Jabuka (Vojvodina)


Jabuka (Vojvodina)
Јабука
Jabuka
Torontálalmás
Apfeldorf
Wappen von Jabuka (Vojvodina)
Jabuka (Vojvodina) (Serbien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Serbien
Provinz: Vojvodina
Okrug: Južni Banat
(südliches Banat)
Koordinaten: 44° 57′ N, 20° 36′ O44.94944444444420.599722222222Koordinaten: 44° 56′ 58″ N, 20° 35′ 59″ O
Einwohner: 6.312 (2002)
Telefonvorwahl: (+381) 013
Postleitzahl: 26201
Kfz-Kennzeichen: PA
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Goran Mitevski

Jabuka ist eine Ortschaft mit 6312 Einwohnern an der Temesch im Okrug Južni Banat (Südbanat) in der Vojvodina, Serbien. Jabuka liegt 8 km nordwestlich der Stadt Pančevo und ist ungefähr 20 km von Belgrad entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Jungsteinzeit

In der Gegend um Jabuka wurden Belege aus den jungsteinzeitlichen Vinča- und Starčevo-Kulturen gefunden.

Ungarisches Königreich und Osmanisches Reich

Nach Angaben der Stadt Pancevo wurde Jabuka 1385 erstmals als Siedlung im ungarischen Königreich urkundlich erwähnt.Als sicher gilt, dass Jabuka zwischen 1660 und 1666 nicht existierte. [1]

Jabuka während der Habsburgermonarchie (1718-1918)

Gemeindehaus, erbaut 1901
Kreuz von Jabuka

Im Jahre 1727 wurde eine kaiserliche Konskription („Bestandsaufnahme“) durchgeführt, bei der lediglich nur 16 Häuser mit slawischer Bevölkerung aufgezeichnet wurden.[2] Während der Janitscharen-Aufstände um 1755 wurden auf Geheiß des Hauptmanns Graf von Engelshofer die slawischen Grenzwachen durch deutsche Grenzwächter verstärkt. Es handelte sich dabei um kriegsversehrte Soldaten, die trotz ihrer körperlichen Schwächen noch arbeitsfähig waren. Um die Soldaten langfristig an die sumpfigen Auen zu binden, folgten mit dem Brautschiff heiratswillige deutsche Mädchen und Witwen, deren Herkunft sich nicht mehr eindeutig zurückverfolgen lässt. Nach dem Sieg über die Osmanen wurden die eroberten Gebiete wie das Banat in ihrer Gesamtheit vom Hause Österreich als äraischer (staatlicher) Besitz erklärt, aus dem ungarischen Länderkomplex ausgegliedert, unmittelbar den Wiener Zentralstellen unterstellt und als kaiserliche Provinz verwaltet.[3]

Katholische Kirche, abgerissen 1959

1764 begann dann im Zuge der theresianischen Kolonisation die planmäßige Ansiedlung von „deutschen Familien“ aus Bayern, Württemberg, der Pfalz und Baden, sowie Franzosen aus dem Elsass und aus Lothringen. 1772 wurde das Militärgrenzdorf Jabuka am linken Temeschufer offiziell gegründet. Es wurden durch staatliche Zuschüsse für die Siedler eine Kirche, ein Pfarrhaus, ein Hauptmannsquartier, und 196 Siedlerhäuser erbaut. Zudem wurden fünf Brunnen gegraben. 1789 mussten die neuen Siedler den Ort jedoch wieder verlassen, weil Türken im Banat zurückschlugen und das gesamte Dorf niederbrannten. Da die Wiener Hofkammer jedoch ein berechtigtes Interesse an der Beibehaltung der Militärgrenze hatte, wurde abermals mit staatlicher Hilfe ein neuer Ort aufgebaut. Aus Dankbarkeit für ihre Heimkehr ließen die Bewohner von Jabuka ein Kreuz aus Felsstein schlagen und brachten es nach Jabuka, wo es heute noch steht. Die slawischen Siedler sind jedoch nicht mit zurückgekehrt, sondern verblieben oder zogen nach Sefkerin. Kurz nach der Thronbesteigung durch Joseph II. erfolgte eine Ansiedlung rumänischer Kolonisten aus Oravița.

Bei der Grundsteinlegung der neuen Kirche im Jahre 1833 zählte Jabuka 2200 Seelen in 260 Häusern. Nach Auflösung der Militärgrenze 1872 gehörte Jabuka zum Königreich Ungarn. Im Zuge der Magyarisierung wurde der Ort nun offiziell Torontálalmás (Torontaler Apfel) genannt.

In Folge der im 19. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung wurde 1851 von der Pressburger Firma G. Ludwig eine Schweinemästerei erbaut und 1885 wurde daneben eine Stärkefabrik (ab 1932 Aktiengesellschaft für Maisverarbeitung) erbaut. 1907 wurde die Schweinemästerei aufgegeben, aber die Stärkefabrik ausgebaut. Es wurden jährlich bis zu 12 t Mais verarbeitet. Im April 1894 wurde die örtliche Bahnstation feierlich dem öffentlichen Verkehr übergeben (Strecke Nagybecskerek-Pancsova).[4]

Jabuka nach dem Ersten Weltkrieg

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde aufgrund des Vertrages von Trianon 1920 das Banat aufgeteilt und der größere Teil Rumänien zugeschlagen. Jabuka fiel an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Der Gemeinde wurde nun ein serbischer Notar zugeordnet. Deutsch blieb weiterhin Amtssprache in Jabuka, die rumänische Schule wurde jedoch vom Stuhlamt (Bezirksamt) Pantschowa geschlossen.

Jabuka im Zweiten Weltkrieg

Nach der jugoslawischen Kapitulation führte die SS-Division „Reich“ in Jabuka und allen anderen Gemeinden eine von intensiver Propaganda begleitete Anwerbung unter den Männern der jüngsten Jahrgänge durch. Die SS konnte bis Anfang Mai mehrere Rekrutenkompanien aufstellen, die nach einer kurzen Grundausbildung in Prag schon im Juni 1941 an der Ostfront eingesetzt wurden.[5]Ab August 1941 meldeten sich Männer zum Dienst in der Hilfspolizei (HiPo). Diese Einheit war einem Bataillon der Ordnungspolizei unterstellt. Ab Februar 1942 wurde das Einsatzgebiet der HiPo vom Banat auf das gesamte besetzte Serbien ausgedehnt.[6]

Im Jahre 1942 wurde die 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“ aufgestellt, obwohl es der deutschen Besatzungsmacht laut Haager Landkriegsordnung verboten war, Staatsbürger eines okkupierten Landes zum Dienst in eigene militärische Formationen einzuziehen. Obzwar die Division Prinz Eugen auf die „Freiwilligen“-Bezeichnung in ihrem Namen nicht verzichtete, wurden ihre Angehörigen etwa seit April 1942 vom SS-Ergänzungsamt mit regulären Einberufungsbefehlen zum Dienst verpflichtet. Am 1. März 1942 ordnete der nationalsozialistische Volksgruppenführer die Wehrpflicht für alle deutschen Männer vom 17. bis zum 50. Lebensjahr an, sofern sie nicht einen für die Ernährung oder sonstige Versorgung wichtigen Betrieb leiteten oder Beruf ausübten.[7]. Auf den vom Ergänzungsamt der deutschen Volksgruppe ausgestellten Einberufungsbefehlen wurde darauf hingewiesen, dass eine Nichtbefolgung die strengste Strafe nach sich zieht.[8] Die Division wurde bis Mai 1945 nur in Jugoslawien eingesetzt. Dazu der Leiter des SS-Ergänzungsamtes, Gottlob Berger, „Diejenigen, die sich nicht freiwillig melden, bekommen eben die Häuser eingeschlagen!“[9]

Auf Betreiben der Volksgruppenführung wurde der Ort im März 1943 offiziell in Apfeldorf umbenannt.[10]

Am 4. Oktober 1944 erreichten Einheiten der Roten Armee den Ort, der damit zum unmittelbaren Frontgebiet wurde.[11]

Stratište (Richtstätte)

Gedenkstätte Stratište

In den Monaten Oktober und November 1941 ermordete die Wehrmacht an einer Stratište genannten Stelle im Kleinen Ried etwa zwei Kilometer südöstlich von Jabuka mindestens 5000 Juden und Roma, die mehrheitlich in einem Belgrader Konzentrationslager inhaftiert gewesen waren.[12][13] Ende September 1944 wurden dort auch ungarische Juden ermordet, die seit Juli 1943 Zwangsarbeit im Kupferbergwerk Bor leisten mussten.[14] Insgesamt sind mindestens 5000 Menschen umgebracht worden, wobei jugoslawische Historiker 10.000 Opfer angeben.[15]

Vertreibung und Enteignung der deutschen Bevölkerung

Am 16. Oktober 1944 verhafteten Einheiten der jugoslawischen Partisanen 21 Deutsche (u.a. den Bürgermeister/„Ortsrichter”) und ermordeten diese in der Nähe von Stratište durch Genickschüsse.[16] Das Massengrab wurde drei Monate später durch Zufall von einer jugoslawischen Kommission entdeckt, die auf der Suche nach Partisanengräbern war. Am 30. Oktober 1944 erschien wieder ein Liquidierungskommando, um Deutsche wegen ihrer Zusammenarbeit mit der Deutschen Wehrmacht zu erschießen. Der serbische Ortsrichter setzte sich jedoch zur Wehr und bestand auf ordentliche Gerichtsverfahren, wodurch er eine weitere Erschießung vorerst verhindern konnte. Am 14. November 1944 wurden jedoch weitere 15 Deutsche verhaftet (u.a. die DMB-Leiterin/Deutscher Mädelbund) und ermordet.[17] Durch die AVNOJ-Beschlüsse wurden Personen deutscher Volkszugehörigkeit enteignet und durften keine Gerichte zu ihrem persönlichen oder rechtlichen Schutz in Anspruch nehmen. An Weihnachten 1945 wurden arbeitsfähige Männer und Frauen selektiert und über Rumänien nach Russland deportiert. Am 20. April 1945 mussten auf Anordnung des Militärs 9 Wohnviertel mit 153 Häusern vollständig geräumt werden. Die von der Räumung betroffenen rumänischen Familien bekamen Ersatzhäuser zugewiesen. Das Viertel wurde mit Stacheldraht umzäunt, die Fenster vernagelt. Sämtliche noch in Jabuka verbliebenen Deutsche wurden am 28. April 1945 in das neu geschaffene Internierungslager Jabuka eingesperrt. Aufgefüllt bzw. überfüllt wurde es mit Volksdeutschen aus den Nachbargemeinden Glogonj und Franzfeld. Im Schnitt mussten sich 10 Personen ein Zimmer teilen. Ende Oktober wurde das Lager Jabuka aufgelöst. Die Kinder wurden von ihren Familien getrennt und kamen in spezielle Kinderlager wie die Svilara in Sremska Mitrovica, die alten gebrechlichen Überlebenden wurden in das Lager Rudolfsgnad deportiert.[18] In den Lagern Jabuka und Rudolfsgnad sind 423 Bürger aus Jabuka umgekommen.

Nach 1945

Alter und neuer Baustil
Gemeinsam erstellter Grabstein

1946 erfolgte die Ansiedlung von mazedonischen Kolonisten in Jabuka, Glogonj und Franzfeld (Kacarevo). 561 Familien kamen nach Jabuka, die überwiegende Mehrheit aus dem nordmazedonischen Kriva Palanka, 10 km von der bulgarischen Grenze entfernt. Dadurch wurde Jabuka mit 3480 Mazedoniern zur größten mazedonischen Siedlung außerhalb Mazedoniens. 1946 bestand die Bevölkerung Jabukas zu 92 % aus Mazedoniern und zu 7 % aus Rumänen.

In den folgenden Jahren wurden auch Serben aus der Lika (Krajina) angesiedelt. Nach dem Kroatienkrieg kamen weitere serbische Flüchtlinge aus Lika nach Jabuka. Im Kosovokrieg wurde das 8 km entfernte Pančevo wegen seiner Raffinerien und des Militärflugplatzes durch die Bombardierung der NATO stark in Mitleidenschaft gezogen. Auf Grund der dadurch vernichteten Arbeitsplätze und in Folge der mehr oder weniger gleichzeitigen Aufnahme Rumäniens in die Europäische Union haben die meisten Rumänen Jabuka Richtung Rumänien verlassen.

Am 10. Juni 2010 lieferte die Ermordung eines 17-jährigen Serben durch einen Roma-Altersgenossen den Anlass für tägliche Proteste von Dorfeinwohnern vor Roma-Häusern; dabei kam es zu Ausschreitungen und Übergriffen gegen Roma. An diesen Übergriffen sollen sich zwischen 300 bis 500 Personen beteiligt haben, von denen fünf wegen Schürens von ethnischem Hass festgenommen wurden.[19][20]

Ortsname

Dreischriftiges Ortsschild (Serbisch, Kroatisch, Mazedonisch)

Jabuka bedeutet auf Deutsch Apfel.

Demographie

Die Bevölkerung setzt sich heute aus über 14 Nationalitäten zusammen, wobei die Serben (51 %) und die Mazedonier (32,5 %) die beiden größten Volksgruppen bilden. Bei der Volkszählung 2002 hatte die Gemeinde 6312 Einwohner.

Nach 1991 veränderte sich die Bevölkerungsstruktur abermals zu Gunsten der Serben, da viele (vor allem junge) Rumänen aus Angst vor einer Rekrutierung in die Jugoslawische Armee infolge des Kroatienkrieges nach Rumänien flohen. Zudem musste auch Jabuka, wie die meisten Ortschaften in der Vojvodina, zahlreiche Serben (Licani aus der kroatischen Lika) und serbische Flüchtlinge aus Bosnien aufnehmen, später auch aus dem Kosovo.

Bevölkerungsverteilung von Jabuka seit Gründung

Bevölkerung
Jahr Gesamt Deutsche Rumänen Kroaten Mazedonier Serben Ungarn Sonstige
1833 2200 1840 360 - - - - -
1921 3265 2901 348 16 - - - -
1944 2603 2323 260 16 - 4 - -
1946 3784 14 260 - 3480 28 2 -
1971 5453 2 140 - 3380 1261 2 668
2002 6312 1 79 14 2054 3224 27 913

Anmerkung: Unter „Sonstige“ finden sich im Jahre 1971 auffallend viele Bürger, die sich keiner besonderen Ethnie zugehörig fühlten und deshalb als Nationalität „Jugoslawe“ angaben. Mittlerweile ist eine größere Anzahl von Roma nach Jabuka zugezogen. In den Angaben des Jahres 2002 sind sie Teil der Rubrik „Sonstige“.

Kultur

Der Schwäbisch-Deutsche Kulturbund

Im September 1920 wurde in Jabuka eine Ortsgruppe des Schwäbisch-Deutschen Kulturbunds gegründet, 1924 aufgelöst und erst wieder im Jahr 1939 gegründet. Einem Ortsgruppenleiter unterstanden Nachbarschaftsleiter und Kameradschaftswarte. Eine Nachbarschaft bestand aus 50-80 Familien und untergliederte sich in Kameradschaften aus ungefähr 10 nahe beieinander wohnenden Familien. Ein Kameradschaftswart kümmerte sich darum, dass die Nachbarn Kurse und Veranstaltungen besuchten, die Mitgliedsbeiträge bezahlten und er vermittelte Zeitungen, Bücher und Propagandamaterial. Die Gliederung in überschaubare Gruppen von Menschen, die einander persönlich kannten und überwiegend der bäuerlichen Lebenswelt verbunden waren, bedeutete eine starke Beeinflussungsmöglichkeit der Dorfgemeinschaft.[21]

Mazedonische Kultur

Der örtliche Lebensstil ist stark durch die mazedonische Kultur geprägt.[22] Die meisten Mazedonier sind in der Kulturgesellschaft „JABUKA“ zusammengeschlossen. 1961 wurde das mazedonische Kulturhaus „Kočo Racin“ gegründet, benannt nach dem mazedonischen Dichter und Partisanen Kosta Apostolov Solev. Jedes Jahr wird auch in Jabuka am 2. August der mazedonische Feiertag „Ilinden“ (Tag der Republik in Mazedonien) gefeiert. Seit dem Jahre 2008 findet im Ort auch das alljährliche mazedonische Ethno-Festival „Tavče Gravče“ statt.[23] Im September 2006 feierte man in Jabuka den 60. Jahrestag der mazedonischen Besiedlung in Jabuka, an dem auch der mazedonische Präsident Branko Crvenkovski und der serbische Präsident Boris Tadić teilnahmen. Die im Ort ansässigen Roma haben den Kulturverein „Crni biseri“ (Schwarze Perlen) gegründet.

Literatur

  • Heimatbuch der Ortsgemeinde Jabuka - Apfeldorf - Torontal Almas 1764–1945. hg. v. Heimatortsausschuss Jabuka. Ludwigshafen/Rhein ca. 1990.
  • Simo Mladenovski: Banatsko selo Jabuka. Studentski zbor, Skopje 1988.

Einzelnachweise

  1. pancevo.rs
  2. Sreta Pecinjački:Pančevački distrikt 1717-1773, Monografije 26, Institut za Istoriju, Novi Sad 1985, S. 27-33
  3. Josef Kallbrunner: Das kaiserliche Banat. Band 1: Einrichtung und Entwicklung des Banats bis 1739. Verlag des Südostdeutschen Kulturwerks, München 1958, S. 14-24.
  4. Otto Vogenberger: Pantschowa. Zentrum des Deutschtums im Banat.Pannonia Vlg., Freilassing 1961, Seite 211. Felix Milleker: Die Banater Eisenbahnen 1847-1917.J. E. Kirchner Vlg., Werschetz 1927
  5. Thomas Casagrande: Die volksdeutsche SS-Division „Prinz Eugen“. Die Banater Schwaben und die nationalsozialistischen Kriegsverbrechen. Campus Vlg., Frankfurt/Main 2003, Seite 143. siehe auch Akiko Shimizu: Die deutsche Okkupation des serbischen Banats 1941-1944 unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Volksgruppe in Jugoslawien. LIT Verlag, Münster 2003, Seite 223. siehe auch Heimatbuch der Ortsgemeinde Jabuka, Seite 303
  6. Ekkehard Völkl: Westbanat 1941-1944. Trofenik Verlag, S.55-56. siehe auch Heimatbuch Jabuka, Seite 304. siehe auch Akiko Shimizu, S. 152-154
  7. Dokument 167E Verordnungsblatt der deutschen Volksgruppenführung, Folge 8 v. 01.03.1942 in Hg.Bundesministerium für Vertriebene: Das Schicksal der Deutschen in Jugoslawien, Bonn 1961
  8. Dokument 177E Einberufungsbefehl des Ergänzungsamtes der deutschen Volksgruppe in Hg. BM f. Vertriebene: Das Schicksal der Deutschen in Jugoslawien, Bonn 1961
  9. Dokument 67E in Hg. BM f. Vertriebene: Das Schicksal der Deutschen in Jugoslawien, Bonn 1961
  10. Akiko Shimizu, S.188-189. siehe auch Ekkehard Völkl, Westbanat 1941-1944, Seite 80ff.
  11. Heimatbuch, Seite 312. siehe auch Weissbuch der Deutschen aus Jugoslawien, München 1992, Seite 131
  12. Michael Portmann, Arnold Suppan: Serbien und Montenegro im Zweiten Weltkrieg. In: Walter Lukan, Valeria Heuberger (Hrsg.): Serbien und Montenegro. Raum und Bevölkerung, Geschichte, Sprache und Literatur, Kultur, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Recht. Lit, Wien/Münster 2006, ISBN 3-8258-9539-4, S. 265–296, hier: S. 276. siehe Manoschek, „Serbien ist judenfrei“ - Militärische Besatzungspolitik und Judenvernichtung in Serbien 1941/42.Oldenburg Vlg., München 1993 S. 91, 98-101
  13. http://www.ns-archiv.de/verfolgung/jugoslawien/pancevo/walther.php
  14. Erhard Roy Wiehn: Zwangsarbeit, Todesmarsch, Massenmord. Erinnerungen überlebender ungarischer Zwangsarbeiter des Kupferbergwerks Bor in Jugoslawien 1943-1944, Hartung-Gorre Vlg., Konstanz 2007, S. 53-54 u. 79. siehe auch Heimatbuch, S. 319. siehe auch Daniel Blatman: The Death Marches. The Final Phase of Nazi Genocide. University Press, Harvard 2011. Seite 65: ..before they reached Belgrade on September 25. On the other hand, 146 Jews who fled the convoy were caught by local Germans (of Schwebian origin) were murdered in cold blood near the village of JABUKA.
  15. Akiko Shimizu, S. 253
  16. Weissbuch der Deutschen aus Jugoslawien, S. 131. siehe auch Heimatbuch Jabuka, S. 320-321. siehe auch Michael Portmann: Die kommunistische Revolution in der Vojvodina 1944-1952, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2008. ab Seite 117
  17. Bildband der Ortsgemeinde Jabuka, Seite314. siehe auch Weissbuch der Deutschen, S.131. sie dazu auch Michael Portmann
  18. Heimatortausschuss Jabuka. In: Heimatbuch der Ortsgemeinde Jabuka, Ludwigshafen 1989 S. 312.
  19. European Roma rights center. Abgerufen am 25. März 2011.
  20. Roma mit ethnischem Hass konfrontiert. Abgerufen am 25. März 2011.
  21. Hans Rasimus: Als Fremde im Vaterland. München 1989, S.102. hierzu: Im Heimatbuch wird bezüglich Ortsgruppe das Jahr 1938 genannt. Die Arbeit des Kulturbundes. Tätigkeitsberichte, Neusatz Jg. 1931-1940 Bericht f. 1937: Liste aller bestehenden Ortsgruppen/Gründungsdaten. Bericht f. 1938: Es werden die neuen Ortsgruppen/Orte genannt, aber nicht Jabuka. 1939 werden Ortsgruppengründungen erwähnt, aber ohne Ortsnamen.1940 wurden laut Bericht für das Jahr keine Gruppen gegründet.siehe auch Akiko Shimizu, S.67 u. 195
  22. Јабука е синоним за Македонците во Војводина. utrinski.com.mk (17. Oktober 2006). Abgerufen am 19. November 2011.
  23. Македонска куќа за македонците во Јабука - Панчево. mn.mk. Abgerufen am 19. November 2011.

Weblinks

 Commons: Jabuka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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