag oder auch Anliegen (→Concern) reisen.

U

Universalistischen Flügel
Siehe Artikel "Universalismus (Religionswissenschaft)".

unprogrammed
Im Deutschen "Unprogrammiert". Bezieht sich auf eine Andacht ohne liturgische Planung. Siehe →Programmierte Andacht.

V

Valiant Sixty
Eine Gruppe von Frühen Freunden, die eine Führungsrolle einnahmen und sich aktiv um die Verbreitung ihrer Botschaft bemühten. Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen: Edward Burrough, Margaret Fell, Mary Fisher, George Fox, Elizabeth Hooton, Francis Howgill, James Nayler und George Whitehead


Quakerversammlung 17. Jahrhundert mit predigender Frau.

Versammlung
Je nach Kontext ist entweder der Gottesdienst gemeint, oder die Gemeinde. Das Wort Gemeinde wird meist nicht verwendet um eine Quakergemeinschaft zu bezeichnen. Das rührt aus dem Kirchenverständniss der Quaker (Siehe Ekklesiologie (Quäkertum)), die Kirche ausschließlich als Gemeinschaft der Gläubigen versteht, und nicht als Gebäude oder Institution. Versammlung bezeichnet also lediglich eine nicht näher bezeichnete Organisationseinheit.

Vierteljahresversammlung
(engl. Quarterly Meeting) oder im Deutschen auch →Bezirksversammlung, organisatorische Einheit, die mehrere Monatsversammlungen unter sich vereint.

W

"waiting on the Lord"
Redewendung/Umschreibung für die Geisteshaltung während des Quaker-Gottesdienst (→Stille Andacht").[38] Damit soll die Erwartung ausgedrückt werden, das auf eine Offenbarung von Gott gewartet wird.

Weighty Friends
Damit werden Mitglieder bezeichnet deren Wort besonderes Gewicht in der Versammlung hat.

Wilburite-Gurneyite-Schisma
Gurney-Wilbur-Schisma

Wilburite Quakers
Gurney-Wilbur-Schisma

Wilburite(s)
Gurney-Wilbur-Schisma

Wochentage
Datumsformat

Worship Group
Damit ist keine Kirchen-Band gemeint, sondern eine lose Gruppe von Quakern, die keine →Monatsversammlung haben und auch sonst kaum oder gar keine administrativen Elemente. In Deutschen wird von Andachtsgruppe oder →Andachtskreis gesprochen.

Y

Yearly Meeting
Jahresversammlung

YM
Abkürzung für "Yearly Meeting" →Jahresversammlung

Z

Zeugnis
Siehe Quäkerzeugnis

Einzelnachweise

  1. Nachweislich benutzt wurde der Begriff während der Auseinandersetzungen in der Berliner Gruppe durch ein Schreiben vom 18. April 2008, von Horst Konopatzky
  2. William Penn: Ohne Kreuz keine Krohne. Kapitel 5, ISBN 978-3-8391-2608-0.
  3. Sie auch: Beanite in der engl. Wikipedia
  4. Sünne Juterczenka: Über Gott und die Welt - Endzeitvisionen, Reformdebatten, und die europäische Quäkermission in der frühen Neuzeit. Vandenhoeck&Ruprecht, 2008, ISBN 978-3-525-35458-2, S. 188, (1)94.
  5. Dazu zählt zum Beispiel das Moscow Monthly Meeting (MM), das Ramallah MM, Brummana MM, Barcelona MM, Hong Kong MM, Seoul MM und das Kinshasa MM. Siehe: Pink Dandelion: An Introduction to Quakerism. ISBN 0-521-60088-X, S. 177.
  6. Siehe: Heidi Blocher, Sucht zuerst das Reich Gottes und alles dieses Dinge werden euch gegeben werden., ISBN 9783929696431, 2011, Verlag Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quaker), Seite 29
  7. "George Fox - Aufzeichnungen und Briefe des ersten Quäkers", Übersetzerin: Margrit Stähelin, Tübingen, 1908, Verlag I.C.B. Mohr (Paul Siebek)
  8. Sünne Juterczenka: Über Gott und die Welt: Endzeitvisionen, Reformdebatten und die europäische Quäkermission in der Frühen Neuzeit. In: Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte. Band 143, Max-Planck-Institut für Geschichte, Vandenhoeck&Ruprecht, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-35458-2, S. 74. google books
  9. Siehe hierzu den Abschnitt Albrecht, Hans. In: Claus Bernet: Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst: Ein biographisches Lexikon. 2. Auflage. Bautz, Nordhausen 2008, ISBN 978-3-88309-469-4, S. 17-19. Zitat: "Hans Albrecht ist ein bedeutender Mitbegründer der Deutschen Jahresversammlung. Er verkörperte den bürgerlichen Flügel der Quäker." S. 18. Und im Kapitel "Stackelberg, Freiherr Traugott" von (1891-1970)"' auf S. 195 Zitat "[...] Hinderungsgründe schienen ihnen [den Stackelbergs] vor allem die überwiegend bürgerlich Sozialorientierung der Quäker in Deutschland, [...] und ihre zu intellektuell ausgeprägte Einstellung."
  10. Zu den Mitgliderzahlen siehe, Claus Bernet: Leben zwischen evangelischer Theologie und Quäkertum. In: Materialdienst. 02/2008, ISSN 0934-8522, S. 29.
  11. Siehe hier zu Kapitel 5, 6.Absatz,
  12. Die Geschichte der Evangelical Friends ist etwas komplizierter. In den 1870er und 1880er Jahren spalteten sich eine Reihe von Jahresversammlungen (Western 1877, Kansas 1880, Canada 1881, Iowa 1883) über die Frage ab, ob Pastoren eingeführt werden sollten. Die meisten Versammlungen die sich zu dem Pastoralen Zeig zusammenschlossen, kam aus dem Gurneyite-Zweig der eine Abspaltung von den Orthodox Friends waren. Sie schlossen sich zu dem Five Years Meeting (dem späteren Friends United Meeting) zusammen. Das war ein Zusammenschluss von Jahresversammlungen die für sich die Richmond Declaration von 1877 übernahmen. 1947 kam es zu einer weiteren Spaltung und der Gründung der Association of Evangelical Friends. Diese bestand bis 1970. 1965 formte sich die Evangelical Friends Association die dann 1989 zu Evangelical Friends Church International wurde. Heute ist der Flügel der Evangelical Friends deutlich der größte und es sieht nicht danach aus, als wenn sich daran in Zukunft etwas ändern wird. Der Wachstum der Evangelical Friends ist ungebrochen. Im Gegensatz zum den Liberal Friends die stagnieren und zum Teil auch schrumpfen. Siehe auch:www.evangelicalfriends.org und Evangelical Friends International in der englischsprachigen Wikipedia.
  13. Quäker. Glaube und Wirken. Religiöse Ges. der Freunde (Quäker), Bad Pyrmont 2002, ISBN 3-929696-29-0.
  14. History of the Free Quakers
  15. Siehe auch: Claus Bernet Samuel Wetherill. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. (BBKL). Band 30, Bautz, Nordhausen 2009, ISBN 978-3-88309-478-6, Spalte 1555–1557.
  16. Siehe: www.quakerinfo.org A Brief History of the Branches of Friends. (Stand: 9. Januar 2010); und Claus Bernet: 300 Jahre anglomaerikanische Beziehungen in Berlin: Die Quäkerpräsenz vom 17. Jahrhundert bis heute. In: Jahrbuch für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte. 67. Jahrgang 2009, S. 122.
  17. Sie z.B. das Ripley Quaker Meeting. Solange es Quaker gibt, solange gab es auch "theologische Insellösungen". Ein solches Beispiel stellt einer Gruppe wie diese aus Großbritannien, die nicht der Jahresversammlung →Britain Yearly Meeting angeschlossen ist da. Entscheidend ist im Grunde immer die jeweilige verwendete →#Ordnung des Zusammenlebens" in diesem Fall benutzt das selbständige Meeting die des Ohio Yearly Meeting, auch wenn es Geographisch eigentlich zum →#Britain Yearly Meeting gehört. Der Gruppe war in diesem Fall die theologische Ausrichtung der Britischen Jahresversammlung zu liberal.
  18. Siehe: Seite Kapitel 10 Abschnitt 10 und Kapitel 14 Abschnitt 1, in "ohne Kreuz keine Krone"
  19. So z.B. bei Willam Pan: Ohne Kreuz keine Krone. im Kapitel 2 Abschnitt 8. books.googl
  20. Siehe z.B. Willam Pan: Ohne Kreuz keine Krone: Studienausgabe. 2009, ISBN 978-3-8391-2608-0, S. 47.
  21. "Ordnung des Zusammenlebens", Auflage 2003
  22. Siehe Kirchenlexikon [1]
  23. Sünne Juterczenka: Über Gott und die Welt - Entzeitvisionen, Reformdebatten, und die europäische Quäkermission in der frühen Neuzeit. Vandenhoeck&Ruprecht, 2008, ISBN 978-3-525-35458-2, S. 42.
  24. Verwendungsbeispiel: Claus Bernet: Deutsche Quäkerschriften. Band 2: Deutsche Quäkerschriften des 18. Jahrhunderts. 2007, ISBN 978-3-487-13408-6, S. 371
  25. Siehe: Westfälische Forschungen, 60/2010 Verlag Aschendorff, Claus Bernet "Die Geschichte der Quäkergemeinde Minden [...]", Seite 505
  26. Siehe: Heidi Blocher, Sucht zuerst das Reich Gottes und alles dieses Dinge werden euch gegeben werden., ISBN 9783929696431, 2011, Verlag Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quaker), Seite 20
  27. Siehe: Website New Foundation Fellowship
  28. Siehe Website nontheistfriends.org
  29. Weiteres siehe Englische Wikipedia: Quaker Bible
  30. Sie auch universalistfriends.org Website
  31. "Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst: Ein biographisches Lexikon", Claus Bernet, Verlag: Bautz, Traugott; Auflage: 2.(3. Dezember 2008), ISBN 3883094692, Seite 43-44
  32. "Quäker", 6/2009, Seite 284+285, "Richard Cary-Vorlesung", Lutz Caspers, ISSN 1619-0394
  33. Siehe auch: en:Richmond Declaration
  34. Siehe "Quäker", 6/2010, ISSN 1619-0394, Seite 260-263.
  35. Quäker. Sep./Okt. 2010, ISSN 1619-0394
  36. Claus Bernet: Perrot, John. In: Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon. Band XX, 2002, Spalten 1160-1167.
  37. Siehe Claus Bernet, Seite 516, in Westfälische Forschung, 60/2010, Verlag Aschendof
  38. Siehe: Heidi Blocher, Sucht zuerst das Reich Gottes und alles dieses Dinge werden euch gegeben werden., ISBN 9783929696431, 2011, Verlag Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quaker), Seite 28

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