Grant Williams

Grant Williams

Grant Williams (* 18. August 1931 in New York City; † 25. Juli 1985 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler und Operntenor. Seine wohl bekannteste Filmrolle war die von Scott Carey in dem Science Fiction-Klassiker Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. (The Incredible Shrinking Man) von 1957.

Leben und Wirken

John Grant Williams, Sohn schottischer Eltern, begann bereits als Kind mit der Schauspielerei. Nach Abschluss der High School diente er zunächst von 1948 bis 1952 als Rekrut in der United States Air Force, u. a. während des Koreakriegs. Entlassen als Unteroffizier ging er auf das Queens College in Flushing, New York, wechselte zur Universität von Illinois und besuchte abschließend das City College of New York.

Williams war ursprünglich Sänger and trat fünf Spielzeiten lang in der New York City Opera auf, u. a. 1959 als Tenor-Buffo in der Welturaufführung von Hugo Weisgalls Six Characters in Search of an Author. Auch sang er zusammen mit dem Robert Shaw Chorale und trat als professioneller Klavierspieler auf. Zunehmend interessiert an der Schauspielerei nahm er Schauspielunterricht bei Lee Strasberg an der berühmten Schauspielwerkstatt Actors Studio in New York. Nach einigen kleinen Rollen am Broadway und im Fernsehen entdeckte ihn ein Talentsucher 1954 am Kraft Television Theater und Williams unterzeichnete zwei Jahre später einen Vertrag bei Universal Pictures. Sein Filmdebüt erfolgte 1956 in dem Film Red Sundown.

Noch im selben Jahr drehte er weitere sechs Filme, bevor ihm mit seinem siebten Film Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. (The Incredible Shrinking Man) der Durchbruch gelang. Trotz guter Kritiken und dem Erfolg des Films folgten glanzlose Rollen und Universal Pictures zog sich 1959 aus dem Vertrag zurück. Williams wechselte zu Warner Brothers und wirkte in der Fernsehserie Hawaiian Eye mit. Weitere Film- und Fernsehrollen folgten, aber sein Ruhm verblasste zunehmend. Nach Ende seiner Darstellerkarriere gründete er eine eigene Schauspielschule in Hollywood; gleichfalls schrieb er einige Bücher über die Schauspielkunst. Williams nahm später sporadisch weitere Rollen an. Seine letzte Filmrolle war 1972 im Film The Doomsday Machine.

Grant Williams war nie verheirat. Er starb im Alter von 53 Jahren an den Folgen einer Bauchfellentzündung. Er wurde auf dem Los Angeles National Cemetery beerdigt.

Filmografie (Auswahl)

  • 1956: Auf der Spur des Todes (Red Sundown), Regie: Jack Arnold
  • 1956: Klar Schiff zum Gefecht (Away All Boats)
  • 1956: Du oder ich (Outside the Law), Regie: Jack Arnold
  • 1956: Schüsse peitschen durch die Nacht (Showdown at Abiline)
  • 1956: In den Wind geschrieben (Written on the Wind)
  • 1957: Wem die Sterne leuchten (Four Girls in Town)
  • 1957: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. (The Incredible Shrinking Man), Regie: Jack Arnold
  • 1957: Das Geheimnis des steinernen Monsters (The Monolith Monsters)
  • 1959: The Lone Texan
  • 1960: 13 Fighting Men
  • 1960: The Leech Woman
  • 1961: Nur eine einzige Nacht (Susan Slade)
  • 1962: Immer Punkt 7 (The Couch)
  • 1963: Patrouillenboot PT 109 (PT 109)
  • 1971: How's Your Love Life?
  • 1972: Brain of Blood
  • 1972: Hydra verschollen in Galaxis 4 (The Doomsday Machine)

Weblinks


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