Castrop-Rauxel


Castrop-Rauxel
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Castrop-Rauxel
Castrop-Rauxel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Castrop-Rauxel hervorgehoben
51.557.316666666666798
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Recklinghausen
Höhe: 98 m ü. NN
Fläche: 51,67 km²
Einwohner:

75.408 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 1459 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 44575–44581
Vorwahlen: 02305
02367 (Henrichenburg)
Kfz-Kennzeichen: RE
Gemeindeschlüssel: 05 5 62 004
Stadtgliederung: 15 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Europaplatz 1
44575 Castrop-Rauxel
Webpräsenz: www.castrop-rauxel.de
Bürgermeister: Johannes Beisenherz (SPD)
Lage der Stadt Castrop-Rauxel im Kreis Recklinghausen
Bochum Bottrop Dortmund Essen Gelsenkirchen Herne Kreis Borken Kreis Coesfeld Kreis Unna Kreis Wesel Oberhausen Castrop-Rauxel Datteln Dorsten Gladbeck Haltern am See Herten Marl Oer-Erkenschwick Recklinghausen WaltropKarte
Über dieses Bild

Die Stadt Castrop-Rauxel liegt im Ruhrgebiet im Bundesland Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Kreises Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster. Als kreisangehörige Stadt wird Castrop-Rauxel im Regionalverband Ruhr (RVR) durch den Kreis Recklinghausen vertreten. In der Landesplanung Nordrhein-Westfalens ist Castrop-Rauxel als Mittelzentrum eingestuft.

Castrop-Rauxels Stadtbild war im 19. und 20. Jahrhundert stark durch den Bergbau geprägt. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich die Zeche Erin, die Zeche Graf Schwerin, die Zeche Ickern und die Zeche Victor in der Stadt an. Das Ende des Bergbaus in Castrop-Rauxel wurde mit der Schließung der Zeche Erin im Jahr 1983 besiegelt. An die Bergbautradition erinnern heute Industriedenkmale, wie der Förderturm der Zeche Erin und der Hammerkopfturm.

War das Motto der Stadt früher noch „Industriestadt im Grünen“, so ist davon durch die Schließung aller Zechen und den Strukturwandel nur noch „… im Grünen“ übriggeblieben, geschmückt mit dem Titel „Europastadt“.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Altstadt Castrop mit dem Förderturm der Zeche Erin
Der Stadtkern von Castrop, von Westen aus gesehen
Erinturm im Erinpark

Räumliche Lage

Castrop-Rauxel liegt im so genannten Emscherland, im nördlichen Teil des Ruhrgebietes und gehört als Stadt im Kreis Recklinghausen zur Metropolregion Ruhr. Gelegen am Rhein-Herne-Kanal und an der Emscher, durchquert der Fluss die Stadt entlang der nördlichen Stadtteile Ickern, Habinghorst und Pöppinghausen von Osten nach Westen.

Stadtgebiet

Das Stadtgebiet von Castrop-Rauxel hat eine Fläche von insgesamt 51,66 km². Die Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung beträgt 11,8 km und die West-Ost-Ausdehnung 9,3 km. Den höchsten Punkt der Stadt markiert die Halde Schwerin mit 147 m über NN, den niedrigsten die Pöppinghauser Straße neben Haus Nr. 264 mit 50,2 m über NN. Die mittlere Höhenlage beträgt 98,6 m über NN.

Die Stadt gliedert sich in 15 Stadtteile, von Nord nach Süd genannt: Becklem, Henrichenburg, Ickern, Habinghorst, Pöppinghausen, Deininghausen, Rauxel, Bladenhorst, Behringhausen, Castrop, Dingen, Schwerin, Obercastrop, Frohlinde und Merklinde.

Die Gesamtfläche des Stadgebietes gliedert sich in verschiedene Nutzungsarten (stand 31. Dezember 2010):

Flächen in m² in %
Gebäude- und Freifläche 16.384.832 31,7%
Betriebsfläche 1.497.843 2,9%
Erholungsfläche 2.835.924 5,5%
Verkehrsfläche 6.191.789 12,0%
Landwirtschaftliche Fläche 14.116.843 27,3%
Waldflächen 7.938.248 15,4%
Wasserfläche 1.941.522 3,8%
Flächen anderer Nutzung 758.372 1,5
Gesamtfläche 51.665.373 100%

Einwohnerzahlen der einzelnen Stadtteile (Stand: 2005):

Stadtteil(e) Einwohner
Henrichenburg 5.333
Ickern 16.650
Habinghorst,
Pöppinghausen
9.970
Deininghausen,
Dingen,
Rauxel
10.056
Bladenhorst,
Rauxel-Nord
6.065
Schwerin 6.672
Behringhausen,
Castrop,
Obercastrop
16.743
Frohlinde 3.509
Merklinde 2.621

In Castrop-Rauxel und den angrenzenden Städten leben rund 1,4 Millionen Menschen (Stand: 2005), was die Lage im Verdichtungsgebiet verdeutlicht.

Nachbargemeinden und Nachbarstädte

Folgende Städte grenzen an die Stadt Castrop-Rauxel - im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden:

Recklinghausen, Datteln, Waltrop (alle Kreis Recklinghausen), Dortmund, Bochum, Herne.

Geschichte

Der Marktplatz von Castrop-Rauxel
Altes Castrop-Rauxeler Rathaus
Teil des Castrop-Rauxeler Rathauses

Die einzelnen Stadtteile von Castrop-Rauxel blicken auf eine unterschiedlich lange eigene Geschichte zurück.

Ursprünglich legten Römer in Castrop einen Militärposten an, da sich hier zwei Römerstraßen kreuzten. Nach und nach nutzten jedoch auch Händler diese Anlagen als Handelslager, um ihre Waren zu deponieren. Auf dem Gelände der (späteren) Zeche Erin in Castrop befand sich eine germanische Siedlung, die vom Ende des 1. bis zum 5. Jahrhundert nach Christus enge wirtschaftliche Beziehungen zum Römischen Reich hatte.

Karl der Große legte im Sachsenkrieg entlang der Straßen Verpflegungslager und Stützpunkte an und er selber nutzte die Römerstraße bei seinem Marsch Richtung Norden. Diese mussten sich aus dem Land ernähren und waren früher noch als Reichshöfe bekannt. Diese Reichshöfe entwickelten sich zu Ortschaften, in diesem Fall wurde aus Castorp - Dorf am Speicher - Castrop.

834 wurde die Villa Castrop das erste Mal urkundlich erwähnt. Im Jahre 1484 stellte Johann II. von Cleve den Bürgern einen Freiheitsbrief aus. 1902 entstand aus der Titularstadt Castrop und zwei weiteren Gemeinden die Stadt Castrop. Am 1. April 1926 wurde die Stadt Castrop-Rauxel aus Teilen der Stadt Castrop und des Amtes Rauxel gebildet. Sie gehörte zunächst zum Landkreis Dortmund, bevor sie am 1. April 1928 kreisfrei wurde.

Während des Luftkriegs war Castrop-Rauxel fünfmal Ziel alliierter Luftangriffe, bei denen insgesamt 398 Menschen ums Leben kamen. Hauptsächlich die großen Industriegebiete wie die Zechen und Chemiewerke wurden schwer getroffen, konnten allerdings meist bereits nach kurzer Zeit den Betrieb wieder aufnehmen. Das Stadtgebiet selber wurde jedoch nicht verschont, so fielen auch zahlreiche Bomben auf Wohngebiete. Insgesamt wurde Castrop-Rauxel zu 24% zerstört, was im Vergleich zu den meisten anderen Städten des Ruhrgebiets noch ein relativ geringer Zerstörungsgrad war[2].

Im März 1945 warfen die alliierten Luftstreitkräfte verstärkt Flugblätter über dem Ruhrgebiet ab. Auch die Castrop-Rauxeler Bevölkerung wurde aufgefordert, das Ruhrgebiet zu verlassen und sich in eine sichere Gegend außerhalb des Ruhrgebietes zu begeben. Diesem Aufruf wurde kaum nachgekommen, da kaum noch jemand wusste, wohin er gehen sollte. Am 7. März war Castrop-Rauxel wieder Ziel schwerer amerikanischer Luftangriffe. So wurden die Rütgerswerke und die Teerverwertung schwer getroffen. Am 13. März erfolgte ein weiterer schwerer Angriff auf die Zeche Erin, die nach dem Angriff für ein paar Tage die Förderung einstellen musste. Bereits am 15. März wurden die Rütgerswerke erneut Ziel amerikanischer Luftangriffe.

Am 1. April 1945 trafen sich der Castroper Oberbürgermeister Dr. Anton und die höchsten Beamten und Angestellten und diskutierten den Führerbefehl, bei Anrücken des Feindes alle Brücken, Versorgungsleitungen und Produktionsbetriebe zu zerstören. Es wurde einstimmig beschlossen, diesen Befehl zu ignorieren. Der Ortskommandant der Deutschen Streitkräfte verkündete vor dem Oberbürgermeister um 17 Uhr: "Castrop ist nun Kampfgebiet!" Am 2. April erreichten die Amerikaner Castrop-Rauxel im Norden, wobei Pöppinghausen als erster Stadtteil in amerikanische Hände fiel. Die Deutschen hatten sich bereits hinter den Kanal zurückgezogen und die Kanalbrücke Bladenhorst, die Schemhofbrücke an der Wartburgstraße sowie die Brücke an der Hebewerkstraße und sämtliche Emscherbrücken gesprengt. Nachdem sich der Kreisleiter Nieper abgesetzt hatte, wurde auch der Volkssturm am 4. April entwaffnet und aufgelöst.

Erstmals waren die Amerikaner wieder auf schweren Widerstand gestoßen, denn für den relativ kleinen Frontabschnitt war Castrop gut besetzt und wurde schwer verteidigt. Bereits Ende 1944 wurde in Castrop begonnen, Panzersperren, Ein-Mann-Schützenlöcher sowie auf Betonsockeln installierte Flak vom Kaliber 8,8 cm und 2 cm zu befestigen. Auf deutscher Seite standen das 2. und das 23. Regiment der 2. Fallschirmjäger-Division sowie ein Bataillon der Heerespolizei mit Sturmgeschützen den gut ausgerüsteten amerikanischen Truppen des 289. Regiments der 26. US-Infanterie-Division gegenüber. Nach Kampfberichten der 26. US-Infanterie-Division war der Widerstand in Castrop-Rauxel zäher als im Ardennenbogen und im Kessel von Colmar. Am 8. April nahmen amerikanische Truppen endgültig die Altstadt sowie Beringhausen ein. Der letzte verbissene Widerstand fand am 9. April im Bereich Merklinde statt. Diese Verteidiger zogen sich allerdings in Richtung Merklinde zurück.

Eingemeindungen

Am 1. April 1902 entstand aus der Titularstadt Castrop und den Gemeinden Behringhausen und Obercastrop die Stadt Castrop. Zum 1. April 1926 wurde die Stadt Castrop mit den Gemeinden Rauxel, Bövinghausen, Frohlinde, Merklinde, Habinghorst (bis dahin Amt Rauxel), Bladenhorst, Pöppinghausen (bis dahin Amt Bladenhorst), Teilen Deininghausens, Dingen, Frohlinde und Ickern (bis dahin Amt Mengede) zur neuen Stadt Castrop-Rauxel zusammengelegt; 1928 wurde auch der Rest von Deininghausen in die neue Stadt eingemeindet.[3]

Am 1. Januar 1975 erfolgte im Zuge der Kommunalen Neugliederung die Eingliederung der Gemeinde Henrichenburg in die Stadt Castrop-Rauxel. Gleichzeitig wurde diese eine kreisangehörige Stadt im Kreis Recklinghausen. Somit wechselte sie zum gleichen Zeitpunkt vom Regierungsbezirk Arnsberg in den Regierungsbezirk Münster.[4]

Einwohnerentwicklung

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Castrop nur wenige hundert Einwohner. Die Bevölkerung wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. So forderten der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) und eine Pestepidemie 1636 zahlreiche Todesopfer. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung wuchs die Bevölkerung sehr schnell. Lebten 1818 erst 646 Menschen in dem Ort, so waren es 1900 bereits 9.400. Einen Zuwachs von 5.000 Personen brachte 1902 die Eingemeindung von Behringhausen und Obercastrop. Am 1. April 1926 entstand durch den Zusammenschluss der Stadt Castrop und zehn Landgemeinden die neue Stadt Castrop-Rauxel mit 53.399 Einwohnern.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges führten die vielen Flüchtlinge und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten zu einem starken Anwachsen der Einwohnerzahl. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung der Stadt lag 1962 mit rund 22.000 Personen bei etwa einem Viertel. Im gleichen Jahr erreichte die Bevölkerungszahl mit 88.923 ihren historischen Höchststand. Am 30. Juni 2005 betrug die amtliche Einwohnerzahl für Castrop-Rauxel nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 77.780 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Das sind rund 13 Prozent (11.143 Personen) weniger als 1962.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Castrop (bis 1925) und Castrop-Rauxel (ab 1926) nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1699 320
1798 546
1818 646
3. Dezember 1849 ¹ 1.190
1. Dezember 1871 ¹ 2.105
1. Dezember 1885 ¹ 3.724
1. Dezember 1890 ¹ 4.988
1. Dezember 1900 ¹ 9.400
1. Dezember 1905 ¹ 16.422
1. Dezember 1910 ¹ 18.516
1. Dezember 1916 ¹ 17.358
5. Dezember 1917 ¹ 18.485
8. Oktober 1919 ¹ 18.961
16. Juni 1925 ¹ 18.480
16. Juni 1933 ¹ 58.372
17. Mai 1939 ¹ 56.610
31. Dezember 1945 54.653
29. Oktober 1946 ¹ 58.292
Jahr Einwohner
13. September 1950 ¹ 69.960
25. September 1956 ¹ 83.376
6. Juni 1961 ¹ 87.910
31. Dezember 1965 87.909
27. Mai 1970 ¹ 84.146
31. Dezember 1975 82.373
31. Dezember 1980 78.877
31. Dezember 1985 76.430
25. Mai 1987 ¹ 77.081
31. Dezember 1990 79.037
31. Dezember 1995 79.160
31. Dezember 2000 78.608
31. Dezember 2005 77.619
31. Dezember 2006 77.263
31. Dezember 2007 76.876
31. Dezember 2008 76.277
31. Dezember 2009 76.270

¹ Volkszählungsergebnis

Politik

Stadtrat

Nach der Kommunalwahl vom 30.August 2009 verteilen sich die 46 Sitze im Stadtrat folgendermaßen:

Liste SPD CDU FDP Grüne FWI Linke Sonstige Gesamt
Sitze 20 13 2 3 4 2 2 46
Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975

In der Liste[5][6][7][8][9] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 1,95 Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben.

Jahr SPD CDU FDP Grüne1 Linke2 FWI UBP3
1975 56,2 36,9 5,5
1979 56,0 37,1 5,4
1984 54,3 32,2 2,8 10,1
1989 46,9 27,6 3,7 11,2 10,6
1994 51,4 30,6 1,6 6,9 9,5
1999 40,7 42,0 1,9 4,1 11,3
2004 43,1 35,6 3,4 6,7 3,3 6,5
2009 43,0 27,0 8,9 6,8 5,4 5,1 2,3
Fußnoten

1 Grüne: 1984 bis 1994: GAL, ab 1999: B’90/Die Grünen
2 Linke: 2004: PDS, 2009: Die Linke
3 UBP: Unabhängige Bürgerpartei

Stadtoberhäupter

Oberbürgermeister
  • 1926–1933: Mende, Zentrum (Bürgermeister, ab 1928 Oberbürgermeister)
  • 1933–1945: Richard Anton, NSDAP
  • 1945–1946: Arnold Boerboom
  • 1946–1948: Hubert Krehe, CDU
  • 1948–1971: Wilhelm Kauermann, SPD
  • 1971–1975: Hugo Paulikat, SPD
Bürgermeister
  • 1975-1989: Hugo Paulikat, SPD
  • 1989–1999: Hans Ettrich, SPD
  • 1999–2004: Nils Kruse, CDU
  • 2004–2011: Johannes Beisenherz, SPD

Wappen

Stadtfahne mit Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt ein goldenes Andreaskreuz in blauem Feld, bei dem der Balken von links oben nach rechts unten über dem anderen liegt. Die älteste erhaltene Urkunde, welche das Andreaskreuz zeigt, stammt aus dem Jahre 1512.

Die 1902 aus den Gemeinden Castrop, Obercastrop und Behringhausen gebildete Stadt Castrop übernahm als Stadtwappen das alte Wahrzeichen, das Andreaskreuz, mit den seit dem 17. Jahrhundert überlieferten Farben Blau und Gold. Der damalige Regierungspräsident von Arnsberg genehmigte die Führung des Stadtwappens am 28. Januar 1911. Aufgrund einer amtlichen, preußischen Vorschrift musste dem Wappen jedoch nun eine dreitürmige Mauerkrone aufgesetzt werden.

Am 30. August 1926 wurde dieses Wappen für die neue Stadt Castrop-Rauxel übernommen, was das preußische Staatsministerium am 24. November 1926 genehmigte. Am 15. Juli 1965 wurde die Mauerkrone, da historisch unbegründet, vom Wappenschild entfernt. Demnach wird das Stadtwappen seit dem 1. August 1965 wieder in seiner historisch überlieferten Form geführt.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:

Von 1950 bis 2000 war die niederländische Stadt Delft Partnerstadt von Castrop-Rauxel.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hammerkopfturm Erin Schacht 3
Die Lutherkirche
Das ehem. Kraftwerk Rauxel während der Abbrucharbeiten
Schloss Bladenhorst
Haus Goldschmieding
Katholische Kirche Sankt Antonius
Europa- und Stadthalle
Europaplatz, Stadthalle rechts
Parkbad Süd, Eingang
Rathaus

Theater und Kino

Das Westfälische Landestheater (WLT) hat seinen Sitz in Castrop-Rauxel. Das bekannte Callo-Theater-Projekt hat ebenfalls seinen Sitz in Castrop-Rauxel.

Das Kino Die Kurbel[1] verfügt über 2 Säle mit insgesamt 460 Sitzplätzen, liegt in der Innenstadt oberhalb des Bahnhofs Castrop-Rauxel Süd und ist nach dem Kinosterben in Castrop-Rauxel das einzige verbliebene Kino in der Stadt.

Bauwerke

Siehe auch: Liste der Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet

Bedeutende Bauwerke in Castrop-Rauxel sind der Hammerkopfturm und das Vollwand-Strebengerüst der ehemaligen Zeche Erin. Als Industriedenkmäler zeugen sie von der Bergbauvergangenheit der Stadt. Dazu zählt auch die Halde Schwerin mit einer begehbaren Sonnenuhr, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Graf Schwerin.

Sehenswerte Bauwerke sind auch das Schloss Bladenhorst, ein Wasserschloss im Stadtteil Bladenhorst, die St.-Lambertus-Kirche im Stadtteil Henrichenburg, die Lutherkirche aus dem Jahre 1881 in der Altstadt, das Taubenvatta-Denkmal, ein Bronzedenkmal, das seit 1986 auf dem Kuopio-Platz steht und der jüdische Friedhof aus dem Jahr 1743. Dieser ist der älteste noch erhaltene Friedhof. Das Haus Goldschmieding, errichtet Ende des 16. Jahrhunderts, beherbergt heute ein Schlossrestaurant und befindet sich in einem Park, unweit der ehemaligen Pferderennbahn, auf der 1874 bis 1970 die auch überregional bekannten Naturhindernisrennen stattfanden. Heute befindet sich dort ein Naherholungsgebiet. An die Pferderennentradition erinnert das 1912 errichtete Reitsportdenkmal auf dem Altstadtmarkt.

In der Altstadt findet man ebenfalls eine dem in Westfalen besonders verehrten Lambert von Lüttich, Bischof von Maastricht, geweihte Kirche, deren Ursprung auf das Jahr 1250 zurückgeht. In dem ältesten noch erhaltenen Teil steht ein Sakramentshäuschen aus Baumberger Sandstein, welches um 1512 erschaffen wurde.

Von diesen teils mittelalterlichen, teils historistischen Kirchen unterscheidet sich überraschend die nach Antonius von Padua benannte St. Antonius-Kirche im Stadtteil Ickern. Der Zuzug vieler Katholiken vor allem aus Polen Anfang des 20. Jahrhunderts erforderte einen Neubau. Er wurde 1922–1925 von Alfred Fischer gestaltet. Erinnert er außen an Fischers Verwaltungs- und Industriebauten, so präsentiert sich das Innere als etwas Neues. Formal ist es eine Basilika mit Mittelschiff, zwei niedrigeren Seitenschiffen, einer Turmvorhalle und einer Apsis. Jedoch ist der ganze Raum durch Parabeln gegliedert. Parabelbögen überspannen das Mittelschiff, trennen das Mittelschiff von den Seitenschiffen und bilden die Durchgänge von der Turmhalle und zum Chor. Viel Licht fällt durch die großen elliptischen Obergadenfenster. Seit der letzten Restaurierung 1989/90 ist der Zustand dem ursprünglichen wieder angenähert. Man hat den Bau dem Expressionismus zugerechnet.[10]

Am Rande der Altstadt liegt der Stadtgarten. Dort befindet sich auch das 1926 eröffnete und 1992 geschlossene Parkbad Süd. Nach der Schließung wurde es unter Denkmalschutz gestellt und ist heute ein Kultur- und Freizeitzentrum mit Restauration.

In Habinghorst lag das sich im Abbruch befindende Kraftwerk Castrop-Rauxel mit dem ehemals höchsten Bauwerk (230 m hoher Schlot) der Stadt. Es war seinerzeit das modernste Steinkohlekraftwerk und seit 1956 in Betrieb. Zuletzt wurde es als Reserve-Kraftwerk eingesetzt. Sein Betrieb wurde 2001 wegen Überkapazitäten eingestellt, der Schornstein am 6. April 2008 gesprengt[11].

Im Süden der Stadt erstreckt sich die 27-Loch-Golfanlage Frohlinde. Neben der sportlichen Besonderheit dieser 132 Hektar großen Anlage mitten im Ruhr-Revier zeichnet sich der Golfplatz durch eine wunderschöne Landschaftskulisse und eine extensive Verwirklichung von Erfordernissen des Natur- und Landschaftsschutzes aus.

Der Landschaftsarchäologische Park Henrichenburg im Norden der Stadt lässt die Geschichte der Burg Henrichenburg am historischen Standort wieder aufleben. Die Burg wurde erstmals urkundlich 1263 erwähnt und 1787 wegen Baufälligkeit abgebrochen.

Das Forum Europaplatz, gelegen am Stadtmittelpunkt, ist ein kulturell vielfach nutzbares Veranstaltungs- und Kongresszentrum. Das Zentrum des Forums besteht aus der Stadthalle und der Europahalle, gestaltet nach Plänen des dänischen Architekten Arne Jacobsen, der auch das neue Rathaus entworfen hat.

Sport

Der Castrop-Rauxeler Korfball ist in Deutschland führend. Heimische Vereine stellen die Mehrheit der deutschen Nationalspieler und vertreten Deutschland seit Jahren im Europapokal. Seit dem Jahr 2003 ist Castrop-Rauxel die Beachtennis-Hochburg Deutschlands und stellt mit Spielern der Tennisabteilung des Ruderverein Rauxel 1922 e.V. Meister auf Deutschland- und Europaebene. Die Ruderabteilung des Ruderverein Rauxel 1922 e.V. hat seit seiner Gründung viele deutsche Meister und Weltmeister hervorgebracht. 1988 hat der Verein seinen bisher größten sportlichen Erfolg gefeiert. In diesem Jahr wurde der Rauxeler Ruderer Eckhardt Schultz Olympiasieger im Deutschlandachter. Aktuell haben die Ruderer Magdalena Jakschick und Jannis Augustin auf der Junioren WM 2007 in Peking eine silberne bzw. goldene Medaille gewonnen.

Des Weiteren ist die lokale Billard-Szene (Karambol) sehr ausgeprägt. Mit dem ABC Merklinde ist in der Saison 2011/2012 ein Castroper Billardverein in der 1.Bundesliga vertreten. Die Oberligamannschaft Dreiband ist Deutscher Mannschaftsmeister Saison 2009/2010 (kleines Billard). Einen internationalen Titelgewinn schafften Ronny Lindemann und Markus Dömer. Sie wurden im September 2008, für den ABC Merklinde startend, Europameister im Team-Dreiband (kleines Billard) bei der Europameisterschaft in Brandenburg. Weitere traditionsreiche Castroper Billardvereine sind die Billardfreunde Schwerin, sowie der Pool-Billard-Club Castrop auf Schwerin.

Klassenhöchste Fußballvereine der Stadt sind die Bezirksligisten VfB Habinghorst [12], die Spvg Schwerin, der SV Wacker Obercastrop sowie der SuS Merklinde.

Regelmäßige Veranstaltungen

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen in Castrop-Rauxel zählt die im Frühjahr und Herbst stattfindende Kirmesveranstaltung, die traditionell mit einem Feuerwerk endet. Im Frühsommer startet jährlich das seit Anfang der 1990er Jahre veranstaltete kulinarische Fest Castrop kocht über auf dem Castroper Altstadtmarkt. Zu den jährlichen Veranstaltungen in der Castroper Altstadt zählen weiterhin Home & Garden im Frühjahr und der Viktualienmarkt im Herbst. Im Spätsommer schlägt das WLT-Freilichttheater mit Theateraufführungen auf dem Castroper Marktplatz seine Zelte auf. Darüber hinaus wird von der SPD Castrop-Rauxel einmal jährlich im Erinpark das Live-Event Rock unterm Förderturm organisiert. Zur Weihnachtszeit findet regelmäßig ein Weihnachtsmarkt in der Altstadt statt, der durch das Kulinarische Zelt im Advent auf dem Marktplatz ergänzt wird. Außerdem findet jährlich die Veranstaltung Tanz unterm Regenbogen zu Gunsten aidskranker und HIV-infizierter statt.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen die Say-No-Party, wie auch die beiden Rockfestivals Steel-meets-Steel Festival und das Save The Planet Festival.

Preise und Auszeichnungen

  • 1952 Die britische Königin schenkt der Stadt ein Schwanenpaar als Dank für die Entwicklung der deutsch-britischen Freundschaft
  • 1962 Ehrentitel „Gemeinde Europas“ - verliehen 1962 vom Europarat.
  • 1979 Theodor-Heuss-Preis

Der Theodor-Heuss-Preis wurde der Stadt Castrop-Rauxel und ihren Bürgerinnen und Bürgern am 11. März 1979 von der Stiftung Theodor-Heuss-Preis e.V. für ihr beispielhaftes Engagement um die europäische Verständigung und ihre Bemühungen um Europa im Rahmen eines großen Festaktes im Herkulessaal der Münchener Residenz aus den Händen der Vorsitzenden Frau Dr. Hildegard Hamm-Brücher verliehen. Den Festvortrag mit dem Thema „Bürgerengagement für Europa“ hielt Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.

Wirtschaft und Infrastruktur

Weihnachten in Castrop-Rauxel - die Rütgers Chemicals GmbH

Ansässige Unternehmen

Von den ehemals vielen Großindustrien in Castrop ist noch die Rütgers Chemicals GmbH mit ca. 600 Mitarbeitern übrig geblieben. Das Unternehmen wurde im Dezember 2007 von Evonik an den Finanzinvestor Triton verkauft.

Die Wirtschaftsstruktur ist heute von mittelständischen und kleinen Unternehmen geprägt.

Verkehr

Fernstraßen

Stadtmittelpunkt mit Rathaus und Europahalle, B 235 und BAB 42

Durch das Stadtgebiet führen die Bundesautobahnen 2 (Oberhausen-Berlin), 42 (Kamp-Lintfort-Dortmund) und 45 (Dortmund-Aschaffenburg). Am Kreuz Castrop-Rauxel-Ost kreuzt sich die A 42 mit der A 45. Die B 235 von Senden nach Witten, mit Anschluss an die A 40/B 1 knapp südlich der Stadtgrenze in Dortmund, durchquert die Stadt von Nord nach Süd.

ÖPNV

Castrop-Rauxel Hbf im Zentrum von Rauxel
Bahnhof Castrop-Rauxel Süd im Zentrum von Castrop

Ab Castrop-Rauxel Hauptbahnhof verkehrt die S-Bahn Rhein-Ruhr mit der Linie (S2) (Köln-Mindener-Strecke) nach Dortmund und Duisburg/Essen/Recklinghausen. Weiter hält der Rhein-Emscher-Express (RE3) von Hamm nach Düsseldorf am Hauptbahnhof. Von den Haltepunkten Castrop-Rauxel Süd/Altstadt und Castrop-Rauxel-Merklinde verkehrt die Emschertal-Bahn (RB43) von Dortmund nach Dorsten. Die Strecke der Emschertal-Bahn wird seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2006 von der NordWestBahn bedient. Im Dezember 2009 übernahm die Eurobahn den Betrieb des Rhein-Emscher-Expresses. Somit werden nur noch die Verkehre der S2 von DB Regio NRW erbracht. Durch die nötig gewordene Neuausschreibung aller S-Bahnlinien im VRR-Raum nach dem Gerichtsurteil ist nun die Eurobahn an der S2 interessiert.

In Castrop-Rauxel fahren insgesamt 16 Buslinien der BOGESTRA (Linien 353, 378), der DSW21 (480, 481, 482, NE11), der Straßenbahn Herne - Castrop-Rauxel GmbH (311, 321, 341, 343, 347, 361) und der Vestische Straßenbahnen GmbH (200, 233, 237, SB22). Der Städteschnellbus (SB22) verbindet Castrop-Rauxel mit Datteln. Zudem verkehrt eine Nachtexpresslinie (NE11) als Ringlinie zwischen Ickern/Henrichenburg und Dortmund-Innenstadt. Seit Mai 2011 verkehrt ausschließlich Sonn- und Feiertags der Vestische Fahrradbus als Linie 200 von Castrop-Rauxel Hauptbahnhof über Datteln nach Haltern am See Bahnhof.

Die meisten Buslinien fahren Stadtgrenzen überschreitend. Zentrale Haltestelle der Buslinien ist der Busbahnhof am Münsterplatz in der Castroper Innenstadt.

Des Weiteren ist im Bebauungsplan weiterhin der Ausbau der Stadtbahnlinie von Dortmund-Westerfilde über Castrop-Rauxel-Frohlinde, Merklinde und Münsterplatz (Busbahnhof) zum Hauptbahnhof geplant.

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Tarifraumüberschreitend gilt der NRW-Tarif.

Schiffsverkehr

Einer von drei Kanalhäfen in Castrop-Rauxel

Der Rhein-Herne-Kanal verbindet Castrop-Rauxel mit dem deutschen Wasserstraßennetz. Der Rhein-Herne-Kanal, der die Stadt im Norden durchquert, gilt als wichtiger Verkehrsweg für Massengüter und an ihm liegt ein Yachthafen für Freizeitkapitäne. Auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet befinden sich entlang des Kanals insgesamt 4 Kanalhäfen: Zum einen der Hafen Victor und der Hafen Rütgers, die sich beide unweit vom Schloss Bladenhorst befinden, zum anderen der Kanalhafen Luck und der Hafen Marmorit, der sich in Höhe der Wartburgstraße befindet. Letzt genannter ist allerdings eher als Anlegestelle zu bezeichnen. Darüber hinaus befindet sich der Yachthafen des AMC mit zwei Hafenbecken im Stadtteil Pöppinghausen.

Am Emscherdurchlass in Henrichenburg wird die Emscher unter dem Rhein-Herne-Kanal durchgeleitet. Zugleich ist dies der östliche Beginn der bis Oberhausen reichenden "Insel" zwischen Kanal und Fluss, die im Zuge der Renaturierung der Emscher weiter landschaftlich aufgewertet werden soll. Dieser Durchlass wird gerade im Rahmen der Emscherrenaturierung durch einen Neubau ersetzt.

Medien

In Castrop-Rauxel erscheinen die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Westfälische Rundschau und die Ruhr Nachrichten, jeweils mit einer Lokalausgabe. Alle Zeitungen unterhalten in der Castroper Altstadt eine Lokalredaktion. Die Ruhr Nachrichten betreiben zusätzlich eine Geschäftsstelle in der City. Darüber hinaus erscheint mittwochs und samstags der kostenlose Stadtanzeiger für Castrop-Rauxel und ein kostenloses Stadtmagazin, das in den Geschäften zum Mitnehmen ausliegt.

Gesundheitswesen

Krankenhäuser

  • Evangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel: Das EvK gehört zur Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne|Castrop-Rauxel gGmbH, die auch das EvK Herne betreibt. Das Evangelische Krankenhaus Castrop-Rauxel ist, genau wie das EvK Herne, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen. Das Krankenhaus liegt unweit des Stadtmittelpunktes.
  • Katholisches Krankenhaus St. Rochus-Hospital: Seit 2004 gehört das St. Rochus-Hospital zur Katholischen St. Lukas Gesellschaft mbH, zu der auch das Katholische Krankenhaus Dortmund West und das St.-Josefs-Hospital in Dortmund Hörde gehören. Das Krankenhaus liegt unweit des Stadtzentrums.

Gesundheitswirtschaft

Im Jahr 2007 eröffnete in Castrop-Rauxel der Medical Park Ruhr, ein Zentrum für Komplementärmedizin. Neben Angeboten aus den Bereichen Ayurveda und Wellness befinden sich in dem neu errichteten Gebäudekomplex unweit des Stadtmittelpunkts ein Dialysezentrum, ein Hotel, ein Restaurant sowie eine Seniorenresidenz.

Bildung

Dienstleistungszentrum im Erin-Park
  • In Castrop-Rauxel befinden sich 14 Grundschulen. Zudem gibt es zwei Gymnasien (Adalbert-Stifter-Gymnasium und Ernst-Barlach-Gymnasium), zwei Realschulen (Fridtjof-Nansen-Realschule und Johannes-Rau-Realschule), zwei Gesamtschulen (Willy-Brandt-Gesamtschule und Janusz-Korczak-Gesamtschule), zwei Hauptschulen (Franz-Hillebrand-Hauptschule und Schillerschule) und ein Berufskolleg (Berufskolleg Castrop-Rauxel). Darüber hinaus gibt es zwei Förderschulen (Europaschule (seit 2011 Martin Luther King Schule) und Hans-Christian-Andersen-Schule).
  • Die FernUniversität Hagen unterhält im Dienstleistungszentrum (DIEZE) ein Studienzentrum.
  • Das Zentrum Frau in Beruf und Technik: Die Einrichtung befindet sich ebenfalls im Dienstleistungszentrum (DIEZE).
  • Volkshochschule/ Berufsbildungszentrum Castrop-Rauxel
  • Stadtbibliothek Castrop-Rauxel

Sonstiges

In Castrop-Rauxel ist ein gleichnamiger Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk stationiert worden. Dieser besteht aus zwei Bergungsgruppen und der Fachgruppe Elektroversorgung. Die Unterkunft liegt in der Oskarstr. 51a.

Die Stadt Castrop-Rauxel unterhält eine Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften, welche auch den Rettungsdienst durchführen. Sie gliedert sich auf in die Hauptwache an der Frebergstraße, wo täglich 24 Stunden lang ein kompletter Löschzug (LZ) und drei Rettungswagen besetzt werden, und in die freiwilligen Löschzüge Castrop (LZ 1), Rauxel-Dorf (LZ 2), Habinghorst (LZ 3), Henrichenburg (LZ 4) und Merklinde (LZ 5).

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

  • Arnold Boerboom (Hg.): Castrop-Rauxel. 12 Jahre Aufbau 1945-1957. Castrop-Rauxel 1957
  • Dietmar Scholz: Von der „Freyheit“ zur „Europastadt“. Geschichte der Stadt Castrop-Rauxel. Stuttgart, Dt. Sparkassenverlag 1996, ISBN 3-09-303834-0
  • Dietmar Scholz: Eine kleine Geschichte von Castrop und Castrop-Rauxel 834-2009. Dortmund, Scholz-Dr.-und-Medienservice, 2009, ISBN 978-3-00-029462-4
  • Dietmar Scholz; Zum Leben und Schicksal der Juden in Castrop 1699-1942. Dortmund, Scholz-Dr.-und-Medienservice, 2010, ISBN 978-3-00-032334-8

Quellen

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. Dr. Erich Keyser: Westfälisches Städtebuch. Stuttgart 1954.
  3. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
  4. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  5. Verzeichnisse der Kommunalwahlergebnisse des Landes Nordrhein-Westfalen (LDS NRW) von 1975 bis 2009
  6. Wahlprofil des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NW
  7. Wahlergebnisse 1999
  8. Wahlergebnisse 2004
  9. Wahlergebnisse 2009
  10. Katholische Kirchengemeinde St. Antonius (Hrsg.): St. Antonius von Padua Castrop-Rauxel, Ickern, 2010
  11. Meldung bei DerWesten vom 6. April 2008
  12. 0:3 in Stockum - VfB Habinghorst steigt in die Bezirksliga ab

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Castrop-Rauxel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Castrop-Rauxel – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

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