John Carpenters Vampire


John Carpenters Vampire
Filmdaten
Deutscher Titel John Carpenters Vampire
Originaltitel John Carpenter’s Vampires
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe FSK 18 (indiziert)
Stab
Regie John Carpenter
Drehbuch Don Jakoby
Produktion Sandy King
Musik John Carpenter
Kamera Gary B. Kibbe
Schnitt Edward A. Warschilka
Besetzung

Vampire ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1998, in dem Regisseur John Carpenter Western und Vampir-, bzw. Horrorfilm vermischte. Die Handlung basiert sehr lose auf dem Roman Vampire$ von John Steakley.

In Deutschland bekam der Film von der FSK zunächst eine Altersfreigabe ab 18 Jahren und wurde später von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert. Eine um rund 6 Minuten gekürzte Fassung erhielt eine Freigabe ab 16 Jahren.

Der Film erhielt zwei Fortsetzungen: John Carpenter’s Vampires: Los Muertos aus dem Jahr 2002 (an dem Carpenter als Produzent beteiligt war) und Vampires: The Turning (2005).

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Jack Crow und sein Partner Montoya sind Anführer einer Gruppe von professionellen Vampirjägern. Als der mächtige Vampir Valek deren Team tötet, ist Crow auf Rache aus. Als er bei der Vernichtung seines Teams im Motel von Valek mit seinem Namen angesprochen wurde, weiß Crow jetzt, dass es einen Verräter geben muss. Von Kardinal Alba erfährt er zudem, dass Valek plant, eine Reliquie zu stehlen, die ihn befähigt, auch tagsüber tätig zu werden.

Zusammen mit dem unerfahrenen Priester Adam Guiteau und der Prostituierten Katrina, die von Valek gebissen wurde und bald selbst zum Vampir zu werden droht, nimmt Crow die Jagd nach Valek auf. Bei einem Aufenthalt in einem Hotel wird Montoya von Katrina gebissen, was dieser aber vor Crow verheimlicht. Auf der Suche nach ihm stellt Crow fest, dass Valek, der inzwischen die Reliquie in seinen Besitz gebracht hat, ihnen immer einen Schritt voraus ist. Nach einer Konfrontation mit Kardinal Alba stellt sich heraus, dass dieser sich mit Valek verbündete, um mit dessen Hilfe ewiges Leben zu erlangen, und dass dieser auch Crow und seine Leute verraten hat.

Alba und Valek nehmen Crow daraufhin gefangen und beginnen mit dem Ritual, das Valek unbesiegbar machen würde. Sie werden dabei aber von Montoya und Guiteau gestört, die die versammelten Vampire vertreiben und Kardinal Alba töten. Valek flieht in eine Scheune, wo er letztendlich von Crow nach einem langen Kampf getötet wird.

Am Ende lässt Crow seinen gebissenen Partner zusammen mit Katrina von dannen ziehen, bevor er mit Guiteau die Jagd auf den Rest von Valeks Bande aufnimmt und verspricht Montoya, erst nach einer Frist von zwei Tagen, mit der Jagd auf beide zu beginnen, da Montoya Crow beim letzten Kampf gegen Valek zweimal das Leben gerettet hatte, obwohl er bereits als Vampir infiziert war.

Kritik

Lexikon des Internationalen Films: Ein bombastischer Genremix aus Horrorfilm und Western, überfrachtet mit Bezügen, Zitaten und Verweisen, denen drastische, ausgiebig zelebrierte Splatter-Szenen entgegengesetzt werden. Nach der spektakulären Eingangssequenz vermag der Film dem Genre aber keine neuen Impulse mehr zu verleihen und lässt vor allem jeden Anflug von Humor und Selbstironie vermissen.[1]

Auszeichnungen

Der Film erhielt 1999 in den Kategorien Bester Schauspieler (James Woods), Bestes Make-up und Beste Musik je einen Saturn Award. Sheryl Lee wurde als Beste Nebendarstellerin für einen Preis nominiert.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=510959&sucheNach=titel

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