Hermann Grees


Hermann Grees

Hermann Grees (* 15. Juni 1925 in Ulm; † 24. November 2009 in Tübingen) war Professor für Geografie an der Universität Tübingen.

Nach einer Tätigkeit als Lehrer studierte er bei Friedrich Huttenlocher in Tübingen, promovierte und habilitierte dort schließlich 1973 mit einer Arbeit über "Ländliche Unterschichten und ländliche Siedlung in Ostschwaben". Seine wissenschaftliche Arbeit setzte sich v.a. mit der Frage ländlicher Sozialstrukturen und ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Dörfer im südwestdeutschen Raum auseinander.

Im Jahr 2000 wurde ihm die Robert-Gradmann-Medaille verliehen. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Tübinger Bergfriedhof.[1]

Inhaltsverzeichnis

Nachruf

Festschrift

  • S. Kullen (Hrsg.), Aspekte landeskundlicher Forschung. Beiträge zur sozialen und regionalen Geographie unter besonderer Berücksichtigung Südwestdeutschlands. Festschr. H. Grees. Tübinger geograph. Stud. 90 (Tübingen 1985).

Publikationen (Auswahl)

  • H. Grees, Das Seldnertum im östlichen Schwaben und sein Einfluß auf die Entwicklung der ländlichen Siedlungen. In: Festschrift für Friedrich Huttenlocher. Berichte zur Deutschen Landeskunde 31/1 (1963) 104–150.
  • H. Grees, Ländliche Unterschichten und ländliche Siedlung in Ostschwaben. Tübinger geograph. Stud. 58 (Tübingen 1975).
  • H. Grees, Die historische Entwicklung der Dörfer auf der Baar. Alemann. Jahrb. 1997/98, 79–135.
  • H. Grees, Zur Diskussion um die Siedlungsgenese in Südwestdeutschland. In: H. Gebhardt (Hrsg.), Geographie Baden-Württembergs. Raum, Entwicklung, Regionen. Schr. polit. Landeskde. Bad.-Württ. (Stuttgart 2008) 200–213.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Das Geographische Institut trauert um Herrn Prof. Dr. Hermann Grees, Geographisches Institut der Universität Tübingen.

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