Hautefaye


Hautefaye
Hautefaye
Hautefaye (Frankreich)
Hautefaye
Region Aquitanien
Département Dordogne
Arrondissement Nontron
Kanton Nontron
Gemeindeverband Périgord nontronnais.
Koordinaten 45° 32′ N, 0° 30′ O45.53750.49416666666667Koordinaten: 45° 32′ N, 0° 30′ O
Höhe 139–206 m
Fläche 12,47 km²
Einwohner 112 (1. Jan. 2008)
Bevölkerungsdichte 9 Einw./km²
Postleitzahl 24300
INSEE-Code

Die Kirche Notre-Dame de l’Assomption in Hautefaye von Süden
.

Hautefaye, okzitanisch Auta Fàia, ist eine französische Gemeinde im Norden des Départements Dordogne in der Region Aquitanien. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Kanton Nontron. Außerdem bildet sie einen Teil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.

Inhaltsverzeichnis

Etymologie

Das okzitanische Auta Fàia setzt sich zusammen aus auta (lateinisch altus) hoch und fàia (lateinisch fagus) Buche, d.h. hoher Buchen(stangen)wald.

Geographie

Hautefaye liegt 13 Kilometer westlich von Nontron (Luftlinie). Die Gemeinde ist Grenzgemeinde zum Département Charente. Sie wird von folgenden Gemeinden umgeben:

Neben dem Ortskern von Hautefaye besteht die Gemeinde aus folgenden Weilern und Gehöften:

Bel-Air, Chante-Alouette, Ferdinas, Grand Acaud, Grand Fayemarteau, Grand Gillou, Jaubertin, La Cigale, La Tuilière, Lage d'Ambelle, Le Grand Aujeau, Le Grand Lac, Le Lac Noir, Le Maine Aujeau, Les Bessoux, Les Carmes, Les Farges, Petit Fayemarteau, Plambeau und Puy Couraud.

Das Gemeindegebiet von Hautefaye verfügt aufgrund von Verkarstungen im Dogger über keinerlei nennenswerte Bäche oder Flussläufe. An der Südgrenze befindet sich eine Quelle (Fontaine du Brouillac), die nach Südwesten über ein Trockental den Ruisseau de Bretanges speist, einen rechten Nebenfluss der Nizonne. Bei Chante-Alouette verläuft ein abflussloses Trockental in NW-Richtung nach Mainzac.

Der topographisch tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt mit 139 Metern über dem Meer bei der Fontaine de Brouillac im Süden, der höchste Punkt mit 206 Metern auf einem Höhenrücken bei Le Clos Neuf südlich des Ortskerns von Hautefaye.

Geologie

Das Gemeindegebiet von Hautefaye wird vollständig von flachliegenden Sedimenten des nördlichen Aquitanischen Beckens unterlagert. Die älteste aufgeschlossene Formation stammt aus dem Dogger (Oberes Bathonium). Darüber folgt 25 Meter mächtiges Callovium, das einen Großteil des Gemeindegebiets um den Ortskern von Hautefaye beansprucht. Der kalkige Dogger kann auch rekristallisiert vorliegen. Im äußersten Süden sowie bei Le Lac Noir sind noch zwei kleine Vorkommen von transgressivem Cenomanium erhalten geblieben. Den verbliebenen Rest verhüllen pleistozänes Kolluvium fluviatilen Ursprungs (Tone und Kiese).

Geschichte

Das älteste Bauwerk in der Gemeinde Hautefaye ist die aus dem Mittelalter stammende romanische Kirche Notre-Dame de l'Assomption.

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Hautefaye
Jahr Einwohner Einwohner im Kanton
in Prozent
Einwohnerdichte



1962 174 1,6 14,0/km²
1968 169 1,7 13,6/km²
1975 146 1,5 11,7/km²
1982 144 1,5 11,5/km²
1990 129 1,4 10,3/km²
1999 116 1,3 9,3/km²
2006 113 1,2 9,1/km²
2007 113 1,2 9,1/km²

Quelle: INSEE[1]

Die Bevölkerung von Hautefaye hat seit 1962 stetig abgenommen.

Bürgermeister

Bürgermeister von Hautefaye ist seit 1977 der parteilose Rentner Francis Michel Donnary.

Sehenswürdigkeiten

Westseite von Notre-Dame de l'Assomption mit Eingangsportal und Jungfraustatue über dem Tympanon.
  • Die romanische Kirche Notre-Dame de l'Assomption.

Wirtschaft

Verkehrsanbindung

Der Ortskern von Hautefaye liegt an der D 95 von Lussas nach Mainzac. Das östliche Gemeindegebiet wird von der D 93 gestreift, die in Nord-Süd-Richtung von Javerlhac nach Connezac und Beaussac verläuft. Von La Chapelle-Saint-Robert im Norden kommend kreuzt eine Kommunalstraße den Ortskern und setzt sich dann nach Les Graulges im Süden fort.

Wirtschaftliche Nutzung

Das wirtschaftliche Geschehen in Hautefaye wird von der Land- (Ackerbau, Tierhaltung) und Forstwirtschaft bestimmt.

Einzelnachweise

  1. Hautefaye auf der Website des Insee

Weblinks

Literatur

  • Floc'h, J.-P. et al.: Feuille Nontron. In: Carte géologique de la France à 1/50000. BRGM.

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